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Honeymouse 05.11.2020 22:08

Es ist wichtig, dass erst die Behandlung zuende geführt wird. Dein Tier kann jederzeit durch die Behandlung Bauchweh kriegen.

Ich bin hier raus. Also ganz ehrlich, erst totale Panik vor einer recht harmlosen Kastration und sich dann keine Sorgen machen, dass das Tier gerade akut krank ist und in Behandlung ist, aber währenddessen kastriert werden soll.

Für alle stillen Mitleser, der richtige Plan wäre:
1. Wurmbehandlung abschließen
2. Kontrollköttelprobe abgeben und Ergebnis abwarten
3a. Falls weiterhin positiv: erneute Wurmbehandlung
3b. Falls negativ: Kastration
4. Impfungen prüfen

4Chaoten 05.11.2020 22:21

Ich habe jetzt nicht den ganzen Verlauf im Kopf, aber auch ich stimme zu, ein Tier, welches nicht nachweislich 100%ig fit ist, wird bei mir nicht kastriert oder operiert


Es ist auch nicht schlimm, dem TA zu sagen, man hat dabei ein schlechtes Gefühl und möchte die Op verschieben, ein guter TA hat dafür Verständnis
Sicher, wichtig ist ein Partner, aber dafür muss die Gesundheit des Tieres gewährleistet sein. Ich vergesellschafte keine Tiere, die nicht gesund und geimpft sind. Da ist es leider so, dass sie noch eine Weile alleine bleiben müssen


Beachte bitte, es ist wichtig, dass du selber gut über Kaninchen informiert bist, gerade, wenn kein fachkundiger TA behandeln muss. Ich weiß es leider aus eigener Erfahrung
Ich habe auch Kaninchen gehabt, die mehrere Wochen alleine gehalten werden mussten, aus Krankheitsgründen. Solange sie munter sind und fressen, besteht kein Druck und deswegen - besser gesund bei der OP als krank bzw. gesundheitlich nicht fit

KibaDraw 06.11.2020 20:32

Er ist jetzt kastriert und Panacur hat keine Risiken bei einer Narkose, sagte mir die TA. Er muss jetzt eine Halskrause tragen, da er sich permanent an den Fäden knabbert, die erst in 10 Tagen gelöst werden.
Beruhigt euch.

4Chaoten 06.11.2020 20:57

Ich bin auf jeden Fall schon mal froh, dass Kalle die Kastra überstanden hat und hoffe, es geht ihm inzwischen gut, d. h. er frisst und bewegt sich? Weiter im Auge behalten, es kann auch noch die nächsten Stunden zu Problemen wie z. B. Kreislauf kommen

Apropo bewegen, ich habe es jetzt auf die schnelle nicht gelesen, aber wieviel Platz steht denn zur Verfügung?
Ungewöhnlich, dass er an der Wunde knappert, hat bei mir bisher noch keiner gemacht,nur geputzt
Panacur hat vielleicht keine Risiken bei der Narkose, aber der allgemeine Gesundheitszustand und ich finde es ist Streß für die Tiere, eine Kastra und dann täglich die Medigabe - auch Streß schwächt das Immunsystem


Ich bin gerade sehr ruhig, denn es ist nicht mein Tier, dem ich das zugemutet habe, mein Plan sieht in so einem Fall anders aus und ich rate dir erneut, sich bei Kaninchenwiese einzulesen. Es mag sein, dass du uns im Forum für "übertrieben" hälst, aber wir legen eben Wert auf eine gute, artgerechte Haltung und sind keine Züchter. Wenn du lieber auf deinen Vater (Züchter) oder seinen Freund (Züchter) hören möchtest, wirst du leider hier nicht langfristig Hilfe bekommen, wenn man die Ratschläge in den Wind schießt

