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Ich kann beide Seiten gut verstehen: Die Eltern/Schüler, die sich alleine gelassen fühlen und mit den Aufgaben ohne Erklärung schlichtweg überfordert sind und die Lehrer, die teils noch viel mehr Arbeit haben und kaum Rückmeldung bekommen. Doch wenn muss man es meiner Meinung nach vereinheitlichen: entweder kommt der Stoff der zuhause erarbeitet wird in allen Ländern auch in Prüfungen dran oder in keinem! Meiner Meinung nach ist das auch nicht zumutbar, den Kindern zuhause den Stoff komplett neben Homeoffice etc. selbst zu vermitteln, sodass sie für die Prüfungen fit sind. Ich sehe das hier in der Nachhilfe. Alle Eltern meiner Schüler buchen derzeit doppelt bis dreifach soviel Stunden, wie vor Corona, weil ihre Kinder damit überfordert sind. Meine Aufgabe kann es aber nicht sein komplette Erklärvideos zu machen und damit den gesamten Unterricht zu ersetzen. Meine Aufgabe ist eine Vertiefung des Stoffes bzw. das Aufarbeiten von Lücken. Schwierig, wenn die Schüler das komplette Thema mangels Unterricht gar nicht beherrschen. |
https://abload.de/img/screenshot_20200402_1nik8f.jpg Ich hab gestern das obrige Bild von einem ehemaligen Kind bekommen. Vielleicht es auch was für euch? @Teekannenloser: Kann mir gut vorstellen, dass du mehr zu tun hast. Die Eltern sind oft wirklich überfordert. Die Mutter meines Not-Kindes war schlichtweg verzweifelt: Sie gehört zur Risikogruppe; muss Homeoffice machen, kommt dazu aber nicht, weil sie ihren Sohn unterstützt. |
Schafi, ich wollte das aktuelle Situation nicht mit dem gewollten Unterricht vergleichen, sondern nur als Beispiel anführen.:wink: Ich empfinde die aktuelle Situation als absolut richtig und wichtig, sehe aber eben einen riesen Nachteil für die Kinder. Sie sollen ja auch nicht faul zu Hause rumlungern und weiterhin ihren Grips anstrengen, aber ist es denn in der jetzigen Situation wirklich notwendig, den kompletten Unterrichtsstoff durchzunehmen bzw. sogar nachzuholen? Kann man nicht einfach mal sagen: "Sch.. drauf! Wir entlasten alle! Schüler, Eltern und auch Lehrer!" Wir stehen momentan alle unter einem enormen Druck, besonders psychisch. Muss dann von dieser Seite aus noch mehr Stress gemacht werden? Ich befürchte, dass sich viele irgendwann dem ganzen Druck nicht mehr gewachsen sehen und dann psychische Probleme entstehen, die dann in Gewalt gg. andere oder sich selbst ein Ventil suchen. Und davor habe ich Angst! Und wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnenstange. |
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Letztendlich sind Lehrer da ja auch nicht frei. Wenn Land entscheidet, dass Prüfungen etc. geschrieben werden, versuchen wir natürlich auch Stoff voranzubringen. |
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Mal was anderes: Olga, wir kochen heute Soljanka!! |
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Was für mich am eindrücklichsten ist, ist der Umstand, dass nun sichtbar wird wie eklatant und massiv Deutschland in Sachen Digitalisierung versagt. Das sind nicht nur 10 Jahre Rückschritt, das ist fast schon uneinholbar verloren. Nicht nur, dass Schulen ihre Schüler nicht flächendeckend digital einbinden können, auch keine Uni, keine FH oder Hochschule kann das. Betriebe müssen sich kurzfristig Lösungen zusammenschustern und dann sind da noch die Mitarbeiter in ländlichen Bereichen, die nicht die Bandbreite haben, um tatsächlich effektiv mitzuarbeiten. Wir erleben jetzt, was uns in ein paar Jahren hundertausende Jobs kosten wird: Absolute digitale Unfähigkeit. |
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Von wegen Versagen in der Digitalisierung: es helfen alle schönen Plattformen nichts, wenn ich dann aus urheberrechtlichen Gründen meine Arbeitsblätter nicht digital bereitstellen darf. Und dann gibt es Schüler die keinen Drucker zu Hause haben. |
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e: Und das ist kein Vorwurf an dich. Das ist ein generelles, politisches Problem. Hier in der Stadt gibt es ein StartUp, dessen einziger Zweck es ist, Vereine und kleine Betriebe papierfrei zu halten. Die nehmen denen praktisch alles ab, Mitgliedsanträge, Rechnungen, Buchführung etc. pp. Und verdienen gut daran, denn keiner blickt, wie man das selbst macht. |
Ich bekomme aktuell auch sehr das unterschiedliche Niveau der Berufsschulen mit. Meine Arbeitskolleginnen, Berufsschule Augsburg, bekommen jede Woche zwischen 12 und 18 Seiten Material geschickt, welches alle Fächer abdeckt. Die Berufsschule Memmingen hingegen schickt bei mir 4 bis 5 Seiten zu genau einem Fach, Ende. Ansonsten gilt hier, dass dieses Material bei Schulbeginn als erarbeitet angesehen werden muss. Und da sehe ich leider bei 2/3 der Klasse schwarz, wenn mit 16 Jahren und Hilfe von Lehrern und Mitschülern der Dreisatz immernoch nicht klappt. Mich nervt mein Chef und ich zähle schon förmlich die Tage, wenn ich da in 2,5 Jahren weg kann... |
Ich versuche Kuchen zu backen...*grummel grmpf Mopskacke hier... |
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Also ich muss sagen bei uns läuft das mit den Materialien der Lehrer sehr gut und die sind auch für Fragen offen. Es sind aber bei uns alles nur Angebote, ohne Fristen oder sonstiges. Die Lehrer machen sich Gedanken und es gab sowohl von der Schulleiterin, als auch von dem Klassenlehrer einen total süßen Brief an die Kinder direkt adressiert. Ich habe das Glück, dass ich ein motiviertes Kind zuhause habe, ich weiß nicht wie das bei anderen Familien aussieht, aber die Lehrer bemühen sich sehr. |
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Der erste Versuch Pudding ging in die Hose, aber jetzt funzt es. |
Ich wollte Pudding ohne fertiges Pulver backen. War dann mehr so Tapetenkleister...*seufz |
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Von der Grundschule gab es Lernpakete für die gesamte Zeit. Das war auch gut zusammengestellt. Zudem kann man auch per Mail Fragen klären, was wir noch nicht genutzt haben. |
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