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Ich wurde halt anders erzogen und funktioniert hat es meiner Meinung nach auch..... |
Ja, wenn man nur "hat funktioniert" als Maßstab an die Erziehung legt... :rolleyes: |
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Ich hatte oft Angst vor meinem zu Hause und habe viele Sachen zu Hause nicht erzählen können. Das fand ich schrecklich. Ich hab erst letztens mit meinem Jüngsten darüber geredet welche normalen Sachen ich zu Hause nicht besprechen konnte. Für meine Eltern stand zwar auch die Familie an erster Stelle aber sie sind halt in ganz anderen Zeiten aufgewachsen. Alleinverdiener, eigenes Haus und 5 Kinder sind halt doch eine ganz andere Hausnummer. Ich habe jetzt auch ein sehr gutes Verhältnis mit meinen Eltern, kann als Erwachsener nachvollziehen warum es so war. Aber ich wollte das nie für meine Kinder haben. |
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Da hatte ich als Kind mehr Angst vor dem Staat und der Polizei u.s.w. |
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Angst gehört für mich zum Leben dazu. Dafür bin ich in der falschen Zeit und im falschen Land aufgewachsen.... |
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Das ist aber den Bedingungen geschuldet, unter denen sie aufgewachsen sind. |
Man wurde auch anders zu Verschwiegenheit, Vorsicht und Umsicht erzogen. Hier war es so das meine Eltern nicht in der Partei waren, wir evangelisch sind, West- Verwandtschaft hatte und der ABV gleich im Nebenhaus wohnte. Die Zusammenhänge dessen was mir das als Kind eingebläut wurde habe ich erst als Erwachsener versanden... Es war halt einfach ganz anders... |
Das ist ja nun aber alles kein Grund, um das in die nächste Generation weiter zu tragen. |
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Sorry, ich schnall es gerade nicht. Ich halte übrigens null von solchen Strafen, aber egal. Edit: wer bis zum Ende liest, ist klar im Vorteil und versteht worum es geht :D Bei uns gab es auch Strafen und meine Eltern haben uns schon vermittelt, wie wichtig sie es finden, dass wir unser bestmöglich stets Geben. Dafür haben sie uns aber auch die absolute Gewissheit vermittelt, dass sie Stolz auf das eben Bestmögliche Ergebnis sind, solange wir uns dafür angestrengt haben! Das hat uns viel Sicherheit gegeben und das Selbstvertrauen, im Leben das zu erreichen was wir wollen und nicht irgendwelchen Gesellschaftidealen hinterher zu hetzen. Es ist doch krank wenn du dein Kind, was gelernt hat für eine Note bestrafst. Was soll das denn vermitteln? Ich bestrafe dich weil du nicht klug genug warst das Thema zu verstehen? Weil du nervös warst? Das motiviert überhaupt nicht sondern macht nur Druck und Angst und im Zweifelsfall ne Lernblockade. Im besten Fall lernt man mehr auswendig und bekommt vielleicht bessere Noten, was aber fürs Leben komplett für den Arsch ist! Ich hoffe wirklich, dass mein Kind ganz lange Kind sei darf! Ich wäre in der 6 fast sitzengeblieben und hab jetzt trotzdem nen Dr. Ich war auch nicht von Beginn an auf dem Gymnasium und siehe da, ich hab trotzdem nen gut bezahlten Job. Ich habe neulich von einer 15 jährigem gehört, die ihre Hobbys danach aussucht, was sich später auf dem Kebenslauf besser macht. Die Welt wird immer abscheulicher und da ist es keine Wunder, wenn immer mehr Kinder psychisch krank werden! |
Das eigene erlebte prägt einen aber und trägt auch zur eigenen Meinungsbildung bei. Also bei mir jedenfalls. Ich kann nur sagen das ich meine Kinder- hätte ich welche- sicher auch so erziehen würde. |
Es hat schon seinen Grund, dass Gewalt in der Erziehung heutzutage verboten ist. Und zwar nebst körperlicher auch seelische Gewalt. Und damit bin ich hier raus und genieße gleich den Kinofilm. |
