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"Fluse, Namii, ich begleite euch auch!" aus meiner Schockstarre erwacht, gehe ich zu Fluse an die Tür. |
„Ich komme auch mit! Dann fühle ich mich wenigstens nicht ganz so nutzlos...“ |
"Ok, dann los!" Wir öffnen die Tür und sehen... dass es draußen vor der Tür erschreckend normal aussieht. Keine Blutspuren und - zum Glück - keine Körperteile. Was war mit blusheep passiert? |
„Das ist wirklich seltsam! Irgendwo muss doch eine Spur von Bluesheep oder ihrem Angreifer zu sehen sein! Sie kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben!“ |
Die Sonne blendet mich, langsam gewöhnen sich meine Augen an die Helligkeit. "Ich weiß nicht, was ich unheimlicher finde, nicht zu finden oder doch eine Spur?" Vorsichtig gehe ich über den Hof und achte auf jeden Schritt. Nur eine Zunge, das kann doch nicht alles sein. |
Wir müssen doch irgendwo etwas finden, er kann doch nicht spurlos verschwinden. Lasst uns mal im Geräteschuppen nach sehen. Wir gehen gemeinsam rüber und ich finde am Tor ein paar Fellbüschel. Als sich unsere Augen an das Dunkel gewöhnen, sehen wir das Blut.... das ist aber auch das einzige was wir finden. Hysterisch kichernd stelle ich fest, dass Grab ist wohl schnell ausgehoben.... |
Ich schnappe mir Streicher und versuche sie zu beruhigen, auch wenn mir das nicht ganz leicht fällt, denn wer weiß wo Bluesheep ist? Langsam bugsiere ich Streicher zu einem Stuhl und nötige sie sich hinzusetzen. Bei einem Glas Birkenlimonade beruhigt sie sich langsam wieder. Da höre ich das hysterische Kichern von Fluse. Oh nein.... |
Ich lasse mich an Ort und Stelle auf den Boden fallen, setze mich im Schneidersitz hin und rufe so laut es meine bebende Stimme erlaubt "Bluuuuuuuuusheeeeeeeeeeeep?" Er kommt gleich bestimmt um die Ecke und erzählt etwas über den § 25 des Neuen Gesetzes zur Bekämpfung von Werwölfen oder fragt etwas total unpassendes. |
Nach dem Erwachen stelle ich entsetzt fest, daß weder die Übernachtung aller an einem Ort noch das Ausweichen aus dem Dorf einen weiteren Angriff verhindert haben. Mir ist schlecht. Da die anderen nicht mehr von bluesheep finden, lasse ich Balmung raus. Wenn es auf seinem Hof noch weitere Teile von bluesheep gibt, wird er sie sicherlich wittern können. Schau dich um Junge! Ich sehe die anderen fragend an. Was sollen wir nun tun? Fällt jemandem noch irgendetwas ein, das wir noch nicht versucht haben und das vielleicht etwas nutzt? Ich bin absolut ratlos. |
Ich höre Sindarina mit gebender Stimme nach Blusheep rufen und trete zu den anderen nach draußen. So nervig der Kerl mit seinen Paragraphen auch war, irgendwie möchte ich nicht, dass er aus unserer Mitte gerissen wurde. Niemand soll aus unserer Mitte gerissen werden. Ich möchte auch niemanden verurteilen, ein Wolf sein zu müssen. Ich laufe wie in Trance zu den Pferden, steige über den Zaun und geh zu Hoffnung, Frage das junge Fohlen, was letzte Nacht geschah. "Wiiiiehiiiiiiieh" ruft es. Es schnaubt hinter mir. |
Irgendwer packt mich, setzt mich auf einen Stuhl und reicht mir einen Becher. Mit einem Mal wird mir klar, finden wir nicht bald eine Lösung für das Problem ist das unser aller Ende. Ich springe auf, lasse den Becher fallen, hetze zur Tür hinaus, an den anderen vorbei und renne vor mich hin singend an den Koppeln von Hasenkaninchen hoch und runter. "Mein Spiegelbild, es schaut mich an Lässt Ähnlichkeit vermissen Was ist geschehn? Was ist passiert? Will ich es wirklich wissen? Ist das nicht Blut An meinen Händen? Es geht mir gut, vielen Dank Lass es dabei bewenden Ich war im Bett bei Dir Sag es ihnen, ich war doch die ganze Nacht hier Es tobt ein Krieg in mir - ich kämpf mit aller Macht Es tobt ein Krieg in mir - ich schlag die letzte Schlacht Es tobt ein Krieg in mir - ich wehr mich wie von Sinnen Ein Krieg in mir - ich weiß, ich kann nicht gewinnen Es tobt ein Krieg... in mir" |
