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april 07.09.2013 22:24

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 555024)
Gerade äußert sich hier wieder das größte Problem der Vegetarier- und Veganerbewegung.
Die meisten Menschen sind sich im Klaren das übermäßiger Fleischkonsum schlecht und die heutige Situation der Nutztierhaltung großer Mist ist.

Nur...
Indem man mit dem moralischen Zeigefinder zu missionieren versucht und den Leuten, die sich so ernähren wie es der Mensch seit Hunderttausenden von Jahren tut, genau das zum Vorwurf machen und versucht sie durch Zwang und "Ihr seid schlechte Menschen"-Argumente davon abzubringen, überzeugt man sie nicht.

Ich bin hier raus. Wenn ihr mehr wissen wollt, lest was über Anthropologie.;)

Eigentlich ist es das grösste Problem der fleischessenden Menschen. Nur die sehen nämlich den moralischen Zeigefinger und nur die arrangieren sich mit der Situation, die sie klar als Mist betrachten und bewerten.

Blumenkind 07.09.2013 22:26

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 555028)
Dann gib mir mal einer deiner Meinung nach sinnigeres Argument als "Es liegt in unserer Natur" und "Unser Organismus ist darauf ausgerichtet auch tierische Kost zu verarbeiten".

Wieso so aggressiv? Ich habe dich nicht angegriffen, Ich finde es klasse, dass du dich für den Veganismus entschieden hast und gut damit zurecht kommst. Ich lebe selbst weitestgehend vegetarisch. Nur sehe ich absolut keinen Grund zu missionieren. Wer von selbst drauf kommt, kommt halt irgendwann von selbst drauf, was die beste Ernährungsweise für ihn ist.


Tut mir Leid wenn es feindselig oder aggressiv ankam, dass wollte ich auf keinen Fall ;) Ich rede mich da ziemlich schnell in Rage, das ist halt etwas sehr empfindlichen bei mir.

Mein Argument ist, es gibt keinen Grund für uns Fleisch zu essen außer "Es schmeckt mir."

Ich möchte nicht missionieren, ich finde es halt nur sehr unsinnig sich mit Bären oder so zu vergleichen.
Ich selber studiere ökologische Landwirtschaft um später Gemüse usw. an zu bauen und Tiere zu retten.
Ich finde es einfach nur erschreckend, wie Menschen über das Leid anderer Kreaturen hinweg sehen und sie ausnutzen und abschlachten.

LG

Kreusa 07.09.2013 22:34

Zitat:

Zitat von Blumenkind (Beitrag 555032)
Ich finde es einfach nur erschreckend, wie Menschen über das Leid anderer Kreaturen hinweg sehen und sie ausnutzen und abschlachten.

LG

Da sind wir doch völlig einer Meinung. Für mich geht es darum sich bewusst über den Konsequenzen seines täglichen Lebens zu sein, egal ob jetzt der Energieverbrauch, der Einkauf im Klamottenladen (wer rettet die armen Kinderarbeiter in Indien und in Bangladesh? Kommen wir im Zeitalter von Niedriglöhnen überhaupt daran vorbei da einzukaufen? Auch die teureren Marken produzieren da. Wer rettet uns selbst vor der Ausbeutung durch Niedriglöhne und Zeitarbeit), die Ernährung oder das Verhältnis zum Nachbarn ist. Kein Mensch kommt da raus ohne an irgendeiner Stelle Leid zu produzieren. Das Wichtige ist erstmal, das anzuerkennen. Oft kann man schon im kleinen viel ändern. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen, Second-Hand kaufen, den Fleisch- und Milchproduktekonsum beschränken und auf Bio-Qualität achten, mal dem Nachbarn helfen. Da fängt es an, da kommen die ersten Erfolge. Und nicht damit die ganze Welt zu missionieren.

Paul und Hanni 07.09.2013 22:38

Ich finde Grundsatzdiskussionen,solange sie konstruktiv sind,schon wichtig.Es regt zum Nachdenken an aber militant in die eine oder andere Richtung bringt nichts.Jeder kann sich pro oder kontra Fleisch entscheiden.Es ist nicht wichtig was man isst sondern mit welcher Einstellung das geschieht.
Vielleicht ist vielen die Demut zur Umwelt abhanden gekommen aber das ist ja nicht nur bei dem Thema so.

