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HILFE - starke Katzenhaarallergie Hallo, ich hab da seit sehr vielen Jahren ein großes Problem: ich habe eine starke Allergie gegen Katzenhaare! ich selbst habe keine katzen, aber mein freund hat 2! ich war schon sehr lange nicht mehr bei ihm, da ich asthma-anfälle bekomme und meine augen fangen an zu jucken und eitern extrem, auch bekomme ich starken schnupfen und husten. wenn er zu mir kommt und an seiner kleidung sind katzenhaare, fangen meine augen gleich an zu jucken und eitern und das niesen und husten geht los. er muss sich grundsätzlich immer umziehen :( es ist auch sehr unangenehm, wenn ich leute besuche, die katzen halten. selbst wenn die katze nicht da ist, kann ich mich in den räumen nicht aufhalten. hat jemand von euch vllt erfahrung damit und was kann ich tun um die symptome wenigstens zu mildern? |
Ich würde es mal mit einem Heilpraktiker versuchen ;) |
was kostet das so? weil gegen kirschen bin ich leider auch allergisch :( |
Wenn es so schlimm ist kannst du eine Immunisierung machen lassen, wo und bei wem weiß ich nicht mehr. Ich hätte es auch machen müssen, wäre ich nicht bei meinen Eltern ausgezogen. Bei mir kam dann 6 Monate später raus, das es doch der Hausstaub und nicht die Katzen waren. Wieso müssen sich Katzen auch immer an den staubigsten Stellen aufhalten? :willy_nilly: |
Das kommt ganz auf den Heilpraktiker an. Die haben ganz unterschiedliche Preise. Frag am besten mal im Bekanntenkreis rum, meist gibt es jemand der Dir jemand empfehlen kann. |
Zitat:
Ansonsten kannst du dich einfach beim Arzt beraten lassen, ich weiß nicht, ob dir hier jemand helfen kann. Aber mal ganz ehrlich, mit deinem Freund - ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber mal ehrlich wenn du mit dem Zusammenziehen willst oder so - meinst du, der gibt seine Katzen ab?? Weil Zusammenziehen mit Katzen kannst du ja vergessen. Da würd ich mir eher mal drüber Gedanken machen - die Allergie wirst du nicht so schnell los, wenn überhaupt. Und wenn er die Katzen in so einer Situation eigentlich gar nicht abgeben will?...:( |
http://www.katzen-forum.net/allergie/ Schau mal dort. Da gibt es viele Katzenbesitzer, welche eine Allergie haben und trotzdem mit Katzen zusammen leben. |
Ich habe angeblich auch eine Katzenallergie. Allerdings merk ich davon nix, schlimmer ist es bei Hunden, gegen die ich angeblich nicht allergisch bin. Wenn es so schlimm ist, würde ich auch sagen, du schaust dich mal um was so eine Sensibilisierung kostet. Ich wollte das auch machen, als es hieß ich hab eine Katzenallergie, aber ich lass es jetzt doch, weils bei mir nicht so schlimm ist. Du musst da irgendwie 1x im Monat oder so zum Doc, bekommst eine Spritze und kannst dann wieder gehen und das geht dann über einen gewissen Zeitraum. Man muss die Kosten auf jeden Fall selbst zahlen und mein Arzt hat irgendwas von 200-300 € gesagt. |
Für Allergiker gibt es drei Möglichkeiten, ihrer Allergie zu begegnen. Die erste, und nebenwirkungsfreie (!) ist, das Allergen zu meiden. Bei Tierhaarallergien wird das allgemein empfohlen, weil es in vielen Fällen möglich ist, bei Nahrungsmittelallergien ebenfalls. Kann man z. B. aufgrund seines Berufes Tierhaare nicht immer meiden, kommt auch hier eine Behandlung wie bei den Pollenallergikern in Frage: Die zweite Möglichkeit ist eine sogenannte Hyposensibilisierung. Hierbei wird der Körper in einer Phase, in der das Allergen