Remus 06.11.2020 21:07

Ich kann das handeln schon irgendwo nachvollziehen. Ich würde auch in erster Hand auf meinen Tierarzt vertrauen und hören, vor allem wenn man selber nicht so den Durchblick über Krankheiten usw hat. Letztendlich dürfen wir nicht vergessen, dass wir nur „irgendwelche Menschen aus dem Internet“ sind :rolleyes:
Aber ich kann dir nur ans Herz legen, dich mit den häufigsten Kaninchenkrankheiten vertraut zu machen, vor allem wenn dein TA nicht all zu erfahren mit denen ist. Das kann manchmal schon echt viel weiterhelfen :)
Aber klar ist es nicht das aller beste, ein Tier operieren zu lassen, wenn es angeschlagen ist, aber Kalle geht es ja zum Glück gut :)

Das mit dem an der Wunde knabbern habe ich von meinem Tierarzt auch gehört, ich glaube das hängt stark damit zusammen, ob und mit welchen Fäden genäht wird.
Den Termin fürs Fäden ziehen hätten wir dann auch 10Tage später gehabt, wenn Clemens sich nicht die Fäden selber ziehen würde. Von einer Halskrause hält mein TA aber nicht viel (für Kaninchen).

KibaDraw 06.11.2020 21:20

Also er ist noch etwas wackelig auf den Beinen. Er trinkt immer wieder, hat auch etwas gegessen in der praxis (sagte mir die TA) und hier hat er nur kurz Heu gefuttert und seitdem nur so bissl hin und her geschwankt. Er scheint nich so begeistert vom Trichter zu sein, aber es muss sein. Ich hoffe nur nich, dass sich die Wunde iwie entzündet oder so.
Er liegt momentan auf einer Kokosmatte, die ich mit 2 Handtüchern ausgelegt habe als Polster. Wegen den Würmern derzeit darf er ja laut Klinik nur Heu und Trofu (ich füttere Getreide-frei und will nach der Wurmkur ihn von TroFu abgewöhnen; habe leider nix grünes im Haus für ihn). Nur muss irgendwie überlegen, wie er an den Napf kommt, weil wegen dem Trichter ^^

Die TA meinte, er habe die OP gut überstanden. Sein innenliegender Hoden war anscheinend sehr verkümmert und sie habe versucht alles wegzuschneiden. Am 16.11. werden die Fäden entfernt. Bis dahin is Trichtermode :/ ich hoffe mal er gewöhnt sich dran.

Remus 06.11.2020 21:27

Dann war es ja gut, ihn doch zeitnah kastriert zu haben und nicht noch mehrere Monate zu warten, bis der Hoden evtl absteigt. Wenn das überhaupt eingetreten wäre, wenn er doch verkümmert war.

Aber bitte bitte keine Heudiät!
Die gesündeste Ernährung für Kaninchen ist wirklich ganz viel blättriges Gemüse und Gras, wenn es möglich ist. Heu sollte immer zur Verfügung stehen, aber nicht als Hauptnahrungsmittel. Ich würde dir empfehlen dich heute mal über artgerechte Ernährung (zB bei Kaninchenwiese) zu belesen und morgen dann einkaufen zu gehen.
Trockenfutter ist per se nichts schlechtes, da kommt es sehr darauf an, was und wie viel. Wichtig ist, dass es wie du sagtest Getreidefrei ist und es nicht diese klassischen Pellets sind, die sind schlecht für den Zahnabrieb und Quellen im Magen auf. Ich kann dir Cuni Complet empfehlen, die füttern auch sehr viele hier ab und an :)

Aen 06.11.2020 21:33

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229517)

Die TA meinte, er habe die OP gut überstanden. Sein innenliegender Hoden war anscheinend sehr verkümmert und sie habe versucht alles wegzuschneiden. Am 16.11. werden die Fäden entfernt. Bis dahin is Trichtermode :/ ich hoffe mal er gewöhnt sich dran.


Freut mich, dass die OP gut verlief. Zur Nachsorge einer Kastration - Wundheilung usw. - findest Du hier einiges, wenn Du "Kastration OP" o.ä. in die Suchfunktion (siehe Button in der Leiste links) eingibst. Vielleicht lässt sich der Trichter ja umgehen, wenn Du's mit einem Body versuchst. Den akzeptieren Kaninchen eigentlich halbwegs. Wie gesagt, schau mal in einschlägigen Threads nach.

