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Selbstgeschrieben Hay! Ich hab 2 Gedichte geschrieben, das 2. ist altdeutsch gemacht, würde gerne wissen wie ihr das ganze findet? 1: Ich renne kreischend durch die Gegend, egal wohin, nur weg. Dort seh ich einen Mann segend, nehm die Sege und steck sie mir in den Arm, ziehe durch, mir wird warm. Und meine Furcht, der Depression und dem Allein sein, schwindet, denn das Blut, das über meinen Arm fließt, macht mich zu dem was ich bin. Ich ritze und ritze, schreie auf und lass den Regen gegen mein Fenster prasseln. Ziehe die Klinge, ritze den Arm, dann das Bein, dann die Finger, dann die Zehen, dann die Schulter, dann den Hals. Ich spüre wie das Blut über meinen Körper fließt, und mir wird ganz langsam immer kälter, und kälter und kälter, und nun liege ich da, wie das, zu dem ich gemacht wurde, Tod. 2: Die Schmerzen, die sie im leibe traget, um sie herum eine Mauer raget, so fein mit Kitt, sie eingemauert in dem Haus des Gatten lauert, nun ein wildes Bündel Abschaum, das ihr beim Sterben zusehn vermag, Überleben würde sie wohl kaum, ohne Luft und Liebe, sag, wie ein, des Fürstens edel Braut, kann regeungslos, so eingebaut, in Beton und Fensterkitt, überleben, weder ohne noch mit, es sinket nun der Luftgehalt, und ihre Haut, sei schon ganz Kalt, so sterbe sie mit viel Gewalt, Eines Fürstens edel Braut. LG HappyPumuckel |
AW: Selbstgeschrieben das erste find ich reichlich destruktiv....nicht mein Geschmack das zweite ist mit einem recht guten Gespür für die Sprache gemacht, da kannst du dran arbeiten, find ich gut. |
AW: Selbstgeschrieben Also das erste gefällt mir ganz und gar nicht... Aber das zweite ist eigtl ganz in Ordnung :) Wären die Gedichte nicht so düster wären sie vermutlich schöner :) LG |
AW: Selbstgeschrieben Mir fällt komischer Weise meistens leichter Gedichte über Blut, Tod und Angst zu schreiben, als über Liebe und Sanftmut, da kommt sowas bei raus: Der Eine noch zu lachen vermag, der Andere nicht traut zu sag, was für ein Mädchen dieser Stadt, wohl die schönsten Augen hat. Die Jungs, sie laufen ein und aus, in des schönsten Mädchens Haus, mit Augen schmeichelnd schaut sie rum, fällt einer nach dem Andren um. Für eine Bitte, über Liebe, Beziehungs- und Liebeskriege, ist doch jeder zu verschüchtert, außerdem gehört jeder ausgenürchtert, denn wie kann auch einer glauben, sie verliebt in seinen Augen, schon im Standesamt zu sehn, wie sie zum Altar vorgehn, und dann ringt der Wecker schon, auf zur Arbeit, sonst kein Lohn! Ach wie war er schön der Traum, schöner als manch ältrer Raum, und ist es noch so verwirrend hier, sage ich, komm glaube mir! Das hört sich doch total kindisch und kitschik an! Sowas liegt mir einfach nicht...ich sage nicht, dass ich gut schreiben kann usw. , aber über Liebe und Weiteres am aller Wenigsten. Es tut mir leid, ich wollte auch mal nur austesten, was den anderen so gefällt, wenn ich jetzt ein bisschen zu heftig angegriffen geantwortet habe, tut es mir leid. Was haltet ihr von so einem "alten Deutsch" wie oben beim zweiten Gedicht? |
AW: Selbstgeschrieben Ich hab auch mal eins gemacht:D Klaus die Maus Es war einmal eine Maus. Die Maus hieß Klaus. Klaus hatte ein Haus. Eines Tages kam dann ne Laus. Die rammte doch glatt das Haus. Klaus die Maus wanderte aus. Unter wegs traf er ne Kuh. Die machte nur ratlos:Muh! Klaus ging weiter. Da sah er eine Leiter. Mit der Leiter zog er in ein neues Hochaus. Das War die Geschichte von Klaus die Maus. Wie fandet ihr die Geschichte? Okay bin noch 9 Jahre aber wollte auch mal was dichten :) |
