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maREN* 04.09.2018 19:48

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111099)
Bei uns gab es in der Grundschulzeit Hilfe und auch Kontrolle, auf der weiterführenden Schule war man dann alleine verantwortlich.. mit Helfen war dann meist eh nicht mehr viel :rofl:

Genau so war es bei uns auch!

Olga 04.09.2018 19:50

Ich schwimme jetzt noch ein bisschen in der Badewanne. Und dann geht es ab ins Bett.*hibbel*

bunny-frisch 04.09.2018 19:53

Zitat:

Zitat von maximus (Beitrag 1111084)
So ist es perfekt.
Und so wollen es auch die Lehrer.

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111087)
Was perfekt ist, hängt wohl vom Einzelfall:rolleyes: und was Lehrer alles so wollen..

Da waren sich die Lehrer bei uns tatsächlich alle mal einig, und das schulübergreifend. Es geht ja auch darum, zu sehen, was die Kinder vielleicht noch nicht verstanden haben und was also nochmal besser wiederholt werden muss. Wenn die Eltern die richtige Lösung vorsagen, hat das Kind zwar supertolle Hausaufgaben gemacht, aber nicht unbedingt alles richtig verstanden. Der Lehrer sieht die fehlerfreie HA und denkt, die Schüler haben den Stoff kapiert. Darüberhinaus sollten die Eltern nicht als Hilfslehrer fungieren. Das dritte Argument war die Förderung der Selbstständigkeit.

dangerschaf 04.09.2018 19:55

Zitat:

Zitat von bunny-frisch (Beitrag 1111107)
Da waren sich die Lehrer bei uns tatsächlich alle mal einig, und das schulübergreifend. Es geht ja auch darum, zu sehen, was die Kinder vielleicht noch nicht verstanden haben und was also nochmal besser wiederholt werden muss. Wenn die Eltern die richtige Lösung vorsagen, hat das Kind zwar supertolle Hausaufgaben gemacht, aber nicht unbedingt alles richtig verstanden. Der Lehrer sieht die fehlerfreie HA und denkt, die Schüler haben den Stoff kapiert. Darüberhinaus sollten die Eltern nicht als Hilfslehrer fungieren. Das dritte Argument war die Förderung der Selbstständigkeit.

Kommt halt drauf an, was man unter "helfen" versteht. Lösungen vorsagen fällt bei mir definitiv nicht darunter ;)

maximus 04.09.2018 19:56

Zitat:

Zitat von bunny-frisch (Beitrag 1111107)
Da waren sich die Lehrer bei uns tatsächlich alle mal einig, und das schulübergreifend. Es geht ja auch darum, zu sehen, was die Kinder vielleicht noch nicht verstanden haben und was also nochmal besser wiederholt werden muss. Wenn die Eltern die richtige Lösung vorsagen, hat das Kind zwar supertolle Hausaufgaben gemacht, aber nicht unbedingt alles richtig verstanden. Der Lehrer sieht die fehlerfreie HA und denkt, die Schüler haben den Stoff kapiert. Darüberhinaus sollten die Eltern nicht als Hilfslehrer fungieren. Das dritte Argument war die Förderung der Selbstständigkeit.

So wird es im Studium auch gelehrt.

Sonne1680 04.09.2018 20:02

Zitat:

Zitat von janh (Beitrag 1111093)
Und in die wievielte Klasse kommst Du jetzt,Sonne? :D

Irgendwann in der Mittelstufe muss man als Eltern sowieso die Segel streichen.Da versteht man den Lernstoff der Kinder als Erwachsener auch nicht mehr.

Ich bin gerade in der 1. und in der 5. Klasse. Ja, irgendwann kommt man da nicht mehr mit. Jetzt halt gerade der Umbruch und Großsonne kennt Hausaufgaben in der Form gar nicht. Da muss ich jetzt erstmal unterstützend beim Systemwechsel helfen. Sie musste noch nie fest vorgegebene Hausaufgaben machen und kennt es nicht, dass dann am nächsten Tag etwas Bestimmtes fertig sein muss.

Mittelsonne war in 5 Minuten fertig. Ganz alleine.

Sonne1680 04.09.2018 20:03

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111111)
Kommt halt drauf an, was man unter "helfen" versteht. Lösungen vorsagen fällt bei mir definitiv nicht darunter ;)

Eben, aber ich halte jetzt lieber die Finger still. Es betrifft halt mal wieder mich. :rolleyes:

bunny-frisch 04.09.2018 20:03

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111111)
Kommt halt drauf an, was man unter "helfen" versteht. Lösungen vorsagen fällt bei mir definitiv nicht darunter ;)

Nein, für mich auch nicht :wink5:. Es soll aber Eltern geben, die das tun. Den Kindern nützt das natürlich nicht, im Gegenteil.

dangerschaf 04.09.2018 20:08

Zitat:

Zitat von maximus (Beitrag 1111113)
So wird es im Studium auch gelehrt.

