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Vermehrung meiner NinsHallo an alle, ich denke, es war richtig die Debate über meinen Kaninchennachwuchs unter einem ganz anderen Thema zu beenden. Bei der Anmeldung vor kurzem in diesem Forum bin ich nicht davon ausgegangen, jemals in so eine Debate verwickelt zu werden wie heute!!!!!! Jeder darf ja seine Meinung äußern, andere User genau so wie ich. Nur mit manchen Aussagen hatte ich erhebliche Probleme. Hier wird mir willkürlich unterstellt ich hätte meine Nins damals einfach nach dem Aussehen ausgesucht und ich wäre egoistisch, nur weil ich mir im letzten Jahr gesunde Nins aus der Tierhilfe geholt habe!!!!Solche Aussagen machen mit traurig und wütend. JA, hätten meine Nins nicht "einmalig" Nachwuchs bekommen, hätte ich mir nochmals 3-5 Kaninchen aus der Tierhilfe holen können, Platz haben wir genug!!!! JA, ich hätte mir auch im letzten Jahr wieder erkrankte Kaninchen aussuchen können, die ich aufnehme!!!!!!!!!!!JAAAAA hätte ich!!!!!!!!! NUR:wer von Euch hat sich kranke Kaninchen aus der Tierhilfe geholt, wo eindeutig klar war, wie Zeit- und Kostenintensiv es wird???????? Und bevor jetzt jeder HIER schreit, ICH ICH ICH.....dann muß ich mich fragen.....warum vermitteln Eure Tierhilfen kranke Kaninchen ......meine Tierhilfe hat`s gemacht, aber nur aus diesem Grund, da die Tierhilfe mit meinem TA zusammenarbeitet und eine ausreichende Behandlung meinerseits durch den TA sichergestellt war!!!!!! Und was meinen Nachwuchs angeht, sorry, sehr wenige legen Ihre Nins auf den OP-Tisch, bevor Sie Nachwuchs bekommen. Und was Gene etc. anbelangt, sorry, auch hier finde ich einige Aussagen mehr als übertrieben. Hier wird jeder Kaninchenwurf als Mißbildung und was weiß ich noch alles hingestellt. Jedes unserer Tiere wird früher oder später sterben!!! Ich behandle meine Tiere mit Respekt und wenn ich Sie erlösen lassen muß von schmerzen oder Sie friedlich einschlafen, so habe ich mir NICHTS und auch GAR NICHTS vorzuwerfen, denn zu lebzeiten habe und werde ich auch weiterhin alles erdenkliche tun, um Ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten!!! Ich bin weder ein Tierquäler noch ein Egoist, wenn meine Nins einmalig Nachwuchs bekommen haben!!!!! Ich kann nicht alle Kaninchen aus Kinderzimmern und falscher Haltung retten...und Ihr könnt es auch nicht. Ich hoffe um Verständnis, warum ich mich hier nochmals geäußert habe
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| Hallo Feli, dagegen, sich bewusst für gesunde Tiere zu entscheiden, spricht überhaupt nichts. Ich habe das auch gemacht, nachdem ich mit einer unserer Häsinnen, die von einem planlosen Vermehrer kam, eine wahre TA-Odysee erlebt habe. Ich wollte das Risiko dieses mal geringer halten, wieder so etwas erleben zu müssen. Deshalb bin ich kein schlechter Mensch und habe auch Ada nicht weniger geliebt, als meine anderen Kaninchen ![]() Ich glaube auch nicht, dass das der Stein des Anstoßes gewesen ist, sondern die Tatsache, dass du schließlich mit deinen beiden augenscheinlich gesunden Tieren (wobei man eben viele Probleme wirklich nicht sehen kann) Nachwuchs gezeugt hast. Das war sehr riskant, besonders, da du den Stammbaum der Tiere nicht kennst. Da wäre es wirklich sinnvoller gewesen, weitere gesunde Tiere aufzunehmen, statt selbst loszulegen. LG aliena
