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Ist Gartenfreilauf vielleicht doch drin? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 12:39

Ist Gartenfreilauf vielleicht doch drin?


Hallo ihr Lieben, ich hab auch mal wieder ein Anliegen...

Es geht darum, dass ich meinen Kaninchen eigentlich gern ermöglichen würde, sich mal richtig im Garten auszutoben, aber bisher immer gesagt habe, dass ich das nur bei einem richtig ausbruchsicheren Zaun tun würde, was unserer nicht ist. Nun ist es aber so, dass ein neuer Zaun vielleicht erst in 10 Jahren möglich ist, und dann war es das mit Gartenfreilauf für meine jetzigen Kaninchen vielleicht schon...

Nachdem ich einen Artikel über Gartenfreilauf gelesen habe, der trotz zu niedrigem Zaun und ohne Unterbuddelschutz klappt, und weil ja auch viele hier ihre Kaninchen in einen Tagesauslauf aus niedrigen Gitterelementen lassen, die ja auch übersprungen oder unterbuddelt werden könnten, ist das Thema für mich jetzt aber doch wieder aktuell.

Hier mal ein Bild vom Problemzaun. Der Zaun selbst ist an der niedrigsten Stelle glaube ich 50cm, an der höchsten 80cm hoch (kann nachher nochmal messen). Das Zaunstück im Bild hat mit der Mauer zusammen eine Höhe von 120-140cm und wäre damit ausreichend hoch. Allerdings ist stellenweise die Erde im Garten höher aufgefüllt, sodass fast die ganze Mauer bedeckt ist und nur noch der Zaun als Hindernis bleibt, also nur gut 50cm. Allerdings ist die Mauer dann zur Straße hin höher, also würden die Kaninchen nach einem Sprung knapp 1m tief "fallen" - würde sie das vom Sprung abhalten? Außerdem weiß ich nicht, ob sie evtl. durch den Spalt zwischen Mauer und Zaun schlüpfen könnten. Meine Kaninchen sind so 2,5-3kg schwer. eigentlich würde ich sagen, nein...



Rausbuddeln geht schon mal nicht, das ist ausgeschlossen. Allerdings haben wir zwei Stellen im Garten komplett ohne Zaun, die ich mit 80cm hohen Gehegeelementen aber dicht machen könnte.

Im Endeffekt ist die Sache: Die Kaninchen könnten bestimmt irgendwie rauskommen, aber wie hoch ist die Gefahr, dass sie das auch wollen und den Zaun nicht als Grenze akzeptieren, bei 700 bis 800m² Gartenfläche?

Ich würde aufgrund dieser Unsicherheiten auch keinen unbeaufsichtigten Freilauf anbieten, sondern mir immer mal einen halben Tag Zeit nehmen, um mit den Kaninchen im Garten zu sein. Das bedeutet aber auch, dass Freilauf vielleicht einmal wöchentlich drin wäre und nicht täglich, ist das ein Problem?

Außerdem kann ich noch nicht versprechen, dass ich die Kaninchen im Sommer rauslassen darf, wegen dem Nutzgarten. Angenommen, es wäre nur für die Wintermonate, vielleicht bis April - sollte ich dann besser ganz verzichten, weil die Kaninchen es dann im Sommer zu sehr vermissen würden, oder gilt, besser nur hin und wieder als nie?

Ich möchte kein zu großes Risiko eingehen, denn wenn die Kaninchen nachts nicht im Stall sind, dann wird es hier eng, denn dann kommen Marder oder Fuchs. Aber ich möchte ihnen auch nicht mit zu großer Fürsorge im Weg stehen und ihnen vielleicht etwas nicht ermöglichen, was mit etwas Organisation doch möglich wäre...

Danke für eure Einschätzungen.



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Benutzerbild von Alexandra B
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.05.2011
Beiträge: 1.057
Alexandra B befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 12:51

Ach ja ich würde sowas auch gerne in die Tat umsetzen,aber das wird eher ein Traum bleiben,da wir viel zu viele offene Stellen haben,die ich nicht so einfach dicht machen kann,leider :-(
Habe hier eine sehr schöne Seite entdeckt ihrgendwann mal,wurde hier auch schon einmal darüber gesprochen:

www.Freilaufkaninchen.de




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 13:03

Ich glaube, wenn ich Riesen hätte, so wie die meisten auf der Seite, hätte ich weniger Bedenken...