Da habe ich ja jetzt was losgetreten.:willy_nilly: Also an sich hat das besagte Mädchen eine sehr nette Familie. Nur kann ich halt manchmal nicht alles nachvollziehen, was sie so machen. Wird wohl andersrum auch der Fall sein. Jetzt ist es halt so, dass die Kids im Sommer auf das Gymnasium gewechselt haben und wir auch damals überlegt haben, dass wir versuchen werden, dass unsere Kinder zusammen die weiterführende Schule als beste Freundinnen besuchen können. Ein Kind hatte eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung und eins eine uneingeschränkte. Die Tendenz ging Richtung Gesamtschule. Die sagte mir aber nach dem Infoabend nicht mehr zu. Beide Familien überlegten hin und her und entschieden sich fürs Gymnasium. Beide Kinder hatte sehr gute Grundschulabschlusszeugnisse mit 7 bzw. 5 Einsen und Zweien. Es war bekannt, dass die Leistungen in der Regel erstmal abfallen, aber wir waren überzeugt richtig entschieden zu haben. Die Schule begann im Sommer. Die Freundin meiner Tochter war sofort begeistert, während meine Tochter unter Grundschulabschiedsschmerz litt. Mit der Zeit gewöhnte man sich ein und die ersten Arbeiten und Tests kamen. Ein Kind hielt bisher seine Noten, das andere schrieb durchweg Dreien. Aus meiner Sicht war alles gut. Jetzt kam die 2. Runde Arbeiten und Tests. Diese Woche gleich 3 Tage hintereinander, Vokabeltest, Mathearbeit und Englischarbeit. Die Vokabeltests spiegelten die vorherigen Leistungen wider und waren aus meiner Sicht mit 2 und 3weiterhin gut. Dann kamen die Matheergebnisse, 2+ und 5-. Beide haben gelernt, aber halt jeder auf seine gewohnte Weise. Die Englischarbeit steht noch aus, ein Kind war nach 25 Minuten fertig und das andere schrieb noch über den Gong hinaus und wurde nur mit Mühe fertig. Man wird sehen, was draus geworden ist. Jetzt gibt es noch einen Unterschied. Ein Kind ist mündlich voll mit dabei und eins ist zu schüchtern dafür und traut sich nicht bzw. will dann z.B. nicht vorlesen. Ich finde die 5- auch sehr blöd und würde innerlich wahrscheinlich auch kochen. Fakt ist aber, dass beide Kinder gelernt haben. Ich weiß nicht, warum es gerade so läuft. Man war ja noch nicht mal mit den Dreien zufrieden. Ich fand das als Einstieg gut. Ich fühle mich da gerade irgendwie unwohl in dieser Situation. Mir tut das irgendwie total leid und wenn dann noch kommt, dass sie sich jetzt nicht mal auf einen Einfach-Kind-sein-Tag verabreden darf, finde ich das sehr schade und nicht sehr hilfreich. Es wurde ja schon bei den Dreien geheult und das Kind war total fertig und traute sich immer weniger zu. Bevor ihr jetzt sagt, dass man nicht vergleichen sollte. Recht habt ihr. War auch nur, um die Situation zu schildern. Mir geht das halt nahe und macht mich auch gerade etwas sauer. Wir Familien sind halt miteinander befreundet und momentan nervt es etwas und ich möchte einfach nicht, dass das die freundschaftliche Basis beeinträchtigt, gerade bei den Kindern. Ich mag keine traurigen Kinder und hoffe auf Ausrutscher, aber irgendwie sieht die Elternseite das anders. |
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Ich erlebe auf Arbeit jeden Tag bockige, brüllende Kinder die ihren überforderten Eltern auf der Nase rum tanzen. Hätte ich als Kind genau 1 mal mir getraut und sicher nicht wieder.... |
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Es macht ja auch nochmal einen Unterschied, ob die Verabredung schon mehr oder weniger stand oder ob man sagt, dass sie die nächsten Tag mal lieber keine Verabredungen treffen soll und dafür nochmal lernt. |
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