Achja, und schon mal Kopf einziehen: Die "Bei-Würmer-Heu-und-Trockenfutter"-Empfehlung Deines Tierarztes wird in diesem Forum nicht ungerupft bleiben. ;) Ich an Deiner Stelle würde der Empfehlung erstmal folgen, als Trockenfutter vielleicht am ehesten noch "Cunis complete" von Versele Lage verwenden - und dann in den nächsten Tagen allmählich (!) auf Zusätze von Frischfutter umstellen. Vielleicht ein paar Tage mit Möhrengrün beginnen, dann mal Endivien dazu, und allmählich erweitern mit Dill, Petersilie, Basilikum usw.


Ich drück' die Daumen, dass für Kalle jetzt alles problemlos weitergeht.

Grüße
Aen

Terry 06.11.2020 21:36

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229517)
Wegen den Würmern derzeit darf er ja laut Klinik nur Heu und Trofu (ich füttere Getreide-frei und will nach der Wurmkur ihn von TroFu abgewöhnen;

In der Klinik arbeitet kein Tierarzt für „kleine Heimtiere“, oder? :confused:

Zitat:

habe leider nix grünes im Haus für ihn
Zum wiederholten Mal (und langsam werde ich wirklich „sauer“), lies Dich bitte bei Kaninchenwiese.de ein was artgerechte Kaninchenhaltung bedeutet!!!

Wie kann es sein, dass Du für Dein Tier nichts Grünes im Haus hast??? :confused::confused::confused:

Geh mit ner Taschenlampe raus und such ein bisschen Gras, Löwenzahn o.ä.

4Chaoten 06.11.2020 21:40

Zitat:

Zitat von Remus (Beitrag 1229513)
Ich kann das handeln schon irgendwo nachvollziehen. Ich würde auch in erster Hand auf meinen Tierarzt vertrauen und hören, vor allem wenn man selber nicht so den Durchblick über Krankheiten usw hat. Letztendlich dürfen wir nicht vergessen, dass wir nur „irgendwelche Menschen aus dem Internet“ sind :rolleyes:.

Ich kann das Handeln verstehen, wenn man so wie ich vor über 15 Jahren eher bald 20 Jahre mit der Haltung anfängt und kein Internet hat wo man sich informieren kann

Irgendwann fand ich Kaninchenwiese und auch das Forum. Man muss eben die gesunde Mischung finden, also Ratschlag hier und weiterlesen/googeln und beim TA hinterfragen
Ich rate hier nicht zum "blind alles glauben" zumal jeder andere Erfahrungen hat

4Chaoten 06.11.2020 21:44

Zitat:

Zitat von Aen (Beitrag 1229520)

Achja, und schon mal Kopf einziehen: Die "Bei-Würmer-Heu-und-Trockenfutter"-Empfehlung Deines Tierarztes wird in diesem Forum nicht ungerupft bleiben. ;) Ich an Deiner Stelle würde der Empfehlung erstmal folgen, als Trockenfutter vielleicht am ehesten noch "Cunis complete" von Versele Lage verwenden - und dann in den nächsten Tagen allmählich (!) auf Zusätze von Frischfutter umstellen. Vielleicht ein paar Tage mit Möhrengrün beginnen, dann mal Endivien dazu, und allmählich erweitern mit Dill, Petersilie, Basilikum usw


Genau:rofl:
Und nochmal wieder : KANINCHENWIESE!!!!!!!
Es gibt nämlich auch Kräuter die unterstützen/helfen, wie z. B. Thymian Rainfarn, beifuß und Schnittlauch etc und all das wird bei mir zwischendurch gefüttert, auch ohne Wurmbefall
Den Wasserbedarf decken sie übrigens durch Frischfutter, bei mir wird (außer im Krankheitsfall) der Wassernapf überhaupt nicht beachtet

KibaDraw 06.11.2020 21:44

Also man hat mir wirklich geraten, ihm bis zum Ende der Wurmkur kein Grünes zu geben :/ wäre aber morgen sowieso nochmal raus und hätte geschaut, ob ich iwo einen Topf Basilikum usw. herbekomme für nach der Wurmkur.
Mit dem Body: da meinte die TA, dass man den erst bestellen müsse, Kaninchen nagen den meist eh ab und Stoff im Magen ist schlecht sagt sie. Ich hoffe wie gesagt sehr, dass er sich an den Trichter gewöhnt. Ich werd mich gleich ins Thema Wundversorgung einlesen, sie meinte eh, dass ich täglich die Wunde kontrollieren soll.. nja gut wie Blut und Eiter aussieht weiß ich. Hoffentlich wächst die einfach nur normal zu ._.