möglichst wenig in der Umgebung auftritt, an das Allergen gewöhnt. Zuerst mit kleinsten Dosen, die kontinuierlich erhöht werden bis eine bestimmte Dosis erreicht ist, und diese Gewöhnung wird je nach Art der Hyposensibilisierung 3 Jahre lang durchgezogen. Für einige Pollen gibt es mittlerweile Tabletten oder Tropfen zur Hyposensibilisierung, für die meisten Allergene jedoch nicht. Das bedeutet einen gewissen Zeitaufwand, denn im Anfang muss man einmal wöchentlich zur Spritze, später vergrößern sich die Abstände. Nach der Spritze muss man mindestens eine halbe Stunde noch unter ärztlicher Aufsicht bleiben. Das liegt an den möglichen Nebenwirkungen, die eine Schwellung der Einstichstelle, auch mit Rötung und Juckreiz, umfassen können oder auch bis zum lebensgefährlichen allergischen Schock gehen können. Bei unserer Tochter mussten wir aus diesem Grund eine Hyposensibilisierung abbrechen, da sie selbst auf verminderte Allergendosen sehr heftig reagierte mit tagelanger starker Schwellung am Arm und Schmerzen und Rötung und Juckreiz. Gelingt die Hyposensibilisierung, treten keine oder nur noch sehr wenig Beschwerden noch auf, der Betroffene ist "geheilt". Ich setzt das deshalb in Anführungszeichen, weil eine bereits vorhandene Allergieneigung dazu führen kann, dass neue Allergien sich entwickeln - und gegen die Neigung zur Allergie ist leider noch kein Kraut gewachsen. Die dritte Möglichkeit ist die Behandlung mit einem Antihistaminikum und erforderlichenfalls zusätzlich mit einem Corticoid. Hat sich bereits ein allergisches Asthma eingestellt, kommen bronchienerweiternde Medikamente dazu. Hier die richtigen Medikamente zu finden, die möglichst wenig Nebenwirkungen haben, sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Weitere Möglichkeiten befinden sich noch im experimentellen Stadium. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich da etwas tut oder ob die Hoffnungen einmal mehr sich in Luft auflösen. Darauf sollte aber kein Allergiker warten, denn eine unbehandelte Allergie kann - wie bei der Hyposensibilisierung auch - unter Umständen sehr plötzlich einen allergischen Schock auslösen. Und anders als bei der Hypo steht dann kein Arzt bereit, mit den entsprechenden Medikamenten, um sofort zu behandeln und den Schock nicht erst zur Lebensgefahr werden zu lassen... also bitte unbedingt einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen und mit dem zusammen die individuell richtige Behandlung festlegen. |
hallo, danke für die zahlreichen tipps. also: das mit den kirschen wollte ich wissen, ob das so ein "heilpraktiker" (hoffe das ist der richtige!) das auch weg machen kann. ich habe bereits 2 hyposensibilisierungen hinter mir (hausstaub und heuschnupfen), kenne mich da bestens aus. allerdings haben mir 3 ärzte von einer hyposensibilisierung gegen katzen abgeraten, da es scheinbar in den meisten fällen zu asthma geführt hat. da ich ja schon asthma habe, wäre das für mich keine gute lösung. ich bin 24, habe eine eigene wohnung. mein freund ist 25, studiert und lebt noch bei seinen eltern, die besitzer der 2 katzen sind. die katzen würden also nicht mit uns zusammenziehen, wenn es mal soweit ist. ich meide katzen so gut es geht (obwohl ich die so süß finde). aber selbst bei der kleidung meines freundes reagiere ich so extrem. eine kollegin hat mir von so nem typ erzählt, der mit bioresonanz allergien weg machen kann. der will aber 150 € pro sitzung :eek: |
