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Red Hazel 23.01.2013 19:44

Nachhilfe bei nicht notwendigem Bedarf?!
 
Hey erst mal...

Ich bin noch nicht so lange hier, aber dachte mir, dass ich mich mal nützlich machen könnte und was beitragen sollte ;)

Also mir wurde heute von meiner Schwester ( Sie ist 21 ) vorgeschlagen, dass ich doch Nachhilfe geben könnte. Ich hab zum ersten mal nen 1er Durchschnitt aufm Gymnasium und ja. Sie dachte, ich könnte damit ja was bezwecken ;)

Und so kam sie auf den Sohn einer Arbeitskollegin. Er ist 13, besucht die 7te Klasse und scheint auch so nicht dumm zu sein. Ich meine, ich kenne ihn noch nicht wirklich, aber gut.

Ich soll ihm Französisch-Nachhilfe geben. Und er steht 3-4 ._.

Zuerst dachte ich, das wär ein schlechter Scherz, aber dann stellte sich heraus, dass es doch an dieser "3 BIS 4" liegt und kam auf mich zu sprechen.

Ich habe schon überlegt, ob es auch Sinn ergibt, ich weiß, ich muss meine eigene Meinung bilden, habe sie auch überdacht, und möchte Euch dann mal fragen, was ihr davon haltet, ob ihr es notwendig findet oder nicht ;)

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Meinungen äußern :)

Jinro 23.01.2013 19:54

Einen "Nachhilfelehrer" der das noch nie gemacht hat und null Erfahrung oder Konzept hat, außer selbst gut in der Schule zu sein, würde ich auch nur bitten sich mal um einen 3-4er Schüler zu kümmern und nicht gleich um jemanden, der tatsächlich versetzungsgefährdet ist.;)

Red Hazel 23.01.2013 20:07

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 455748)
Einen "Nachhilfelehrer" der das noch nie gemacht hat und null Erfahrung oder Konzept hat, außer selbst gut in der Schule zu sein, würde ich auch nur bitten sich mal um einen 3-4er Schüler zu kümmern und nicht gleich um jemanden, der tatsächlich versetzungsgefährdet ist.;)

Gut, da hast Du natürlich Recht; aber was heißt kein Konzept. Ich denk mir schon was dabei ;)

Vondaher könnte ich das nicht unterschreiben. Ich bin selber "nur" 2 Jahre weiter als er, aber Themen wie "passé composé" und indirekte Objektpronomen beherrsche ich restlos :D

Amorously 23.01.2013 20:11

Probier es doch einfach mal. Vielleicht macht es dir Spaß und du kannst es öfters machen. Da springt auch sicher ein kleines Taschengeld von den Eltern der Kinder für dich raus.
Ich finde es toll, wenn man sowas kann ;) Also, probier es einfach!

Kreusa 23.01.2013 20:21

Jeder fängt doch mal an, Jinro ;).

Ich gebe schon länger nebenher Nachhilfe. Angefangen habe ich damit auch als ich in der Oberstufe war.
Ich denke man kann die Selbst-noch-Schüler-Nachilfelehrer nicht alle über einen Kamm scheren. Da gibt es gute und schlechte und das hat meist wenig mit dem Zeugnisdurchschnitt zu tun. Es genauso die 1,x-Abitur-Leute, die aber einfach nicht erklären können, wie die die in einem Fach "nur" recht gut sind, aber dafür ein Talent dafür haben anderen Leuten Dinge beizubringen.

Zu deinem Problem, Red Hazel: Ehrlich gesagt weiß ich nicht worüber du dich beschwerst? Dass der Schüler einen 3-4er Durchschnitt hat und trotzdem Nachhilfe will/bekommen soll? Das kann dir als "Lehrerin" doch eigentlich egal sein. Solange der Schüler selbst halbwegs motiviert ist sich zu verbessern ist doch alles ok? Und für einen "Nachhilfe-Anfänger" wie dich (nicht böse gemeint ;) ) ist es vielleicht auch einfacher erstmal keinen "Totalausfall" da sitzen zu haben.

Gib dem Ganzen einfach eine Chance. Probier es ein paar Stunden aus, guck wie du mit dem Erklären und deinem Schüler klarkommst und dann kannst du immer noch entscheiden, ob es etwas bringt.

Jinro 23.01.2013 20:45

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 455769)
Jeder fängt doch mal an, Jinro ;).

Genau so war es auch gemeint. Sie hat ein einfaches Projekt ohne Gefahren, genau passend für Einsteiger.

Lupine 23.01.2013 22:18

Ich sehe das genau wie Jinro, das ist für dich die ideale Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Und der Junge hat auch etwas davon, er hat die Möglichkeit zu üben und sich zu verbessern.

Ob Nachhilfe notwendig ist, ist immer sehr individuell. Es gibt durchaus Jugendliche, die es massiv stört wenn auf dem Zeugnis eine "Ausreißernote" ist und die diese Note selbst verbessern möchten. Dann sage ich: ja, das ist notwendig. Es entspricht dem Wunsch des Jugendlichen, die Note zu verbessern. Ist den Eltern dagegen die 3 - 4 zu schlecht, und der Junge meint die Note reiche ihm, sieht die Sache schon anders aus. Dann würde ich das in Frage stellen, da vermutlich auch die Motivation fehlen wird. Finde das heraus, ob er wirklich motiviert ist, dann weißt du auch ob die Nachhilfe für ihn richtig ist.

Und mit etwas Erfahrung kannst du dann auch "kompliziertere" Fälle begleiten auf ihrem Weg durch die Schule.


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