Vorallem meinte die TAhelferin in der Klinik, dass er nur Heu und Stroh bekommen solle. Habe ihm aber von mir aus TroFu gegeben, weil mit Stroh... das is auch für mich Schwachsinn.

Aen 06.11.2020 21:51

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229525)
Also man hat mir wirklich geraten, ihm bis zum Ende der Wurmkur kein Grünes zu geben :/ wäre aber morgen sowieso nochmal raus und hätte geschaut, ob ich iwo einen Topf Basilikum usw. herbekomme für nach der Wurmkur.

Guter Plan. :)



Zitat:

Mit dem Body: da meinte die TA, dass man den erst bestellen müsse, Kaninchen nagen den meist eh ab und Stoff im Magen ist schlecht sagt sie. Ich hoffe wie gesagt sehr, dass er sich an den Trichter gewöhnt.
Die Anschauffung lohnt sich, würde ich meinen. Und wenn er richtig geschnitten ist, dürfte das Anknabbern auch schwieriger sein. Ich glaube, Gerti hier im Forum stellt selbst Bodies her, näht sie also auf Bestellung nach Größenangaben usw. Vielleicht kannst Du sie ja mal per PN fragen.


Zitat:

Ich werd mich gleich ins Thema Wundversorgung einlesen, sie meinte eh, dass ich täglich die Wunde kontrollieren soll.. nja gut wie Blut und Eiter aussieht weiß ich. Hoffentlich wächst die einfach nur normal zu ._.
Naja, ist halt doch eine kompliziertere Wunde, wenn der TA bei der OP tief hochschneiden musste, um an den Hoden zu kommen. Die würde ich gut im Auge behalten. Und ein paar Tage lang auf ne extra pingelige Hygiene im Gehege achten.



Zitat:

Vorallem meinte die TAhelferin in der Klinik, dass er nur Heu und Stroh bekommen solle. Habe ihm aber von mir aus TroFu gegeben, weil mit Stroh... das is auch für mich Schwachsinn.
Dann hattest Du ja schon selbst den richtigen Riecher. :thumbsup: Gib gutes Trockenfutter (Cuni Complete von Versele Laga oder Strukturmüsli) und füttere frisches Grünzeug laaangsam an, dann passt das schon.

KibaDraw 06.11.2020 22:05

Zitat:

Zitat von Aen (Beitrag 1229527)
Guter Plan. :)





Die Anschauffung lohnt sich, würde ich meinen. Und wenn er richtig geschnitten ist, dürfte das Anknabbern auch schwieriger sein. Ich glaube, Gerti hier im Forum stellt selbst Bodies her, näht sie also auf Bestellung nach Größenangaben usw. Vielleicht kannst Du sie ja mal per PN fragen.




Naja, ist halt doch eine kompliziertere Wunde, wenn der TA bei der OP tief hochschneiden musste, um an den Hoden zu kommen. Die würde ich gut im Auge behalten. Und ein paar Tage lang auf ne extra pingelige Hygiene im Gehege achten.





Dann hattest Du ja schon selbst den richtigen Riecher. :thumbsup: Gib gutes Trockenfutter (Cuni Complete von Versele Laga oder Strukturmüsli) und füttere frisches Grünzeug laaangsam an, dann passt das schon.

Also ich fütter derzeit von Versele Laga dieses Fibrefood ^^ hoffe, dass das iwie ok ist.
Nja ich hab auch grad gelesen, dass sich viele so n Body aus Socken machen usw. die TA meinte nur, dass dann da keine gute Wundheilung gegeben is. Ich hoffe wie gesagt, dass er den Trichter akzeptiert. Momentan versucht er ihn runter zu machen... ich bin eigentlich übelst müde, bleibe aber noch wach, um ihn zu beobachten. Derzeit liegt er und ruht sich (denk ich mal) aus von der OP und Narkose. So an sich bewegt er sich nicht viel. Futtern will er grade nicht (halte ihm z.B. getrocknete Brennessel an die Schnute und er zieht weg).

