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Tierschutz in der Politik auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 10:14

Tierschutz in der Politik


Ich werde hier wahrscheinlich gleich raus geschmissen aber ich möchte darauf hinweisen das ich hier keine Werbung machen möchte sondern einfach nur noch etwas Hintergrundwissen brauche um einen Antrag zu stellen der auch Hand und Fuß hat.

Ich habe vor kurzem von meiner TA ein neues Kaninchen vermittelt bekommen das vom VetAmt beschlagnahmt worden ist. Auf www.heuwusler.de findet ihr Bilder und Bericht dazu.
Da ich und mein Partner in der PiratenPartei sind und wir das Thema Tierschutz leider noch nicht im Programm haben, möchte wir das ändern und haben da auch schon eine Idee und wollten fragen wie ihr das so seht.


Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?

Das kann man bestimmt nicht auf alle Tierarten gleicher Maßen anwenden,
es macht vielleicht auch eine Differenzierung zwischen den Geschlechtern
Sinn. Aber es könnte dazu beitragen die unkontrollierte/ungewollte
Vermehrung und das daraus resultierende Leid der Tiere zu lindern. Der
"Einkaufspreis" für die Tiere würde natürlich steigen, was wir jetzt
aber eher positiv sehen wenn dadurch ein Tier weniger unterm
Weihnachtsbaum landet.

Ich hasse das Wort "Endverbraucher" aber ich glaub so ist es klarer was ich meine.

Über Eure Vorschläge freuen wir uns jetzt schon.



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 19.12.2011, 10:51

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen

Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?

Ich denke, dass man da nicht alle Haustiere über einen Kamm scheren kann.
Und es kommt auch darauf an, wo ich das Tier herhabe. Ich finde toll, wenn Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen nur noch kastriert das Tierheim oder Schutzstellen verlassen würde. Mit kleiner Tieren wird das schon nicht möglich sein, denn z.B. Mäuse werden fast von keine Tierarzt kastriert.

Wenn man aber sein Tier von einem Züchter (kein Vermehrer) holt, wäre es nicht gut, dass man nur kastrierte Tiere bekommt, denn evtl. möchte man ja selbst züchten oder z.B. seinen Hund nach den erforderlichen Untersuchungen und Ausstellungen (VDH) als Deckrüden zur Verfügung stellen.
Genauso stelle ich mir das bei Katzen vor, wenn sich jemand eine Rassekatze holt und damit auf Ausstellungen gehen möchte, dann kann man das nur mit unkastrierten Tieren machen.




Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.12.2010
Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 10:56

AW: Tierschutz in der Politik


ich bin dafür das Tiere nur mit Kastrationsauflage vermittelt werden den es gibt genug elend auf dieser Welt , und genau damit soll auch das ständige und auch Unkontrolierte vermehren gelindert werden , wieviele armselege Greaturen sitzen in den Tierheimen oder auch auf Pflegestellen , wen man mal überlegt was das alles an Arbeit und Geduld mit sich Bringt , das was manche Leute mit Tieren machen sollte Bestraft werden .


wie geht es Eigendlich deinen Kleinen ?



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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:12

AW: Tierschutz in der Politik


@Benny, wie ich weiter oben in meinem Text schon sagte kann man das bestimmt nicht auf alle Tierarten gleich machen, allerdings sind Züchter halt leider auch nicht immer gleich Tierfreunde. Gibt genügen Videos auf YouTube oder aber auch wie mir meine Freundin von den Heuwuslern erzählte viele junge Züchter die leider trotz Kurs keine Ahnung haben und das VetAmt leider nicht so eingreifen kann wie es vl gerne möchte. Aktuelles Beispiel: 18 Jährige Kaninchenzüchterin, hat den Kurs gemacht alles ist gut. Nur das sie ihre Meeris im Feuchten unbelüfteten und schimmelden Keller, ja sagen wir mal, Aufbewahrt. Ohne Frisches Futter, Tageslicht oder frisches Einstreu. Das VetAmt hat mir ihr einen Termin vereinbart und an diesem Tag war natürlich alles tip top, sie musste lediglich eine Tageslichtlampe einbauen und eine Heizung aufstellen. Und mal ehrlich, wir wissen alle das diese beiden Geräte niemals laufen werde. Auf eigene kosten wurden dort 9 Meeris gerettet, die schlimme Verletzungen hatten, wie z.B. ein Schädel-Hirn-Trauma. Du siehst also auch bei sogenannten Züchtern ist Verbesserung angesagt.
@juj Kastrationsauflage ist halt so ne Sache, wer kontrolliert das dann? Klar du und ich wir gehen mit unseren kleinen regelmäßig zum TA aber ich denke mal das die Zahl der Tiere die einen TA noch nie zu Gesicht bekommen haben leider deutlich höher liegt.