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| @Natie:Bilder von meinen/unseren Tieren werden die nächsten Tage nachgeholt, versprochen Und ich bin mittlerweile auch wieder "runter" gekommen als ich mit meiner kleinen Tochter Schweinefüttern, Pferdefüttern, Hühnerfüttern, Katzenfüttern und Ninchenfüttern war, mir war es einfach wichtig, dies Klarzustellen und hoffe nicht, dass ich nun bei jeder Themenbemerkung als "Tierquäler und Ninchenzüchter" abgestempelt werden@aliena Keines meiner Tiere hat einen Stammbaum, weder die Schweine( da weiß ich auch nur die Seite unseres Ebers), noch Katzen(typische Bauernhofkatzen), noch Hühner ( 9 stinknormale Hühner die einen riesen Obstgarten zur Verfügung haben und Bioeier legen), noch Pferde (der große war ein Koppelunfall, der Nachbarshengst überrannte den Zaun und deckte die Stute), noch meine Ninchen haben einen Stammbaum. ![]()
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| Hallo Feli, ich nehme an, eure Schweine sind zum baldigen Verzehr bestimmt, so dass die eine oder andere genetisch bedingte Erkrankung die möglicherweise vorhanden sein könnte, gar nicht erst zum Ausbruch kommt. Dann ist das natürlich für den Zweck, für den das Tier gehalten wird, weitestgehend irrelevant. Die Katzen sind hoffentlich kastriert - Freigängerkatzen sollten meines Erachtens grundsätzlich kastriert sein um nicht das Problem was die Katzenhilfen schon zur Genüge haben noch zu verstärken. Insofern wäre auch hier der fehlende "Stammbaum" nicht relevant. Die Pferde sollten eigentlich zumindest einen Equidenpass haben. Ich nehme an, dass zumindest der Große (bei dem ich aus der Benennung schließe dass er männlichen Geschlechts ist) gelegt wurde bevor er seinerseits sich mit einer Nachbarsstute vergnügen konnte, oder? Bei den Kaninchen nun stellt sich die Sache nicht ganz so dar, wie du sie jetzt aufgreifst. Ich konnte nirgends entdecken, dass dir jemand vorgeworfen hat dass du dir bewusst gesunde Tiere ausgesucht hast. Das ist dein gutes Recht, die Gefahr zu minimieren Leid zu erleben. Es gibt viele, die das tun, und es ist überhaupt nicht zu beanstanden. Es ist besser, jemand sucht sich bewusst möglichst gesunde Tiere aus als dass er nachher in irgendeiner Weise überfordert ist. Wobei natürlich akutelle Gesundheit keine Garantie sein kann, aber sie entlastet wenigstens zu diesem Zeitpunkt. Das einzige, was ich nach wie vor als nicht richtig betrachte - die Gründe muss ich nicht nochmal aufgreifen denke ich, das war ausführlich genug - ist die Tatsache dass du mit diesen Nins einen Wurf gesetzt hast. Keinen Unfall, sondern bewusst einen Wurf wenn ich dich richtig verstanden habe. Zum einen stammen diese Nins von einer Tierschutzorganisation, und mich wundert doch sehr dass du die Erlaubnis erhalten hast mit ihnen einen Wurf zu setzen. Normalerweise legen die Schutzorganisationen größten Wert darauf dass sich ihre ehemaligen Schützlinge eben NICHT fortpflanzen und lassen sich das vom Übernehmenden auch mittels Übernahmevertrag bestätigen. Die mir bekannten Organisationen geben Rammler auch nur dann unkastriert ab, wenn sich der Übernehmende zur unverzüglichen Kastration verpflichtet - wenn sie es überhaupt