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Milben?Hallo! unsere mittlerweile 6,5 Jahre alten Kaninchen haben derzeit extrem Haarausfall. Das liegt vermutlich am normalen Fellwechsel. Man sieht auch an der Fellstruktur, dass es ein gewöhnlicher Fellwechsel ist. Aber es sind teilweise kleine, längliche Dinger im Fell. Sie sind hellbraun und sehr winzig. Die Ninchen sind trotz ihres Alters fit, fressen sehr gut und verhalten sich normal, sind eben etwas ruhiger, was vermutlich am Alter liegt. Vor einiger Zeit waren wir mal beim TA, weil wir es auch nicht wussten (also ob es Milben sind oder nicht), aber er hat gemeint, es wären keine. Meine Fragen: Kann man Milben irgendwie erkennen? An was? Also unsere Meerschweinchen hatten auch mal Milben, haben aber noch gefressen und so. Tesaabklatsch mit Lupe? Bringt nicht viel, oder? Was würdet ihr machen? Sicherheitshalber zum TA, sie sind ja auch schon älter? Oder lieber einfach mal beobachten? Danke für Tipps und Ratschläge! Geändert von simonw (22.09.2009 um 19:46 Uhr).
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AW: Milben?ich hätte es erst einmal beobachtet und wenn es nach lengerrer zeit nicht weggehen solte würde ich nochmal zum TA gehen. Ich würde auch versuchen die kleinen Fiecher rauszu bürsten, fals das geht. Viel glück
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AW: Milben?Was hat denn der TA damals gesagt, was diese Viecher denn dann sind, wenn keine Milben? Hatte er eine Erklärung? Das scheinen ja doch irgendwelche Parasiten zu sein, wenn sie denn mit Fellwechsel einhergehen, das würde ich als Laie jedenfalls vermuten.
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| Also damals hat der TA gesagt, dass es nur keine Milben sind (also halt keine Parasiten). Gibt es vielleicht braune Schuppen? Hab heute Stall (Außenhaltung) komplett ausgemistet und mit so nem Spray (baktozol oder so) ordentlich eigesprüht (vom zoofachhandel). soll gegen milben, insekten und gerüche helfen. Danke für die Tipps! LUPINE: was meinst du mit "spontan würde ich auf Haarlinge oder Milben tippen"? Sind die klein und braun im Fell? Geändert von simonw (23.09.2009 um 18:12 Uhr).
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AW: Milben?Hallo! Also, wir haben gesagt, dass wir es erst einmal beobachten. Diese Woche hatten wir kein Auto und dann sind wir heute Morgen zum Tierarzt gegangen. Er hat gesagt, es seien keine Nissen vorhanden, auf einem Teasaabklatsch von mir hat er wohl eine Milbe entdeckt (eine hartnäckige Art, mir fällt der Name nicht mehr ein, irgendwas mit "K..." glaube ich). Er hat uns dann ein Präparat (ich weiß nicht wie das heißt, es ist in zwei kleinen spritzen drinn; gelblich; 1ml auf ein 1 Liter Wasser) gegeben und gesagt, dass man sie die nächsten drei Wochen je einmal mit dem Mittel baden soll. Wir haben aber Außenhaltung, da besteht Erkältungsgefahr. Das hat auch der Tierarzt registriert und hat föhnen, Rotlicht und einen längeren Aufenthalt im Haus (wegen Außenhaltung/morgens baden und ins Haus und abends wieder raus in den Stall) empfohlen. Wir waren das erste Mal bei diesem Tierarzt, weil wir umgezogen sind. Er hat mir fachlich einen recht guten Eindruck gemacht, hat auch gesagt, dass wir sie während dem seit Wochen andauernden Haarausfall/Fellwechsel gut bürsten/kämmen sollen (wegen der Gefahr der Haarballenbildung). Dann hat er noch etwas von Vitaminen wegen dem Fellwechsel gesagt (ich glaube Vitaminpräparate). Das spricht ja für den Tierarzt, wenn er so berät, oder? Ist das mit den Vitaminen überzogen oder angebracht? Wir waren uns eben unsicher, wie wir jetzt handeln