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Jinro 17.03.2015 15:26

Hab auch nicht gesagt, dass du Putzfrau bist, sondern dass das sicherlich zum Tätigkeitsumfang gehört.

Sonne1680 17.03.2015 15:27

Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 732023)
VERDAMMT, jetzt hab ich rchtig Bock auf ne Cola :drool5:

Ich auch, aber keine da.

Ella_Finn 17.03.2015 15:28

Ich bin dann wach....wenn auch eher unfreiwillig...:mad:

Seit einer Woche hängt bei uns son Zettel:
Heizungswartung vom 18.-20.3 8-14 Uhr seien sie zuhause oder geben sie Schlüssel beim Nachbarn ab.

Problem 1 : heute ist der 17.
Problem 2 : ich habe extra für morgen einen Termin gemacht, damit ich dann auch zuhause bin(eben wegen meinem Schichtdienst) und Schlüssel zu den Nachbarn geben mag ich ja mal gar nicht...

Seit 8 Uhr heute morgen klingeln die hier jede Stunde ob ich nicht doch da bin.
Ich bin so müde und werde ständig davon wach...:Yawn:

Habe ehrlich gesagt auch keine Lust die reinzulassen.
Die müssen in der Küche wieder an den Hahn um die Heizung mit Wasser aufzufüllen , der Hahn ist aber hinter meinem Vorratsschrank , den muss ich erst ausräumen.
Nervt mich alles etwas.


Dafür habe ich gerade mit Chefin gesprochen, Donnerstag einen Tag Überstunden Abbau :wink5:

Honeymouse 17.03.2015 15:31

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732035)
Hab auch nicht gesagt, dass du Putzfrau bist, sondern dass das sicherlich zum Tätigkeitsumfang gehört.

Keine Frage, dass das da zu gehört. Aber nun mal nicht im Übermaß. Und das ist es nunmal seit ein, zwei Monaten.

Und jetzt werde ich ne Stunde spielen und anschließend mich in's Viecherzimmer werfen.

Jinro 17.03.2015 15:34

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 732038)
Und jetzt werde ich ne Stunde spielen und anschließend mich in's Viecherzimmer werfen.

Redest du jetzt noch von der Arbeit? :D

Honeymouse 17.03.2015 15:38

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732040)
Redest du jetzt noch von der Arbeit? :D

Ähm ... nö nicht wirklich. Ich hab Feierabend.
Aber hätte man durchaus so sehen können :rofl:

Wobei nein. Ich komme ja nicht dazu, mit den Kindenr zu spielen. Ich putze ja nur.

Natie 17.03.2015 15:39

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 732033)
Doch Soziale Arbeit, warum?

Finde ich sehr ehrenhaft.

Honeymouse 17.03.2015 15:41

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 732045)
Finde ich sehr ehrenhaft.

Ursprünglich wollte ich Grundschule Lehramt studieren.
Als ich dann in der Wohngruppe angefangen habe, hab ich mich umentschieden. Die Arbeit, die sie leisten ist einfach nur der Wahnsinn. Und dort hat es mir total Spaß gemacht.

Jinro 17.03.2015 15:49

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 732047)
Und dort hat es mir total Spaß gemacht.

Musstest du da auch Büroarbeit tun? Freiwillige sehen meist (zumindest bei FWJlern) nur die praktischen Aspekte des Arbeitslebens, nie die unzähligen Stunden an Dokumentation, Bedarfsplanung, Verwaltungsarbeit etc. Das ist noch schlimmer als putzen.

Honeymouse 17.03.2015 15:55

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732052)
Musstest du da auch Büroarbeit tun? Freiwillige sehen meist (zumindest bei FWJlern) nur die praktischen Aspekte des Arbeitslebens, nie die unzähligen Stunden an Dokumentation, Bedarfsplanung, Verwaltungsarbeit etc. Das ist noch schlimmer als putzen.

Gemacht nicht, aber ich hatte den vollen Einblick in sämtliche Dokumentationen, etc. Ich weiß, wie viel Arbeit das ist.
Und ich hab durchaus auch Aufgaben übernommen, die theoretisch die Sozialarbeiter hätten übernehmen sollen. Und Schichtdienst hab ich auch gemacht.

Natie 17.03.2015 16:15

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 732047)
Ursprünglich wollte ich Grundschule Lehramt studieren.
Als ich dann in der Wohngruppe angefangen habe, hab ich mich umentschieden. Die Arbeit, die sie leisten ist einfach nur der Wahnsinn. Und dort hat es mir total Spaß gemacht.