tun. Zum anderen stehe ich nach wie vor dazu, dass es mir absolut unverständlich ist wie du bewusst - und ich setze bei dir aufgrund deiner Ausbildung weit mehr Kenntnisse voraus als bei einem unbedarften Otto-Normal-Nins-Käufer - ein solches Risiko eingehen konntest und dir auch schönredest du könntest bereits jetzt abschätzen dass die Jungtiere tatsächlich kerngesund seien. Das ist nun einmal nicht so. Dass dich jemand als Tierquäler hingestellt hat, habe ich aber trotz all dieser Umstände nicht herauslesen können. Mit der Kritik allerdings musst du leben können. Sie ist begründbar, auch wenn du sie möglicherweise als ungerechtfertigt ansiehst. Ich hoffe für dich, und nicht zuletzt natürlich auch für deine Tochter, dass die Kleinen wirklich gesund sind und ihr sehr lange Jahre sehr viel Freude mit ihnen habt. Diese Freude hättet ihr aber auch an weiteren gesunden Nins aus der Tierhilfe gehabt. Und die Tierhilfe hätte dann Platz gehabt, um ihrerseits weiteren Nins zu helfen. Meiner Ansicht nach bei gleichem oder sogar eher geringerem Risiko (denn diese Nins sind ja bereits auf der Welt gewesen und haben die ersten TA-Kontrollen hinter sich gehabt) die weit bessere Variante. Nun sind die Jungen aber da, und es ist ohnehin nichts zu ändern. Jetzt nicht mehr. Für die Zukunft allerdings würde ich es schön finden, wenn du über die Kritik nachdenkst. Mehr kann ich nicht verlangen, und werde ich auch nicht verlangen. Nur nachdenken, kritisch hinterfragen an welcher Stelle möglicherweise jemand doch recht hat, auch wenn es einem so gar nicht schmecken mag.
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| Feli, das ist ja auch nichts schlimmes. Nur sollte man mit Tieren, deren Stammbaum man nicht kennt eher nicht vermehren - zumindest bei Kaninchen kann das schlimme Folgen (Tod der Häsin und der Jungen, Folgekrankheiten der Jungen, vererbte Zahnfehler, etc.) haben. Darum ging's in dem anderen Beitrag, der dann so ausgeartet ist. Möglicherweise und hoffentlich hattest du Glück und es geht allen auch längerfristig gut, aber das hätte eben auch böse nach hinten losgehen können. Meine Tiere haben auch keinen Stammbaum, brauchen sie auch nicht, da ich eben Liebhaber bin und kein Züchter und selbstverständlich auch kein Vermehrer ![]()
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| Hallo Lupine, wie ich dir mehrmals gegenüber erwähnt habe, verstehe ich den "Grundsatz" sehr wohl, weshalb du gegen die Vermehrung von Kaninchen bist. Nur äußerst du dich immer über Erbgut, Gendefekte etc. Ich weiß auch sehr wohl die Gefahr, aber die Gefahr ist überall gegeben, bei Mensch und bei Tier. Was Erbgut betrifft, so können Defekte über Jahre nicht auftauchen, und plötzlich sind diese wieder da, bei Menschen wie bei Tieren. Selber habe ich dies im Hinterkopf, natürlich....aber darf man nur nach Erbgut un Gene züchten?? Vermehren dürfen sich nur die "Perfekten"???? Was die Schweine betrifft, so haben wir Zuchtschweine die über sehr sehr viele Jahre bei uns sind, sowie die Mastschweine, die mit ca 100Kg geschlachtet werden. Jeder versucht das perfekte "Zuchtschwein" zu züchten, nur es funktiniert in der Praxis nicht, bestimmte Rassen sind so "überzüchtet", dass man diese eigentlich nicht decken lassen kann. Hier ist es