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 05.11.2012, 13:15

Ich würde es nicht wagen. Füchse könnten in ruhigeren Gebieten auch über Tag angreifen, einen Fall gab es ja diesen Sommer. Und was ist mit freilaufenden Hunden? Nicht jeder Hundehalter kann seinen Hund jederzeit sicher abrufen, aber leider scheren sich nicht alle darum dass Hunde die nicht sicher abrufbar sind an eine Leine gehören. Ich bin ein großer Hundefreund, bin mit einem Hund aufgewachsen. Aber was ich manchmal erlebe, lässt mir die Haare zu Berge stehen, so leichtfertig gehen die Halter oft mit ihren Vierbeinern um - bzw. mit ihrer Umgebung, die duch einen Hund auch dann geschädigt werden kann wenn er ein Yorkshire-Terrier ist...

Kannst du nicht eine 50-Meter-Rolle Kaninchendraht besorgen und ihnen mit ein paar Holzpflöcken einen Bereich abstecken wo du sie besser unter Kontrolle hast? Wenn ich mich jetzt nicht arg verrechnet habe, kannst du damit ein maximal knapp 200 qm großes Gebiet abgrenzen, dort könntest du sie wesentlich leichter beaufsichtigen und wenn du den 1-Meter-Draht nimmst, ist die Hemmschwelle zum drüber springen doch ein bisschen höher als bei 60 oder 80 cm.

Ich weiß auch nicht wie deine Nins drauf sind - bei Jule konnte ich den Freilauf nicht unabgedeckt lassen. Die sprang über alles drüber und auf alles drauf. Die anderen waren da weit "pflegeleichter".




Benutzerbild von Keks3006
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 13:37

Naja, die Sache ist ja, je weniger Fläche ich zur Verfügung stelle, desto größer ist meine Sorge, dass sie auszubrechen versuchen. Dass sie über 60cm locker springen, ist mir klar, aber ob sie es bei ausreichend Platz tun, ist eine andere Frage. Das Abstecken ist aber auch insofern eigentlich nicht drin, weil in unserem Garten überall irgendwelche Beete, Terassen, Bäume etc. sind, dass ich den Zaun auf dem unebenen Boden einfach nicht vernünftig ziehen könnte. Außerdem ist so ein 50m Zaun ja nicht mal eben sicher verbaut, und dieser Aufwand für einen Tag zu machen und danach wieder abzubauen, ich weiß nicht.

Füchse kommen definitiv NICHT am Tag hierher. Wir wohnen in einer 30er Zone, in der fast immer Kinder auf der Straße spielen, und der nächste Wald liegt so weit weg, dass ein Fuchs am hellichten Tag erstmal über Wiesen und Wege, durch andere Gärten und die Straße müsste, um zu uns zu kommen. Auf dem Land sind Füchse nicht so dreist, das wird hier wirklich nicht passieren, zumal ich ja mit im Garten wäre.

Die Hunde hier in der Gegend kenne ich, die Halter haben sie an der Leine, weil sie erst über die Hauptsstraße müssen, um auf Wege zu kommen, auf denen sie dann abgeleint werden können. Fremde Spaziergänger gehen sofort auf der anderen Seite der Hauptstraße los und kommen gar nicht bei uns vorbei. Meine Sorge ist wirklich nicht, dass etwas in den Garten rein kommt, sondern, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Kaninchen versuchen, den Garten zu verlassen...

Wie meine Kaninchen drauf sind, gute Frage. Sie haben bisher jedenfalls nie versucht, ihr Gehege zu verlassen. Ich lasse öfters die Gehegetür offen stehen, wenn ich dabei bin, weil die Katze gern ins Gehege mitkommt. Da ist dann noch eine 40cm hohe "Rauslauf-Sperre", wo immer nur geschaut, aber noch kein Fluchtversuch unternommen wurde. Im abgezäunten Freilauf mit 80cm Höhe ist zwar eine Abdeckung drauf, aber der wurde noch nie zu überspringen versucht (die Katze soll nur nicht reinspringen, wenn niemand schaut).




Benutzerbild von Tinachen
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Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 13:56

Der Zaun ist vom optischen her ja sehr schön deshalb weiss ich nicht ob mein Vorschlag aus optischen Gründen in Frage kommt..... Ihr könntet den Zaun mittels an den größeren Zaunlatten befestigten Latten und einem dann daran angetackerten Kaninchendraht höher machen.




Benutzerbild von Keks3006
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 14:25

Nein, das kommt leider nicht in Frage, der Garten ist quasi der Augapfel meiner Oma, die sich über den Zaun auch gerne mit Nachbarn unterhält. Eine nicht so ästhetische Dauer-Erhöhung ist also nicht machbar. Was evtl. ginge, wäre, dass ich an den niedrigsten Stellen vor dem Freilauf Kaninchendraht langlege und hinterher wieder entferne. Ist halt die Frage, welche Höhe mindestens gegeben sein sollte, aber das kann man pauschal wahrscheinlich nicht sagen.