Ich hab nach meinem Studium auch in 2 Wohngruppen mit Menschen mit Behinderung gearbeitet.
In der ersten Wohngruppe waren die Bewohner hauptsächlich geistig behindert, schon älter (gingen auf die Rente zu) und arbeiteten tagsüber in einer Werkstatt.
In der 2. Wohngruppe ebenfalls geistige Behinderungen aber auch körperliche Behinderungen. Von blind bis schwerst mehrfach behindert alles dabei.
Es hat mir sehr viel Spass gemacht aber:
- angestellt war ich als Erzieherin, das heißt auch nur zu dem Gehalt
- Schichtdienst, inclusive Nachtbereitschaft. Das heißt. Ich habe um 15 Uhr angefangen. Die Bewohner nach ihrer Arbeit in der Werkstatt in der WG in Empfang genommen, den restlichen Tag mit ihnen verbracht. Sie zu Bett gebracht. Dort geschlafen. Nachts musste ich mehrfach raus, ein Bewohner musste regelm. gelagert werden damit er sich nicht wund liegt. Eine Bewohnerin hat regelmäßig eingenässt und Windeln etc. verweigert. 2-3x musste nachts das Bett komplett bezogen werden. Ein Bewohner schlafwandelte, daher lag man oft wach und lauschte. Da die Nacht als Bereitschaftsdienst galt, wurden nur 2 Stunden als Arbeitszeit angerechnet. Man arbeitete, bzw. war oft das doppelte der Zeit wach.
Um 5 war die Nacht rum, alle Bewohner müssten geweckt, gewaschen (bzw. unterstützt), angezogen, Frühstück gemacht etc.. Wenn alle aus dem Haus zur Werkstatt waren, war Feierabend (meist gegen 9). Da man in der Nacht kaum geschlafen hat, legte ich mich Zuhause erst einmal hin...
- Am We 24h Dienst
- teilweise übergriffiges, aggressives Verhalten der Bewohner
- kaum Zeit für Dokumentation, dadurch hohe Überstunden, ich hab das meist nachts gemacht wenn ich eh nicht schlafen konnte
- man ist nicht nur Sozialarbeiter, sondern man putzt, kocht, pflegt, duscht, badet, verbindet, füttert,
- dadurch dass die Bewohner arbeiten gingen, hatte man es als Vollzeitkraft schwer auf die volle Stundenzahl zu kommen. Das heißt, man machte entweder sehr viele Spätdienste mit Nachtbereitschaft, oder viele kurze Dienste. So arbeitete man oft fast jeden Tag, dafür aber nur wenige Stunden. In manchen Monaten hatte ich nur 2 komplett freie Tage, weil ich immer wieder zur WG musste. Mal mal eben mit einem Bewohner zum Arzt, mal mit einem Klamotten kaufen ...
Positiv ist natürlich, das man viele Freizeitunternehmungen machen kann, die man sonst vielleicht nicht macht ...
Ich will dir das Studium nicht schlecht machen, sei dir bitte nur bewusst das es nicht so rosig ist wie es aussieht.
Ich habe mittlerweile mehrere Bereiche der sozialen Arbeit ausprobiert (Betreuungsgerichtshilfe, Drogenberatung, Wohngruppe, Bildungsträger, Werkstatt für Menschen mit Behinderung).
Fakt ist, das es fast unmöglich ist einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen.
Fakt ist, das der Beruf deutlich unterbezahlt ist - mein Freund verdient als Verkäufer 300€ Netto mehr wie ich.
Für perfektionisten ist es sehr schwierig eine Balance zw. Berufsleben und Privatleben zu halten - ich hatte letztes Jahr aufgrund des hohen Leistungsdrucks mit 31 Jahren einen BurnOut

Jinro 17.03.2015 16:29

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 732057)
Fakt ist, das es fast unmöglich ist einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen.

Sollte man nochmal hervorheben, das ist in unglaublich vielen sozialen Berufen Standard und macht eine langfristige Lebensplanung extrem schwer. Mit Befristung kann man sich direkt von Mutterschutz, Elternzeit oder langfristig kalkulierbarem Einkommen verabschieden. Ganz unabhängig vom Lohnniveau in meinen Augen mit die größte Schweinerei in dem Berufsfeld.

