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Zitat von bunny-frisch
(Beitrag 984807)
Ich war auf einem neusprachlichen Gymnasium, bei uns wurde extrem viel gelesen. Richtig ätzend fand ich neben Max Frisch noch Alfred Andersch (Sansibar oder der letzte Grund), Hesse (Der Steppenwolf) und Fontane (Cecile). Die Verwandlung haben wir auch gelesen, das ging noch so halbwegs. Und jede Menge Reclamhefte. :ack2: | Echt? Das war die einzige Lektüre die ich wirklich freiwillig gelesen habe. Kurz nach dem Abi. Ich fand den toll. Man muss sich allerdings drauf einlassen können, das stimmt schon.
Aus der Oberstufe kann ich mich nur an Emilia Galotti erinnern - allerdings nicht mehr an den Inhalt (bin nicht sicher, ob ich das jemals vollständig gelesen habe :rofl:) und Die neuen Leiden des jungen W. Letzteres ist blöd, wenn man vorher den Werther nicht gelesen hat, und das hatten wir leider nicht. Und unser Lehrer erzählt uns dann immer was von Parallelen...
In der Mittelstufe hatten wir eigentlich recht gute Lektüre, ich war aber damals wohl noch bisschen jung dafür denke ich. Wie wird Beton zu Gras und Der Richter und sein Henker sollte ich vielleicht nochmal irgendwann lesen, heute werde ich vermutlich anders darüber denken als damals.
In Englisch hatten wir Ende der Mittelstufe Animal Farm und in der Oberstufe dann Love Story. Inclusive Film jeweils - bei Love Story haben die Jungs darauf bestanden den Raum ordendlich abzudunkeln, aber gegen die verräterisch geröteten Augen half das nicht so wirklich :rofl:
Meine Tochter hat letztes Jahr das Vergnügen mit Andorra gehabt, und seit einer Woche ist jetzt Faust an der Reihe. Bin mal gespannt wie sie damit klar kommt. |