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Zitat:
Mit Schnuppi war es jetzt ähnlich. Mayla musste ich zum Schutz für ihn weg geben. Sie ist ihn sehr oft angegangen , hat ihn überrannt ,gejagt und 2 mal arg gebissen . Ich hatte auch überlegt ihm ein neues Kaninchen dabei zu setzen, aber eine VG in seinem Zustand war nicht mehr möglich . Mir fehlen die Tiere jetzt schon sehr . Heute morgen habe ich die Utensilien für die tägliche Inhalation in der Küche weg geräumt . Auch da musste ich mir die Tränchen wirklich verdrücken. Dennoch weiß ich , dass ich trotzdem mit der Tierhaltung aufhören möchte . 20 J sind genug . Die letzte Zeit war schon ganz schön schlimm. Ich geh ja noch ab und an arbeiten und wenn nicht meine Tochter in der Zeit den Schnuppi gepäppelt und betreut hätte, hätte ich am Fliegenfänger gehangen . Manche Tage bin ich 8 h außer Haus , was mit einem so krankem Tier schlecht geht . Ich muss mir so nicht die ganze Zeit Sorgen machen, wie es meinem Tier gerade geht . Gesundheitlich kam ich manches Mal wirklich an meine Grenzen. Meine Tochter hat mich so toll unterstützt . Selbst das Zimmergehege machen , war mir manchmal zu viel . Ich musste ja immer stückchenweise räumen und putzen, da Schnuppi nicht auf Laminat laufen konnte. Das habe ich im Hinterkopf und ich denke , dass es absolut falsch wäre , neue Tiere aufzunehmen . Man wird ja nicht jünger . Ich hoffe man gewöhnt sich an die neue Lebenssituation. Das Ganze muss ich erstmal sacken lassen , der kleine Mann war mir doch sehr ans Herz gewachsen . Wie Du schon schreibst , es muss passen . Das Wohl der Tiere muss dabei immer im Vordergrund stehen . |
Ja, das nimmt einen schon ganz schön mit. Beim letzten mehr als bei allen anderen. Aber es geht auch vorbei, man gewöhnt sich an die neue Situation und verbringt dann eben Zeit mit anderen Dingen. Das schätze ich momentan sehr. Die Wohnung ist jetzt auf alle Fälle viel sauberer. Früher hab ich jede Woche drei bis vier Stunden extra für die Hasis geputzt. Ich hab auch noch die horrenden Tierarztkosten im Hinterkopf, die endlosen Stunden im Wartezimmer der Tierklinik und die ständige Sorge bei Alter und Krankheiten. Würde ich nicht so viel arbeiten, hätte ich mir sicher wieder neue Kaninchen angeschafft. Aber momentan passt es einfach nicht. Ich denke dass es dir mit deiner Entscheidung gut gehen wird. Und vielleicht hoppelt dir ja irgendwann wieder jemand über den Weg. Viele Grüße Ulrike |
Meine Tochter wohnt um die Ecke. Sie hat auch noch 2 Kaninchen. Dann kuschel ich da mal . |
Birgit, ich kann dich gut verstehen. Die letzten Jahre hatte ich auch viel Kummer mit den Tieren. Wenn sich der ganze Tagesablauf nach den Tieren richtet, die Medikamente benötigen oder anderweitig gepflegt und umsorgt werden müssen, geht das irgendwann an die Substanz. Ständig ist man in Sorge und die hohen Tierarztkosten lassen sich auch nicht schönreden. Ich persönlich kann mir ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Aber ich habe reduziert. Die meisten Tiere, die ich zeitgleich hatte, waren 3 Kaninchen, 2 Katzen, 1 Hund und 4 Zwerghamster. Mittlerweile sind es nur noch 2 Kaninchen, 1 Hund und 1 Zwerghamster und *toi toi toi* alle gesund. Da merke ich schon eine deutliche Entlastung und habe wieder mehr Zeit für mich. Das mit den Kohlrabiblättern wird dir noch öfter passieren. Meine erste Katze wollte Abends immer aus dem Kaninchennapf saufen, wenn ich das Wasser frisch gemacht habe. Ich habe ihr den Napf dann immer kurz auf den Flur gestellt. Dabei habe ich mich auch nach ihrem Tod noch häufiger erwischt. |
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