Die Pferde stoben plötzlich davon...in die hinterste Ecke der Weide. Auch ich drehe mich erschrocken um...was macht Streicher da? Dreht sie einfach nur durch oder kann sie ihr wahres ich nicht mehr verdrängen? Mir schnürt es den Hals zu, wenn ich daran denke, mit meinem Verdacht falsch zu liegen. |
Ich stehe auf, klopfe den Staub von meiner Kleidung. In dem Moment flitzt eine singende Streicher an mir vorbei. "Wir brauchen ein Lasso!" rufe ich den anderen zu. "Ich möchte die Überreste vergraben, mich frisch machen, Streicher "einfangen" und ins Dorf zurückkehren. Vielleicht können wir da noch weiteres von blusheep entdecken!" Wir werden noch alle durchdrehen. Es muss etwas geschehen! So ratlos habe ich mich noch nie gefühlt. Wünsche mir die Zeit zurück, in der ich unter meiner Decke mit einem heißen Tee und einem Buch die ruhige friedliche Welt um mich herum vergaß. |
Ich höre Sindarina reden und schaue Streicher beim Umherlaufen zu. Die Situation macht uns alle langsam aber sicher verrückt. Es fühlt sich so ausweglos an. Wem von meinen Weggefährten kann ich...wem von uns kann man überhaupt noch trauen? Keiner von ihnen gibt mir tagsüber einen Grund ihnen zu Misstrauen. Mancher wie Hasenkaninchen, Applejack oder Teekannenloser suchen eher die Abgeschiedenheit, aber machen sie sich deshalb verdächtig? Mit Streicher und Loloona habe ich seit dem Tod jede Nacht in meiner Schmiede verbracht. Sindarina, Fluse und Dar sind immer hilfsbereit und freundlich. Vielleicht sollte ich mal mit Applejack sprechen, sie kenne ich von allen bis jetzt am wenigsten. Welche Meinung sie wohl hat? Ich gehe mal zu ihr rüber. "Hey Applejack, du hast die letzten Tage ja eher abseits verbracht und hast vielleicht einen anderen Blick auf die Leute. Ist dir an einen von uns etwas aufgefallen oder komisch vorgekommen?" |
Entsetzt sehe ich eine singende Streicher an mir vorbeiflitzen. Jetzt hat die ganze Situation wohl ihr erstes Opfer gefordert und jemanden um den Verstand gebracht. Ähm...würde mal jemand Streicher... wohl wieder einfangen? Es ist glaube ich besser, wenn wir alle zusammen bleiben. So haben wir wenigstens die Chance, dass wir heute Nacht nicht noch ein unschuldiges Opfer verlieren. |
Bestürzt betrachte ich die Szene um mich herum. Streicher scheint jetzt völlig wahnsinnig geworden zu sein, die anderen schwanken zwischen Verzweiflung und sinnlosem Aktionismus. Ein unschuldiger Dorfbewohner nach dem anderen fällt Werwolfattacken oder mysteriösen Unfällen zum Opfer, und uns gelingt es einfach nicht, den oder die Werwölfe zu entlarven. Im Geiste gehe ich die verbliebenen Dorfbewohner nochmals durch. Wer könnte es sein? Streicher, der sich so offensichtlich selbst beschuldigt? Sindarina, immer hilfsbereit und voller Tatendrang- will sie uns vielleicht nur in die Irre führen? Oder einer der ruhigeren, die kaum etwas von sich preisgeben? Mein Blick bleibt an Hasenkaninchen hängen: vielleicht singt Streicher nicht über sich, sondern über sie? |
Nachdem wir es geschafft haben Streicher einzufangen, flößen wir ihr erstmal einen heißen Tee mit einem Schluck Whisky ein. Langsam beruhigt sie sich ein wenig. Ich gehe zu Namii um mit ihr über Applejack zu sprechen. Ich finde sie auch auffällig unauffällig. Wobei die Tiere nicht besonders auf sie reagiert haben, ich war ja schon eine Nacht länger mit ihr auf Hasenkaninchens Hof. |
Ich spüre eine wohlige Wärme, die sich in mir ausbreitet und ich langsam wieder in der Lage bin einen halbwegs klaren Gedanken zu fassen. "So, erst einmal sotieren, wir dürfen nicht durch drehen! Hihi, sagt die, die wahnsinnig wird. Verdammter Alkohol,ich trinke definitiv zu wenig." Immer trifft es wen, der Kontakt zu uns in der Schmiede hatte. Applejack und Hasenkaninchen machen viel zusammen abseits von uns, was hat das zu bedeuten? |