Natie 17.03.2015 16:36

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732059)
Sollte man nochmal hervorheben, das ist in unglaublich vielen sozialen Berufen Standard und macht eine langfristige Lebensplanung extrem schwer. Mit Befristung kann man sich direkt von Mutterschutz, Elternzeit oder langfristig kalkulierbarem Einkommen verabschieden. Ganz unabhängig vom Lohnniveau in meinen Augen mit die größte Schweinerei in dem Berufsfeld.

Mein Freund und ich träumen seit Jahren von einer eigenen Familie, wir wissen aber dass es mit einem Gehalt sehr schwer wird für uns.
Ich habe von 2010 bis Januar 2015 nur unter befristeten Arbeitsverträgen gearbeiteten. Mein kürzester Arbeitsvertrag war auf 5 Monate befristet.
Der letzte Vertrag wurde aufgrund des BurnOuts nicht verlängert.
Jetzt bin ich eh noch krank geschrieben, gucke aber ab und an mal in die Stellenausschreibungen, entweder befristet auf unter 1 Jahr, oder Anstellung in einer WG zu Erziehergehalt oder sowas wie amb. betreutes Wohnen (Vorraussetzung eigener PKW/ mach ich nicht Versicherungstechnisch der letzte Mist). Oder halt Vorraussetzung fremdsprachenkenntnisse Türkisch, rumänisch etc. ...
Da verliert man gleich die Lust ...

Cupcake 2205 17.03.2015 16:37

Zitat:

Zitat von Applejack (Beitrag 732005)
Mein Großer schüttelt immer die Kohlensäure raus...auch ürks

Viertelstäbe? Vielleicht :D

Ich warte jetzt doch noch auf Paddy, bin grad fleißig am schreddern von alten unnützen Briefen und so

Randleisten?
Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 732023)
VERDAMMT, jetzt hab ich rchtig Bock auf ne Cola :drool5:

Ich hätte nur Schwip Schwapp anzubieten.

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 732030)
Aber lecker :drool5:

Ok :skep:
muss ich mal probieren.

Jinro 17.03.2015 16:42

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 732060)
Mein Freund und ich träumen seit Jahren von einer eigenen Familie, wir wissen aber dass es mit einem Gehalt sehr schwer wird für uns.
Ich habe von 2010 bis Januar 2015 nur unter befristeten Arbeitsverträgen gearbeiteten. Mein kürzester Arbeitsvertrag war auf 5 Monate befristet.
Der letzte Vertrag wurde aufgrund des BurnOuts nicht verlängert.
Jetzt bin ich eh noch krank geschrieben, gucke aber ab und an mal in die Stellenausschreibungen, entweder befristet auf unter 1 Jahr, oder Anstellung in einer WG zu Erziehergehalt oder sowas wie amb. betreutes Wohnen (Vorraussetzung eigener PKW/ mach ich nicht Versicherungstechnisch der letzte Mist). Oder halt Vorraussetzung fremdsprachenkenntnisse Türkisch, rumänisch etc. ...
Da verliert man gleich die Lust ...

Ja, so geht es vielen Leuten in dem Bereich. Gewinne da ja durch meine Freundin viele Einblicke in Bildungsvereine, Fördervereine, BAE Einrichtungen etc. Würde man eine Ausbildung zum Krankenpfleger machen, bekommt man nach einiger Zeit vergleichbares Gehalt bei besser planbarer Arbeitszeit und geringerem bürokratischen Aufwand als die armen Sozialarbeitsnomaden in den Bereichen.

Natie 17.03.2015 16:50

Ich hab ja vor dem Studium die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht (aufgrund 7 Semster Wartezeit auf Studienplatz). Manchmal überlege ich in den Beruf zurück zu kehren.
Ich hab nach der Ausbildung 6 Monate bei einem ambulantem Pflegedienst gearbeitet und 100€ mehr verdient ...

Jinro 17.03.2015 17:01

Kannst ja noch ein Studium Pflegemanagement drauflegen. Dann müsstest du zumindest nicht mehr so viele Omas lagern.;)

maximus 17.03.2015 17:06

Das ist doch echt Ausbeutung!!! Dabei sind diese Tätigkeiten sooo verdammt wichtig in unserer heutigen Welt...an Schule, Behinderten Einrichtungen etc...überall fehlt es an Sozialarbeitern.
Aber sich kaputt Arbeiten für einen Hungerlohn ...das geht gar nicht... da läuft echt was falsch...leider!