Das gibt es bestimmt auch günstiger ;), wie gesagt, die Preise sind sehr unterschiedlich! |
Da ich auf meine Katzenallergie auch "nur" mit Asthma reagiere wurde mir zu einer Hyposensibilisierung geraten, wenn man schon Asthma hat, was soll dann noch kommen? Schlimmstenfalls kommt es bei der Behandlung zu Atemproblemen, aber da ist man ja unter ärztlicher Aufsicht. Ich habe es nicht machen lassen, aber so wurde es mir erklärt. |
Ganz ehrlich - die Kirschen würde ich einfach meiden, das ist ja nicht so schwierig. Allerdings solltest du mal nachschauen lassen ob das eine Kreuzallergie auf Birkenpollen sein könnte. Du schreibst nur von Kirsche, Katze, Hausstaub und Heuschnupfen, wobei ich hinter letzterem Gräserpollen vermute. Ist das richtig? Und bei den Katzen bist du eben auf die Mitarbeit deines Freundes angewiesen. Bis die Hypo richtig "wirkt", dauert es ja mehrere Monate - ob sich das "lohnt", wenn er vielleicht bald daheim auszieht? Woher kommt dein Asthma? Da du zwei Hypos hinter dir hast, vermute ich das ist allergisch bedingt und hat sich losgelöst? Oder werden die Anfälle immer noch durch allergische Reaktionen provoziert? Behandelst du nur während Anfällen, oder hast du eine Dauermedikation - falls ja, beinhaltet die auch Antihistaminika? Bioresonanz und andere alternative Heilmethoden sind umstritten - wie das bei alternativen Heilmethoden fast immer der Fall ist. Es finden sich vereinzelte positive Berichte, allerdings sollte man dabei immer mit im Auge haben dass auch bei Allergien eine Spontanheilung in Betracht kommt! Es kann also gut auch schlicht und einfach Zufall sein. Und für eine zufällige Heilung 150 Euro pro Sitzung ausgeben? Meiner kurzen Recherche nach kommt dazu noch das Anamnesegespräch, und bei den Sitzungen kommt man wohl nicht unter 6 - 8 Stück weg. Da bist du ganz schnell 1.000 Euro und mehr los, und es gibt auch viele Berichte wo Bioresonanz NICHT funktioniert hat. Und zwar auch von Leuten, die sagen sie wären später mit einer anderen alternativen Heilmethode erfolgreich gewesen. Es liegt also nicht daran, dass diese Leute alternativen Methoden kritisch gegenüberstehen oder sie sogar ablehnen, dass sie Kritik an der Wirksamkeit üben. |
hallo, asthma hab ich schon seit ich klein bin und kommt nicht von den allergien. ich bin gegen gräser, frühblüher und pollen allergisch. zudem noch gegen kirschen (die esse ich aber so mega gern :( ), citrusfrüchte (aber nicht so stark), pfeffer, hausstaub, mehlstaub, katzenhaare und pferdehaare. ja, das mit dieser heilkunde werde ich nicht machen. zum einen ists mir zu teuer und zum zweiten hab ich viele negative berichte gelesen... mir wurde die hypo gegen katzenhaare nicht empfohlen. ja, wir ziehen bald zusammen, aber ich kann nicht mal zu ihm nach hause. wenn es mal heißen soll "wir sind bei meinen eltern zum essen eingeladen" kann ich einfach nicht mit (das gilt für alle orte an denen sich katzen aufhalten). ich hatte gehofft, es würde noch eine andere möglichkeit geben als eine hypo od das tier komplett zu meiden (zu mal ich niemand dazu zwingen kann, sich bei mir zuhause umzuziehen, weil an ihnen katzenhaare kleben) :( |
Vielleicht solltest du (so wie ich ;) ) eine Kleberolle neben den Eingang stellen. Meine ist da zwar nicht wegen meiner Allergie, aber das würde es für dich besser machen. Davon geht die Allergie nicht weg, aber vielleicht hilft das ein bisschen. |
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