Während ich über den Hof streife, tragen mich meine Füße zu Diabi vorbei an Teekannenloser. Erstes Opfer? Was redet sie denn da? Streicher singt noch immer im Hintergrund. Verfällt sie dem Wahnsinn oder spielt sie nur ein geschicktes Spiel? Wie könnte man dies durchschauen? "Hasenkaninchen, ein Werwolf? Diabi, meinst du ihre Tierliebe ist nur gespielt? Ich habe immer gedacht Tiere hätten ein gutes Gespür für Gefahr. Aber der Hund folgt ihr aufs Wort und auch die Pferde zeigen keine Scheu. Ich zweifle eher Loloona und Applejack." |
Während ich noch überlege wer von meinen noch übrig gebliebenen Freunden und Nachbarn wohl ein Werwolf sein könnte, höre ich Sindarina planen, ich suche ihren Blick. "Kommst du mit zurück ins Dorf? Alleine traue ich mich nicht und vielleicht finden wir blusheep dort." |
„Sindarina, ich glaube nicht, dass Tiere Werwölfe als Gefahr begreifen... beim letzten Mal wurden von den Werwölfen niemals Tiere angegriffen, immer nur Menschen. Aber wer von uns ein Werwolf ist, kann ich auch nicht sagen, ich zweifle gerade an allen und jedem..“ |
Zweifel, Zweifel sind zu unseren ständigen Begleitern geworden. Ich überlege, ob ich mit Dar ins Dorf gehen sollte...Dar: nett, hilfsbereit, gute Köchin, nachts Lykanthrop? Aber vielleicht bietet sich dadurch die Möglichkeit auch Loloona etwas mehr unter die Lupe zu nehmen. Ich werde sie fragen, ob sie uns begleitet! |
Nach dem Schock am Morgen bin ich raus zu den Pferden. Ich setzte mich zu ihnen ins Gras und hörte ihnen beim fressen und schnauben zu. Als ich mich wieder beruhigt hatte, fing ich an nachzudenken. Fakt ist, der oder die Werwölfe sind unter uns. Aber alle verhalten sich unauffällig. Gibt es keinen Hinweis darauf, wer es sein könnte? Ich ging im Kopf die letzten Tage durch und versuchte mich zu erinnern, wer was getan oder gesagt hat. Der eine oder andere Verdacht beschleicht mich, aber beweisen könnte ich gar nichts. Seufzend gehe ich zurück zu den anderen. Sindarina steht vor dem Stall und winkt mich zu sich, als sie mich erblickt. Sie fragt, ob ich mit zurück ins Dorf komme. "Gerne, denn hier fühle ich mich überhaupt nicht sicher. Im Dorf kenne ich mich wenigstens aus. Was ist mit den anderen, kommen die mit?" |
„Ich komme auch mit.“ sage ich zu Loloona. „Sollten wir auch die Anderen fragen, ob sie mitkommen möchten?“ Selkie und Diabi haben erzählt, dass sie das letzte Mal bei den Werwolfangriffen eine Hellseherin in der Gruppe hatten. So eine wäre jetzt praktisch.denke ich. |
Meine wenigen Sachen sind schnell zusammengepackt. Wo werden wir heute Nacht bleiben? Wieder auf dem Hof, in der Schmiede oder der Kapelle, gemeinsam im Matsch am Dorfrund? Fliehen in die andere Dorfgemeinde oder bringen wir damit noch mehr Menschen in Gefahr? Ein letzter Blick zu dem kleinen Hügel, zwei Gräber sind zu sehen. Die Sonne sollten wir ausnutzen und den Weg zum Dorf hinter uns bringen. "Ich wäre soweit!“ rufe ich. Ohne Umschweife blicke ich Loloona direkt an und frage, "Was machst du eigentlich neben dem Angeln und Steine sammeln? Woher kommt dein Interesse für die Geologie?“ |
"Ich weiß nicht, ob ich es Interesse an Geologie nennen würde. Beim Angeln hat man ja viel Zeit und da habe ich irgendwann angefangen, schöne Steine zu sammeln. Es gibt reichlich davon am Fluss. Man kann damit wunderbar kleine Figuren bauen oder interessante Muster legen. Ich wäre übrigens auch bereit zur Abreise." |
"Ich bin auch fertig. Lasst uns zurück gehen." sage ich und bin ganz froh, dass wir nur zu dritt sind, ein ungutes Gefühl habe ich inzwischen bei Namii. |
Auch ich beschließe mit ins Dorf zu gehen. Aus Applejack war leider überhaupt nichts rauszubekommen. Schade! Warum sie sich wohl so abseits hält? "Ich bin such soweit." sage ich und bemerke Dar89s Blicke. Ob sie mich verdächtigt? Verdenken könnte ich es ihr nicht. |
Ich versorge noch die Tiere zu Ende, insbesondere Arrens Schade und gehe dann mit den anderen zum Dorf. Sicher fühle ich mich nirgends mehr. |