Honeymouse 17.03.2015 17:20

Hm. Gegeben dem Falle ich würde jetzt nicht Soziale Arbeit studieren wollen. Was mache ich dann? Im Kiga will ich nicht arbeiten. Mag aber gerne was mit Kindern machen. Bleibt halt nicht mehr viel übrig.

maximus 17.03.2015 17:26

Sprachtherapie... Ergotherapie...Physiotherapie...

maximus 17.03.2015 17:28

Meine Tochter macht nächstes Jahr Abi und möchte auch was mit Kindern machen....das ist soooo schwer da was zu raten!
Eine Bekannte studiert Frühkindliche Erziehung...sehr interessant aber was man später arbeitet weis ich auch nicht!

Niedgen 17.03.2015 17:32

Auch in der sozialen Arbeit...
früher waren es noch 8 Sozialarbeiter im "Gorbitzer Revier" heute noch 2, die von der Stadt bezahlt werden. Ich bin dort gerade die einzige ehrenamtliche und die Arbeit wird nicht weniger...aber alle wundern sich was nur mit der Jugend los ist...:mad:

Und bei meiner Mutti: Sie ist Krankenschwester und die mussten geschlossen vor ca. 8 Jahren aus der Gewerkschaft austreten, Lohnkürzungen etc inklusive.
Vor 2 Jahren durften sie wieder eintreten..und siehe da, 20€ mehr im Monat, das entspricht gerade mal dem Gewerkschaftsbeitrag...also haben sie bis jetzt nichts gekonnt...:mad:

Niedgen 17.03.2015 17:33

Zitat:

Zitat von maximus (Beitrag 732080)
Meine Tochter macht nächstes Jahr Abi und möchte auch was mit Kindern machen....das ist soooo schwer da was zu raten!
Eine Bekannte studiert Frühkindliche Erziehung...sehr interessant aber was man später arbeitet weis ich auch nicht!

glaube da kann man an Kinderkrippen gehen, die nehmen teilweise schon Kinder ab der 8. Woche ( bei uns an der Uni zumindest)

Natie 17.03.2015 17:36

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732068)
Kannst ja noch ein Studium Pflegemanagement drauflegen. Dann müsstest du zumindest nicht mehr so viele Omas lagern.;)

Ne, dazu bin ich nun wirklich zu alt.
Trotz allem liebe ich meinen Beruf und ich hoffe irgendwann den für mich richtigen Berufszweig zu finden.

Im Moment kümmere ich mich um meine Gesundheit, wenn es mir besser geht und ich keinen guten Job finde, bekomme ich ein Kind (oder 2).
Meine Familie unterstützt uns, zur Not müssen wir halt "aufstocken" ...
Ich will nicht mehr warten, wer weiß ob ich irgendwann einen unbefristeten Job finde. Und Geld ist nicht alles. Viel mehr wert ist Liebe.
Meine biologische Uhr tickt und ich will ja auch mit meinem Kind toben und spielen können und ihm/ihr nicht zumuten wenn sie 30 ist schon ihre kranke, alte Mutter pflegen zu müssen ...

Jinro 17.03.2015 17:38

Zitat:

Zitat von Niedgen (Beitrag 732081)
Vor 2 Jahren durften sie wieder eintreten..und siehe da, 20€ mehr im Monat, das entspricht gerade mal dem Gewerkschaftsbeitrag...also haben sie bis jetzt nichts gekonnt...:mad:

Den Beitrag kann man von der Steuer absetzen, bekommst den also über diesen Umweg zurück.

Niedgen 17.03.2015 17:40

ja klar, aber Mutti stinkt es ganz schön an...geht halt ums Prinzip^^

Jinro 17.03.2015 17:49

Zitat:

Zitat von Honeymouse (Beitrag 732074)
Hm. Gegeben dem Falle ich würde jetzt nicht Soziale Arbeit studieren wollen. Was mache ich dann? Im Kiga will ich nicht arbeiten. Mag aber gerne was mit Kindern machen. Bleibt halt nicht mehr viel übrig.

Soziale Arbeit garantiert dir auch nicht mit Kindern zu arbeiten. Alternativ gibt es noch die heilpädagogischen Berufe, medizinisch orientierte Berufe, Lehrer oder was maximus schon nannte.

Zitat:

Zitat von Niedgen (Beitrag 732086)
ja klar, aber Mutti stinkt es ganz schön an...geht halt ums Prinzip^^

Welches Prinzip?