Blumenkind 07.09.2013 22:40

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 555038)
Da sind wir doch völlig einer Meinung. Für mich geht es darum sich bewusst über den Konsequenzen seines täglichen Lebens zu sein, egal ob jetzt der Energieverbrauch, der Einkauf im Klamottenladen (wer rettet die armen Kinderarbeiter in Indien und in Bangladesh? Kommen wir im Zeitalter von Niedriglöhnen überhaupt daran vorbei da einzukaufen? Auch die teureren Marken produzieren da. Wer rettet uns selbst vor der Ausbeutung durch Niedriglöhne und Zeitarbeit), die Ernährung oder das Verhältnis zum Nachbarn ist. Kein Mensch kommt da raus ohne an irgendeiner Stelle Leid zu produzieren. Das Wichtige ist erstmal, das anzuerkennen. Oft kann man schon im kleinen viel ändern. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzen, Second-Hand kaufen, den Fleisch- und Milchproduktekonsum beschränken und auf Bio-Qualität achten, mal dem Nachbarn helfen. Da fängt es an, da kommen die ersten Erfolge. Und nicht damit die ganze Welt zu missionieren.


Ich selber trage nur Sachen die fair in Europa produziert wurden, fahre nur mit Fahrrad und Bahn so fern es möglich ist.
Ich arbeite bei den Falken (SJD) ehrenamtlich. Ich Arbeite in 2 Politikgruppen sprich ich arbeite mit Jugendlichen um sie zu politisieren.
Ich lebe vegan und versuche mein Handeln in jeder Hinsicht zu reflektieren.
Ich setzte bei mir selber an um etwas zu verändern.
Ich versuche andere aufzuklären, habe gerade einen Jugend Kongress organisiert usw

april 07.09.2013 22:41

Zitat:

Zitat von Paul und Hanni (Beitrag 555040)
Ich finde Grundsatzdiskussionen,solange sie konstruktiv sind,schon wichtig.Es regt zum Nachdenken an aber militant in die eine oder andere Richtung bringt nichts.Jeder kann sich pro oder kontra Fleisch entscheiden.Es ist nicht wichtig was man isst sondern mit welcher Einstellung das geschieht.
Vielleicht ist vielen die Demut zur Umwelt abhanden gekommen aber das ist ja nicht nur bei dem Thema so.

Die Einstellung ist doch völlig egal - wenn die Schweine gequält werden und die Kinder in Bangladesh für das Billigst-T-Shirt im Dunkeln aufwachsen, wen interessiert denn dann die Einstellung?

Paul und Hanni 07.09.2013 22:49

Schlicht deine eigene..du entscheidest was du konsumierst und was du kaufst..ist es dir egal kauft man das Supermarktfleisch oder die Klamotten obwohl man weiß:Massentierhaltung,Kinderarbeit usw.
Ist man sich dessen bewusst und denkt darüber nach gibt es andere Wege.

Blumenkind 07.09.2013 22:50

Hier möchte ich auf eine allgemein Kapitalismuskritik hinweisen. :)