Das kommt ganz darauf an, wen man fragt;)

dangerschaf 04.09.2018 20:10

Zitat:

Zitat von Sonne1680 (Beitrag 1111115)
Eben, aber ich halte jetzt lieber die Finger still. Es betrifft halt mal wieder mich. :rolleyes:

Ist doch alles gut. Für mich macht das absolut Sinn, was du sagst.

Da sieht man dann auch direkt wie unterschiedlich Hausaufgaben und das ganze Drumherum eben sein können.

dangerschaf 04.09.2018 20:16

Wenn ich mich als Mama in der Lage sehe, meinem Kind fachlich zu helfen und ihm Dinge zu erklären, die es in der Schule vielleicht nicht verstanden habe, dann werde ich das definitiv tun. Ich bin fest davon überzeugt, dass es davon viel mehr hat, als am nächsten Tag mit "unfertigen" Hausaufgaben in der Schule aufzukreuzen, sich da dann vielleicht gar nicht traut was zu sagen oder der allgemeinen Zeitnot der Lehrkraft zum Opfer fällt.
Wenn ich nicht helfen kann, werde ich es natürlich ermutigen nachzufragen.

crazy curry 04.09.2018 20:16

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111099)
Bei uns gab es in der Grundschulzeit Hilfe und auch Kontrolle, auf der weiterführenden Schule war man dann alleine verantwortlich.. mit Helfen war dann meist eh nicht mehr viel :rofl:

Ich hab mich in der 8. Klasse ausgeklinkt, Latein schon in der 6 :D , aber meine Kids wollten ihre Hausaufgaben eh immer alleine machen und ab Klasse 3 habe ich nicht mehr dabeigesessen.

dangerschaf 04.09.2018 20:20

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1111123)
Ich hab mich in der 8. Klasse ausgeklinkt, Latein schon in der 6 :D , aber meine Kids wollten ihre Hausaufgaben eh immer alleine machen und ab Klasse 3 habe ich nicht mehr dabeigesessen.

Deswegen sag ich ja es hängt vom Einzelfall ab.


Ich hab mir im Nachhinein schon gewünscht, dass meine Eltern zu Grundschulzeiten bei manchen Themen stärker hinterher gewesenen wären beim Lernen. Das konnte Schule alleine nicht leisten. In manchen Bereichen holt mich das immer wieder ein:o

crazy curry 04.09.2018 20:23

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111120)
Ist doch alles gut. Für mich macht das absolut Sinn, was du sagst.

Da sieht man dann auch direkt wie unterschiedlich Hausaufgaben und das ganze Drumherum eben sein können.

Es kommt auch auf die Grundschule an. Entweder hast du von Anfang an "richtige" Hausaufgaben auf oder eben nicht. Das macht den Umstieg natürlich schwieriger.

Minerva 04.09.2018 20:24

Ich halte es auch für wichtig, dass Kinder in ihren Eltern einen zuverlässigen Ansprechpartner in Sachen Hausaufgaben haben.
Sicher hilft man ihnen nicht, wenn man die Lösungen vorgibt. Aber da sein und Interesse zeigen ist wichtig!

Ich höre immer wieder von Kindern, deren Eltern aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, bei Bedarf unterstützend da zu sein.
Und diese Kinder fallen dann leider allzu schnell durch die Maschen des Schulsystems. Denn es ist reines Wunschdenken, dass jeder Schüler wirklich da abgeholt wird, wo er steht. Da heisst es leider allzu oft 'Friss oder stirb'.

Lara004 04.09.2018 20:24

Puh, was ein langer Tag. Wir waren fleißig, 120 Hühner und 40 Tauben geimpft, Kätzchen gerettet, Brieftaube gerettet - jetzt haben die Adeligen Freilauf und Katzi hockt daneben und schimpft, dass sie noch kein Essen hatte.

Meine Mutter war lange bei den Hausaufgaben daneben, um meinen Bruder abzuhalten mir etwas vorzusagen. Irgendwann haben wir ihn weggesperrt ��

crazy curry 04.09.2018 20:29

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1111127)
Ich halte es auch für wichtig, dass Kinder in ihren Eltern einen zuverlässigen Ansprechpartner in Sachen Hausaufgaben haben.
Sicher hilft man ihnen nicht, wenn man die Lösungen vorgibt. Aber da sein und Interesse zeigen ist wichtig!

