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Eine kleine Weihnachtsgeschichte Ich wollte euch allen frohe Weihnachten wünschen ;-) http://www.smileygarden.de/smilie/We...ten/xanta1.gif Diese Geschichte hab ich vor einigen Jahren selbst geschrieben, ich hoffe sie gefällt euch Der klein Teddy Flick „Gib ihn mir. Der Teddy gehört mir.“ Ein Junge und ein Mädchen, Sieben und Sechs Jahre, liefen quer durch die Wohnung. Tommy hatte einen alten grauen Bär in der Hand und hielt ihn so hoch dass seine kleine Schwester Annika ihn nicht erreichen konnte. „Hohl ihn dir wenn du kannst.“ Neckte er sie. Doch ehe er sich versah stand er mit leeren Händen da. „Hört auf euch zu streiten. Ihr tut dem armen Bären doch weh.“ Die Großmutter wahr in der Tür erschienen und hatte den Teddy ihm Arm. Liebevoll drückte sie ihn an sich. „Ich hab euch doch gesagt ihr sollt gut auf ihn Aufpassen. Er mag es nicht wenn ihr dauernd streitet.“ Die Kinder sahen sie groß an. „Ist doch nur ein dummes Spielzeug.“ Raunte Tommy genervt. „Oh nein mein Junge. Dass ist er ganz gewiss nicht. Für ein kleines Mädchen, Emily, sie war in etwa in deinem Alter Annika, war ihr Teddy ein guter Freund. Sie erzählten sich gegenseitig die schönsten Geschichten. Und wann immer sie traurig war, war ihr Freund für sie da und tröstete sie.“ „Das kann doch gar nicht sein. Teddys können nicht reden.“ Flüsterte Annika erstaunt. Die Großmutter lächelte. „Das können sie wohl, ihr müsst ihnen nur genau zu hören.“ Sie hatte sich mit den Beiden auf die Couch gesetzt. Der Teddy saß in ihrem Schoss und beobachtete die Kinder neben sich aus seinen braunen Augen. „Ich will euch eine Geschichte erzählen. Hört zu:“ Es ist sehr lange her. Der Teddy Flick lebte damals bei der kleinen Emily, sie ihn sehr lieb hatte. Die beiden waren unzertrennlich. Überall war Flick dabei. Sogar im Schnee. Dadurch sag er schon arg mitgenommen aus. Der goldbraune Pelz war grau und abgegriffen und er war schon an vielen Stellen genäht worden. Bunte Flicken zierten diese Narben. Auch an diesem Tag waren Emily und Flick draußen beim Rodeln. In ein paar Wochen war Weihnachten und überall glitzerte und funkelte es. Der Duft nach Keksen, Glühwein und Schokolade drang aus allen Ritzen der Stadt. Immer wieder sausten die beiden vergnügt den Hügel hinunter dass der Schnee nur so stobte. Ein mal kippte der Schlitten um und das Mädchen landete in mitten der weißen Bracht. Übermütig nahm sie eine Hand voll und ließ die kalten Flocken über ihren Kopf rieseln. Lachend rappelte sie sich af und klopfte den Schnee von den Kleidern. „Das war lustig nicht Flick? Flick!?“ Suchend sah sie sich um doch ihr Freund blieb verschwunden . Sie konnte ihn nicht sehen da er fast zur Gänze im Schnee steckte. Traurig ging Emily nach Hause. Flick jedoch steckte hilflos fest. So sehr er auch strampelte, er konnte sich nicht befreien. Da packte ihn jemand am Bein und mit einem Ruck hing er Kopf über in der Luft. Ein paar Jungs hatten ihn gefunden und trieben ihre Späße mit dem armen Teddy. Sie zogen und zerrten an ihm und warfen ihn immer und immer wieder durch die Luft. Alls schließlich die Wolle durch unzählige Risse aus seinem Bauch quellte ließen sie ihn einfach fallen und rannten lachend davon. Mühsam stapfte der kleine Bär zu einem Baum. Dort kauerte er sich zwischen die Wurzeln und dachte an seine Emily. Die lag traurig im Bett und sah auf das Kissen neben ihr auf dem Flick immer schlief. Ohne ihn war es so einsam und leer in dem großen Zimmer. Wo war ihr armer Teddy bloß? Ob es ihm auch gut ging? Ein paar Tränen liefen über ihr Gesicht. Irgendwann war sie eingeschlafen. Die Hand auf Flicks Schlafplatz gelegt. Flick kauerte noch immer zwischen den Wurzeln. Er war klatsch nass und bibberte vor Kälte. Um ihn herum lag di ganze Wolle verstreut die er verloren hatte. Eine Pfote hatte sie an der Schulter fast ganz abgetrennt und hing nur noch an wenigen Stellen. Auch ein Auge hatte er verloren. Es lag irgendwo im Schnee. Am nächsten morgen wurde er von zwei Wichteln entdeckt die ihn in ihre Höhle mitnahmen. Dot legten sie ihn ans Feuer um seinen Pelz zu trocknen. Er spürte wie die Wärme bis in sein inneres drang und schon bald fühlte er sich etwas besser. Dann flickten sie ihn Notdürftig zusammen, während dessen erzählte er ihnen seine Geschichte. Sofort erklärten sie sich bereit ihm zu Helfen. Doch das war schwieriger als gedacht denn Flick hatte keine Ahnung wie er nach Hause kam. Traurig kroch er unter die Decke die Puck und Kathrein im gegeben hatten und schlief erschöpft ein. Zur selben Zeit saß Emily am Küchentisch und stocherte lustlos in ihrem Essen herum. Sie hatte keinen Appetit. „Bald ist Weihnachten Liebes . Hast du deinen Brief an das Christkind schon fertig?