| Streicher | 02.11.2015 20:39 | Zitat:
Zitat von Teekannenloser
(Beitrag 839531)
Ich muss jetzt mal etwas Frust loswerden. Keine Sorge, es geht nicht um Euch.
Ich bin ein hilfsbereiter Mensch, der gerne auch mal das letzte Hemd abgibt. Zudem arbeite ich fleißig, um niemanden auf der Tasche zu liegen. Ich bin genügsam, spare, wo ich kann, nehme auch unangenehme Jobs an, um mich zu finanzieren, beschwere mich nie und nehme auch Fahrzeiten von bis zu drei Stunden pro Strecke in Kauf.
Seit Jahren kriege ich von Teilen der Familie nur den Druck zu spüren, endlich fertig zu werden. Seit Jahren wird mir gesagt, was ich tun soll/muss. Mit veralteten Vorstellungen wird mir altklug empfohlen, doch sofort eine Vollzeitstelle anzunehmen (als ob das so einfach wäre...) und mir auch jetzt (habe am Samstag mein Bachelor Zeugnis entgegen genommen) noch Vorschriften gemacht. Die anschließende Diskussion über meine Zukunft endete im Streit, weil ich mich für einen Master interessiere und eben nicht nur Bewerbungen schreiben will.
Diese Entscheidung ist von mir wohl überlegt worden. Ich leide seit zwei Jahren an einer Spastik im Arm, die wenn sie ausbricht bzw. noch schlimmer wird, mich massiv in meinem Beruf behindern wird. Im Zeitalter der Technik lässt sich damit gut umgehen, da ich auf Diktierprogramme umschwenken kann. Doch in einem Großraumbüro wird das schwierig, dementsprechend ist die Chance mit einem höheren Abschluss in einem kleinen Büro zu landen (in dem ich niemanden mit meiner Diktiererei auf die Nerven falle) größer. Von den allgemeinen Chancen auf einen Arbeitsplatz mal ganz zu schweigen.
Auch jetzt höre ich, wie sich meine Mutter (die hinter mir steht) wieder am Telefon rechtfertigen muss, warum ich gerne den Master draufsetzen möchte. Ich bin es so leid, mich ständig zurechtfertigen und permanent Druck von Leuten zu bekommen, die mich eigentlich unterstützen sollten.
So das war´s auch von mir mit der Meckerei. Ich musste gerade einfach nur mal Dampf ablassen. | Lass dir nicht rein reden, andere können raten und ihre Meinung äußern, aber letzten Endes entscheidest du. Es ist deine Zukunft und dein Leben. Du musst glücklich werden, mit dem was du tust, nicht die anderen.
Mir hat man damals gesagt, ich solle unbedingt studieren. Ich habe es getan und war totunglücklich. Die beste Entscheidung war abbrechen. Zwar laufen mir noch immer alle hinterher, ich solle mehr machen, aber ich kann sagen, dass ich vollkommen zufrieden und glücklich bin in dem was ich tue. (Auch, wenn es gerade nicht so gut läuft. ;) ) Zitat:
Zitat von Minerva
(Beitrag 839557)
2-3 mal im Jahr haben wir das Recht auf einen pädagogischen Tag. Da widmen wir uns dann im Team einem bestimmten Thema. Konzeption, Raumgestaltung, Organisatorisches usw.... An dem Tag ist dann nur das Team da, keine Kinder. :cool: | Hach ja, dass es das gibt.... bei uns nicht. Wir könnten das an einem Samstag machen. :cool: |