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In der Realität sieht es aber meist anders aus. Wissbegierige Schüler sind anstrengend und unangenehm für die meisten Lehrer. Warum auch immer. Ich denke dieses Problem ist nicht zuletzt den übergroßen Klassen geschuldet. Unser Jüngster war in der Grundschule eben genau so ein Kind. Er hat immer alles viel schneller gelernt und war den anderen weit voraus. Alles ganz allein, aus eigener Initiative. Irgendwann fing er sich an zu langweilen. Springen kam für die Schule nicht in Frage, weil ihm an nötiger Sozialkompetenz fehlte!? Irgendwann saß er unterm Tisch und hat nur noch gejammert, dass ihm alles zu langweilig sei. Wir haben dann Gespräche mit dem zuständig Schulamt geführt und mit deren Schulpsychologen. Der Rat war ihn direkt höher zu setzen, sonst würde er abrutschen und auf der Hauptschule landen. Das Schulamt hat dann veranlasst, dass er von der Dritten Klasse direkt auf ein Gymnasium springen konnte. Die Grundschule und deren Leitung hat dieses Vorhaben versucht zu boykottieren. Zum Glück ohne Erfolg. Hätte das Schulamt sich nicht so für ihn eingesetzt, wäre er bestimmt abgerutscht, da er das Lernen, zu diesem Zeitpunkt, schon völlig eingestellt hatte. So haben wir nach drei Schuljahren Kampf gegen die Schule endlich ein gefordertes, zufriedenes Kind gehabt. Traurig....tja, in unserem Schulsystem ist leider weder Platz für etwas langsamere Kinder noch für schnelle begabte Kinder. Ich kann also auch nur jedem empfehlen sein Kind in seiner Neugierde zu fördern, nicht zu bremsen und diese zu stillen. Auch wenn man sich damit bei manchen Lehrern keine Freunde macht. Aber unsere Kinder werden es uns danken! |
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Ich muss Morgen lange arbeiten:mad: Aber in Gedanken winke ich dir auch zu:rolleyes: Am Besten von der Arbeit aus. Die liegt nämlich auch nahe eurer Strecke:thumbsup: |
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Verfüttert ihr die Kolbenhirse reif und trocken oder? |
Ja genau, wir fahren morgen nach Velo. Schade, dass du lange arbeiten musst Mhm, ich könnt mich rein setzten. Braucht leider noch ne ganze Weile :willy_nilly: http://blusheep.de/img/7bddaa230707adb5b4971adecf5c634d |
Ich kaufe die Kolbenhirse die für Vögel angeboten wird. Unser Hamster findet die auch Lecker! |
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Danke für die Antworten! |
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Ich sitze ja auch in der Grundschule und erlebe Schule life. Es stimmt schon. Für starke Kinder fehlt die Zeit. Für die Schwachen sind ja noch gewisse Förderstunden da, aber die Förderung der Besseren kommt tatsächlich zu kurz. Aber es ist auch echt schwer, wenn ein neues Thema begonnen wird und ein Kind schon alles kann und sich langweilt. Oder gar im Buch schon vorgearbeitet hat. Das ist für die Lehrerin echt schwer. Bei meinem Autisten war das ganz schwierig. Der war mega intelligent. Dem habe ich irgendwann Knobel - und Denksportaufgaben bestellt. Und immer wenn er mit den normalen Schulaufgaben fertig war durfte er knobeln und rätseln. Das hat nachher prima funktioniert. Sonne, wenn deine Tochter Herausforderungen liebt, dann such doch mal in Amazonien nach Rechenrätsel, logische Denksportaufgaben usw. für die passende Altersklasse. Kostet nicht viel und machen echt Spaß. |
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Meine Tochter ist auch kein Überflieger, nur an Mathe interessiert. Dafür ist sie in Deutsch nicht ganz so stark, aber auch nicht schlecht. Sie hört oft nicht, wie Wörter geschrieben werden. Das liegt bestimmt an ihrer Aussprache. Sie war ein Logopädiekind und das hängt ihr wahrscheinlich noch nach. Dafür liest sie sehr gut und löst die Deutschaufgaben problemlos. Ich mache zu Hause jetzt mehr Deutsch mit ihr und kaum Mathe, aber richtig finde ich das auch nicht. Sie soll morgen mal fragen, ob es noch ein Knobelheft für sie gibt. Da hatten wir schon mal eins. |
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Ich nehme als Beispiel mal Englisch. Was habe ich mich nach der Grundschule gefreut, auf dem Gymnasium endlich, endlich richtigen Englischunterricht zu haben... bis ich ihn dann hatte und die größten Herausforderungen "Debbie has got a blue book. Debbie likes her blue book. Blue books are fun." waren... um es mal überspitzt auszudrücken. Ich habe mich gelangweilt. Tödlich gelangweilt. Ich habe das Englischworkbook an an langweiligen Nachmittagen von vorne bis hinten durchgelöst. Und mich immer noch gelangweilt. Ich habe mich im Unterricht nicht gemeldet, weil mir die Fragen und Aufgaben "zu doof" waren... ich fand es sinnlos zum Englischunterricht zu gehen, weil ich ja alles schon konnte. Zum Glück hatte ich einen tollen Lehrer, der mein "Problem" schnell bemerkt und reagiert hat. Er wusste, dass ich ein großer Harry Potter-Fan war (Ich mag das das ein oder andere mal erwähnt haben...:cool:;)) und hat mir schließlich seine englischen Harry Potter Bücher ausgeliehen... im Gegenzug sollte ich versuchen im Unterricht trotz allem mehr mitzumachen, besonders, wenn sonst keiner die Antwort auf eine Frage wusste. Ich war glücklich, hatte meine Herausforderung (und konnte den 5. Teil, als er erschien, schon auf Englisch lesen, während meine Klassenkameraden warten mussten :thumbsup:) und der Lehrer hatte mehr Mitarbeit von mir. Auf Harry Potter folgten dann seine englische Tolkien-Sammlung und so weiter... Hätte er versucht mir zu verbieten vorzuarbeiten oder mich zu "zwingen", hätte ich sicher auf stur geschaltet und es hätte keinem irgendetwas gebracht, außer Ärger und schlechter Laune. |
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Huhu, der Schultag war durchwachsen :| Aber als ich heimgekommen bin fand ich einen Brief vor :hurray: ❤ Der hat mich dann sehr glücklich gemacht! Hab mir dann noch was zu Essen warm gemacht (Parmesanpü, Mais und Erbsen) und nun eine Schale Trauben geholt. |
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Gab so Fächer, da musste man seine Hausaufgaben haben. Hätte sonst den Schnitt beeinflusst. In der Oberstufe wurde es dann ein klein wenig besser, weil die Klassen deutlich kleiner wurden und das Tempo dann eben anzog. Wenn man nur noch zu zehnt oder weniger war, konnte man sich die 1-2 Hänger unter den Arm klemmen und mitschleifen. |
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Wie? Da gibt es sicher viele Möglichkeit. Bei den schwachen wird das in Form von Förderunterricht ja schon gemacht. Bei den starken aber leider noch viel zu wenig. Was heißt schon" recht machen". Es wird doch immer soviel geredet von individueller Förderung. Nur passiert in dieser Richtung leider noch viel zu wenig. |
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Förderunterricht, weiß ich gar nicht, ob der dort existiert und wenn ja, wie. Diese Schule wird ja nur von 60 Kindern besucht und von daher ist der Kontakt zu den jeweiligen Lehrern schon intensiv und eng. |
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