sollen, weil bei den Bädern schon Erkältungsgefahr besteht. Einmal haben wir ein Kaninchen verloren, weil es so geschwächt war. Es ist beim Tierarzt vor Schwäche eingeschlafen und hatte furchtbaren Schnupfen. Wenn man sie im Haus hat (also an die Wärme gewöhnt) und dann raus in die Kälte tut ist das ja auch nicht so toll, oder? Außerdem müssen die zwei dann stundenlang im Ersatzkäfig sitzen. Wir haben dann bei unserem früheren Tierarzt am alten Wohnort in der Praxis angerufen, der Tierarzt dort ist krank, er kommt am Montag wieder. Die Tierarzthelferin dort hat gesagt, dass sie das noch nie gehört hat mit dem Baden (oder zumindest dass sie das nicht machen würden), sie würden spritzen oder ein Präparat ins Fell schmieren. zu diesem Tierarzt haben wir auch vertrauen, er macht auch anständige Preise, (sind 32 Euro für die Behandlung und das Medikament OK?) zu ihm gehen wir schon seit über zehn Jahren. Sollten wir zu dem alten Tierarzt fahren (0,5 h, was ja auch mit Stress verbunden ist; wir sind da schonmal hingefahren, da lagen die zwei Kaninchen ziemlich fertig im Käfig) um eine weitere Meinung einholen? Oder einfach die Behandlung mit den Bädern machen? Also es sind wenige Krabbeltiere im Fell, die sich wirklich bewegen, zumindest soweit man es sieht. Aber es gibt schon einige weiße, schuppenartige "Objekte". Zudem zeigen sie eher kein vermehrtes kratzen oder Juckreiz oder Ähnliches, dass einzige Auffällige ist der schon seit Wochen andauernde Fellwechsel/Haarausfall. Ganz kurz: hört man von Milben, denke ich vielleicht sofort an eine Behandlung, aber mir kommt es so vor, als wären es nicht viele. Dann noch zwei ganz andere Fragen: seit wir Kaninchen haben (ca. 10 Jahre) füttern wir auch Fertigfutter (normalerweise von Raiffeisen), aber das soll man wohl nicht oder nur wenig füttern, was auch der Tierarzt heute meinte (zumindest während dem Fellwechsel). Kann/sollte man das bei unseren mittlerweile 6,5 Jahre alten Kaninchen ändern? Sie sind schon seit wir sie haben an das Fertigfutter gewöhnt. Und dann die zweite frage zur Ernährung: wir füttern als Frischfutter nur Grünfutter (im Sommer), selten Äste, Apfel und Karotte. Wie kann man die zwei an eine abwechslungsreichere Ernährung gewöhnen? Ich bin skeptisch, was "neue" Nahrung angeht (also ob sie da im wahrsten Sinne des Wortes anbeißen), finde aber, dass sie abwechslungsreicher aussehen könnte. Danke für Antworten! Geändert von simonw (17.10.2009 um 16:45 Uhr).
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AW: Milben?Hallo, unser Max hatte im Sommer auch mal Raubmilben, nachdem wir ihn aus einer schlechten Haltung bekommen haben. Milben sitzen unter der Haut und genau an der Stelle haben die Tiere ganz viele weiße Schuppen auf der Haut, sie jucken sich nicht unbedingt. Ich habe die verschuppte Stelle mit einem Tesastreifen "abgeklebt" und beim TA unterm Microskop untersuchen lassen. Er hat ein Preparat zum Auftragen auf die Haut verschrieben, was ich nach 3-4Wochen wiederholt habe und weg waren sie. Das Zeug dringt ins Blut ein, wovon die Milben sich ernähren und tot waren sie. Also baden würd ich die jetzt auch nicht, frag deinen "alten" TA mal, was du tun könntest. Alles Gute ![]() LG Christiane
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AW: Milben?Dankeschön! Genau das werden wir wahrscheinlich in der kommenden Woche machen! Aber eine Frage, Christiane: Was bringen dem ta die verschuppten Haare zum Untersuchen, oder eben die verschuppten Stellen? Da bewegt sich ja nichts, oder? Oder sieht der ta das an den Schuppen/der Schuppenart? Danke! Geändert von simonw (18.10.2009 um 14:55 Uhr).