Vl wäre es auch einfach nur Sinnvoller dem VetAmt mehr Macht zuzusprechen, so das sie eben auch mal ganz spontan auf Visite vorbeikommen können und eben nicht die ersten male einen Termin brauchen. Ist halt nur schwer eine Grenze festzusetzen bei diesem Thema. Leider




Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
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Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:14

AW: Tierschutz in der Politik


Meinen kleinen gehts soweit gut. Nur unserem Lucky (der Beschlagnahmte) müssen wir das mit dem Frischfutter noch beibringen. Vom frischen Heu mal ganz zu schweigen




Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
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juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:31

AW: Tierschutz in der Politik


von Tierschutzverein wird man Kontrolirt oder man Bekommt eine Kastrationsauflage , in er Halb so und so vieler Wochen hat das Tier Kastiert zu sein , ich habe meine Kaninchen von Tierschutz unser Tierheim ist da sehr streng .


aber wo man mal genauer Hin schauen sollte ist bei den privat Leuten , und da Sollte das Vitrinäramt mal genauer Kontrolle machen , wie oft Kommt es vor das Kaninchen in massen Prodozirt werden , und nicht Vernünftig gehalten werden , nur Käfig kennen und das auf Engsten Raum , oder so gar misshandelt werden .

Ich Kenne einen Fall da wurden 287 Kaninchen raus geholt , und wurden auf ins gesammt 10 Tierheime verteilt, und über die Hälfte Lebt schon nicht mehr , alle stammen aus dieser Inzucht

und diese Person wurde erst dieses Jahr Verteilt , und hat ein Tierhalte Verbot bekommen , und da Hat das Vitrinäramt durch Gekriffen.






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Benutzerbild von Wollknäul
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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 11:38

AW: Tierschutz in der Politik


Drum eben die Kastrationspflicht, das eben keine Kleintiere bei Obi oder Dehner oder sonstigen "Zoofachgeschäften" für 5 Euro übern Tisch gehen sondern für sagen wir mal 70 Euro.
Grad in diesen Geschäften mangelt es nur so an Aufklärung und das liegt meist da dran das die Verkäufer selbst unwissend sind!
Dem VetAmt werden leider immer öfter die Hände gebunden, denn statt Tiere auch als solche zu sehen werden sie leider im Bundestag immer noch als Gegenstände und Besitztümer bezeichnet.

Züchter an sich bräuchten strengere Regeln, denn gerade dort werden die Tiere in Einzelhaltung gehalten. In viel zu kleinen Käfigen und meistens auch ohne Häuschen. Klar dennen mangelt es vl nicht an Futter, aber Vereinsamung ist doch mindestens genauso schlimm für ein Gruppentier.




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juj juj ist offline
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juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 12:08

AW: Tierschutz in der Politik


ich habe nicht nur Kaninchen sondern auch einen Kleinen Hund ,für den muss ich nächstes Jahr den Sachkundenachweis für NRW machen , und das finde ich nicht schlecht , dann werden sich wohl noch mehr Leute überlegen ob ich mir ein Tier an Schafe oder nicht Kostet ja wieder Geld

ich wäre auch dafür das es nicht nur bei Hunden Pflicht sein sollte , mit den Sachkundenachweis,sondern auch Bei den Kleintierhalten , es Kotzt mich immer wieder an wen ich sehe wie die Kleintiere im Zoohandel gehalten werden , und so den Inressenten schmackhaft gemacht werden , und dazu noch mal die Verkäufer die meist keine Arnung von der Haltung und Ernährung haben , den so werden die Leute beim Kauf über den Tisch gezogen , und meist ist es Leider so das man dann auch noch patzige Antworten Bekommt leider ,

ich würde mir nie ein Tier ausen Zoohandel holen mein weiß nie wo die Herkommen , es sind meist Tiere aus einer nicht Seriösen Zucht,

Ich Kann nur Sagen Leute Lasst die Finger weg , von Zoohandel den mit jeden Verauften Tier unterstützt ihr die Massen Produktion , und ihr wisst nicht ob das Tier Krank oder gesund ist .