Gibt es sonst noch iwas was ich beachten müsse? Also 1-2 am Tag nach der Wunde gucken, wenn er nach 24h nich frisst dann zum TA (leider hat diese blöde Klinik gerade Notdienst, wo ich am Mittwoch wegen Wurmkur war), Untergrund sauber halten... ehh was noch? :D

Zum Glück arbeite ich diese Woche spät, da kann ich dann mal mittags fix zur Praxis mit ihm wenn was is oder eben nur Kontrolle.
Mir is erstmal wichtig, dass er den Trichter akzeptiert und wieder normal wird. Er is noch bissl schwammig und sehr ruhig, die TA meinte auch, dass sie ihm Schmerzmittel gab.

KibaDraw 06.11.2020 22:08

Zitat:

Zitat von Aen (Beitrag 1229527)
Guter Plan. :)




Naja, ist halt doch eine kompliziertere Wunde, wenn der TA bei der OP tief hochschneiden musste, um an den Hoden zu kommen. Die würde ich gut im Auge behalten.

Was mir nur grad aufgefallen is, dass er wegen Trichter und wackeligkeit nich auf Toilette geht, er liegt und köttelt einfach. Habe immer wieder ein paar weggenommen, damit er nicht im eigenen Kot jetzt liegt... wie es jetz unter ihm aussieht, weiß ich nicht. Möchte ihn auch ungern dauernd stören, ausser er frisst wieder an der Halskrause rum.

Aen 06.11.2020 22:12

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229530)
Also ich fütter derzeit von Versele Laga dieses Fibrefood ^^ hoffe, dass das iwie ok ist.
Nja ich hab auch grad gelesen, dass sich viele so n Body aus Socken machen usw. die TA meinte nur, dass dann da keine gute Wundheilung gegeben is. Ich hoffe wie gesagt, dass er den Trichter akzeptiert. Momentan versucht er ihn runter zu machen... ich bin eigentlich übelst müde, bleibe aber noch wach, um ihn zu beobachten. Derzeit liegt er und ruht sich (denk ich mal) aus von der OP und Narkose. So an sich bewegt er sich nicht viel. Futtern will er grade nicht (halte ihm z.B. getrocknete Brennessel an die Schnute und er zieht weg).

Gibt es sonst noch iwas was ich beachten müsse? Also 1-2 am Tag nach der Wunde gucken, wenn er nach 24h nich frisst dann zum TA (leider hat diese blöde Klinik gerade Notdienst, wo ich am Mittwoch wegen Wurmkur war), Untergrund sauber halten... ehh was noch? :D

Zum Glück arbeite ich diese Woche spät, da kann ich dann mal mittags fix zur Praxis mit ihm wenn was is oder eben nur Kontrolle.
Mir is erstmal wichtig, dass er den Trichter akzeptiert und wieder normal wird. Er is noch bissl schwammig und sehr ruhig, die TA meinte auch, dass sie ihm Schmerzmittel gab.


Ich will Dich nicht kirre machen, aber es kann sein, dass der Trichter ihm so zusetzt, dass er nicht mehr regelmäßig fressen mag. Ich würde das auf jeden Fall im Auge behalten, länger als acht bis zehn Stunden nach der OP sollte er mE nicht ohne Futter bleiben. Dann würde ich zufüttern. 24 Stunden ohne Futter wären mir persönlich zu heikel. Wie man päppelt, weißt Du, oder? Zur Not gibt's hier auch zig Beschreibungen zum Thema Päppeln. Findest Du auch per Suchfunktion.

Aber jetzt hoffen wir einfach mal, dass Kalle den Trichter akzeptiert und auch das Mümmeln beginnt.

