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Micha1979 25.07.2019 01:19

Wir neu hier mit unserer Geschichte
 
Guten Tag liebe Comunity,ich bin Micha

Kurz zu Mir. Ich lebe mit meiner Verlobten zusammen in einem eigenen Haus.
Wir sind immer der Meinung das wenn man sich ein Tier zulegt, es immer aus dem Tierheim sein sollte. Warum ? Ganz einfach, die Tierheime laufen über vor Tieren die man lieben kann und die sich ein schönes Zuhause wünschen und auch verdient haben. Uns kommt es nich so sehr auf das Aussehen an, uns geht es darum dem Tier eine schöne Zukunft zu schenken. wir haben im Laufe der Zeit immer mehr gelernt die Tiere bestmöglich zu halten und ich musste immer mehr feststellen das Hasen sehr viel Zeit, Sauberkeit und auch Geld benötigen das Sie immer so gut wie möglich versorgt werden können. Streicheln gibt es bei uns nur wenn die Hasen es wollen!!

Haltung unserer Zwergkaninchen:
Hasen werden bei uns in einem Innengehege gehalten in der Größe 3.8x1.3m
Außen Gehege gibt es auch mit 4x2m
Neutrales Gehege 4x2m

Tierarzt:
Immer direkt wenn ich was denke zu merken was nicht passt ohne Kosten und Mühe zu scheuen.

Nun zu unserer Geschichte
Wir haben seid ca.8 Jahren Zwergkaninchen. Damals war es zuerst Lotti (aus einer Tierhandlung). Kurze Zeit drauf kam Jani aus einem privaten Haushalt wo es Ihr sehr schlecht ging zu uns und wurde mit Lotti zusammen eine Megasüsses Traumpaar über 7 Jahre hinweg.
Dann verstarb Lotti (Es war für uns die Hölle auf Erden!!!).
Jani war alleine und es wurde im Internet, beim Tierarzt um Rat gefragt und gegogglet. Sie bekam nach intensiver suche (ca. 1 Woche alleine) klein Rudolph
Wir nahmen klein Rudolph bei uns auf, er war aus dem Tierheim. Er fügte sich nach kurzer annärung sehr gut ein. Alles Top bis Jani dann ein halbes Jahr später morgen im Stall tot lag. Wieder Tränen, Trauer und gleichzeitig die Sorge um klein Rudolph das er nicht lange alleine bleiben muss. Klar gehört wie bei jeder Lebensart das sterben zum Leben aber es ist für mich und meine Verlobte jedes Mal die Hölle. Aber Ok die zwei (Lotti und Jani) hatten bei uns mit Sicherheit ein gutes Leben. Nun ging die Suche wieder los. Wir fanden einfach kein passendes Weibchen für Klein Rudolph, also gingen wir Notgedrungen zu einem Züchter. Dort fanden wir Flöckchen. Sie war Fit soweit man das bei Kaninchen beurteilen kann. Sie war 14 Wochen alt. Wir brachten Sie zu uns und setzten sie in unser Kennenlerne-Gehege 4x2m Innen (also neutraler Ort für beide Kaninchen).
Alles war super, wir konnten sie nach 2 Tagen in Ihr normalen Stall umsetzen.
Nun der Schlag vom Leben und Gott in mein Gesicht: Flocke hatte sich am Hinterlauf gezerrt. Der Tierarzt checkte das und sie bekam jeden Tag Medizin aus einer Spritze Oral eingeführt. Flocke begann wieder normal zu Hopsen(Freu).Dann fing sie an zu niesen, wieder direkt ab zum Tierarzt. Die schaute sich das an und gab wieder Zeugs die sie jeden Tag von uns Oral bekam.5 Tage Zeit wären OK meinte die Ärztin. Es schien besser zu werden bis zum 6 Tag. Am siebten morgen direkt wieder zum Tierarzt, anderes Antibiotika. Sie verstarb von Montag auf Dienstagnacht. Der Schrei meiner Verlobten morgens höre ich noch jetzt! Sie wurde gerade mal 8 Monate alt. Diesmal war es nicht Altersbedingt wie bei Lotti und Jani, diesmal war es der Kaninchenschnupfen. Es ist unbeschreiblich welche Gedanken mir durch den Kopf gehen. War es meine Schuld, war es dem Züchter seine? Laut Tierarzt könnte es sein das die Impfung und die Medizin nicht bei Flocke gewirkt hat weil sie beim Züchter irgendwelche Mittelchen bekommen hat. Mein Gewissen macht mich fertig. Klein Rudolph sitzt in dem Stall und wurde zum 2-mal verlassen, dieser Blick von Ihm bricht mir das Herz. Mein Gewissen ist gespalten aber ich kann klein Rudolph nicht hergeben, er bekommt ein neues Weibchen! Das schlimme ist, Flöckchen ist noch nicht mal Beerdigt und wir müssen zum Wohle Rudolphs einen neuen Patnerin finden. Natürlich haben wir Rudolph komplett checken lasen von A bis Z. Den Stall gereinigt und anschließend mit Desinfektionsmittel nochmal gereinigt. Leider verlief die Suche im Tierheim(en) wieder ohne Erfolg, deswegen sind wir nun auf eine Zoohandlunge gekommen wo wir auch die Herkunft, Alter usw Wissen. Nun gehen wir unsere neue Mitbewohnerin in 8 Stunden abholen und beten das Rudolph und seine neue Dame sich Verpartnern und beide sehr lange und glücklich bei uns leben. Trotzdem DENKE WIR IMMER AN : LOTTI, JANI UND FLÖCKCHEN mit einem festen Platz in unserem Herzen!!!

gerti 25.07.2019 06:43

Herzlich willkommen hier im Forum.
Wie traurig was ihr da erlebt habt. Leider haben Kaninchen oft Sachen in sich drin, die man nicht sieht und bei Stress wie Umzug oder Vergesellschaftung etc. brechen sie dann mit voller Kraft durch.
Ich kann euch nur raten, dass ihr von eurem verbleibenden Tier vor einer erneuten Vergesellschaftung eine Kotprobe untersuchen lasst um mögliche Darmparasiten auszuschließen bzw. zu behandeln.
Ebenso solltet ihr bei einem neuen Tier ebenfalls erst eine Kotprobe untersuchen lassen und es dem Tierarzt vorstellen bevor ihr es zu eurem setzt.
Denkt aber bitte auch dran wie wichtig Impfungen gegen RHD1/2 geworden sind und auch die Impfung gegen Myxomatose sollte eigentlich erfolgen. Aber auch da ist es wichtig dass die Tiere gesund sind und in der Zeit der Impfung bis Impfschutzaufbau kein unnötiger Stress wie eine umgehende Vergesellschaftung stattfindet.


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