Hallo!
Damit Ihr wißt, mit wem Ihr es hier "zu tun kriegt" ;-), stelle ich mich, meine Familie und unsere Ninis mal vor. Nehmt´s mir aber bitte nicht übel, wenn ich nur bei den Kaninchen die richtigen Namen nenne.
Ich bin hora, 47, verheiratet mit dem Meister, 45, und den drei weiblichen Minuten Tiger, knapp 14, Kätzchen, 11, und Püppi, knapp 5. Wir haben einen Milchviehbetrieb in der Lüneburger Heide und folglich viel zu tun.
Unsere Kaninchen leben seit Ostern 2013 bei uns. Das Kätzchen hatte eines in die Osterferienpflege aus der Schulgarten-AG mitgebracht. Da wir 5 Tage Urlaub gebucht hatten, mußte Nosy zunächst noch einmal zu einer Freundin umziehen, die ebenfalls ein Schulkaninchen in Pflege hatte. Nach unserem Urlaub zog sie dann fest bei uns ein - für die Ferien. ... Dachten wir zumindest!

In einem handelsüblichen Käfig saß sie in der Waschküche.

Wie ich mittlerweile weiß, nicht wirklich ein geeigneter Ort für ein Kaninchen. Ostersonntag wollte ich mit dem Kätzchen den Käfig einer gründlichen Reinigung unterziehen und dafür den aufgesägten Kanister, den wir als Unterschlupf mit hineingestellt hatten herausnehmen. Es ging nicht! Er war fest mit dem Untergrund "verwoben". Da wurde ich mißtrauisch! Mit Einweghandschuhen habe ich dann einmal vorsichtig hineingefaßt ... und mindestens zwei kleine Fellbündel ertastet! - Letztendlich waren es vier. Nun mußte aber doch schnell ein bißchen Wissen her, wir wollten ja schließlich gern alle vier duchkriegen! Also habe ich das Buch "Leben mit Kaninchen" gekauft und durchgearbeitet. Recht schnell kam dann der Wusch auf, Nosy und zwei ihrer Jungen zu behalten und in Absprache mit der Lehrerin war das dann auch möglich. Wie im Buch beschrieben, habe ich dann darauf gedrungen, die fünf erst nach den Sommerferien zu trennen. Zwei der Jungkaninchen sind seitdem wieder in der Schule, die anderen leben derzeit im Badezimmer der Kinder, bis ich das große Außengehege im Garten fertig habe. Da ich möchte, daß die drei so natürlich wie möglich leben können (und Nosy buddelt heftig!), hebe ich im Garten ein Gehege von ca. 4x6m² einen Meter tief, also bis unter die Frostgrenze, aus und lege Volierendraht ein. Das Gehege wird also rundherum geschlossen sein. Leider bin ich durch heftige Rheumaschübe immer wieder lahmgelegt und habe erst die Hälfte der Grube fertig. Ich hoffe ja immer noch auf Hilfe seitens meines Göttergatten, damit Nosy, Leo und Petronella noch in diesem Jahr in ihr Gehege umziehen können.
Wenn ich so weit fertig bin, kommen sicherlich viele Fragen wegen der Gehegeausgestaltung. ;-)