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Tuna 07.11.2018 16:01

Ach, watt schön.... :rolleyes:

Der Fleck an der Decke muss mal dringend mit einem "Wo kommt der denn her" - Dekodierer Bekanntschaft machen, so der Chef.
Grandios. Ach, halb so schlimm, meinte der, das würde maximal ne halbe Stunde dauern. Ja, muss ja wohl sein. Dann soll der mal anrücken mit seinem Superteil! Und dann haut der raus, dass einer zwischen 13 und 18 Uhr dafür vorbei kommt.
:out: Was für ein unglaublich kundenfreundliches Zeitfenster...
Naja, schauen wir mal. Die ersten zwei Stunden hab ich ja schon erfolgreich meinen Allerwertesten platt gesessen. :rolleyes:

Fluse77 07.11.2018 16:06

Unglaublich manchmal diese Zeitfenster

Honeymouse 07.11.2018 16:27

Niff Niff Niff Niff!

Tuna 07.11.2018 16:29

Aber echt, Fluse... Vor allem kann man ja außer so Doof-Arbeiten wie Wäsche zusammenlegen oder so nix machen. In der Küche was machen fällt ja weg weil der Schlumpf da ja mit seinem Superteil unbekannter Größe rumeiern will. :rolleyes:
Da ich denn flott wieder loswerden will, mag ich dem natürlich auch keine Sachen in den Weg legen.

Naja, ich glaub ich nerve Nickel mal etwas und arbeite Indoor an meinen 10000 Schritten. Spannende Sache...

crazy curry 07.11.2018 16:36

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 1122018)
Niff Niff Niff Niff!

Angekommen oder ausgebrochen ? :rofl:

Edit. Gesehen, hatte genug Gold dabei :-D

Ella_Finn 07.11.2018 16:38

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1122025)
Angekommen oder ausgebrochen ? :rofl:

Beides :D

Erst angekommen, danach ausgebrochen :D

dangerschaf 07.11.2018 17:19

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1122025)
Angekommen oder ausgebrochen ? :rofl:

Edit. Gesehen, hatte genug Gold dabei :-D

Angekommen natürlich. Wir haben ihn dann erstmal vorsichtshalber festgeschnallt:cool:
http://blusheep.de/img/3c0ae184fa1707d0ffc61f3ffb812a18

Luke 07.11.2018 17:26

Zitat:

Zitat von Olga (Beitrag 1121980)
Hallo Luke, das tut mir leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast.


Du hast gehandelt wie jeder andere auch handeln würde.
Dieses motivieren und versuchen die Person herauszuholen, dass ist wirklich sehr anstrengend für den Betroffenen. Mir hat das auch gar nicht geholfen und mich überfordert.


Es ist sehr gut, dass du dich jetzt zurückgezogen hast. Da musst du wirklich auf dich achten.
Und es hilft niemanden, wenn sie dich so behandelt und du dich so behandeln lässt.


Das Angebot für sie da zu sein ist toll. Und auch das ist wichtig. Für beide Seiten.



Es ist wirklich schwierig für Angehörige/Freunde mit dieser Krankheit umzugehen.
Und als Betroffener ist es auch sehr schwierig Sozialkontakte zu pflegen.


Ohne Hilfe von außen (Arzt/Therapeut) kommt man da nicht so einfach raus.

Danke liebe Olga . Es tut gut auch mal die andere Seite zu hören .
Ich fühle mich schlecht ihr gegenüber, obwohl ich es immer gut gemeint habe .
Ganz ehrlich ich war nah dran den Kontakt abzubrechen .zu einem klärenden Gespräch ist sie nicht bereit. Ich soll ihre Zeilen auf mich wirken lassen.
So mies bin ich bisher von noch keinem behandelt worden . Sie hätte besser das Gespräch gesucht , als wie sowas zu schreiben . Das hat alles kaputt gemacht .
Eigentlich möchte ich keinen Kontakt mehr . Wir schreiben per Whatsapp belanglose Sachen, von Freundschaft ist da nichts mehr . Ich bin zutiefst verletzt
Danke für Deine Stellungnahme dazu. Vielleicht hast Du einen Rat.

maREN* 07.11.2018 17:58

Luke, ich finde es sehr wichtig, dass du bei allem bedenkst, dass auch du ein Anrecht hast verletzt zu sein, wenn du schlecht behandelt wirst!


