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Grosses Kaninchengehege... Raubtiere?Hallo Ich werde demnächst anfangen Kaninchen zu halten. Als Gehege ist ein altes Hühnergehege vorgesehen, dass ca 15x10 Meter misst und 2 Meter hoch ist. Der Zaun ist mit Metallstangen in den Boden einbetoniert und die Maschengrösse ca 4cm breit. Leider ist kein Dach vorhanden, da ca 3 grosse Tannen vorhanden sind und ein Dach daher unmöglich zu bauen ist. Es hat sehr viele Unterschlupfmöglichkeiten und Verstecke. Dazu werde ich 3 grosse 6er Kanichenboxen reinstellen, damit sie sich vor kälte oder Raubtieren in Sicherheit bringen können. Jetzt zu meiner Frage: Ist das genug sicher bezüglich Marder, Füchse und Raubvögel? Und Das Gehege befindet sich an einem Hang... ist das geeignet für Kaninchen? Wenn möglich mach ich in den nächsten Tagen noch Fotos Danke schon im Vorraus Geändert von Schlange89 (25.02.2013 um 22:30 Uhr).
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| Danke für die schnelle Antwort. Ich werde mir Kalifornier zulegen, also mittelgrosse Kaninchen. Ein Rammler und zwei Zibben. Damit die Muttertiere genug Zeit zur Erholung nach einem Wurf haben. Ich denke es werden 10 - 15 Tiere sein. Wir haben von der Hühnerhaltung noch Draht und einen alten Trafo. Wäre es Sinnvoll diesen oberhalb des Zauns zu spannen damit die Marder einen gezwickt bekommen oder würdest du mir empfehlen die Kaninchen jeden Abend einzusammeln und in die Käfige zu sperren? Und gehen die wenn es dunkel wird von alleine wieder rein wie bei Hühnern?
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| Wahrscheinlich werden sie nicht freiwillig in die Ställe gehen, ausser vielleicht mit viel Übung und (Futter)Bestechung. Kaninchen sind Dämmerungs- und Nachtaktiv, anders wie Hühner, heisst, wenn du sie einsperren willst, werden sie erst richtig munter. Ob so ein Stromzaun hilft ist fraglich weil ein Marder, auch ein Fuchs, gut buddeln kann, der wird sich dann unterm Zaun durchbuddeln. Was auch die Kaninchen gut können, deshalb musst du da aufpassen das sie sich nicht aus dem Gehege rausbuddeln. Ist also gar nicht so einfach. ![]() Ich hab aus dem Grund in den Bereichen, wo bei meinem Gartenzaun kein Betonfundament ist, einen verzinkten Draht (Volierendraht) ca. 40cm tief senkrecht in die Erde versenkt, damit sie sich nicht rausgraben können. Auch musst du darauf achten, das sie keine Baue buddeln. Kaninchen sind darin wahre Meister und ehe du dich versiehst, sind sie im Bau verschwunden und du erwischt sie nicht mehr. Ich gehe fast jeden Tag mit der Schaufel eine Runde im Garten und grabe die Löcher wieder zu, die meine Kaninchen täglich ausheben...und die bewegen Erde das glaubt man kaum! Macht man das nicht, verliert man völlig die Kontrolle über die Tiere weil man sie im Bau nicht mehr erwischt. ![]() Lange Rede, kurzer Sinn: Wäre es möglich, ein Gehege für die Nacht zu bauen, das rundherum (auch nach unten) gesichert ist? In ein etwas grösseres Gehege gehen sie auch, mit etwas Übung, freiwillig rein.
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| Ein grösseres Gehege selbst zu bauen sollte eigentlich kein Problem darstellen. Der Zaun ist soviel ich noch weiss 20 cm in den Boden eingelassen. Hatten bei der Hühnerhaltung nur einmal Probleme bezüglich eines Raubtieres und das war kein Marder sondern eine Nachbarskatze, die die Hühner nur getötet und nicht gefressen hat. Ich werde aber noch ein zusätzliches Gehege bauen. Sicherheit geht nunmal vor ![]()
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| Meine Kaninchen haben tagsüber ca. 40qm oder teils auch 100-150qm (wenn sie in den ganzen hinteren Garten dürfen) zur Verfügung. Wenn ich mit Haferflocken antanze, dann kommen sie freiwillig ins mardersichere Nachtgehege von ca. 6qm gelaufen. In kleine Ställe würden sie sicherlich nicht freiwillig gehen, daher würde ich auch zu einem gesicherten Nachtgehege tendieren. Außerdem lassen sie sich leichter einfangen, wenn das wirklich mal nötig ist. Im ganzen Garten kann man kein Kaninchen einfangen, daher ist es sinnvoll, sie an ein Gehege zu gewöhnen, das sie gerne aufsuchen und das kann man mit Haferflocken sehr gut trainieren. Geändert von Benny (26.02.2013 um 08:29 Uhr).
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