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Benutzerbild von Wollknäul
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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 12:15

AW: Tierschutz in der Politik


Leider ist es aber so das viele Ihre Kleintiere dennoch in solchen Läden kaufen Sonst würden die Geschäfte diese Tiere nicht mehr anbieten wenn der Umsatz nicht stimmen würde.
Ein Sachkundennachweis hört sich interessant an, kannst du mir des näher erklären? Wird bei dir auch eine "Platzkontrolle" durchgeführt wenn du ein Tier vom Züchter holst?




Benutzerbild von Jinro
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Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 13:47

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Was spricht dagegen, dass Haustiere an "Endverbraucher" nur
kastriert/sterilisiert abgegeben werden dürfen?
Letztendlich spricht spricht das Tierwohl dagegen. Eine Kastration ist ein medizinischer Eingriff, den ein Arzt nicht ohne medizinische Indikation durchführen darf. Während sich das bei einem Rammler noch herleiten lässt, da männliche Kaninchen untereinander unverträglich sind und aus einer Dauerbelegung für Zippen Lebensgefahr entstehen kann, wird das bei Zippen schon schwerer. Und bei anderen Tieren fast unmöglich zu erklären, warum man das allgemein machen sollte.



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Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 13:56

AW: Tierschutz in der Politik


Klar das Risiko einer Kastration ist mir bewusst. Dachte nur das dieses Risiko geringer ist als das der Massenhaltung im Hinterzimmer.
Jinro wie würdest du die Sache denn gestalten? Ich meine das bei diesem Thema dringender Änderungsbedarf besteht da sind wir uns ja einig nehm ich mal an.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 14:07

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Klar das Risiko einer Kastration ist mir bewusst. Dachte nur das dieses Risiko geringer ist als das der Massenhaltung im Hinterzimmer.
Jinro wie würdest du die Sache denn gestalten? Ich meine das bei diesem Thema dringender Änderungsbedarf besteht da sind wir uns ja einig nehm ich mal an.
Du siehst nur das OP-Risiko, vergisst aber den Eingriff in das Hormonsystem des Tieres. Es gibt Studien zB. zu Hunden, die Gesundheitsschäden bei ungerechtfertigten Kastrationen aufzeigen.

Änderungsbedarf am Medizinrecht sehen ich absolut nicht. Was du forderst ist medizinrechtlich eine prüfungslose allgemeine Amputationspflicht. Was du bekämpfen willst ist fehlenden Regulation bzw. Ordnungspolitik im Tierrecht. Hat für mich nichts miteinander zu tun.

Wenn du in Zucht eingreifen willst, sollte man beim Züchter ansetzen. Sachkundepflicht, Registrierungspflicht wären Dinge, die mir einfallen. Auf der Seite der Tierhalter: Registrierungspflicht der Tiere, Herkunftsnachweispflicht. So lassen sich von beiden Seiten schwarze Schafe aufspüren.



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Benutzerbild von Selkie
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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:14

AW: Tierschutz in der Politik


Ich finde hier wird an der völlig falschen stelle angesetzt. Jinro hat es ja auch schon angesprochen.
Statt irgendwelche Kastrationspflichten ins leben zu rufen sollte man lieber erstmal das tierschutz gesetzt überarbeiten. sich z.b. vielleicht mal ein beispiel an der schweiz nehmen und einzelhaltung von gruppentieren verbieten.
es gibt denke ich mal sehr viele punkte die man ändern kann, bevor man bei sowas ansetzt.

und ich bin wohl gemerkt voll und ganz für kastration von rammlern aber auch von allein freigängerkatzen usw.



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:18

AW: Tierschutz in der Politik


Du hast mich da leider Falsch verstanden, ich möchte nicht das geltende Medizinrecht ändern, sonder ich möchte einen Weg finden wie das sogenannte animal hoarding bzw die nicht artgerechte Haltung in Baumärten, Zoohandlungen aber eben auch bei Züchtern unterbunden werden kann.
Ich sehe das Risiko schon im ganzen, bin selbst Arzthelferin und kenn mich in Sachen Hormonen gut aus, habe auch schon gesagt/geschrieben das man eine Kastrationspflicht bestimmt nicht bei allen Tieren gleich handhaben kann.
Mein Wunsch bzw mein Ziel ist es, das die Tiere mehr kosten und somit sich die Leute eben zweimal überlegen ob sie ein TIer unter den Weihnachtsbaum setzen.. Ich möchte das dem VetAmt mehr Freiheit und mehr Entscheidungskraft zugesprochen wird und das eine unkontrollierte Vermehrung eingegrenzt und vl sogar irgendwann ganz abgeschafft werden kann.
Im Vordergrund steht ganz klar das Wohl der Tiere, bin aber eben der Meinung das viele Menschen einfach zu unwissend sind bzw zu blind um wirklich zu sehen wann es einem Tier nicht mehr gut geht.




Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 417
Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:21

AW: Tierschutz in der Politik


@Selkie drum habe ich dieses Thema hier auch aufgemacht, um einfach mehr Einblick in die Sache zu bekommen. Das mit der Kastrationspflicht war nur ein Vorschlag von meiner Seite und sollte nicht als Allheilmittel gelten.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.12.2011, 14:30

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Du hast mich da leider Falsch verstanden, ich möchte nicht das geltende Medizinrecht ändern, sonder ich möchte einen Weg finden wie das sogenannte animal hoarding bzw die nicht artgerechte Haltung in Baumärten, Zoohandlungen aber eben auch bei Züchtern unterbunden werden kann.
Dann braucht es spezifische Haltungsvorschriften für jede Tierart. Für Hunde existiert das beispielsweise, es gibt Gesetzesnormen für Zwinger, Auslauf, sozialen Umgang etc. Hast du schon mal einen Hund oder Welpen in einer Zoohandlung gesehen? Da sieht man direkt den Erfolg.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Ich sehe das Risiko schon im ganzen, bin selbst Arzthelferin und kenn mich in Sachen Hormonen gut aus, habe auch schon gesagt/geschrieben das man eine Kastrationspflicht bestimmt nicht bei allen Tieren gleich handhaben kann.
Und deine Kastrationspflicht würden an deinem oben beschriebenen Wunsch nichts ändern.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Mein Wunsch bzw mein Ziel ist es, das die Tiere mehr kosten und somit sich die Leute eben zweimal überlegen ob sie ein TIer unter den Weihnachtsbaum setzen..
Das lässt sich am einfachsten über Pflichtgebühren erreichen. Wenn jedes Tier Herkunftspapiere benötigt und registriert werden muss, kostet das eben. Wenn jeder Züchter Kurse zur Sachkunde belegen muss und Haltungsformen gemäß eines zu beschließenden Gesetzes, dann steigen seine Kosten und damit der Stückpreis.

Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Ich möchte das dem VetAmt mehr Freiheit und mehr Entscheidungskraft zugesprochen wird und das eine unkontrollierte Vermehrung eingegrenzt und vl sogar irgendwann ganz abgeschafft werden kann.
Ein VetAmt sollte nicht mehr Befugnisse haben als die Polizei. Ohne Beweis in Häuser eindringen, Durchsuchungen vornehmen etc ist nicht drin. Beklagen ja Tierschützer gerne mal, dass man dem VetAmt nicht mal die Tür öffnen muss. Ist aber meiner Meinung nach genau richtig. Der Schutz des Privatraumes steht weit über Behördeninteressen.

Also bleibt nur genauere, spezifische Vorschriften zu erlassen, die das VetAmt dann prüfen darf. Nicht mehr Freiheit, mehr Werkzeuge.



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Registriert seit: 18.12.2011
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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 14:53

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Jinro Beitrag anzeigen
Dann braucht es spezifische Haltungsvorschriften für jede Tierart. Für Hunde existiert das beispielsweise, es gibt Gesetzesnormen für Zwinger, Auslauf, sozialen Umgang etc. Hast du schon mal einen Hund oder Welpen in einer Zoohandlung gesehen? Da sieht man direkt den Erfolg.



Und deine Kastrationspflicht würden an deinem oben beschriebenen Wunsch nichts ändern.


Das lässt sich am einfachsten über Pflichtgebühren erreichen. Wenn jedes Tier Herkunftspapiere benötigt und registriert werden muss, kostet das eben. Wenn jeder Züchter Kurse zur Sachkunde belegen muss und Haltungsformen gemäß eines zu beschließenden Gesetzes, dann steigen seine Kosten und damit der Stückpreis.