Balmung hat nichts gefunden. Traurig komme ich mit ihm von der letzten untersuchten Weide zurück. Was ist bluesheep nur geschehen? Ein ganz klein wenig Hoffnung habe ich, daß wir ihn wie Ella gestern irgendwo noch lebend finden. Aber dann kümmern wir uns um seine Verletzung und geben im Anschluß darauf acht, ob es sich verschlimmert! Wir dürfen nicht noch einen Menschen so sinnlos verlieren! Oder kann man den Verlust einer Zunge nicht überleben? Meine Gedanken wandern wieder zu dem Problem, daß wir den Werwolf einfach nicht identifizieren können. Wer mag es sein. Mir kommt Streicher am ehesten verdächtig vor. Vielleicht ist sie mit Absicht so auffällig, um unauffällig zu wirken. Ich gehe zu den Pferden. Wenn ihr Tiere doch nur reden könntet. Habt ihr etwas gesehen? Ich blicke in Lopodunums braunen tiefen Augen und streichle traurig ihren Hals. Die Tiere tun meiner aufgewühlten Seele gut. Sie helfen mir, nicht durchzudrehen. Schließlich gehe ich zu der Weide Nachbarweide, nehme Sir Peter und reite zum Dorf. Was haben die anderen nun vor? |
Gesprächig ist Loloona nicht und auf meine Frage, was sie neben dem Angeln tut, ist sie erst gar nicht eingegangen. Sie bleibt mir ein Rätsel. "Was können wir heute Nacht tun? Loloona, als Fischerin kennst du dich vielleicht auch mit Fallen aus." |
"An Fallen habe ich auch schon gedacht. Ich hätte Netze da und aus den Angelschnüren könnte man bestimmt auch etwas basteln. Allerdings weiß ich nicht, ob das einem Werwolf standhalten würde. Und einen Unschuldigen verletzen möchte ich auch nicht." Am liebsten würde ich weglaufen. Aber das werde ich keinem sagen. Nicht, dass der oder die Werwölfe die Gelegenheit nutzen, wenn sie davon wissen. |
"Aber es könnte ihn in Schach halten und gemeinsam könnten wir ihn überwältigen." Während ich den Satz ausspreche, fallen mir die vielen "könnte" auf. Aber es ist einen Versuch wert. Nur nur untätig herum sitzen und auf die Nacht warten kann ich nicht. "Wir sollten noch einmal gemeinsam überlegen, welche Fallen wir bauen können. In der Schmiede gibt es bestimmt auch eine Menge Material und in dangerschafs Hütte auch." |
Vielleicht sollte jeder seinen Schlafplatz von Netzen umspannen und nur einer bleibt ohne Netz im uns am nächsten Morgen raus zu holen. Falls dann doch einer stirbt, ist zumindest der Werwolf enttarnt |
"Probieren können wir es auf jeden Fall." sage ich, auch wenn es vermutlich resigniert klingt. "Schaut euch ruhig in der Schmiede um. Ich helfe euch gern bei den Fallen. Sind Teekannenloser, applejack und Hasenkaninchen auch mit uns ins Dorf gekommen?" |
Zitat:
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Sir Peter schnaubt in Namiis Nacken. Hier bin ich! Balmung hat blusheep leider nicht gefunden. Habt ihr hier die Hütten durchsucht, ob er wie Ella gestern irgendwo eingesperrt ist? Wo sind die anderen? Meint ihr wir können so eine Netzfalle bauen, auf die der Werwolf tritt und die sich dann zuzieht? |
"Okay, versuchen wir es mit Fallen. Ich hole noch schnell Material aus meiner Hütte und dann treffen wir uns in der Schmiede." |
"Eine Bügel- oder Schlagfalle wäre auch ein Idee, nur bitte müssen dann alle ihre Hunde in Zaum halten." Ich muss an Arren und ihren Hund denken. "Wir sollten auch überlegen, wo wir die Fallen aufbauen und dafür müssen wir vorher einen Schlafplatz bestimmen. Diabi, was hältst du von den Fallen?" |
Ich sitze ab und helfe bei den Fallen. Wenn eine von den Mitfallenstellern der Werwolf ist, denn weiß sie über den Ort der Fallen. Ich bemerke, daß mich ein zwei Bewohner skeptisch ansehen. Aber bestimmt sieht mein Gesicht auch immer wieder so drein. Genauso, wie wir die Werfwölfe bisher nicht enttarnen können, finde ich auch keinen Weg, den Menschen zu beweisen, daß ich ein friedlicher Bürger bin. Die Stimmung ist voller Mißtrauen im Dorf. Daß haben die Bestien uns auch angetan. |
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