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Wäre der denn Wasserdicht? Und wenn ja, wie atmet das Parkett dann? |
So, ich melde mich mal gerade ganz kurz aus meiner Mittagspause. Ich habe mit dem Tischler gesprochen. Er meinte, wenn das Parkett seit Ewigkeiten nicht behandelt worden wäre, spräche aus seiner Sicht nichts dagegen, da PVC draufzulegen. Er meinte, man könne sicherheitshalber eventuell noch eine Zwischenschicht zwischen Holz und PVC legen. Was, hat er nicht gesagt, aber ich denke, Malervlies würde sich bestimmt gut eignen. Davon, dass das Parkett schwitzt, hat er noch nie gehört :cool:. Das Holz ist ja trocken und unbehandelt, also ohne Öl oder so. Man müsse natürlich aufpassen, dass unter den PVC nix drunterläuft, logisch. Hilft dir das weiter? |
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Waren ja auch nur erste Gedanken. |
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Vielen lieben Dank für eure Bemühungen! Ihr seid so lieb!:blush5: Ich sammle und überlege und es hilft alles! |
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Also ich habe jetzt die Info von Göga, der macht nämlich sowas bei uralten Schlossböden, die bei Renovierungsarbeiten geschützt werden müssen. Die machen aufs Parkett eine Lage Malervlies (die Restauratoren bevorzugen unbeschichtetes) wenn beschichtet, die kunststoffbeschichtete Seite nach oben! Die kann man dann mit Klebeband zusammenkleben oder Überlappen lassen. Darauf kommen dann OSB-Platten (12mm reicht auch für Gerüste). Da die mit Nut und Feder ineinandergreifen ist das schon relativ wasserdicht. Darauf packst du deinen PVC. Dachlatten brauchst du keine, Göga sagt, die Böden sind oft jahrelang so verwahrt und es gab noch nie Probleme beim Entfernen. |
Hasenkaninchen, dass ist doch eine leicht umzusetzende Variante! |
Und es klingt auch logisch und gut |
Danke liebes Knuffelchen und lieber GöGa von Knuffelchen! Haben die dann auf den Platten auch PVC über Jahre liegen? |
Es geht doch nix über nen Arschitenten als Gatten:rofl: (Arschitente ist eine Wortkreation von meinem Großen. Der hat im Kindergarten mal gesagt "mein Stiefvater ist Arschitente") |
Nein, PVC ist da nicht drauf aber die OSP Platten sind ja schon so sehr dicht, da kommts auf den PVC auch nicht mehr an. |
So, jetzt hat GÖga gleich noch ein Anweisungsblatt verfasst, ich tipps mal eben ab: - Parkett mit dem Staubsauger reinigen (muss trocken sein!!) -Malervlies darauf in Bahnen verlegen, evtl mit ein paar cm Überlappung. (Rollenware 1m breit, 10 bzw. 20m Rolle, Preis ca. 1€/m²) Das Malervlies gibt es mit oder ohne Beschichtung. Ohne Beschichtung ist es nicht so marktüblich - mit Beschichtung kein Problem, dann aber die Beschichtung nach oben verlegen damit sie nicht mit der Versiegelung des Parketts reagiert! - Darauf OSB-Platten 12mm verlegen, bei großen Räumen evtl. die Plattenstöße versetzt anordnen. - Darauf PVC Boden möglichst am Stück ohne Fugen verlegen (doppelseitiges Teppichbodenklebeband, vor allem im Bereich von Türdurchgängen und im Randbereich) - Fertig! Da kann über Jahre nichts passieren - wird bei höchstwertigen historischen Zierparkettfußböden und darüber stattfindenden Restaurierungsarbeiten mit viel Einsatz von Feuchtigkeit über Jahre hinweg standardmäßig so praktiziert. Etwas preiswerter sind Fußbodenverlegeplatten (Spanplatten) die sind allerdings nicht ganz so stabil und für Gerüste nicht geeignet. So, das wars vom Arschitentengöga:D |
Sag ihm bitte ein dickes Danke von mir! Und dir auch eines! |
Jetzt kannst du durchstarten Hasenkaninchen! Darauf würde ich 100% vertrauen! |
Spanplatten würde ich nicht nehmen, die schimmeln leicht. :wink5: |
OSB bestehen ja aus Holzfetzen. |
Wenn das doch sogar bei historischen Böden zum Schutz so gemacht wird, dann würde ich nicht eine Sekunde daran zweifeln! |
knuffelchens Anweisung klingt super! Das ist die Lösung. Und tragfähig ist es auch. Genial! |
Du meinst, das ist für mich als Historikerin ein Fingerzeig?:rofl: |
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