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Ecci 14.10.2012 20:48

Zitat:

Zitat von Molledaisy (Beitrag 417391)
Mit sicherheit.
Nur ICH kenne Pferde die Verhaltensgestört sind weil sie nichr arbeiten dürfte, die ihre Box zu Kleinholz schlagen wenn sie eine Woche stehen müssen und das TROTZ Weide ect.
Pferde die es gewohnt sind zu arbeiten und dazu gezüchtet worden sind wollen auch arbeiten.
Genau so wie Schlittenhunde laufen wollen.

Für mich hat das rein garnichts mit kaninhopp zu tun.

Und da könnte man jetzt wieder den Vergleich ziehen, dass Kaninchen "trotz 5stündigem Auslauf pro Tag" am Käfiggitter nagen. Wenn das Pferd nicht (auch wenn nur zeitweise) in eine Box gesperrt werden würde und den ganzen Tag auf einer großen Weide mit anderen Pferden stehen könnte, würde es wohl wirklich nicht vermissen, geritten zu werden (und kaputthauen kann es dann auch nichts). Nur etwas nicht zu vermissen, heißt ja nicht gleich, dass es schadet. Ich vermisse die Uni in meinen Semesterferien auch eher nicht, trotzdem schadet es mir ja nicht, dort etwas zu lernen :D

Molledaisy 14.10.2012 21:09

Ja hast recht :P

Ich denke da kommt man auf keinen grünen Zweig.
Ich will zu 100% nicht sagen das in der Reiterei alles gut läuft. Im Gegenteil. Es gibt noch viel zu viel Tierquälerei, Rollkur ect.
Aber die Gegenbewegung ist deutlich zu erkennen. Und ich bin eindeutig ein Verfächter davon.
Natural Hosemanship (egal ob mit Pat Parelli, Honza Blah, oder sonstigen Trainern) ist eine der besten Wege eine gute Beziehung zu seinem Pferd aufzubauen die extrem natürlich ist.

Wen es interessiert eines meiner Lieblingsvideos:
http://www.youtube.com/watch?v=oHQczRbBHxI

Jinro 14.10.2012 22:35

Zitat:

Zitat von Ecci (Beitrag 417393)
Naja man muss es schon so sehen, dass der Schaden durch DAUERHAFTE Fehlbelastung entsteht und nicht dadurch, dass ein Reiter ganz wenige Male etwas falsch macht. Denn für Fehlbelastungen sind auch Pferde nicht gezüchtet. Es geht ja auch nicht nur darum, dass ein bestimmtes Gewicht auf den Pferderücken "knallt", sondern z.B. darum, dass falsche Muskelgruppen durch fehlerhaftes Reiten anstatt der "richtigen Muskeln" gestärkt werden, die dann z.B. Sehnen und Gelenke nicht ent- sondern am Ende belasten usw.

Mir ging es ganz speziell um de beiden Aussagen "90% aller Pferdekrankheiten entstehen durch Reiter" und "Jeder Fehler bedeutet Schmerzen". Klingt mir beides viel zu pauschal, um wahr zu sein und deine Aussage bestätigt mir das eigentlich.

Blume 15.10.2012 08:24

Was ich nicht verstehe: Pferdehaltung ja, aber bitte dann nichts mit dem Tier machen? Also entweder oder. Entweder hält man Pferde als Haustiere und beschäftigt sie auch oder man macht es nicht. Ganz ehrlich - ich hätte kein Problem damit, wenn man Pferde nichtmehr halten würde. Als ich meinen zwerg nichtmehr geritten bin hat übrigens unsere Stallbesitzerin irgendwann gesagt, das geht so nicht weiter - er ist extrem böse zu den anderen geworden und hat sich kaum noch auf die Koppel bringen lassen. Mittlerweile ist er so unglaublich entspannt (ja, auch beim Reiten - was er wohl nicht wäre würde ich ihn damit quälen, oder?)

Tierarztgeplagt 15.10.2012 08:59

Die Verhaltensauffälligkeiten bei Pferden durch "micht-reiten" tauchen aber nur bei Pferden auf, die schon eingeritten wurden. ;-) Pferde, die nie geritten wurden werde es auch nicht vermissrn.

Die Haut zwischen Daumen und Ueigefinger ist mit den Mundwinkeln eines Pferdes vergleichbar. Wir haben Trensenübungen gemacht, die simulieren, was das Pferd durch ein Gebiss spürt. Wenn uch dann sehe, wie z.B. bei Olympia an den Zügel gezerrt wird, kann ich das nir schwer aushalten.

@Jinro: Die 90% stammen aus einer represântativen Studie. Tierärzte wurden jach Erkrankungen beim Pferd befragt, und deren Diagnosen ergaben, dass 90% der behandelten Tiere aufgrund von Reitfehlern behandelt werden mussten. Was ist daran pauschal?

