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Angorazwerg kann weder Gras noch Heu fressenHallo, wer kann helfen: Mein Angorazwerg (5 J) kann seit 2 Wo schlecht fressen. Gras nimmt er auf, kaut umständlich u. läßt es wieder aus dem Mäulchen fallen, ebenso Heu. Richtig frißt er nur noch Knusperkissen mit Luzerne, Knabberringe u. wenig Pellets. Dafür trinkt er mehr als sonst u. kaut manchmal, ohne was aufgenommen zu haben. Der TA fand keine Anhaltspunkte am Gebiss, schlug eine Untersuchung des Mäulchens unter Narkose vor. Weiß jemand, was es sein kann?
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| Ich würde den kompletten Kopf röntgen lassen. Eventuell sind die Zahnwurzeln ja schuld.
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| Wie Schmerzen haben, sieht er nicht aus.
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| Danke für die Belehrung, aber Knusperkissen waren bisher selbstverständlich nur Leckerlis so hin und wieder. Jetzt bin ich froh, dass er überhaupt was frißt. Seit fast 3 J. bin ich monatlich sowieso schon zum Schneidezähne kürzen, also ständig in Behandlung. Geröngt wurde bisher noch nicht, u. die Narkose ist auch nicht ganz ungefährlich.
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| Schon klar, eine Narkose beinhaltet ja immer ein gewisses Risiko. Nur wenn er nicht frisst bzw. irgendwo Schmerzen hat, deren Ursache nicht festgestellt oder behandelt wird, stellt das ein viiieeel größeres Risiko dar. Wie hat der TA denn nun die Zähne untersucht? Ich frage, weil ich selbst mal bei einem TA war, der sich nicht dazu befähigt fühlte, auch die Backenzähne mit so einem "Trichter" (ähnlich wie Humanmediziner bei Menschen in die Ohren gucken) anzuschauen oder mal eine "Maulsperre" ohne Narkose reinzumachen (das geht bei den meisten Ninchen... leide rnicht bei allen). Hat dein TA das denn gemacht und da nichts sehen können? Und das mit dem Speichel? Und wurde der Kiefer auch mal komplett abgetastet? Selbst wenn man von außen und innen nichts sieht, können so Schmerzherde ertastet werden, die z.B. auf einen Abszess (den man ja im Anfangsstadium nicht unbedingt sehen muss) oder andere Kiefergeschichten hinweisen können. Ich muss schon sagen, dass seit 2 Wochen nicht richtig fressen können, schon ziemlich ernst ist, das sollten weder du noch dein TA auf die leichte Schulter nehmen. Denn mal ganz abgesehen davon, dass er gesunde und artgerechte Nahrung ja scheinbar nicht mehr aufnehmen kann, führt so etwas früher oder später sogut wie immer zu Verdauungsbeschwerden, die wiederum schneller tödlich enden können, als du gucken kannst. Das ist kein Witz und ich übertreibe da auch nicht. Mit 5 Jahren ist er ja auch noch lange nicht alt... er kann ja noch mehr als weitere 5 Jahre drauf legen. Zur artgerechten Ernährung kannst du z.B. mal auf [url]www.kaninchenwiese.de[/url] vorbei schauen, da wird auch erklärt, warum so Fertigmischungen aus der Zoohandlung, Vitakraft, Drops, Pellets und auch Knusperkissen gesundheitsschädlich bis tödlich für dein Kaninchen sind. Und auch das Kürzen der Schneidezähne kannst du positiv beeinflussen (die Abstände verlängern bzw. es vielleicht sogar ganz unnötig machen), wenn du dein Kaninchen gesund ernährst. edit: Mehr trinken wird er übrigens, weil er ja nur noch trockene Nahrung zu sich nimmt... irgendwoher muss das Wasser ja kommen. Ich würde bei deinen Beschreibungen im günstigsten Fall Zahnspitzen an den Backenzähnen vermuten oder aber einen Abszess oder eine andere schmerzhafte Usrache am/im Kiefer. Wobei es mich nach 2 Wochen da echt wundert, dass er überhaupt noch frisst. Aber Kaninchen sind halt leider Weltmeister im Verstecken, was sie auch erfolgreich über längere Zeit schaffen und "plötzlich" liegen sie tot im Gehege. Geändert von Ecci (23.09.2012 um 01:26 Uhr).
