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Solkinok 20.09.2020 17:13

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Hi,
ich werde zwar in diesem Leben kein guter Fotograf mehr, aber die Wespenspinne wollte ich dann doch noch dokumentieren. Es ist die letzte für dieses Jahr, die anderen sind schon weg.



S.

Solkinok 20.09.2020 17:14

Nachtrag: Jedes Mal, wenn ich eine Wespenspinne sehe, denke ich: "Die sieht so "tropisch" aus, gerade so, als würde sie nicht hierher gehören."
(Also, im Sinne von: Die würde ich eher im Terrarium in einem Zoo erwarten neben Vogelspinne & Co)

Olga 20.09.2020 18:23

Wespenspinnen sind wunderschöne Tiere.

Rolle_Rolle 20.09.2020 20:40

Zitat:

Zitat von Solkinok (Beitrag 1224572)
Nachtrag: Jedes Mal, wenn ich eine Wespenspinne sehe, denke ich: "Die sieht so "tropisch" aus, gerade so, als würde sie nicht hierher gehören."
(Also, im Sinne von: Die würde ich eher im Terrarium in einem Zoo erwarten neben Vogelspinne & Co)

Ging mir auch so, als ich im Garten mal eine gefunden hatte. Habe gleich gegoogelt, was für eine Spinne das ist und ob sie giftig ist. :o

Namii 21.09.2020 08:19

Dieses Jahr habe ich keine in meinem Garten entdeckt.. schade eigentlich, finde sie auch ganz toll. :thumbsup:

Solkinok 21.09.2020 09:38

Hallo,



Zitat:

Zitat von Namii (Beitrag 1224628)
Dieses Jahr habe ich keine in meinem Garten entdeckt.. schade eigentlich, finde sie auch ganz toll. :thumbsup:


wir haben die erst seit ca. drei Jahren im Garten und die Bestände sind seitdem gestiegen. Dieses Jahr habe ich schon fünf Weibchen "markiert" (ich stecke immer Stöcke neben ihr Netz als Warnung, damit die Kinder nicht reinrennen). Die Männchen übersieht man ja leicht, da klein und farblich unscheinbar. Und eine "Dunkelziffer" muss man ja ohnehin immer mitdenken. Ich gehe daher davon aus, dass sie sich schon etabliert haben.



Es ist übrigens sehr faszinierend, wie schnell die Natur dann doch zurückkehrt, wenn man ihr den Freiraum dazu gibt. Als wir den Garten übernommen haben, war er ökologisch eher tot (klassischer Thuja-, Kirschlorbeer-, Rhododendron-, Zierrasen-, viel Beton-Garten; das aus ökologischer Sicht Beste war noch relativ viel Efeu). Mit der "Renaturierung" kamen bald die Grashüpfer zurück - und schon im Jahr drauf waren die Wespenspinnen, die sich ja hauptsächlich von Grashüpfern ernähren, da. Und ähnlich war es (und ist es, der Prozess ist ja nicht abgeschlossen) mit anderen Lebensgemeinschaften.

Das macht ja irgendwie auch Hoffnung, dass die Umweltschäden, die wir jetzt verursachen, von der Natur relativ schnell (wenn man eolutionsbiologische zeiträume als Maßstab nimmt) wieder repariert werden können - wenn man sie denn lässt.



Grüße
S.

Namii 21.09.2020 10:34

Zitat:

Zitat von Solkinok (Beitrag 1224630)
Hallo,

wir haben die erst seit ca. drei Jahren im Garten und die Bestände sind seitdem gestiegen. Dieses Jahr habe ich schon fünf Weibchen "markiert" (ich stecke immer Stöcke neben ihr Netz als Warnung, damit die Kinder nicht reinrennen). Die Männchen übersieht man ja leicht, da klein und farblich unscheinbar. Und eine "Dunkelziffer" muss man ja ohnehin immer mitdenken. Ich gehe daher davon aus, dass sie sich schon etabliert haben.

Es ist übrigens sehr faszinierend, wie schnell die Natur dann doch zurückkehrt, wenn man ihr den Freiraum dazu gibt. Als wir den Garten übernommen haben, war er ökologisch eher tot (klassischer Thuja-, Kirschlorbeer-, Rhododendron-, Zierrasen-, viel Beton-Garten; das aus ökologischer Sicht Beste war noch relativ viel Efeu). Mit der "Renaturierung" kamen bald die Grashüpfer zurück - und schon im Jahr drauf waren die Wespenspinnen, die sich ja hauptsächlich von Grashüpfern ernähren, da. Und ähnlich war es (und ist es, der Prozess ist ja nicht abgeschlossen) mit anderen Lebensgemeinschaften.

Das macht ja irgendwie auch Hoffnung, dass die Umweltschäden, die wir jetzt verursachen, von der Natur relativ schnell (wenn man eolutionsbiologische zeiträume als Maßstab nimmt) wieder repariert werden können - wenn man sie denn lässt.

Grüße
S.


Grashüpfer habe ich auch super viele in meiner Kaninchenkräuter-Wiese. Aber Spinni habe ich dieses Jahr nicht gesehen, aber zum Glück scheinbar auch nicht mitgepflückt, denn auch im Hasizimmer ist mir keine Wespenspinne entgegen gekommen :rofl:. Hatte ihr Netz letztes Jahr auch gekennzeichnet, um sie nicht ausversehen mit ins Futter zu bekommen. Naja, mal sehen wie es nächstes Jahr wird.


Wir haben eigentlich nur noch Büsche und Blumen die nützlich für Insekten und Bienchen sind. Nur der Rhododendron und die Hortensien meiner Großeltern stehen noch. Die Hortensien bleiben, weil sie einfach schön sind. Aber mit dem Rhododendron kämpfe ich noch. Da könnten so schöne Büsche hin.. aber der ist schon so riesig :willy_nilly:

Solkinok 21.09.2020 16:27

Zitat:

Zitat von Namii (Beitrag 1224632)
Nur der Rhododendron und die Hortensien meiner Großeltern stehen noch. Die Hortensien bleiben, weil sie einfach schön sind. Aber mit dem Rhododendron kämpfe ich noch. Da könnten so schöne Büsche hin.. aber der ist schon so riesig :willy_nilly:


Die Hortensien habe ich auch gelassen. die haben einen super Standort und ich mag sie auch sehr. Die bisher verbliebenen Rhododendren werde ich bis auf zwei, drei aber auch noch roden. Nicht weil ich sie nicht schön fände, aber es hat bei unserem süddeutschen Stadtklima hier einfach keinen Sinn mehr - trotz Nordseite. Der Aufwand ist mir zwischenzeitlich zu groß (dauernd Boden mulchen, dauernd wässern, dauern päppeln, um Stresssymptome zu lindern etc.).



S.


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