auch so, dass es solch "überzüchtete", aber als TOP Zuchtschweine mit Top Vererbung angepriesene Zuchtschweine nicht`s taugen. Sie zerfleischen z. B. Ihre Ferkel nach wenigen Minuten. Und das Erbgut unseres Ebers.....wir haben einen sehr sehr teuren Zuchteber aus einer TOP-Besamungsstation gekauft für 5000 €, TOP Vererbungen und hohen Zeugungskraft....und was soll ich sagen, gut wir haben seitdem weniger Bruchferkel und Binneneber, dafür kommen die Ferkel sehr sehr klein zur Welt und brauchen viel menschliche Hilfe, um zu überleben!!!!!Bruchferkel und Binneneber haben wir deshalb auch noch.Was heißt.....Vererbung/Gene hin oder her, wir Menschen haben nicht alles in der Hand und das ist auch gut so. Was die Katzen betrifft, sind alle beide gerichtet, was meine Pferde betrifft, habe 2 Wallache, als der Hengst die Stute deckte war ich 12-13 Jahre alt, das ist über 20 Jahre her als mein großer zur Welt kam,mit fast 2 Jahren wurde er dann kastriert Und meine Nins:Als ich letztes Jahr meine 2 neuen Nins holte war der kleine gerade 6 Wochen alt (wurde vermittelt, da die Häsin wieder 4 Junge bekam und die "alten"Jungen nicht mehr versorgte) und das weibchen 10 Wochen alt. Damals war mir bewußt, dass ich, wenn ich nicht rechtzeitig dran bin, Nachwuchs bekomme. Also, was passierte.....Termin für die Kastration wurde vereinbart und einen Tag vor dem Termin sah ich das Nachwuchs da war.......und......ich freute mich trotzdem.
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| Ein Problem bei der "einmal-vermehrung" ist dass sehr viele Menschen so denken. "Ich will ja nur dass das Kaninchen einmal Mutter wird" bekommt man dann zu hören/lesen. Und nicht jeder hat einen ganzen Bauernhof um die TIere unterzukriegen. Ich persönlich bin ja für ein Vermehrungsverbot von Haustieren. Sodass nur zugelassene Züchter züchten dürfen. (Nutz- oder Heimtier) Aber ich glaube das wird es nie geben ![]()
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Mein "Ziel"war es nicht, dass mein Kaninchen einmal "Mama"wird!!!!!! Es war mein Zeitmanagement das fehlgeschlagen ist, JA weil ich dachte, wenn`s passiert dann passiert`s, ich persönlich finde daran nichts verwerfliches. Vielleicht habe ich so gedacht, weil ich mir über Platzmangel und Geldmangel keine Sorgen machen muss und ich wie schon erwähnt dieses ganze Erbgut und gute Gene, schlechte Gene einfach aus einer anderen Perspektive sehe!!!!!Ob diese nun richtig oder falsch ist, da ist jeder anderer Meinung. Man sieht ja das grundsätzlich wenige bis gar keine Kontrollen durchgeführt werden was die HALTUNG von Haustieren anbelangt, da sehe ICH das Problem, jeder X-beliebiger darf sich ein Haustier halten. Es würde auch nichts daran ändern, wenn Haustiere nur noch vom Züchter kommen würden, jeder "Sorry für den bayrischen Ausdruck""Depp" darf sich Haustiere halten und wenn es auch noch so elendig gehalten wird! Was Nutztiere anbelangt.....da steht das Vet.-Amt grundsätzlich unangemeldet 6x im Jahr vor der Tür ( zumind. bei uns), die dann im übrigen immer einen Blick für Katze/Hühner/Pferde und Ninchen haben bei uns! Wir sind deshalb auch nicht verärgert, dass diese Kontrollen stattfinden, wir als "Erzeuger" sind froh darüber, denn wir haben nichts zu verbergen auf unserem Betrieb!