Kreusa 07.09.2013 22:59

Für mich geht es darum, dass sich Dinge nur langsam ändern und nicht von jetzt auf gleich. Und ich denke, es ist leichter, die Leute davon zu überzeugen ihr Fleisch seltener und bewusster zu genießen und Biofleisch zu kaufen als sie alle von jetzt auf gleich zu Veganern machen zu wollen. Es wäre schon viel gewonnen, wenn die meisten Menschen auch nur in diese Richtung umdenken. Dann gibt es halt nicht mehr jeden Tag Fleisch sondern nur zweimal die Woche und dafür Biofleisch. Viele Menschen bemerken gar nicht mehr, dass es jeden morgen das Salamibrot ist und dass ein Marmeladenbrot vielleicht genauso lecker wäre. Da lohnt es sich anzusetzen.
Die Grünen sind auch mit ihrem Vegetariertag abgestürzt, weil den Leuten der Zwang nicht gefiel. Es wäre wohl viel mehr zu erreichen, wenn alle Mensen und Kantinen zumindest täglich ein vegetarisches Alternativgericht anbieten würden, das die Leute zum probieren reizt.
Ich habe meistens gar kein Fleisch im Haus (naja... außer Katzenfutter). Nur wenn ich beschließe für mich Fleisch zu machen (was selten genug vorkommt, weil der Biometzger weiter weg ist und ich mit dem Fahrrad fahren muss ;), kaufe ich es konkret für diesen Anlass ein, ich brauche ja für mich auch keine großen Mengen - eine halbe Hühnerbrust fürs Hühnchencurry und ich esse davon zwei Tage...) oder esse halt etwas mit, wenn ich woanders zu Besuch bin und es Fleisch gibt. Bei mir im Freundeskreis gibt es viele Vegetarier und Veganer (und Mäkelige ;)), sodass auf Partys eigentlich auch nur noch vegetarisches Essen mitgebracht und serviert wird - von dem selbst der hartnäckigste Fleischesser sagt es sei lecker und es dann vielleicht sogar mal zu Hause ausprobiert. So fängts dann an....

Paul und Hanni 07.09.2013 23:05

..und ich finde die Wertigkeit des Fleisches lässt einen auch anders damit umgehen..es ist fast ein Kleinod,das man auf keinen Fall schlecht zubereiten will sondern wirklich genießen..das hat unter anderem auch was mit der Einstellung zu tun was man wie isst.
Massntierfleisch wird auch achtlos gegessen,glaub ich zumindest wenn ich die Leute sehe,die sich nen Burger reinpfeiffen..von Genuss ist da nix zu sehen..Massennahrungsaufnahme.

Pinkie 08.09.2013 02:28

Mal ne Frage an die Vegetarier und Veganer...
Habt ihr Katzen oder Hunde? Wenn ja wie ernährt ihr diese?

Blumenkind 08.09.2013 05:12

Nein habe ich nicht, aber es gibt veganes Katzen und Hundefutter. Ich finde das nicht Tiergerecht und rate einfach davon ab sich einen Hund oder eine Katze zuzulegen ;)

LG

april 08.09.2013 08:31

Zitat:

Zitat von Pinkie (Beitrag 555073)
Mal ne Frage an die Vegetarier und Veganer...
Habt ihr Katzen oder Hunde? Wenn ja wie ernährt ihr diese?

Wie man Katzen und Hunde eben ernährt - die Hunde nehmen die Jogger, und die Katzen das, was übrigbleibt.

Pinkie 09.09.2013 07:28

Zitat:

Zitat von Blumenkind (Beitrag 555074)
Nein habe ich nicht, aber es gibt veganes Katzen und Hundefutter. Ich finde das nicht Tiergerecht und rate einfach davon ab sich einen Hund oder eine Katze zuzulegen ;)

LG

Das ist pervers!

Selkie 09.09.2013 08:07

Und die 2000ste Veggidiskusion mit den gleichen pro und contra Argumenten :rolleyes:


Thread verschoben

april 09.09.2013 08:24

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 555394)
Und die 2000ste Veggidiskusion mit den gleichen pro und contra Argumenten :rolleyes:


Thread verschoben

Aber Du weisst nie, wann Du mal wieder auf ein offenes Ohr und einen offenen Verstand triffst, auch bei den stillen Mitleserinnen - das ist es mir dann wert.

Lupine 09.09.2013 08:30

Ich möchte den Vegetariern und vor allem Veganern ans Herz legen, bitte folgende Punkte einmal zu lesen, und vielleicht auch darüber nachzudenken:

Tragt ihr Baumwolle? Falls ja, auch damit quält ihr Tiere und Menschen. Wie die Baumwollproduktion abläuft ist allgemein bekannt, auch dass sie Unmengen wertvollen Trinkwassers verbraucht. Tragt ihr synthetische Stoffe? Falls ja, was ist mit den Überresten? Entsorgt ihr sie aufwändig? Was die Kleidung betrifft, so ist es ziemlich egal ob ihr Diesel tragt oder eine Jeans von KIK. Beide produzieren unter ähnlichen Bedingungen in China, soweit der Bericht neulich im Fernsehen richtig war. Da sterben ganze Flüsse aus, und die Tiere werden nicht einmal als Nahrung genutzt... Also könnt ihr keine Jeans mehr tragen. Egal ob teuer oder nicht. Diese Liste kann man auch noch deutlich erweitern.