Ich weiß nicht, wer es hier grschrieben hatte, aber die 45 Minuten Pferdesuche kenne ich von früher noch zu gut. Wur hatten auf einem Freizeithof ein Pferd, dass sich jeden Tag hinzer anderen Bäumen versteckt hatte. Ein anderes lief immer wenn es Halfter sah zur matschigsten Stelle der Weide und wenn der Mensch in seiner Nähe war wâlzte er sich genüßlich im Schlamm und lueß sich dann problemlos einfangen. ;-)

Blume 15.10.2012 09:07

Aber so ein zerren an den Zügeln z. B. sollte ja nicht zum Standard gehören...Ich kann mir sowas im Fernsehn auch nicht anschauen - teilweise auch nicht die Miteinsteller im Stall. Ich mach ja alles etwas anders :D Und ich ärgere mich schwarz darüber, dass ich es jetzt erst so mache.

Tierarztgeplagt 15.10.2012 09:16

Ich wollte auch nicht vermitteln, dass das Fehlverhalten zum Stamdard gehört. Sorry, wenn das so rübergekommen ist.

Ich sehe auch mit wohlwollen die Entwicklung in der Pferdehaltunh, aber aktuell überwiegen für mich persönlich noch die negativen Aspekte, weswegen es für mich aktuell nicht in Frage kommt irgendwo wieder Anschluss an einen Hof zu nehmen.

Ich habe mir das sehr lange überlegt. Selbst wenn ich ein eigenes Pferd hätte, das nach meinen Vorstellungen ausgebildet werden würde, gäbe es weit und breit keinen Stall, der meinen Haltungsansprüchen genügt. Private Weidenhaltubg wäre zwar eine Option, aber da müssten sich genügend gleichgesinnte finde um den Tieren wirklich eine Herde zu bieten ... Die benötigte Weidefläche wäre dann nicht bezahlbar ... Also erstmal kein Pferdekontakt für mich! ;-)

Jinro 15.10.2012 09:30

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 417484)
@Jinro: Die 90% stammen aus einer represântativen Studie. Tierärzte wurden jach Erkrankungen beim Pferd befragt, und deren Diagnosen ergaben, dass 90% der behandelten Tiere aufgrund von Reitfehlern behandelt werden mussten. Was ist daran pauschal?

Die Worte "repräsentativ" und "Tierarzt" sind schonmal neu. Was daran noch immer pauschal ist, ist der Umstand, dass über das Sample nichts bekannt ist. Anders als "Wen würden sie am Sonntag wählen, wenn Bundestagswahl wäre" ist "Was sind die häufigsten Erkrankungen beim Pferd" eine Frage, die von der Verwendung des Pferdes abhängt. Also muss man für eine wissenschaftliche Relevanz beschreiben, welche Zusammenhänge man aufgebaut hat bei der Befragung. Verglichen mit Autos würde man nicht fragen: Was ist die häufigste Schadensursache, sondern Welche Marke hat die meisten Schäden und dann erst Welche Schäden treten bei der Marke in welcher Häufigkeit auf.

Tierarztgeplagt 15.10.2012 09:38

Das ist wohl Ansichtssache ... Aber deine Meinung zur Wissenschaft hab ich noch nie verstanden! *lach*

Jinro 15.10.2012 09:44

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 417500)
Das ist wohl Ansichtssache ... Aber deine Meinung zur Wissenschaft hab ich noch nie verstanden! *lach*

Stimmt, für eine Vox Doku würde deine Aussage wohl reichen. Wenn man sich bei solchen Zahlen nicht fragt was für Pferde und was für Krankheiten lebt man auch viel bequemer, wenn auch nicht informierter.

Tierarztgeplagt 15.10.2012 09:49

Naja, gut dass du meinst zu wissen, wo ich die Zahlen her habe ... Lassdn wir das, sonst sinkt das Diskussionsbiveau noch zu tief!

Jinro 15.10.2012 10:01

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 417505)
Naja, gut dass du meinst zu wissen, wo ich die Zahlen her habe ... Lassdn wir das, sonst sinkt das Diskussionsbiveau noch zu tief!

Habe nicht behauptet zu wissen woher deine Zahl(es ist ja nur eine) stammt, nur angedeutet in welchen Kontext so ein Vorgehen passt. Gerade wenn man eine ungewohnt radikale Ansicht wie du vertritt, sollte man doch genauere Nachfragen gewohnt sein.

Tierarztgeplagt 15.10.2012 10:12

Meine Meinung ist nicht radikal! Sorry, aber du solltest mit deinem Vokabular aufpassen! Lritik an alt akzeptierten Mistern als radikal zu bezeichnen finde ich ziemlich daneben!

Kümmer dich doch einfach um Themen die dich wirklich interessieren, anstatt zu meckern um des Meckerns Willen!