Ein VetAmt sollte nicht mehr Befugnisse haben als die Polizei. Ohne Beweis in Häuser eindringen, Durchsuchungen vornehmen etc ist nicht drin. Beklagen ja Tierschützer gerne mal, dass man dem VetAmt nicht mal die Tür öffnen muss. Ist aber meiner Meinung nach genau richtig. Der Schutz des Privatraumes steht weit über Behördeninteressen.

Also bleibt nur genauere, spezifische Vorschriften zu erlassen, die das VetAmt dann prüfen darf. Nicht mehr Freiheit, mehr Werkzeuge.

Das ist wirklich ein sehr guter Ansatz, müsste man nur auf die jeweilige Tierart anpassen.
Wie gesagt, das mit der Kastrationspflicht war nur ein Gedanke und ich sehe schon ein das es nicht die Lösung ist.

Aber bei allen Kursen die es so gibt und die der Halter und auch der Züchter machen müsste, muss es Kontrollen geben. Sonst besteht die Gefahr das der Halter/Züchter dann trotzdem macht was er für richtig hält. (Was nicht zwangsläufig falsch ist)
Es war auch nicht die Rede von das das VetAmt einfach so eindringen darf, aber es sollte dem VetAmt gestattet sein das bei Handfesten beweisen ein spontan Besuch angesetzt werden darf und nicht erst ein Termin zur Besichtigung vereinbart werden muss.



Ich merke schon ich habe noch viel zu lernen bis ich einen Handfesten Antrag stellen kann, aber hey bin ja für alles offen.
Danke übrigens das hier wirklich konstruktive Kritik kommt und ich nicht einfach nur in Grund und Boden gestampft werde.




Benutzerbild von juj
juj juj ist offline
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Beiträge: 493
juj befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:00

AW: Tierschutz in der Politik


Zitat:
Zitat von Wollknäul Beitrag anzeigen
Leider ist es aber so das viele Ihre Kleintiere dennoch in solchen Läden kaufen Sonst würden die Geschäfte diese Tiere nicht mehr anbieten wenn der Umsatz nicht stimmen würde.
Ein Sachkundennachweis hört sich interessant an, kannst du mir des näher erklären? Wird bei dir auch eine "Platzkontrolle" durchgeführt wenn du ein Tier vom Züchter holst?


da werden dir Fragen gestellt

wie zum Beispiel wann wird die Hündin Läufig das erste mal

oder wie Ernährt man seinen Hund richtig
leine ich meinen Hund an oder nicht in der in Stadt
lein

das sind Jetzt nur drei Beispiele von insgesammt 158 Fragen

aber der Tierarzt sucht welche raus und dann musst du 15 Fragen beantworten und davon musst du die hälfte richtig haben , sonst darfst du den Sachkundenachweis noch mal machen , der kostet ca 30 Euro .


und so was in der Richtung sollte es auch bei Kleintierhaltern geben



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Benutzerbild von Wollknäul
Kaninchenfreund
 
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Wollknäul befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:04

AW: Tierschutz in der Politik


Hm, also kommt keiner Vorbei um eine Platzkontrolle zu machen?
Findet ihr das das sinnvoll wäre? Ich meine geht ja da drum das bei allem wissen die Umsetzung auch kontrolliert werden sollte.




Benutzerbild von Kreusa
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Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.12.2011, 15:15

AW: Tierschutz in der Politik


Mmhhhh.... also finde, dass man zuerst mal bei den grundsätzlichen Dingen ansetzen sollte.
Z.B. dass Tiere nicht mehr dem Gesetz nach Gegenstände sind, sehr viel höhere Strafen für Verletzungen des Tierschutzgesetzes (das, was es da im Moment gibt, ist echt ein Witz), Tiere dürfen nur noch durch Sachkundige verkauft werden (keine Zoohandlungen und Hobbyzüchter), mehr Befugnisse für des VetAmt um früheres Eingreifen möglich zu machen...

Verletzungen des Tierschutzgesetzes sollten meiner Meinung nach außerdem in einem Register dauerhaft gespeichert werden, bevor neue Tiere angeschafft werden, sollte es dann dort einsehbar sein, ob Vergehen vorliegen...

Außerdem: Wie viele spätere Gewaltverbrecher haben in ihrer Jugend Tiere misshandelt bevor sie zu Menschen übergegangen sind? Vielleicht hätte frühere psychische Betreuung da auch Menschenleben gerettet.. aber nein... es waren ja "nur Tiere"



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

Introverted iNtuitive Thinking Judging


 
 
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