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| Natürlich hast du recht. Es gibt keinen haustierführerschein. Ein leienvermehrerverbot würde nicht allrs tierleid verhindern. Aber ich denke es würde einiges verbessern. Z.b. Diese massen an ebax-angeboten reduzieren. Vielkeicht sogar tierheime etwas leeren. Nur wie will man das umsetzen? Männliche tiere nur kastriert abgeben? Ich glaube bei hunden ist das schon wieder problematisch... Und du hast recht. Es mangelt an kontrollen und auch rechten fürs vetamt (einige erinnern sich sicherlich noch an die aquariumkaninchen )und ich glaube im internationalen vergleich ist deutschland recht gut was tierhaltung betrifft.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Da kommen wir der Sache dann schon näher... Recht hast du definitiv wenn du sagst: der Mensch hat bei den Tieren mit der Zucht ganz schön rumgepfuscht. Warum hat er das? Um egoistisch eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Es ging ihm nicht um Gesundheit, sondern um seinen eigenen Vorteil. Nun muss Mensch ausbaden, was Mensch vorher angerichtet hat. Für euch heißt das: Verluste hinzunehmen, weil die überzüchteten Tiere eben aus diesem Egoismus heraus entstanden. Weil Mensch zu kurz dachte, zu gierig war. Zu viel für sich wollte, und dabei missachtet hat dass das Lebewesen neben ihm auch Rechte hat. Und da sind wir dann bei den Nins und ihren Genen: gerade WEIL du siehst, jeden Tag siehst, was diese Einstellung verursacht - das menschliche Wollen ohne sich vorher sehr gründlich über die Folgen Gedanken zu machen und das Thema möglichst vollumfänglich zu bedenken - gerade deshalb kann ich dich nicht verstehen! Du siehst doch, dass augenscheinlich "gesunde" Tiere Probleme haben, die auch genetisch weitergegeben werden. Warum also gehst du Risiken ein, die du aufgrund der fehlenden Abstammungsnachweise und aufgrund des fehlenden Wissens über die bereits in den Linien vererbten Probleme gar nicht abschätzen kannst? Warum du Pferde und Katzen mit ins Spiel bringst ist mir noch nicht ganz klar - schließlich wurde ihnen die Möglichkeit genommen ihre Gene weiterzugeben, und das aus gutem Grund. Dass eure Tiere gut versorgt sind, das stand gar nicht zur Debatte. Nun aber zum eigentlichen Streitthema zurück: Du bist TA-Helferin, wie du geschrieben hast. Da frage ich mich dann doch, wie es passieren konnte dass du die Frühkastration verpennt hast? Bzw. warum du nicht darauf geachtet hast ob die Hoden am Absteigen waren? Anders als unbedarfte, nicht ausgebildete Halter hattest du durchaus die Fähigkeit dazu. Und warum erwähnst du erst jetzt, dass das ein in Kauf genommener Unfallwurf war, soweit man hier von einem Unfallwurf sprechen kann? Und eine weitere Frage hast du bisher gänzlich unbeantwortet gelassen, die mich ebenfalls sehr interessiert: Hat die Tierhilfe dir nicht bei der Übernahme mitgeteilt, dass eine Vermehrung der dir überlassenen Tiere zu verhindern ist?
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| Lupine bitte, ich habe Dir bereits mitgeteilt, dass ich Dir gerne meine persönlichen Daten zur Verfügung stelle um hier Informationen bei der Tierhilfe zu erhalten!!! Die Gefahr, dass hier Nachswuchs entstehen kann, war mir sowie der Tierhilfe sehr wohl bekannt. Mein männliches Kaninchen hatte eigentlich noch nicht das Alter für eine Abgabe, was jedoch aus den vorher genannten Gründen (Muttertier bekam nochmals Nachwuchs) so veranlasst wurde. Kaninchenjungen sollten ja wie Dir sicherlich bekannt ist, nicht vor der 10.-12. Woche abgegeben werden. Das Kaninchen entwickelte sich die ersten 2-3 Wochen etwas zögerlich, so dass TA und ich beschlossen haben, keine Frühkastra durchzuführen. Auch müßte es Dir bekannt sein, dass viele Tierärzte es ablehen, Kaninchen vor dem 4. Lebensmonat zu kastrieren. Das Absteigen der Hoden war sehr spät bei Ihm erkennbar und Kaninchen durch Entwicklungsschub frühreif. JA, ich habe eine Ausblindung zur Tierarzthelferin und in diesem Beruf auch noch einige Jahre gearbeitet. Seit Jahren führe ich zusammen mit meinem Mann einen Ausbildungsbetrieb für Landwirte im Bereich Schweinezucht/Mast sowie Ackerbau.ICH BIN KEINE TIERÄRZTIN. Meiner Erfahrung nach wird im Zuchtbetrieb aller Tiere sehr sehr viel "Schund" getrieben!!!!Wo Geld zu holen ist bleiben Tiere oft auf der Strecke. Und wie ich bereits mitgeteilt habe, auch Züchter legen Ihre Ninchen nicht in´s CT bevor Sie züchten. Man versucht Gene und Erbgut zu beeinflussen ohne zu überlegen!!!Ich habe weder die Gene nch Erbgut beeinflusst. Auch in der Natur wird dies nicht gemacht und da sollte der Mensch auch nicht eingreifen!!!!!