Jinro 15.10.2012 10:17

Cool bleiben, ich wollte nur genauer verstehen, wie du zu deiner Ansicht kommst. Wenn du das nicht erklären magst ist auch gut. Ich habe keine wertende Kritik an deiner Ansicht nur an deiner inhaltlichen Darstellung geübt. Wenn dir das so nah geht, tut mir das leid.

hasis2011 15.10.2012 10:20

...und jetzt dachte ich schon, Jinro ist aufs Pferd gestiegen... weil du im Reiterthread schreibst.:D

Jinro 15.10.2012 10:28

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 417518)
...und jetzt dachte ich schon, Jinro ist aufs Pferd gestiegen... weil du im Reiterthread schreibst.:D

Generell würde ich das nie ausschließen, aber bisher habe ich keinen Grund gefunden es nochmal zu tun. Also reiten.:D

Kreusa 15.10.2012 10:55

Ich finde deine Reaktion auf Jinros Beiträge etwas extrem, Tierarztgeplagt, auch wenn ich deine Ansichten verstehen kann.
Mich gruselt es auch, wenn ich an Pferde denke, die ihr ganzes Leben allein in einer Box fristen müssen und nur zum Training rausgeholt werden, weil sie das "Glück" haben besonders talentiert zu sein. Genauso wie es mich ärgert, wie manche selbsternannte Pferdefreunde mit ihren Tieren umspringen und gut gemeint Ratschläge (wie dem Tier nicht so um Maul rumzuzerren) für unverschämte Einmischung halten.
Aber man muss doch auch über solche Standpunkte sachlich diskutieren können, ohne sich angegriffen zu fühlen, weil mal jemand die Quellen hinterfragt. Und nichts anderes hat Jinro doch getan? Klar kann (und sollte!) man bei einer Studie die Rahmenbedingungen (und ihre Auswirkung auf die Aussagekraft der Ergebnisse) diskutieren. Aber das muss doch nicht heißen, dass man gleich daran zweifelt oder es verharmlost, dass sehr viele Pferde durch falschen Beritt Schäden davontragen.

Ecci 15.10.2012 10:59

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 417484)
Ich weiß nicht, wer es hier grschrieben hatte, aber die 45 Minuten Pferdesuche kenne ich von früher noch zu gut. Wur hatten auf einem Freizeithof ein Pferd, dass sich jeden Tag hinzer anderen Bäumen versteckt hatte. Ein anderes lief immer wenn es Halfter sah zur matschigsten Stelle der Weide und wenn der Mensch in seiner Nähe war wâlzte er sich genüßlich im Schlamm und lueß sich dann problemlos einfangen. ;-)

Das war ich :) Und ich muss jetzt auch mal klarstellen, dass das so völlig aus dem Kontext gerissen und in einen von mir nicht beabsichtigten gesetzt wird. Ich hab das Pferd so lange gesucht, weil die Weide so groß ist, nicht weil es sich versteckt hat! Damit wollte ich nicht veranschaulichen, wie schrecklich es die Stute findet, geritten zu werden, sondern auf wie viel Platz sie die 21 Std am Tag verbringt, wenn keiner kommt, mich sie zu reiten, putzen, longieren usw....

Tierarztgeplagt 15.10.2012 13:37

Zitat:

Zitat von Ecci (Beitrag 417525)
Das war ich :) Und ich muss jetzt auch mal klarstellen, dass das so völlig aus dem Kontext gerissen und in einen von mir nicht beabsichtigten gesetzt wird. Ich hab das Pferd so lange gesucht, weil die Weide so groß ist, nicht weil es sich versteckt hat! Damit wollte ich nicht veranschaulichen, wie schrecklich es die Stute findet, geritten zu werden, sondern auf wie viel Platz sie die 21 Std am Tag verbringt, wenn keiner kommt, mich sie zu reiten, putzen, longieren usw....

Nichts dergleichen habe icb gesagt oder sagen wollen.
Was uch habe sagen wollen ist, dass eine artgerechte Haltung auch mal Mehrarbeit und Nachteile für den Reiter bedeutet, nâmlich weil man ewig braucht um das Tier zu fangen, oder aber wieder sauber zu kriegen ...

Das Pferd von dem ich sprach hat sich bestimmt nicht versteckt, weil es nicht geritten werden wollte, sondern einfach weil es es konnte.
Und dem Wâlzer unterstelle ich einfach mal pure Gehässigkeit! *lach*

kekslola 15.10.2012 20:36

Des ist jetzt zwar ien bisschen reingeschmissen aber ich muss euch unbedingt mal dieses video zeigen und hier paast es halt so gut hin^^
http://www.youtube.com/watch?v=QdhG28A314o
Ich finde das ist das wunderschönste Pferd der welt ((:
SOOOO unglaublich sooo toll. diese mähne diese sternen *__* diese augen. dieses vertrauen ((: ich hab aber an einer stelle das gefühl dass sie ihn hinter dem zügel reitet aber sonst. WOW


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:08 Uhr.



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