AW: Selbstgeschrieben Mir gefällt das erste recht gut. o: Es weckt die Emotionen richtig. o: |
AW: Selbstgeschrieben ich finde das gedicht sehr süß. ;) |
AW: Selbstgeschrieben Ich musste dieses Gedicht hier als Hausaufgabe schreiben: Frühling Die Blumen blühen auf dem Feld, Blumen sind so blau wie der Himmel, Strahlend gelb wie eine Zitrone, So rot wie das mächtige Feuer. Vögel fliegen über den Himmel, Fröhlich zwitschernd und voller Freude, Auf der Jagd nach einem dicken Wurm, Nester bauend in den Baumkronen. Die Hasen hoppeln über das Feld, Schlagen Haken und spielen, Fressen Löwenzahn und wilden Girsch, Schlafen in der Mittagssonne ein. Wir findet ihr es? |
AW: Selbstgeschrieben Ach komm, ich mach auch mal mit: Was sitzt auf der Wiese und knistert verwirrt So scheu, plüschig, es blickt ganz verirrt Stößt kleine Wölkchen aus, im Sonnenlicht grell Es ist das Kaminchen mit seinem Bärenfell. |
So, ich hole diesen Thread jetzt mal wieder an die Oberfläche... oder versuche es zumindest ;D Gedichte und selbstgeschriebene Texte sind so was Schönes, ich bin mir sicher hier sind auch einige verborgene Talente :) Ich fänds schön, wenn hier der ein oder Andere mal wieder was schreibt :D Ehrlich, Schreiben kann manchmal helfen Gefühle zu ordnen. Versuchts doch mal... Ich habe auch was geschrieben, zwar kein Gedicht aber ein kleiner Text: Ich male Fragezeichen in die Luft. Schwarze Striche an die Wand. Ich zeichne Linien und Kreise und spüre die Tapete unter meinen Fingern. Sie fühlt sich rau an. Mit leichtem Druck male ich an den Linien entlang, gleite durch heiße Wüsten und kaltes Eis. Schnee zieht an mir vorbei, so weiß und rein und vermischt sich mit der schwarzen Farbe. Ein Wind kommt auf und die Flocken wirbeln durcheinander. Ich schaue dem Treiben zu und lehne meinen Kopf an die Wand. Vor mir erstrecken sich kilometerlange Straßen, gesäumt von riesigen Bäumen, die sich beschützend über mich beugen. Mir steigt der Geruch von Frühlingsduft in die Nase. Ich fahre immer weiter auf der schwarzen Linie, auf dieser endlosen Straße, sie verschwimmt vor meinen Augen und ich schließe sie. Lasse mich durchströmen von den Gefühlen die mir Angst machen. Lasse es zu, dass sie mich einnehmen und in ihre Dunkelheit ziehen. |
Das ist doch mal ein Thema für mich. :D Ich schreibe auch wahnsinnig gerne, nicht unbedingt gut sondern einfach das was mich so über den Tag begleitet und in meinem Kopf rumgeschwirrt ist. Das war mein letzter Text (ich höre unheimlich gerne - gefühlvollen - Rap und orientiere meine Texte gerne mal daran), seit März begleitet mich so eine blöde Schreibblockade.. Kontrollverlust Tag und Nacht spür ich all den Schmerz der nie vergeht - Wofür soll ich denn noch kämpfen wenn nur ich mich leiden seh'? Auf wen kann ich bauen, wer ist da um mir zu helfen? Keiner, selbst ich habe mich verlassen, weil nur Hass und Wut mich treffen. Ich will ja selbst nichts ändern, weil ich einfach nicht kann - Auch von euch erwarte ich nichts mehr, also verschwind ich dann. Lasse mein Leben hinter mir, die Welt und den Scheiß der mich hier plagt - Ich kann euch ja nichtmal antworten warum es mir schlecht geht, wenn ihr fragt. Weil ich es manchmal selbst nicht weiß, ich leide einfach vor mich hin - Egal ob ein neues Tief kommt, selbst als der alte Scheiß endlich