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Dass "Züchter" oft aus egoistischen Motiven handeln, ist mir - und anderen hier - sehr wohl bekannt und diese Leute werden extrem kritisch gesehen. CT ist übrigens nicht unbedingt nötig. Bei einer Zuchtlinie die weit zurückverfolgbar ist und deren Tiere z. B. bislang frei von Zahnproblemen waren, ist das Risiko dass plötzlich bei einem der Tiere ein solches Problem auftritt geringer als bei Tieren unbekannter Herkunft. Ebenso verhält es sich mit anderen vererbbaren Gesundheitsproblemen. Und auch ein "einfaches" Röntgen kann schon guten Aufschluss geben über das Zahnbild. Kosten bei meinem TA waren um ca. 35 bis 40 Euro fürs Röntgen in 2 Ebenen - also nicht wirklich der Rede wert. Leo wurde mehrfach geröntgt, um die Entwicklung seiner Zahnprobleme genau in Augenschein zu nehmen, deshalb kenne ich die Kosten. Und es geht hier nicht um Perfektion, sondern um Verringerung des Risikos zu Gunsten eines Lebewesens. Aber all diese Dinge die du hier zur Rechtfertigung heranziehst, mag ich nicht als solche akzeptieren. Ich habe es im anderen Thread schon geschrieben: man kann nicht ein eigenes Verhalten damit rechtfertigen, dass andere ja noch viel größere Fehler begehen. Trifft man eine Entscheidung, sollte man auch uneingeschränkt und mit allen Konsequenzen - kritische Fragen inbegriffen - dazu stehen.
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| Ich finde es höchst amüsant, dass Vermehrung & Genetik in einen Topf geworfen wird. Bei der Vermehrung (oder auch Hobbyzucht) wird auf Teufel komm raus produziert. Wen interessiert denn da die Genetik? *Denk* Richtig, keinen! Süß, niedlich, plüschig, wuschelig und klein sollen sie sein. Gesund? Ja augenscheinlich. Spätfolgen? Meint ihr tatsächlich darüber macht sich nur einer ernsthaft Gedanken? Nein! Sonst täte er es ja darauf nicht ankommen lassen. Diverse Aussagen finde ich hier ja doch schon sehr fragwürdig. Zahnfehlstellungen können Fütterungsbedingt sein - ja auf jeden Fall. Das entwickelt sich allerdings oft erst nach mehreren Jahren der falschen Ernährung. Aber gibt es zahlreiche Kaninchen die bereits vor dem ersten Lebensjahr massive Zahnfehlstellungen aufweißen, die vorallem die Lebensqualität beeinflussen. Es gibt einige Qualen der Zucht, die einfach so hingenommen werden - grade weil diese bei den ach so schönen Tieren, vermehrt auftreten. Punktschecken sehen toll aus. Aber wer keine Ahnung von Megakolonen hat und wie diese vererbt werden, züchtet sich zum Tode verurteilte Kaninchen heran! Wer hier für >pro Vermehrung<, trotz der täglichen, unzähligen Schwämme der Kaninchennotfälle, stimmt, sollte mal die Augen aufmachen und sich das Elend der Gleichdenkenden mal genauer ansehen!