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AW: Milben?Hallo, also auf dem "Abklatsch" kann der TA unterm Miroskop an der Schuppe den Kot von der Milbe oder vielleicht auch eine Milbe erkennen, die wir mit dem bloßen Auge nicht erkennen können. Ich denke, er hat Vergleichsbilder zur Hand und kann daran erkennen, was für ein Parasit es ist. Bei der Raubmilbe(Cheyletiellose, eigentlich selten) z.B. verschreibt er dir "Selamectin" für in den Nacken. Wie gesagt, zweimal im Abstand von 3-4Wochen und weg sind sie. Denke bei anderen Milbenarten läufts ähnlich ab. Alles Gute! LG Christiane
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AW: Milben?Eine sichere Diagnose einer unter der Haut lebenden Milbenart ist über eine sogenannte Biopsie möglich. Das ist bei meiner Wuschel mal gemacht worden als sie unerklärlichen Haarausfall hatte. Na gut - im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass es ihre Freundin Jule war Aber so kann ein Fachmann diese Milben genau feststellen. Dabei wird ein kleines Stückchen Haut unter örtlicher Betäubung herausgestanzt, keine wirklich große Sache eigentlich. Diese Hautprobe wird an einen Spezialisten übergeben der sie genau untersucht, und innerhalb einiger Tage hat man Gewissheit.Baden würde ich auch auf keinen Fall bei diesen Temperaturen bei Außenhaltung, da gibt es Spot On Präparate die gut wirken. Aber Vorsicht: KEIN FRONTLINE!!! Das kann bei Kaninchen tödlich wirken, obwohl z. B. Meerschweinchen es problemlos vertragen. Ivomec oder Stronghold z. B. wird dagegen gut vertragen. Leider gibt es immer noch Tierärzte die nicht um die Gefahr von Frontline wissen, also bitte selbst mit aufpassen was da verabreicht wird. Eine Futterumstellung würde ich auf jeden Fall machen, auch nach der langen Zeit. Immerhin kennen sie ja bereits Frischfutter, weil sie im Sommer Grünzeug bekommen. Da ist jetzt der ideale Zeitpunkt um daran anzuknüpfen und sie auch über den Winter mit verschiedenen Frischfutterarten zu versorgen. Gut verträglich und sehr attraktiv wegen seines angenehmen Geruchs ist z. B. Fenchel. Karotten kennen sie bereits, das ist eines der klassischen weil energiereichen Winterfutter. Fang mit diesen beiden Futtersorten an, und erweiter dann langsam und vorsichtig das Spektrum. Über den Winter bietet sich auch Sellerie an, Kaninchen dürfen sowohl Knollen- als auch Stangensellerie fressen. Die Knollen- und Wurzelgemüse sind insgesamt ein gutes weil gehaltvolles Winterfutter. Und so gehst du von Futtermittel zu Futtermittel weiter. Frische Kräuter sollten nach Möglichkeit auch im Winter auf dem Speiseplan stehen, vielleicht hast du ja eine Fensterbank übrig, auf der du für die Nins und euch ein paar leckere frische Kräuter anbauen kannst. Petersilie wird sehr geliebt, aber es gibt auch noch sehr viele andere Kräuter die sie fressen dürfen, z. B. Basilikum, Dill, Kamille und noch viele andere. Schau mal auf diebrain.de nach, dort findest du eine prima Frischfutterliste. Dort findest du auch eine Rubrik wo du sehen kannst welche Zweige samt Blättern du geben kannst. Bei meinen ist der Favorit Haselnuss, das lieben sie heiß und innig. Gleichzeitig reduzierst du das Trockenfutter. Wenn du Angst hast, dass sie über den Winter abnehmen, darfst du ihnen ruhig ein paar Haferflocken zustecken. Aber nicht zu viele - sonst kannst du sie nämlich kugeln ![]() Wunder dich nicht, wenn neue Futterarten erst mal ignoriert werden, oder einmal angebissen und dann liegengelassen. Das ist der sogenannte Probebiss, mit dem Kaninchen feststellen ob etwas bekömmlich ist. Also neue Futtersorten mehrfach hintereinander anbieten, meine brauchen bei neuem meist 3 - 4 Tage bis sie es annehmen. So viel Geduld solltest du also auf jeden Fall haben.
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AW: Milben?Hallo und Danke für die Antworten! Mir ist da eine Frage gekommen: "Cheyletiellose" (Raubmilbe) hat Chris42 erwähnt. Spricht man das mit "K" am Anfang? Ich weiß es nicht sicher, aber das könnte die Milbe sein, die der ta gemeint hat.
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AW: Milben?Hallo! Wir waren gestern bei dem früheren TA, er hat gemeint es wäre nix! Man könne das vergessen :-) ! Danke für alle Mühe und Beiträge! Könnte der verstärkte Fellwechsel auch mit neuem Trockenfutter zu tun haben, dass wir ersatzweise gekauft haben (sieht ähnlich aus als das frühere, es besteht auschließlich aus Pellets)? Danke! Geändert von simonw (23.10.2009 um 21:47 Uhr).
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