Zum anderen kenne ich eine Frau, die Jahrzehntelang Vegetarierin war, nicht einmal Veganerin. Sie isst inzwischen wieder Fleisch, wenig und mit Verstand, aber sie isst wieder Fleisch. Der Grund? Es geht ihr damit besser! Als selbst im Gesundheitswesen tätig und Lebensgefährtin eines Arztes hatte sie sich einen sehr ausgewogenen Speiseplan zusammengestellt, nach allen möglichen Nährstofftabellen und so weiter, sie hat einmal versucht mir das alles nahezubringen. Und doch hat sie nach der langen Zeit nun merken müssen, dass sie müde und kraftlos war, unerklärlicher Gewichtsverlust ließ sich nicht in den Griff bekommen, sie war nicht mehr sie selbst. Als sie jünger war, war sie ein Energiebündel. Seit sie ihre Ernährung wieder um eine kleine Menge tierische Produkte ergänzt hat, kehrt diese Energie zurück.

Ihr seid jung, und seid noch nicht lange Vegetarier oder gar Veganer. Wir sprechen uns in 30 Jahren, wenn euer Körper sich möglicherweise ebenso beschwert über das totale Fehlen einer von der Natur vorgesehenen Nahrungskomponente wie bei meiner Bekannten. Der Körper kann das Fehlen einer Nahrungskomponente lange Zeit kompensieren, vor allem wenn er jung und leistungsfähig ist. Die Langzeiterfahrungen aber kommen jetzt erst langsam zutage.

Ich will niemanden dazu bringen seiner Überzeugung abzuschwören. Aber wer es so ernst meint mit dem Umwelt- und Tierschutz der muss leider nackig durch die Gegend laufen, darf keinerlei Kunststoffe mehr in seiner Umgebung dulden (versucht das mal!), muss auch die Öffis meiden.

Und: was ist eigentlich, wenn auch Pflanzen fühlen? Sie kommunizieren ja untereinander, teils ist das bereits von Wissenschaftlern beobachtet. Wird eine Pflanze von Fressfeinden angegriffen, warnt sie über Botenstoffe andere in ihrer Umgebung, und diese reagieren durch verstärkte Produktion von Fraßschutzgiften. Was wollt ihr essen? Pflanzen leben auch!

april 09.09.2013 08:56

Lupine, denk doch auch Du mal über die Quälereien nach, die ganz unmittelbar mit dem Fleischverzehr zusammen hängen und ganz unmittelbar von Dir bezahlt werden, sobald Du Fleisch aus solcher Produktion isst. Ich verstehe nie, warum auf -x andere Gebiete ausgewichen wird, wenn es um's Fleischessen geht.
Nein, man kann der Ungerechtigkeit nicht vollständig ausweichen. Ja, man kann ihr in Teilgebieten ausweichen.
Was passiert, wenn Pflanzen fühlen, das ist echt albern, absurd und bescheuert, wenn man weiss, dass 10% der Schweine unbetäubt in den Schlachtvorgang gehen. Alles ist recht, wenn man das Schnitzel retten kann.
Jeder Arzt kennt massenhaft Menschen, die an Gicht, Artherosklerose, Darmkrebs, Prostatakrebs usw. erkranken - alles Krankheiten, die auf übermässigen Fleischgenuss zurück zu führen sind. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten sind explodiert - aber nicht, weil so viele Vegetarier krank sein würden, sondern weil die Ernährung, so wie sie heute abläuft, d.h. mit übermässigem Fleischgenuss, krank macht. Und dann schwafeln erwachsene Leute von Vegetariern, die sich schlapp fühlen. Mann, mann, mann, sieh Dich doch mal um.