Springen Kaninchen denn überhaupt wo drüber, wenn sie auf der anderen Seite nicht sehen, wo sie landen, weil der Boden da tiefer liegt als am Abspringpunkt?

Was ist denn mit dem Spalt zwischen Mauer und Zaun? Wie breit darf der höchstens sein, damit kein Kaninchen von gut 2,5kg locker durchschlüpfen kann?

Da wäre es evtl. ja eine Möglichkeit, zugeschnittenen Kaninchendraht unten am Zaun entlangzulegen, um den Spalt zu verschließen. Muss ja nicht bombensicher sein, nur halt so, dass die Kaninchen es als Grenze anerkennen. Und das wäre ja quasi unsichtbar, könnte also dauerhaft dran bleiben, dann lohnt sich der Arbeitsaufwand auch.




Benutzerbild von Tinachen
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Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 14:43

Musste erstmal Zaun messen gehen Also mein Zaun zur Strasse ist 95 cm hoch. An der einen Seite 90 cm. An dieser Seite gibt es eine kleine Mauer direkt am Zaun. Deshalb sind es von dort nur 50 cm. Auch dort hat noch kein Ninchen anstalten zum drüberspringen gemacht obwohl sie dort sehr gerne sitzen. Bei mir hoppeln ja inzwischen sechs Mümmelmänner durch den Garten. Bis jetzt wollte keiner ausbrechen. Ihnen genügt ihr Revier.
Den Zwischenraum (Zaun/Mauer) würde ich schließen wenn er mehr als ca. 8 cm beträgt. Dazu habe ich als ungefähres Mass meine Kleinste (Cassy) aus der Gruppe genommen. Sie fand den Meterstab ganz interessant, deshalb konnte ich sie mal schnell ausmessen . LG Tina

e Cassy wiegt ca. 1,3 kg , bei 2,5 kg schweren Nins können es sicher auch 10 cm sein.




Geändert von Tinachen (05.11.2012 um 14:47 Uhr). Grund: e

Benutzerbild von Keks3006
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Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 14:46

Gut zu wissen, danke! Wie klein ist denn deine Kleinste? Und wie groß euer Garten (von wegen "Revier genügt" und so...)?

Dann geh ich gleich mal ausmessen. 90cm sollte der Zaun mit Mauer an den meisten Stellen haben, das wäre ja schon mal ein Anfang.




Benutzerbild von Tinachen
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Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 14:51

Cassy ist ca. 1,3 kg schwer. Zugänglich für die Nins sind (geschätzt) 450 qm.




Benutzerbild von Keks3006
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Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 15:12

Grad hab ich gemessen und es lief besser als erwartet. Die Lücke zwischen Zaun und Mauer ist viel kleiner als ich dachte, nur 6cm an den allermeisten Stellen, maximal aber 7cm. Zwischen den einzelnen Zaunlatten ist maximal 6cm Platz, da wäre sowieso kein Durchkommen. An den niedrigsten Stellen ist der Zaun etwa 55cm hoch, das sind aber nicht viele (es geht ja immer nur um die Mitte von einem Zaunelement, die Seiten sind sowieso immer höher). An den meisten Stellen hat der Zaun mit der Mauer eine Höhe von 85-90cm, am oberen Rand des Gartens ist er dann überall deutlich über 1m hoch.




Benutzerbild von Keks3006
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 19:11

Gibt es noch ein paar Meinungen von Freilauf-"Profis"? Kann ich die Kaninchen demnächst hin und wieder laufen lassen oder macht das unter diesen Voraussetzungen (keine Regelmäßigkeit, niedriger Zaun) keinen Sinn?

Ach, und noch was. Mein Gehege liegt eher am Rand vom Garten und der bisherige Ausstieg für die Kaninchen geht noch dazu Richtung Zaun. Ideal wäre ja, wenn das Gehege mittig des Gartens wäre und von überall schnell zu erreichen... Ist das ein Problem, auch wenn ich genug Verstecke im Garten anbiete, oder wäre das so schon okay?




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 19:33

Hmmm, schwierig...ich hätte weniger Bedenken, das die Nins drüberspringen, als das von draussen was reinspringt, denn wie schon geschrieben, ist zB. für einen Hund diese Höhe kein Problem.

Deshalb bin ich der Meinung, das ein Zaun mind. 1,80-2 Meter hoch sein muss und zusätzlicher Sichtschutz, um relativ sicheren Gartenfreilauf zu gewähren, alles Andere wäre mir zu riskant.