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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| Lupine, meine Antwort auf deine Frage habe ich vorher eindeutig geschrieben!!!!Dem habe ich auch nichts hinzuzufügen!!! Valentina, wenn du den Themenbereich von Anfang an verfolgt hast, weißt du auch, was mein eigentlicher Kommentar war:nämlich, dass man nicht alle Menschen verächten soll, die Nachwuchs bekommen haben!!!!! Ich bin KEIN Züchter, habe seit 20 Jahren Kaninchen (immer aus der Tierhilfe)und zum ersten mal Nachwuchs bekommen. Mein Nachwuchs belastet auch keine Tierheime/Notstationen noch sonstiges, da Platz reichlich zur Verfügung steht! Der Nachwuchs war eine Verkettung unglücklicher Umstände wo mir sowohl auch der Tierhilfe eindeutig klar war, dass evtl. Nachwuchs entstehen könnte. Und ich bin auch kein Befürworter was sogenannte " Kaninchenzüchter " anbelangt, wo zu fast 100% der finanzielle Aspekt im Vordergrund steht. Haaaallllllooooooo, ich bin auch kein Hobbyzüchter, der auf Teufel kmm raus Nachwuchs produziert. Und bzgl. Erbgut/Genetik etc., ich kann mich nicht mal an einen Fall erinnern, wo damals Zuchtkaninchen auf den Röntgentisch kamen. Dies ist meines erachtens die Theorie, wie es sein sollte, aber nicht real!!!! Was Zahnfehlstellung anbelangt....es gibt auch Kleinkinder mit 2 Jahren, denen man alle Milchzähne reißen muss!!!!! Aber was ich als totalen Unsinn empfinde sind Aussagen, dass dies bei Tieren OHNE Stammbaum vermehrt auftritt als bei Tieren mit Stammbaum!!!!!(auch Aussage unserer TA`s, die waren gerade da deshalb hatte die Antwort etwas länger gedauert)
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| Ach ja, Röntgenbilder haben wir gerade von den Nins (MAMA und PAPA)gemacht (meine Hände sind etwas demoliert Blut läuft) da wie erwähnt TA sowieso grad aufm Hof war.Da dieser im Besitz eines mobilen Röntgengerätes ist, ich Ihm die Storry erzählt hab und wir sowieso die Hälfte seines neuen Hauses anhand Tierarztrechnungen finanziert hab, wollten wir es nun genauer wissen, dessen Aussage spiegelt sich auch unter anderem in meinem vorherigen Beitrag
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Denn was du unter täglichem Umgang mit Tieren verstehst, fand ich trotz aller Bemühungen nicht in deinen Ausführungen. Auch nicht, warum du der Meinung bist ich würde dann anders denken - was auch folgerichtig ist, denn wenn schon der erste Teil meiner Fragen unbeantwortet blieb, wird der zweite darauf aufbauende Teil schwerlich zu beantworten sein. Nun? Hilfst du mir weiter und zeigst mir, wo ich nicht lesen konnte? ![]() Außerdem finde ich einiges schwer einzuordnen. Zunächst erweckten deine Posts den Eindruck, dass du den Nachwuchs wolltst - vermutlich ein falscher Eindruck. Das kann schon mal vorkommen und lässt sich korrigieren. Dann geht es aber weiter, dann wird aus dem gewollt plötzlich ein: ich wusste dass da was passieren kann und bin das Risiko eben eingegangen. Dann wird daraus ein fehlerhaftes Zeitmanagement, und inzwischen sind wir bei einer Entwicklungsstörung in Zusammenhang mit einer Frühreife (was mich genauso erstaunt wie Valentina) und einer Trennung nach 3 Wochen. Außerdem war, wenn ich es richtig verstand, der Rammler noch längere Zeit unkastriert da der Wurf einen Tag vor der geplanten Kastra erfolgte? Dann müsste er ja ca. 1 Monat bereits geschlechtsreif gewesen sein bevor es bemerkt wurde. Das ist für mich ein bisschen schwierig gedanklich einzusortieren. Aber vielleicht bekomme ich ja wenigstens eine Antwort auf meine oben nochmals zitierten Fragen.