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| Ich rate Dir ganz dringend zu einem TA zu gehen, der sich auf Zahnheilkunde weitergebildet hat. Ich habe hier auch so einen kleinen Zahni sitzen. Wenn immer nur die Schneidezähne gekürzt werden, kommt es irgendwann zu Unebenheiten zwischen Backen- und Schneidezähnen, so dass z.B. die Schneidezähne kürzer sind als die Backenzähne. Das Ninchen kann zwar einen Grashalm mit der Zunge aufnehmen und kaut darauf herum. Wenn der Halm aber zu weit nach vorne rutscht kann er ihn nicht festhalten und er fällt wieder aus dem Mäulchen. Der Kiefer sollte geröngt werden, so kann man Abszesse feststellen oder auch, ob die Wurzeln vielleicht zu lang in den Kiefer wachsen.
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| So ganz verstehe ich ehrlich gesagt nicht warum nicht längst zumindest geröntgt wurde. Ich hatte jahrelang auch ein Zahnnin, und eine Röntgendiagnostik hätte mein TA schon nach nur einer Woche schlecht fressen gemacht. Was du beschreibst deutet entweder auf ein Problem mit den Backenzähnen hin, oder auf Schmerzen im Kieferbereich (Zahnwurzeln, Kieferabszess, Entzündungsherd, Kiefergelenksarthrose, Fraktur des Kiefers). Ich würde - angesichts der langen Zeitdauer - auf jeden Fall eine komplette Diagnostik machen lassen. Falls er sich ohne Narkose röntgen ließe, würde ich das als erstes machen, und dann weiter entscheiden - oder gleich Röntgen + Untersuchung + möglicherweise notwendiger operativer Eingriff in Narkose. Klar ist eine Narkose nicht ungefährlich, aber sie wird immer gefährlicher je länger du wartest! Das muss dir klar sein! Und: wenn sein Zustand sich nicht schnell bessert, wird er entweder verhungern oder seine Darmflora zusammenklappen - auch das ist lebensgefährlich! Als mein Leo zu mir kam, war das der Fall - der Grund: eine Fütterung durch die Vorbesitzer ähnlich der wie du sie momentan praktizierst, also mit enorm hohem Stärke- und Zuckeranteil und verschwindend geringem Rohfaseranteil. 4 Tage hing Leo damals zwischen Leben und Tod... eine schlimme Zeit war das. Besorg dir bitte außerdem unbedingt Critical Care oder RodiCare Instant, alternativ kannst du auch JR Farm Grainless Complete einweichen, außerdem brauchst du eine Päppelspritze und Dimeticon Albrecht (oder, falls das nicht verfügbar ist, Sab Simplex) - du musst ihm Rohfaser zuführen! Und so schnell wie möglich die Untersuchungen durchführen lassen, ihr habt nicht mehr viel Zeit.
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| kurze Zusammenfassung: - 2 TÄ aufgesucht ( ohne Röntgen) - Diagnose: Kirschkerngroße Erweiterung am linken Unterkiefer ( Abzess u. Weiterentwicklung) - übrigens schmerzlose Sache - bleibt unter Beobachtung - frißt wieder tadellos, auch die gesunden Sachen
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| Ja, mein Floppy kann noch gut 1 Jahr damit leben. Erst wenn es größer wird u. die Stellung des Kiefers beeinflußt, müssen wir handeln. Bis dahin genießt er unsere besondere Aufmerksamkeit.
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| Puh... dann guckt ganz genau erstmal ists schön, dass es ihm augenscheinlich besser geht. Aus Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass ein Abszess in ganz kurzer Zeit (wenige Tage) um ein Vielfaches wachsen kann und dann muss schnell gehandelt werden, bevor es den Kieferknochen aufweicht (du hattest ja von Abszess geschrieben, ne?).Und eigentlich müssen Abszesse auch immer zeitnah eröffnet werden... das versteh ich grad ich so ganz. Geändert von Ecci (23.10.2012 um 23:22 Uhr). Grund: Rechtschreibfehler
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| @Böckchen, ist würde den Eingriff bald machen lassen. Ich hatte es erst so gelesen, dass bereits alles gemacht wurde. Wie Ecci schon schrieb, kann sich das von heute auf morgen ändern. Dann ist der Abszeß evtl. geplatzt und alles voller Eiter, das Kaninchen hat Schmerzen, ist durch Nahrungsverweigerung geschwächt. Narkoserisiko!!!