__________________



Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 05.11.2012, 19:37

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Gibt es noch ein paar Meinungen von Freilauf-"Profis"? Kann ich die Kaninchen demnächst hin und wieder laufen lassen oder macht das unter diesen Voraussetzungen (keine Regelmäßigkeit, niedriger Zaun) keinen Sinn?

Ach, und noch was. Mein Gehege liegt eher am Rand vom Garten und der bisherige Ausstieg für die Kaninchen geht noch dazu Richtung Zaun. Ideal wäre ja, wenn das Gehege mittig des Gartens wäre und von überall schnell zu erreichen... Ist das ein Problem, auch wenn ich genug Verstecke im Garten anbiete, oder wäre das so schon okay?
Mehr Sinn macht es für die Kaninchen, wenn sie regelmäßig aus dem Gehege dürfen, denn sonst gibt es irgenwann innerhalb des Geheges "Radau", weil sie gerne raus möchten.
Wo das Gehege steht, ist egal, Hauptsache, sie haben außerhalb des Geheges auch Versteckmöglichkeiten.
Kannst du nicht parallel zu dem kompletten Zaun in einigem Abstand 1-2m einen 2. "Zaun" aufstellen, entweder aus höheren Gitterelementen oder aus einer Rolle Kaninchendraht? So würde ich die Kaninchen auch ohne ständige Aufsicht dort laufen lassen, denn dann müssten sie sich ja erstmal durch den Kaninchendraht graben und dann haben sie nochmal einen Zaun vor sich und derweilen hast du das i.d.R. eh bemerkt. Erfahrungsgemäß machen Kaninchen umso weniger Ausbruchsversuche, je größer das "Gehege" ist.

Meine haben tagsüber ca. 150qm zur Verfügung, mein Gartenzaun ist ca. 1m hoch (davor steht allerdings noch eine hohe Thujenhecke), und nach unten nicht gesichert, da hat noch niemand versucht, sich rauszubuddeln, die sind viel zu sehr mit Futtersuche, Putzen, Sprinten, Haken schlagen und Dösen beschäftigt.




Geändert von Benny (05.11.2012 um 19:41 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 20:00

Von außen ist der Zaun überall höher, weil die Straße tiefer liegt als der Garten. Auf 1,80m komm ich aber natürlich trotzdem nicht. Inwiefern ein Hund von unten in den Garten gucken kann, keine Ahnung... Ich möchte eigentlich gern eine Mauer um den Garten ziehen (Privatsphäre im eigenen Garten hat einfach was für sich), aber wie gesagt gehört das alles meinen Großeltern und abgesehen davon, dass ich mir das wohl erst in 5 Jahren leisten könnte, wollen sie keine Mauer und auch keinen 1,80m hohen Zaun, deshalb ist das auch in 5 Jahren noch kein Thema.

In unserem Garten hätten die Kaninchen wie gesagt eine Fläche von geschätzt 700m² aufwärts zur Verfügung, der Platz wäre nicht das Ding, was das Ausbrechen betrifft. Aber einen zusätzlichen Zaun kann ich nicht ziehen, das würden meine Großeltern auch mit dem Argument "hässlich und unpraktisch" in Kombination mit "die Kaninchen haben doch genug Platz" vom Tisch wischen.

Naja, dann hat sich das wohl doch erledigt. Ich weiß nicht, wie es sonst noch gehen kann. Und wenn die Regelmäßigkeit auch ein Problem ist, dann ist es erstmal sowieso nicht drin, weil ich wegen der Uni nicht jeden Tag zu Hause bin und das schon gern selbst im Auge hätte.

Danke!




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 05.11.2012, 20:09

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Und wenn die Regelmäßigkeit auch ein Problem ist, dann ist es erstmal sowieso nicht drin, weil ich wegen der Uni nicht jeden Tag zu Hause bin und das schon gern selbst im Auge hätte.

Danke!
Ein richtig großes Problem ist die Regelmäßigkeit nicht, nur, "könnten" sie evtl. (muss aber nicht sein) innerhalb des Geheges ein wenig "grantig" werden, da sie wissen, dass man da auch raus kann.

Zumindest war das bei meinen so, als sie noch nicht täglich in den Garten durften, sondern nur hin und wieder. Da wurde ständig ins Gitter gebissen und versucht, genau da rauszukommen, wo sich sonst die Türe zum Garten geöffnet hat, wenn ich dabei war und aufpassen konnte.




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Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 20:13

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ein richtig großes Problem ist die Regelmäßigkeit nicht, nur, "könnten" sie evtl. (muss aber nicht sein) innerhalb des Geheges ein wenig "grantig" werden, da sie wissen, dass man da auch raus kann.
Das kann ich bestätigen.