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Ist es nicht so, dass viel zu viele Menschen, die Nachwuchs bekommen haben, sagen "oh, ich kannte die Geschlechter nicht", "Ups, die waren wirklich nur ganz kurz zusammen", "Unsere Kinder wollten mal Kaninchenbabies sehen", "Der Tierarzt hat gesagt, die Häsin muss mind einmal im Leben Babys werfen"... Das könnte ich noch stundenlang fortführen... Diesen Menschen mache ich ganz klar den Vorwurf, dass sie sich nicht ausreihend informieren - und das auf dem Rücken der Tiere! Zitat:
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Sowas darf einfach nicht passieren und ich schäme mich hier ein Stückweit, dass das unter dem Deckmantel des Tierschutz billigend in Kauf genmommen wurde! Zitat:
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Du kannst also mittels Stammbaum überprüfen, was genetisch bedingt ist und was nicht oder eher nicht. Zudem sind Zuchttiere (aus ordentlichen Züchtungen), extrem fein ausgesucht, grade weil man gesunde Tiere züchten möchte und muss (Ausstellungen).
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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| Selkie, ich habe keine Kaninchennachwuchs bekommen, weil die kleinen ja ach so putzig und süß sind....sorry aus dem Alter bin ich mit 33 raus, schließlich habe ich auch kein Kind bekommen weil die kleinen ja soooo süßßßßß sind, wie gesagt, aus dem Alter bin ich mehr als raus. So geschah es (hab ich nchmals rauskopiert): Die Gefahr, dass hier Nachswuchs entstehen kann, war mir sowie der Tierhilfe sehr wohl bekannt. Mein männliches Kaninchen hatte eigentlich noch nicht das Alter für eine Abgabe, was jedoch aus den vorher genannten Gründen (Muttertier bekam nochmals Nachwuchs) so veranlasst wurde. Kaninchenjungen sollten ja wie Dir sicherlich bekannt ist, nicht vor der 10.-12. Woche abgegeben werden. Das Kaninchen entwickelte sich die ersten 2-3 Wochen etwas zögerlich, so dass TA und ich beschlossen haben, keine Frühkastra durchzuführen. Auch müßte es Dir bekannt sein, dass viele Tierärzte es ablehen, Kaninchen vor dem 4. Lebensmonat zu kastrieren. Das Absteigen der Hoden war sehr spät bei Ihm erkennbar und Kaninchen durch Entwicklungsschub frühreif. Und eins braucht man wirklich NICHT, sich für meine Tierhilfe zu schämen, sorry Es kommt auch immer wieder genau so vor, dass versehentlich männchen als weibchen vermittelt werden usw. HALLLOOOO, auch so etwas ist menschlich und passiert!!!!!Und da ich nicht einfach jemand bin, der mal in unsere Tierhilfe läuft und Ninchen holt war uns die Problematik klar und wurde besprochen wie es sich gehört!!!!Ich denke dass ich (bzw.wir als Familie) sehr viel für unsere Tierhilfe mache, monatliche Futterspenden von Heu, Stroh, Gerste, Weizen sowie Holz für Umbauten zur Verfügung stellen + Geldspenden. Und die Personen die die Pflegeplätze für die Tiere haben, verdienen meine vollen Respekt!!!Dies hat nichts mit einem Deckmantel "Tierschutz" zu tun.![]()
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| jetzt mal völlig unabhängig davon was ich von zucht oder vermehrerei halte: ich verstehe nicht warum man überhaupt kaninchenbabys bekommen will. klar die sind ganz süß aber nur weil was süß ist heißt das ja nicht dass man auch unbedingt welche haben muss.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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