Und ich bin auch persönlich der Meinung, dass man Betroffene/Erkrankte entmündigt (??? vielleicht kein gutes Wort) oder klein macht, wenn man andere Maßstäbe an sie anlegt und einfach alles schluckt. Auch eine Krankheit ist keine Rechtfertigung Menschen, die man gekränkt hat und die einem dies auch noch mitteilen, so zu behandeln.



Du musst bedenken, dass du anderen Menschen nur helfen kannst, wenn es dir körperlich und emotional gut geht! Du musst auch an dich selber denken, sonst kannst du auch niemand anderem eine Hilfe sein!

Murgels 07.11.2018 18:50

Zitat:

Zitat von Tuna (Beitrag 1122016)
Ach, watt schön.... :rolleyes:

Der Fleck an der Decke muss mal dringend mit einem "Wo kommt der denn her" - Dekodierer Bekanntschaft machen, so der Chef.
Grandios. Ach, halb so schlimm, meinte der, das würde maximal ne halbe Stunde dauern. Ja, muss ja wohl sein. Dann soll der mal anrücken mit seinem Superteil! Und dann haut der raus, dass einer zwischen 13 und 18 Uhr dafür vorbei kommt.
:out: Was für ein unglaublich kundenfreundliches Zeitfenster...
Naja, schauen wir mal. Die ersten zwei Stunden hab ich ja schon erfolgreich meinen Allerwertesten platt gesessen. :rolleyes:

Kann ich toppen! Bei uns kommt morgen jemand um den Stromzähler zu wechseln. Zwischen 7,30 Uhr und 16,00 Uhr! Toll oder?

Luke 07.11.2018 18:53

Danke Maren .
Das Schlimme ist , dass sie gar nicht weiß was sie mir angetan hat . Sie ist der Meinung, dass alles "gesagt " ist und ein klärendes Gespräch nichts bringt .
Ich soll mich in der Zukunft zurück nehmen , sie könne alleine auf sich achten und braucht keine ach so gut gemeinten Ratschläge .
Ich kann gar nicht in Worte fassen wie arg mich ihre Worte getroffen haben ...

Olga 07.11.2018 19:03

Es ist aber auch sehr schwer als Betroffene Ratschläge auszuhalten.


Ich werde nie vergessen, wie meine Familie auf meine Diagnose reagiert hat.
Ich habe es ihnen gesagt und zur Antwort bekommen:
"Man kann sich auch was einbilden!"
"Geh doch mal mehr an die frische Luft!"
"Denkst du, nur dir geht es schlecht!"


Von anderen leuten bekommt man immer zu hören:
"Sieh doch nicht immer alles schwarz!"
"Guck doch mal, wie die Sonne scheint!"
"Du musst mehr Sport machen!"
"Geh doch mal raus unter Leute!"
"Genieße doch mal den Sonnenschein!"
"Igel dich doch nicht so ein!"


Und irgendwann ist es dann genug. Man hat einfach genug von Ratschlägen.
Da Betroffene nicht gern direkt kommunizieren wählen sie dann gern den schriftlichen Weg.
Und der kommt natürlich bei den Angehörigen nicht so gut an.

"Warum sagt sie mir das nicht persönlich?"


Ich kann in schlechten Zeiten weder telefonieren noch Gespräche führen. Es geht einfach nicht!

Tuna 07.11.2018 19:18

Zitat:

Zitat von Murgels (Beitrag 1122042)
Kann ich toppen! Bei uns kommt morgen jemand um den Stromzähler zu wechseln. Zwischen 7,30 Uhr und 16,00 Uhr! Toll oder?