Honeymouse 17.03.2015 17:56

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732090)
Soziale Arbeit garantiert dir auch nicht mit Kindern zu arbeiten. Alternativ gibt es noch die heilpädagogischen Berufe, medizinisch orientierte Berufe, Lehrer oder was maximus schon nannte.



Welches Prinzip?

Na das ist mir klar. Heilpädagoge ist interessant, ich konnte zumindest einer im SPZ bei der Arbeit zu schauen.
Ach was weiß ich. Alles blöde

maximus 17.03.2015 17:58

Nicht alles blöd...aber nicht unbedingt Traum Arbeitszeit zu Traum Gehältern... Schade

LuLu03 17.03.2015 18:00

Oh wie passend.ich streike morgen.
sie wollen uns tatsachlich unser "Weihnachtsgeld" streichen und die VBL wollen sie drastisch kürzen.
Lohnerhöhung isn witz letztes jahr warens 10 euro netto ab april nochmal etwa 7euro.

maximus 17.03.2015 18:44

Ein Frühlingsgruß von mir...für euch ! http://www.wuerziworld.de/Smilies/lv/lv4.gifhttp://up.picr.de/21310213mh.jpg

Kreusa 17.03.2015 19:26

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732052)
Freiwillige sehen meist (zumindest bei FWJlern) nur die praktischen Aspekte des Arbeitslebens, nie die unzähligen Stunden an Dokumentation, Bedarfsplanung, Verwaltungsarbeit etc. Das ist noch schlimmer als putzen.

Ich muss ein bisschen verspätet mal einwerfen, dass ich gerade wichtig finde, dass Praktikanten, FSJ, FWJ und wie die alle heute heißen viel praktisch arbeiten und eben gerade auch die anstrengenden miesen Arbeiten mitmachen müssen. Ich halte es für das weitere Leben für sehr wichtig auch sowas mal gemacht zu haben um richtig zu verstehen, was ein Bauarbeiter oder eine Putzfrau in ihrem Beruf eigentlich leisten muss. Viele der Leute werden irgendwann mal einen Bürojob haben oder studieren und sowas nie mehr machen müssen... Dokumentation, Verwaltung und das alles sehr wahrscheinlich schon.

Ich weiß noch wie es bei meinem ersten Grabungspraktikum war und wir das erste mal bei Wind und Wetter 8-10 Stunden am Tag hart körperlich im Freien arbeiten mussten. Für uns ging das Ganze nur 6 Wochen. Seitdem habe ich unheimlich großen Respekt vor allen Bauarbeitern, Handwerkern etc., die das das ganze Jahr über viele Jahre lang jeden Tag durchhalten.

Niedgen 17.03.2015 19:44

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 732090)
Soziale Arbeit garantiert dir auch nicht mit Kindern zu arbeiten. Alternativ gibt es noch die heilpädagogischen Berufe, medizinisch orientierte Berufe, Lehrer oder was maximus schon nannte.



Welches Prinzip?

Das Prinzip, dass sich so wenig getan hat und sich auch nicht mehr viel tun wird...weil Krankenpfelgepersonal Streiks sind ja nicht so durchführbar wie bei Lokfuhrern etc. die Arbeit am Patienten muss ja trotzdem gemacht werden und die Sesselpupser an der Spitze interessiert es nicht ,ob sich da eine oder 2 Schwestern/Pfleger einen abrennen...

Toflolesa 17.03.2015 20:17

Zitat:

Zitat von maximus (Beitrag 732104)


Hab nicht alles durchgelesen hier, aber den nehme ich sehr gerne entgegen. Der ist sehr schön. Hier brauchen sie noch ein paar Tage

hasis2011 17.03.2015 20:30

Hab gerade mit meiner Nachbarin gesprochen, ob ihr Mann meinen Laptop mal "reparieren" kann. Der zickt nur mehr rum, da muss im Hintergrund schon soviel Müll drauf sein das ihm die Kraft nimmt, oder so...keine Ahnung, aber ich ärgere mich nur noch mit dem Teil! :cuss: Seit neuestem fängt ständig der Bildschirm zu zittern an und er schreibt "Internet Explorer-keine Rückmeldung" :rolleyes:, ihr sagtet ja das der nicht gut ist.