“ versuchte die Mutter sie abzulenken. „Hmm.“ Antwortete sie nachdenklich. Schnell leerte sie ihren Teller dann stürmte sie in ihr Zimmer. Dort griff sie sich einen Bogen Papier und einen Stift und ließ sich auf den Boden sinken. „Liebes Christkind!“ begann sie „Alles was ich mir wünsche ist mein Freund Flick. Kannst du ihn mir zurück bringen? Ich vermisse ihn so sehr. Deine Emily.“ Im nu hatte sie das Blatt gefaltet und in ein Kuvert gesteckt. Mit klopfendem Herzen legte sie ihn auf das Fensterbrett. Kurze Zeit später kam ein Rabe angeflattert und trug den Brief zu den Wolken. Während dessen waren Puck und Kathrein zusammen mit Flick auf der suche nach seinem zu Hause und seiner Freundin Emily. Nur mühsam kamen sie in dem tiefen Schnee voran. Immer wieder sanken sie ein oder wurden von dem Schnee der von den herab hängenden Ästen viel verschüttet. Pucks Bart und Flicks Pelz waren schon ganz weiß von den vielen Eiskristallen die sich darin gesammelt hatten. Bald sahen sie in der Ferne helle Lichter. Die ersten Boten dass sie sich einer Stadt näherten. Plötzlich tauchte ein Schwarm Krähen am Himmel auf. Mit lautem gekrächzte stürzten sie sich auf das Trio. Die beiden Wichtel schafften es gerade noch rechzeitig sich hinter einem Stein zu verstecken. Flick jedoch stolperte in dem hohen Schnee und wurde von den Krähen gepackt. Immer weiter entfernten sie sich von den Häusern. Puck und Kathrein mussten hilflos mit ansehen wie der arme Teddy mitgerissen wurde. Nach einem langen Flug landeten sie auf einem Baum. Von allen Seiten zog und zerrte es an ihm. Harte Schnäbel hackten auf ihm herum bis die Nähte rissen und die kaputte Pfote am Boden landete. Gefolgt von einem fast gänzlich zerstörten Bären. So verbrachte er mehrere Nächte in der eisigen Kälte. Es war am Abend vor Weihnachten als das Christkind den armen, steifgefrorenen Teddy entdeckte. „Du musst Flick sein nicht war? Ich hab dich gesucht.“ Traurig sah sie ihn an „Armer alter Bär. Was ist bloß mit dir passiert?“ Vorsichtig hob es ihn auf und verbarg ihn unter seinem Umhang. Im nu war es in der Himmelswerkstadt angelangt. Da war es mollig warm und schon bald war das Eis auf Flicks Fell geschmolzen. Jetzt konnten die Englein mit der Arbeit beginnen. Zu erst wurde er gewaschen und gebürstet bis dein Fell ganz weich war und golden glänzte. Dann wurden die Nähte mit viel mühe sauber geschlossen. Er bekam eine neue Füllung und die Pfote kam wieder an ihren rechtmäßigen Platz. Auch das verlorene Auge wurde durch ein neues ersetzte. Zum Abschluss bekam er noch eine goldene Schleife, passend zu seinem goldbraunen Fell, um den Hals gebunden. So herausgeputzt sah Flick aus wie neu. Pünktlich an Heiligabend packte das Christkind wieder unter den Umhang und flog mit ihm zur Erde. Schon bald waren sie in der Stadt. Kaum hatten sie das Haus gefunden flog das Christkind ins Wohnzimmer und setzte den Teddy unter den Weihnachtsbaum. „Auf wiedersehen Flick, und pass gut auf dich und Emily auf.“ Verabschiedete es sich von ihm. Zwei Stunden später stand Emily vor der Tür und wartete gespannt auf das klingen der Weihnachtsglocken. Endlich war es so weit. Mit klopfendem Herzen betrat das Mädchen das Zimmer. Das kleine Herz machte einen Hüpfer als sie ihren Teddy unter dem Baum sah. „Flick!!“ überglücklich schloss sie ihn in ihre Arme. „Ich hab dich so sehr vermisst wo warst du bloß?“ „Fröhliche Weihnachten!“ brummte der Bär ihr zärtlich ins Ohr. Beendete die Großmutter die Geschichte. Tommy und Annika sahen sie mit großen Augen an. Die Wangen glühte vor Aufregung. „Und das ist wirklich war?“ fragen die Beiden fast Zeitgleich. „Natürlich mein Freund hat es mir selbst erzählt.“ Die Großmutter lächelte. Liebevoll streichelte sie dem Teddy über den Pelz und sah ihn seine braunen Knopfaugen „Nicht war Flick?“ http://www.smileygarden.de/smilie/We...e_xmas_207.gif |
Hi! Ich finde deine Geschichte richtig schön:blush5: Bin für ein paar Minuten wirklich darin versunken. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut, und die Geschichte ist total rührend:blush5: Hab mich richtig gefreut, als der kleine Flick wieder zurück zu seiner Emily gefunden hat. Wirklich gut. Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest. LG Jana http://www.animierte-gifs.net/data/m...-bilder-14.gif |
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