Kreusa 09.09.2013 11:26

Zitat:

Zitat von april (Beitrag 555409)
Jeder Arzt kennt massenhaft Menschen, die an Gicht, Artherosklerose, Darmkrebs, Prostatakrebs usw. erkranken - alles Krankheiten, die auf übermässigen Fleischgenuss zurück zu führen sind. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten sind explodiert - aber nicht, weil so viele Vegetarier krank sein würden, sondern weil die Ernährung, so wie sie heute abläuft, d.h. mit übermässigem Fleischgenuss, krank macht. Und dann schwafeln erwachsene Leute von Vegetariern, die sich schlapp fühlen. Mann, mann, mann, sieh Dich doch mal um.

Das übermäßiger Fleischkonsum krank macht, betreitet doch auch kein Mensch. Aber daraus zu schließen, dass JEGLICHER Fleischkonsum schlecht für die Gesundheit ist, ist doch Quatsch. Wenn ich zu viel Zucker (oder was auch immer du möchtest) esse, werde ich auch krank. Das Problem liegt nicht im Produkt an sich (wenn es nicht gerade das antibiotikaverseuchte Zeug aus der Massenzucht ist) sondern in der Menge und der Qualität. Genauso werde ich krank, wenn ich mich zu einseitig vegetarisch oder vegan ernähre...

Und Vegetarier, die sich schlapp fühlen, sind "Geschwafel"? Woher willst du wissen, dass das bei der Frau aus Lupines Post nicht wirklich so war/ist? Ich kenne selbst ein Mädel, das sich lange vegan ernährt hat (allerdings soweit ich weiß nicht besonders abwechslungsreich), dadurch gesundheitliche Probleme bekam und jetzt wieder tierische Produkte ist -und es geht ihr besser. Klar hätte sie ihre Ernährung auch auf eine gut durchdachte vegane umstellen können. Aber, dass man durch undurchdachte vegetarische/vegane Ernährung krank wird, kannt du doch auch nciht einfach zu als unwahr darstellen.

april 09.09.2013 11:35

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 555456)
Das übermäßiger Fleischkonsum krank macht, betreitet doch auch kein Mensch. Aber daraus zu schließen, dass JEGLICHER Fleischkonsum schlecht für die Gesundheit ist, ist doch Quatsch. Wenn ich zu viel Zucker (oder was auch immer du möchtest) esse, werde ich auch krank. Das Problem liegt nicht im Produkt an sich (wenn es nicht gerade das antibiotikaverseuchte Zeug aus der Massenzucht ist) sondern in der Menge und der Qualität. Genauso werde ich krank, wenn ich mich zu einseitig vegetarisch oder vegan ernähre...

Und Vegetarier, die sich schlapp fühlen, sind "Geschwafel"? Woher willst du wissen, dass das bei der Frau aus Lupines Post nicht wirklich so war/ist? Ich kenne selbst ein Mädel, das sich lange vegan ernährt hat (allerdings soweit ich weiß nicht besonders abwechslungsreich), dadurch gesundheitliche Probleme bekam und jetzt wieder tierische Produkte ist -und es geht ihr besser. Klar hätte sie ihre Ernährung auch auf eine gut durchdachte vegane umstellen können. Aber, dass man durch undurchdachte vegetarische/vegane Ernährung krank wird, kannt du doch auch nciht einfach zu als unwahr darstellen.

Ich hab überhaupt nichts als unwahr dargestellt. Geschwafel ist es, auf die längst vielfach belegten gesundheitlichen Tatsachen bezüglich Fleischkonsum und Vegetarismus mit einer Frau zu kommen, die sich bei vegetarischer oder veganer Ernährung schlapp fühlte.

Ich hab auch nie behauptet, dass jeglicher Fleischkonsum für die Gesundheit schädlich wäre. Ich hab mich da ganz im Gegenteil recht differenziert ausgedrückt. Die Wahrheit liegt ganz offensichtlich vor aller Augen, die Zusammenhänge sind völlig klar, und die Handlungsoptionen, die einem verbleiben, die sind es auch.


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