Ich höre immer wieder von Kindern, deren Eltern aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, bei Bedarf unterstützend da zu sein.
Und diese Kinder fallen dann leider allzu schnell durch die Maschen des Schulsystems. Denn es ist reines Wunschdenken, dass jeder Schüler wirklich da abgeholt wird, wo er steht. Da heisst es leider allzu oft 'Friss oder stirb'.

Das ist aber schon immer so, auch wenn man auf manchen Schulen gerne etwas anderes erzählt. Irgendwie müssen sie ihre Schulen vollbekommen, gerade wenn diese keinen guten Ruf haben.

Sonne1680 04.09.2018 20:33

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1111120)
Ist doch alles gut. Für mich macht das absolut Sinn, was du sagst.

Da sieht man dann auch direkt wie unterschiedlich Hausaufgaben und das ganze Drumherum eben sein können.

Ich sitze durchaus auch mit am Tisch und male. Gestern saßen wir zu dritt da. 2 Kinder machten Hausaufgaben und ich habe gemalt. Das ist dann meine Auszeit. Ich stehe dann zur Not bei Fragen zur Verfügung und wenn man mich nicht will, mache ich halt was anderes oder die Kinder können gehen. Ich kette da keinen fest.

Wenn ich vorsagen würde, dann hätte Großsonne wohl eher nicht 7 Einsen und 4 Zweien auf dem Zeugnis gehabt. Hausaufgaben werden nämlich nur alle paar Wochen im Gesamtpaket kontrolliert und im Anschluss werden Tests und Arbeiten zur Kontrolle geschrieben. Dann zählen noch die mündlichen Noten mit rein. Das sind alles Dinge, die ich nicht verinflussen kann und die schlecht ausfallen würden, wenn vorgesagt worden wäre. Von daher läuft es wohl nicht so verkehrt. Es kann aber durchaus sein, dass ich mal was erklärt habe oder Denkanstöße gegeben habe, die zumindest Großsonne geholfen haben, etwas zu verstehen.

Wie es weitergeht wird sich zeigen. Im Moment hänge ich halt wieder mehr drin. War heute auch gut so, sonst hätte da morgen jemand keine Englischhausaufgaben gehabt.

Streicher 04.09.2018 20:33

Zitat:

Zitat von bunny-frisch (Beitrag 1111107)
Da waren sich die Lehrer bei uns tatsächlich alle mal einig, und das schulübergreifend. Es geht ja auch darum, zu sehen, was die Kinder vielleicht noch nicht verstanden haben und was also nochmal besser wiederholt werden muss. Wenn die Eltern die richtige Lösung vorsagen, hat das Kind zwar supertolle Hausaufgaben gemacht, aber nicht unbedingt alles richtig verstanden. Der Lehrer sieht die fehlerfreie HA und denkt, die Schüler haben den Stoff kapiert. Darüberhinaus sollten die Eltern nicht als Hilfslehrer fungieren. Das dritte Argument war die Förderung der Selbstständigkeit.

Bei uns gab es in der weiter führenden Schule Ärger und eine sechs für nicht gemachte Hausaufgaben, wenn man die Hausaufgaben nicht hatte, selbst nicht mit der Erklärung man habe es versucht und nicht verstanden. Ich habe mir oft von meinem Vater die Sachen vorsagen lassen, damit ich irgendetwas hatte. Verstanden habe ich das natürlich nicht, interessierte in der Schule aber auch reichlich wenig. Entweder kam man mit oder Pech gehabt.

bunny-frisch 04.09.2018 20:36

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1111126)
Es kommt auch auf die Grundschule an. Entweder hast du von Anfang an "richtige" Hausaufgaben auf oder eben nicht. Das macht den Umstieg natürlich schwieriger.

Da denke ich gerade an meine Grundschulzeit zurück. Wir hatten die ganzen vier Jahre denselben Klassenlehrer. Ein wirklich toller Lehrer war das, unheimlich engagiert und zugewandt. Er hatte aber eine Schwäche, und zwar hat er uns immer unfassbar viele Hausaufgaben aufgegeben. Ich weiß noch, dass ich oft Ewigkeiten gesessen habe, bis alles fertig war. Und einmal hat er uns tatsächlich überhaupt nichts aufgegeben! Das war so derart außergewöhnlich, dass ich vor lauter Begeisterung meinen Ranzen in der Schule vergessen habe :rofl:. Echt wahr. Ich kam nach Hause, und meine Mutter so: "Wo ist denn dein Ranzen?" Ups... :rofl:


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