Gkaub mir, du kannst gar nix toppen!
Der Heini ist nämlich gar nicht gekommen! :mad5:
Und die Telefonnummer, die er mir gegeben hat, bringt mich auch nicht weiter. Da geht nämlich keiner dran. Noch nicht einmal der Anrufbeantworter!
Aber hey, der hat ja auch heute nur zwei (!) Haushalte verarscht!

maREN* 07.11.2018 19:20

Das ist eben die andere Seite und die finde ich auch schlimm! Die Kommentare, die du beschreibst sind auch einfach nur Sack dämlich!

crazy curry 07.11.2018 19:30

Zitat:

Zitat von Tuna (Beitrag 1122048)
Gkaub mir, du kannst gar nix toppen!
Der Heini ist nämlich gar nicht gekommen! :mad5:
Und die Telefonnummer, die er mir gegeben hat, bringt mich auch nicht weiter. Da geht nämlich keiner dran. Noch nicht einmal der Anrufbeantworter!
Aber hey, der hat ja auch heute nur zwei (!) Haushalte verarscht!

So was ist meeeega ärgerlich. Der kann sich warm anziehen, wenn er doch mal bei euch aufschlägt.

Tuna 07.11.2018 19:47

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1122053)
So was ist meeeega ärgerlich. Der kann sich warm anziehen, wenn er doch mal bei euch aufschlägt.

Der kann sich vorher gut die Haare nass machen. Wenn ich mit dem fertig bin, sind die trocken!
So ein Arsch! Wenn ich da morgen früh keinen unter der Nummer erreiche, dann belästige ich wieder den Mieterservice und 'bitte' um einen kompetenten Reparaturfutzi!

Kann immer ein Notfall oder was auch immer vorliegen. Das ist dann ärgerlich, aber nicht zu ändern. Nur: Der hat von uns beiden die Telefonnummer. Wenigstens eine sollte man dann schon wählen können!

dangerschaf 07.11.2018 19:49

Zitat:

Zitat von maREN* (Beitrag 1122031)
Und ich bin auch persönlich der Meinung, dass man Betroffene/Erkrankte entmündigt (??? vielleicht kein gutes Wort) oder klein macht, wenn man andere Maßstäbe an sie anlegt und einfach alles schluckt. Auch eine Krankheit ist keine Rechtfertigung Menschen, die man gekränkt hat und die einem dies auch noch mitteilen, so zu behandeln.

Dem kann ich so nicht zustimmen. Dein Beweggrund so zu denken, hat eine gewisse Logik und scheinbar einen gut gemeinten Ansatz, aber so einfach ist es leider nicht.
Die Krankheit bringt mich in Phasen, in denen ich nur abladen und so gut wie nichts aufnehmen kann. Egal ob ich will oder nicht, egal ob das unfair dem anderen gegenüber ist oder nicht. Und glaub mir, ich will das nicht, weil ich weiß, wie unfair das ist. Aber das ändert nichts. Gar nichts.
Mir bleibt dann nichts, als darauf zu bauen, dass es Menschen gibt, die das mittragen, die sich dabei nicht als emotionalen Mülleimer empfinden, sondern den festen Glauben mitbringen, dass sie einem dadurch helfen können. Und danach kommen dann wieder andere Phasen, in denen alles besser ist.
Ich hab Verständnis dafür, dass nicht jeder bereit ist, das mit zu machen und jeder hat das gute Recht sich dann aus einer solchen Beziehung herauszuziehen, aber alleine eine Krankheit nicht als Rechtfertigung zu sehen, führt leider nicht dazu, ihre Folgen einfach ausschalten zu können und sich "besser" zu verhalten.

Luke 07.11.2018 19:58

Zitat:

Zitat von Olga (Beitrag 1122045)
Es ist aber auch sehr schwer als Betroffene Ratschläge auszuhalten.


Ich werde nie vergessen, wie meine Familie auf meine Diagnose reagiert hat.
Ich habe es ihnen gesagt und zur Antwort bekommen:
"Man kann sich auch was einbilden!"
"Geh doch mal mehr an die frische Luft!"
"Denkst du, nur dir geht es schlecht!"


Von anderen leuten bekommt man immer zu hören:
"Sieh doch nicht immer alles schwarz!"
"Guck doch mal, wie die Sonne scheint!"
"Du musst mehr Sport machen!"
"Geh doch mal raus unter Leute!"
"Genieße doch mal den Sonnenschein!"
"Igel dich doch nicht so ein!"


Und irgendwann ist es dann genug. Man hat einfach genug von Ratschlägen.
Da Betroffene nicht gern direkt kommunizieren wählen sie dann gern den schriftlichen Weg.
Und der kommt natürlich bei den Angehörigen nicht so gut an.