Meine können jeden Tag raus, und wenn sie mal nicht rausdürfen, was selten vorkommt, dann sind sie richtig grantig und streitsüchtig.

Wenn sie mal die "Freiheit" kennen gelernt haben, gibts kein halten mehr.



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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2012, 23:29

Hmm, in den kleinen Freilauf, den ich gebaut hab, gingen sie auch mal ganz gern, vermissen ihn aber gerade eigentlich nicht... (Die Grasnarbe soll sich erholen.) Wobei wir da ja nur über knapp 8m² reden und nicht über 700.

Ist halt die Frage, ob man Kaninchen dann nicht sogar unglücklicher macht, wenn man sie nur hin und wieder raus lässt, das wäre ja blöd und so gar nicht Sinn der Sache.

Naja, aber wenn nicht an der Regelmäßigkeit, dann scheitert es immer noch am Zaun. Ich habe es dieses Jahr wirklich ausgereizt zu Hause, das Gehege ist neu, ein Kaninchen kam neu dazu, vor ein paar Wochen noch eine zweite Katze, ich kann nicht schon wieder mit einem neuen "Wunsch" um die Ecke kommen, von den Kosten für einen Zaun ganz zu schweigen. Ich hab das Hauptstudium ja schon hinter mir und ziehe in zwei Jahren wieder ganz bei meinen Großeltern ein, bis dahin kann ich mir ja noch Gedanken machen, was möglich ist und wie. Irgendwie krieg ich die Kaninchen schon noch in den Garten




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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2012, 14:51

Hallöchen, ich hab einen neuen Plan, hoffentlich schaut hier nochmal jemand rein

Da hier wohl ungeplant noch ein Kaninchen einziehen wird, muss doch schneller mehr Platz her. An das Gehege kann ich nicht anbauen, weil das wirklich zu allen Seiten unpraktisch ist, aber wenigstens tagsüber könnten sie sich ja mal austoben, wenn mein Plan B klappt...

Dieses Stück Wiese direkt neben dem Gehege wird selten genutzt, aber einen großen Freilauf aufzubauen, ist insofern schwierig, weil er einfach immer im Weg steht, wenn man mal dort lang muss, und weil die Baumwurzeln dafür sorgen, dass der Boden uneben ist, sodass große Gehegeelemente nicht wirklich gut stehen. Meine Idee ist jetzt, die Kaninchen in diesem ganzen Bereich laufen zu lassen und ihn nur nach vorne hin, also abschließend mit dem Gehege, abzuzäunen. Die paar Elemente sind schnell auf- und abgebaut und falls man hinten im Garten mal was werkeln muss, kann man ja auch einfach zu den Kaninchen reinsteigen. Und die Kaninchen hätten dann so 30 oder 40m² Freilauf wenn jemand dabei ist (evtl. mehr, bin schlecht im Schätzen und hab nicht gemessen).

Unten ist der Zaun niedrig, da würde ich mit Sichtschutzelementen aus Holz arbeiten und sie einfach am Zaun entlang fest aufstellen. Die sind ja etwa 90cm hoch und würden Hunden die Sicht versperren.

Links ist der Zaun allein auch 90cm hoch und die Straße ist so gut wie unbenutzt, das würde ich dann einfach lassen, wie es ist.



Von der Straße aus hätte ich mit dem Sichtschutzzaun eine Zaunhöhe von gut 130cm, das springt ein Hund dann auch nicht ohne Weiteres, wenn er drinnen gar keine Kaninchen sieht.



Ich könnte hier auch im Sommer problemlos die Kaninchen rauslassen, denn in diesem Bereich vom Garten wächst nicht so viel; vor allem Johannisbeeren und Kräuter, die die Kaninchen sowieso nicht so gern mögen (Beinwell, Gilbweiderich, Oregano), und am Fallobst (vor allem Pflaumen) können sie sich im Spätsommer gern bedienen. Den Rhododendron werden sie sicher sowieso in Ruhe lassen.

Zumindest hätten sie so die Möglichkeit, mal einen 10m-Sprint hinzulegen und Haken zu schlagen, ohne irgendwo gegen zu stoßen...

Bin gespannt auf eure Meinungen.




Geändert von Keks3006 (16.11.2012 um 14:53 Uhr).

Benutzerbild von Alexandra B
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Registriert seit: 12.05.2011
Beiträge: 1.057
Alexandra B befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2012, 15:13

Also ich habe ja auch so eine Tagesgehege und der Zaun ist 1,50m hoch kannst ja mal in mein Album schauen



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Peter Rosegger


 
 
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