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Herbert & Henriette und unsere WenigkeitHallo zusammen! Häbbärt, das sind mein Freund und ich. Wir studieren und kommen aus der Frankfurter Ecke. Herbert, das ist unser Widderbub. Die Henriette soll bald Herberts große Liebe sein, noch sitzt er aber seine Kastrafrist ab. Ich hatte eigentlich nie etwas mit Kaninchen am Hut, aber als ich Herbert im März im Tiermarkt sah, war es um mich geschehen. Und nachdem ich das dritte oder vierte Mal in ein und derselben Woche in den Tiermarkt fuhr "um Vogelsand, Leckerchen, Hirse, .... zu kaufen", hat es meinem Freund gereicht und wir haben Herbert zu uns geholt. Bin eigentlich gegen Zooladenkäufe, aber bin einfach schwach geworden... Da wir uns schon dachten, dass wir uns die Zooladenberatung sonstwo hinschieben können, haben wir uns auf eigene Faust noch im Internet informiert und haben vieles schon verändert und umgesetzt.Ein Gehege ist bestellt, dazu haben wir bereits einen Thread erstellt bevor wir uns vorgestellt haben ... ![]() Nunja. Nun kommen wir mal zu Henriette. Wir haben uns in den Kleinanzeigen schon ein wenig nach einer passenden Partnerin für Herbi umgesehen, zu uns holen wollten wir sie dann, wenn die Kastrafrist um und das Gehege fertig ist. Und dann haben wir ein kleines graues Mäuschen gesehen, zu verschenken mit ihrem Zubehör - sie sah ungepflegt aus, im Käfig ein umgekipptes zernagtes Haus, eine dreckige Trinkflasche und ein versiffter Napf ... kurzum, wir holten sie sofort zu uns. Der Besitzer wollte sie auch schnell loshaben, also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind gute drei Stunden gefahren, um die Minimaus abzuholen. Der Käfig roch bestialisch, aus dem völlig zernagtenHaus kamen überall Nägel, Henriette hat auch im Gesicht viele Kratzer, vermutlich davon. Das Hausdach zierte eine dicke Schicht Köttel .. wirklich eklig. Henni war zuvor ein Kinderspielzeug, war dann langweilig, sie wurde aggressiv, wurde in den Hof gestellt und bekam Futter nur noch reingeschmissen, ans saubermachen hat man sich offenbar nicht mehr getraut. (Das alles verschwieg man uns trotz fragen bis wir dort waren, dann bekamen wir die ganze Wahrheit über dieses "Problemtier" und mussten erstmal schlucken, aber dalassen war trotz Ängsten keine Option für uns.) Ehrlich gesagt trauten wir uns auch erstmal nicht an den Käfig, da Henni wirklich richtig wütend schon schnaubte wenn sie nur dachte man will was von ihr. Wir kamen nichtmal an ihren Napf weil sie tobte und wild um sich kratzte und biss. Aber sie musste ja nun mal vernünftig sauber gemacht werden und so haben wir den Flur sicher gemacht und hergerichtet, den Käfig reingestellt und aufgemacht. Ich habe mich ehrlich gesagt nur mit einer Zeitung bewaffnet hingetraut ... und dann kam dieser Moment, in dem sie raussprang und statt einer kleinen Bestie hüpfte ein wahnsinnig liebes und neugieriges Ding da raus - wir haben es gar nicht glauben können und es war jedes mal aufregend, wenn sie auf die Füße zuhoppelte aber sie schnupperte nur und ging weiter.Mega toll!! Wir haben sie lange noch mit Käfig im Flur gelassen und dann den Käfig zum Schrubben geklaut. Hat sie gar nicht gestört. Jetzt ist es so, dass sie sehr nervös wird, wenn man vor dem Käfig steht und sich fast schon in Rage steigert, darum gehen wir nur hin wenn es wirklich sein muss. Sie greift zwar weiterhin an, wenn man in den Käfig fasst, aber wir lassen sie immer ans Türchen kommen, streicheln sie ein bisschen am Kopf und dann darf man auch reinfassen. Sicher wäre es am unproblematischsten Wasser/Futter zu wechseln wenn sie grad außerhalb vom Käfig ist, aber wir machen es bewusst so, damit sie merkt von uns kommt nichts Böses wenn wir an den Käfig gehen. Und es wird besser. Sicherlich auch, weil sie durch den Auslauf viel Frust abbauen kann und etwas ausgelasteter ist. Nun hoffen wir, dass sie weiterhin so gute Fortschritte macht und ihr Fell auch schön glänzend und weich wie Herberts wird, noch fühlt sie sich sehr drahtig und dreckig an und sieht auch matt aus. Wir sind guter Dinge, dass sich das bald ändert, die Ernährung ist ja jetzt auch besser. Tja, das war das erste Kapitel von Herbert und Henriette. Die einen mögen unsere Spontaneität unverantwortlich finden, wir loben sie auch nicht in den Himmel, aber wir bereuen bisher auch nichts und tun täglich unser Bestes für die beiden Hüpfer. Und wenn sie einen abends dann so anstupsen und vorsichtig abschlecken, scheinen wir auch nicht alles falsch zu machen. ![]() Das nächste Kapitel berichtet dann voraussichtlich über die VG. Viele Grüße von uns!
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