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1 Jahr späterHallo, 1 Jahr ist vergangen und Floppy geht es noch immer gut. Mein Tierarzt meint inzwischen, es handelt sich um einen langsamwachsenden Tumor am Unterkiefer. OP geht da nicht. Die monatliche Kontrolle sagt : Wachstumsstillstand. Floppy ist ein munteres Kerlchen geblieben, ist nun bald 7 J. alt. Das Problem mit Heu u. Pflanzen fressen besteht weiter, ein bischen Möhrenkraut geht schon mal. Langsam kommt bei mir der Verdacht auf, er frißt nur was er mag. Obst nimmt er gerne u. Möhre (kleingeschnitten). Beim Trockenfutter hat er nur noch die Pellets rausgefuttert,Getreidekörner u. anderes Zeugs blieb liegen. Das war früher genau anders herum. Dazu hab ich ein Alternativfutter gefunden: Cuni Nature- da ist auch alles drin, was ein Häschen so braucht, aber in einer Art Knusperkügelchen, die kann er super aufnehmen u. es bleibt fast nichts übrig. Das Zeug kostet aber rund das Fünffache. Egal. Und steinigt mich nicht, ja es ist ein Fertigfutter aus dem Tierhandel. Euren tierärztlichen Untersuchungsvorschlägen bin ich nicht gefolgt. Tierärzte tappen auch nur im Dunkeln u. probieren erstmal alles durch, kennt man ja aus der Humanmedizin. Das will ich Floppy nicht zumuten. Solange er keine Schmerzen hat, bleib ich auf meiner Linie. Leider ist seine Partnerin vor 5 Monaten gestorben, aber er wirkte nicht traurig. Er kommt weiter auf Zuruf, flitzt auf der Wiese u. im Zimmer rum und fordert mich zum Streicheln auf. Ich weiß nicht, ob ich ihm nochmal eins dazugebe. Und übrigens:meinem Hase fehlen die unteren Schneidezähne, deshalb muss ich monatlich die oberen kürzen lassen, da hilft auch kein "gesundes" Futter. Viele Grüße
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| Ich mag das Cuni Complete lieber wie das Cuni nature. Auch wenn das Futter aus der Zoohandlung kommt ist es ein gutes Futter!
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| hööööö. was ist daran bitte gut?! bunt eingefärbt, keine Struktur, keine gescheiten Inhaltsstoffe. wie üblich, was soll daran anders sein???!
__________________ Liebe Grüße von Sabrinili und ihren Süßen!
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| Zitat:
Es hat sehrwohl noch eine für Kaninchen ausreichende Struktur, denn es ist nicht zu "Mehl" verarbeitet und dann wieder zusammengepappt, sondern zu kleinen Schnipseln, deren Größe noch für Kaninchen passend ist. Viele Kaninchenbesitzer haben berichtet, dass die Verdauung ihrer Kaninchen wieder normal geworden ist, seit sie Cunis zufüttern. Außerdem gibt es sehr viele positive Rückmeldungen bei Zahnkaninchen, die Cunis bekommen - die Kürzungsintervalle konnten massiv hinausgezögert werden.
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| Das mit dem Kürzungsintervall kann ich auch bestätigen. Wir sind schon zwei Monate über unser Kürzungsintervall drüber.
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| Zitat:
Das sind die Bestandteile des Futters die die Farbe ausmachen denke ich mal. Meine bekommen es weiterhin, Boomer kam ja schon damit und meine anderen stürzen sich nicht drauf , weil sie es frei zur Verfügung haben, neben Wiese, Heu und Wasser und der jetzt einschleichenden Winterfütterung. Ihr könnt mich nun köpfen , aber weiter werde ich mich dazu nicht äußern.
__________________ Liebe Grüße Heike
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