Plan B - also einen Body zuschneidern oder besorgen - solltest Du trotzdem bereit halten. Enorm viele Kaninchenhalter in Deiner Situation benutzen Bodies und kommen damit gut klar. Von der Trichterlösung habe ich bei Kaninchen ehrlich gesagt noch nie gehört. Bei einem Fluchttier wie dem Kaninchen, dem alles Ungewohnte gern mal sofort aufs Gemüt, die Nerven und die Fresslust schlägt, finde ich einen Trichter die schlechtere Alternative. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das über Tage hinweg funktioniert. Aber vielleicht bohrst Du morgen nochmal bei Deinem Tierarzt nach.

Aen 06.11.2020 22:15

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229531)
Was mir nur grad aufgefallen is, dass er wegen Trichter und wackeligkeit nich auf Toilette geht, er liegt und köttelt einfach. Habe immer wieder ein paar weggenommen, damit er nicht im eigenen Kot jetzt liegt... wie es jetz unter ihm aussieht, weiß ich nicht. Möchte ihn auch ungern dauernd stören, ausser er frisst wieder an der Halskrause rum.

Puh, klingt nicht so, als käme er mit dem Trichter gut klar. Ich würde nach einer anderen Lösung suchen.

Dass er köttelt, ist super, dann scheint er ja doch schon ganz gut zu futtern. Wie gesagt, im Auge behalten, dass er weiter zulangt.

Du machst das schon! :wink:

KibaDraw 06.11.2020 22:38

Ja ich bleibe noch etwas wach und beobachte ihn. Er hat grad auch einen kleinen Bissen TroFu genommen und wenn ich einen Halm Heu hinhalte, nimmt er den auch meist an. Trinken tut er wie n Weltmeister.
Habe gerade sein Klo noch mit nem Handtuch ausgepolstert, damit er nich aufm Blanken Holzpellet sitzt.
Ansonsten is er grad ein kleines bisschen mehr gelaufen, aber immer noch sehr wackelig.
Ich schau mal, dass ich, wenn ich die Nacht mal auf Klo gehe, mal nach ihm gucke. Morgen hat halt nur blöderweise der TA aufm mittag nur für ne 1h auf... abends sinds dann immer 2h, aber samstag is nur mittagssprechstunde.
Die TA meinte auch, sie habe zusätzlich zu den Fäden noch Klammern benutzt und selbst wenn er es versucht, hätte er lange zutun um die Wunde aufzuknabbern.

KibaDraw 07.11.2020 08:42

Update:

Ich war bis 23 uhr wach und er noch etwas taumelig, fraß nur 1-2 Halme Heu.
Bin dann um kurz vor 2 uhr aufgewacht und war bis 3 uhr bei ihm. Er hat immernoch kaum gegessen, aber immer wieder getrunken.

Bin jetz seit 6:30 uhr wach und iwie hat er es geschafft den Trichter abzubekommen. Ich mache nachher zum TA, weil ich mir nicht sicher bin ob er an der Wunde war (keine Ahnung wie sie nach die OP aussah)...

Aen 07.11.2020 09:03

Zitat:

Zitat von KibaDraw (Beitrag 1229559)
Update:

Ich war bis 23 uhr wach und er noch etwas taumelig, fraß nur 1-2 Halme Heu.
Bin dann um kurz vor 2 uhr aufgewacht und war bis 3 uhr bei ihm. Er hat immernoch kaum gegessen, aber immer wieder getrunken.

Bin jetz seit 6:30 uhr wach und iwie hat er es geschafft den Trichter abzubekommen. Ich mache nachher zum TA, weil ich mir nicht sicher bin ob er an der Wunde war (keine Ahnung wie sie nach die OP aussah)...


Ja, ich würde auf jeden Fall nochmal zum Tierarzt mit ihm. Ist Kalle eigentlich gut mit Schmerzmitteln versorgt? Das gehört eigentlich zu jeder Nach-OP-Versorgung. Ich würde auf jeden Fall für die nächsten Tage sicherstellen, dass er keine Wund-Schmerzen hat, und vom Tierarzt verlangen (!), dass er Dir Schmerzmittel (Metacam oder etwas Novalgin-ähnliches, das sind so die gängigen Schmerzmittel für Kaninchen) in ausreichender Menge für drei Tage mitgibt.

Dass er so viel trinkt, würde ich auch unbedingt möglichst schnell beim Tierarzt abklären.

Grüße
Aen


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