Er kennt sich damit sehr gut aus und er wird ihn komplett neu aufsetzen. Und dann soll er mir gleich Firefox oder so draufmachen.
Heute habe ich einen Drucker günstig bekommen, bei uns in allen Filialen wurden neue Drucker installiert, die alten konnten wir günstig kaufen, Drucker, Fax und Kopierer in einem für 10.- Euro, incl. neuem Toner. Den wollten wir heute installieren, aber haben es nicht hinbekommen, keine Ahnung warum das nicht geht. Naja, das soll dann auch mein Nachbar machen...:o

Lupine 17.03.2015 20:37

Wer hat sich eigentlich dieses Chaos einfallen lassen mit den ganzen Pflichtbelegungen in der Oberstufe fürs Abi? http://www.smilies.4-user.de/include...lie_sh_080.gif

Das ist der helle Wahnsinn, so kompliziert war das früher nicht. Und Stundenzahlen wo einem echt schlecht wird :cuss: Wenn man sich nicht schon in der Einführungsstufe komplett festlegen will und ohne Reservekurse da durch will, muss man locker mit 40 Wochenstunden rechnen. Plus Hausaufgaben, versteht sich... :willy_nilly:

Kreusa 17.03.2015 20:41

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 732172)
Wer hat sich eigentlich dieses Chaos einfallen lassen mit den ganzen Pflichtbelegungen in der Oberstufe fürs Abi? http://www.smilies.4-user.de/include...lie_sh_080.gif

Das ist der helle Wahnsinn, so kompliziert war das früher nicht. Und Stundenzahlen wo einem echt schlecht wird :cuss: Wenn man sich nicht schon in der Einführungsstufe komplett festlegen will und ohne Reservekurse da durch will, muss man locker mit 40 Wochenstunden rechnen. Plus Hausaufgaben, versteht sich... :willy_nilly:

War bei mir auch so. Den Großteil der Oberstufe hatte ich 3 mal die Woche von 7.45h bis 15.30h und zweimal von 7.45h bis 17.00h Unterricht, jeweils mit einer Mittagspause von 45 Minuten. Da ich auch noch eine ziemlich weite An- und Heimfahrt hatte, war ich jeden Tag recht lange unterwegs. Und dann kamen noch die Hausaufgaben ;)

Diese ganzen Vorschriften und Pflichtkurse gab es bei uns auch. Bestimmte Vorschriften, welche Kombinationen an Leistungskursen man nur nehmen durfte und welches Fach bei welcher Kombination im Abitur mündlich geprüft wurde... nichtabwählbare Fächer etc. etc.

Lupine 17.03.2015 20:44

Der Erfinder des G8 sollte mir mal in einer dunklen Seitenstraße begegnen. Wer Spaß am puzzlen hat, darf ihn hinterher wieder aufsammeln :cool:

Kreusa, was würdest du als maximal vertretbare Stundenzahl einordnen? Was kann man noch schaffen, wo geht dann gar nichts mehr?

Kreusa 17.03.2015 20:50

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 732180)
Der Erfinder des G8 sollte mir mal in einer dunklen Seitenstraße begegnen. Wer Spaß am puzzlen hat, darf ihn hinterher wieder aufsammeln :cool:

Kreusa, was würdest du als maximal vertretbare Stundenzahl einordnen? Was kann man noch schaffen, wo geht dann gar nichts mehr?

Das war bei mir nichtmal G8... hier in RLP gibt es noch ein geniales G8,5, bei dem wir noch die halbe 13 gemacht haben und etwa Ende März Abitur gemacht haben.

Eine vertretbare Stundenzahl zu nennen, finde ich schwierig... ich kam in der Schule immer ganz gut mit und musste nie besonders extrem viel Lernen, dazu hatte ich (für mich) eher wenig lernintensive Leistungskurse (Englisch, Latein, Geschichte). Kommt aber sicher auch auf die persönlichen Stärken der einzelnen Schüler an.

Anstregend wars für mich natürlich trotzdem und Hobbys und ein Privatleben waren fast nur am Wochenende möglich. Wenn man morgens um 6.50h aus dem Haus geht und Abends zwischen 16.00h und 17.30h wieder eintrudelt, Hausaufgaben macht, isst usw. ist der Tag einfach schnell vorbei, wenn man morgens auch aus dem Bett kommen will. Aber ich (und alle meine Stufenkameraden) haben auch das überlebt ;)

Sonne1680 17.03.2015 20:51

Ich habe mal nicht nachgelesen. Scheinen auch nicht so meine Themen zu sein.

Aber eins weiß ich: ich hatte einen tollen Nachmittag mit meiner Freundin, die nie Zeit hat.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:28 Uhr.



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