"Warum sagt sie mir das nicht persönlich?"


Ich kann in schlechten Zeiten weder telefonieren noch Gespräche führen. Es geht einfach nicht!

Das bringt mich wieder ein Stück weiter zu verstehen, warum sie sich nicht auf ein Gespräch mit mir einlassen kann.

Ja diese Ratschläge , die Du angeführt hast , da verstehe ich such , dass die albern sind.

Ich gebe mal ein Beispiel . Sie hatte einen Termin mit einem fremden Ehepaar, von denen sie das gebrauchte Auto kaufen wollte.

Ich habe ihr angeboten meinen Schwager vor Abwicklung des Kaufs mal das Auto angucken zu können , damit man sie nicht übers Ohr haut.

Das war letztes Jahr im November. Heute wirft sie mir vor , dass sie durch mich negative Gedanken erfährt. Man müsse nicht immer das Schlechte im Menschen sehen.

Dabei wollte ich nur helfen ...

Schließlich gibt es genug schwarze Schafe und man kann einem Menschen nur vor den Kopf gucken.

maREN* 07.11.2018 20:08

ich wollte damit gar nicht ausdrücken, dass ich dann die Freundschaft beenden würde oder mich von dem Familienmitglied fernhalten würde. Aber ich würde mich definitiv emotional abhärten und Raum geben, statt von mir aus die Nähe zu suchen. Akzeptieren, dass der andere gerade anders nicht kann, muss ja nicht damit einhergehen, dass man selber emotional kaputt geht. Ich denke, da gibt es doch einen Mittelweg, oder?

Ich kann aber auch nur von mir selber reden und muss mir eben auch eingestehen, dass ich vielleicht nicht immer emotional gefestigt genug bin um ein Verhalten, wie du es beschreibst auf Dauer aushalten zu können, dabei zu lächeln und nicht emotional selber dabei vor die Hunde zu gehen. Das hat gar nichts mit wollen zu tun, sondern mit meinem eigenen Limit. Das kann ich ja dann auch nicht dauernd überschreiten, sondern bin ich auch niemandem eine Hilfe.


Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1122061)
Dem kann ich so nicht zustimmen. Dein Beweggrund so zu denken, hat eine gewisse Logik und scheinbar einen gut gemeinten Ansatz, aber so einfach ist es leider nicht.
Die Krankheit bringt mich in Phasen, in denen ich nur abladen und so gut wie nichts aufnehmen kann. Egal ob ich will oder nicht, egal ob das unfair dem anderen gegenüber ist oder nicht. Und glaub mir, ich will das nicht, weil ich weiß, wie unfair das ist. Aber das ändert nichts. Gar nichts.
Mir bleibt dann nichts, als darauf zu bauen, dass es Menschen gibt, die das mittragen, die sich dabei nicht als emotionalen Mülleimer empfinden, sondern den festen Glauben mitbringen, dass sie einem dadurch helfen können. Und danach kommen dann wieder andere Phasen, in denen alles besser ist.
Ich hab Verständnis dafür, dass nicht jeder bereit ist, das mit zu machen und jeder hat das gute Recht sich dann aus einer solchen Beziehung herauszuziehen, aber alleine eine Krankheit nicht als Rechtfertigung zu sehen, führt leider nicht dazu, ihre Folgen einfach ausschalten zu können und sich "besser" zu verhalten.


Luke 07.11.2018 20:12

Olga vielen Dank für Deine Offenheit !
Sicher fällt es Dir schwer dazu zu schreiben .
Vielen Dank , dass Du versuchst zu helfen .
Stück für Stück kommt Licht ins Dunkel .
Ich bin ja bemüht verstehen zu wollen , aber ich merke man interpretiert manche Verhaltensmuster vollkommen falsch .
Zu verstehen, warum sie sich so und nicht anders verhält wird wohl immer aufs Neue schwierig .
Ich lasse Sie jetzt ihr Ding machen . Meine Hilfe habe ich angeboten . Sie kann sich jederzeit melden , wenn sie mag . Ratschläge werde ich keine mehr geben , ich lass sie ihre Erfahrungen sammeln.
Wahrscheinlich geht es mir auf lange Sicht damit besser.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:33 Uhr.



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