ging. Ich spring von einem Tiefpunkt zum nächsten und komme aus diesem Kreis nicht raus - Ich fühle mich nicht mehr wohl, nicht in dieser Welt, zuhaus' oder in meiner Haut. Ich will von vorne anfangen - dieses verdammte Spiel resetten und neu starten - Von Anfang an alles anders machen - besser - und nicht auf neues Leid warten. Ich will geh'n, ich will bleiben, ich will raus, ich will zurück - Man ich weiß auch nicht was ich will, es macht mich so verrückt. Meine Gedanken sind wirr, der Verstand im Kampf mit sich selbst - Ich dreh mich um, laufe zurück und durchlebe alles von vorn, weil nichts mich hält. Das Spiel hat irgendwann ein Ende, das GameOver steht kurz bevor - Weil ich nicht nur die Kontrolle über mich sondern auch über mein Leben verlor'. |
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@xVannix Ich finde dein Gedicht sehr gut geschrieben und auch etwas traurig, aber sehr schön ;) |
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Dankeschön euch beiden. :) Ich hab mal meinen momentan Lieblingstext rausgekramt, der ist vom 24. Oktober da waren mein Ex und ich noch keinen Monat getrennt - war echt ne verkorkste Beziehung, ein Glück ist die Zeit vorbei. :rolleyes: Die Uhr meines Lebens.. Die Uhr tickt, der Wind vor meinem Fenster weht - Doch ich sitze hier im luftleeren Raum, weiß nicht wie es weitergeht. Wo steht es schon geschrieben, was mein Schicksal von mir will.? Ich höre ständig tausend Stimmen und dennoch ist es still. Die Uhr tickt, einmal, zweimal, dreimal.. Die Zeit vergeht, also was hab ich für eine Wahl. Das Tal meines Lebens ist zu tief, ich komm nicht mehr raus. Möchte nurnoch sagen, dass ihr euch nicht zu bemühen braucht. Denn auf eure Hilfe kann ich verzichten, es bringt alles nichts mehr. Das ist auch der Grund, warum ich mich gegen die Schmerzen nicht wehr'. Die Uhr tickt, mein Atem wird schwach. Wisst ihr überhaupt, dass ich das hass'? Das, was mich so kaputt macht, was mir alles ruiniert - Es ist das Leben selbst was nach meinen Schmerzen giert. Es ist als wollen mich alle leiden sehen und doch sieht es keiner. Wer sieht es dann schon wenn ich mit dem Auto in einen Baum fahre.? Wer sieht es, wenn ich mit einem Strick in der Hand in meinem Zimmer steh'.? Wer sieht schon den Wind, der leise um meine Narben weht.? Die Uhr tickt, das Licht in meinen Augen wird schwach. Wisst ihr überhaupt, dass ich das hass'? Es reicht mir jetzt, lieber häng ich mich auf - Als ständig zu hören, dass mich mal kurz wer braucht. Ist ja schön, dass ich für jeden Scheiß zu haben bin. Doch bin ich trotz allem keine Puppe sondern nur ein Kind. Missverstanden, gehasst und nur benutzt. Ich bekomme täglich nur neue Schmerzen statt Schutz. Und gewusst hat es keiner, keiner hat mein Leid gesehn'. Alle sehen meine Maske, keiner meine Tränen. |
Du hast echt Talent. Ist wunderschön geschrieben und "trifft den Nagel auf dem Kopf". Ich finde es auch schön, dass sich immer wieder die Uhr mit reinschummelt ;) Die letzte Strophe geht echt unter die Haut, sehr trauriger Inhalt :o |
Ihr könnt so gut Gedichte. :eek: Ich kann das ganz und garnicht. Ich versuche imomment so eine Art Buch zu schreiben. ^^ Gibt es hier welche unter euch die Geschichten gut koregieren können, bzw. schon einmal drüber lesen können/wollen? |
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Was verstehst du unter Korrigieren, nur Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung oder noch mehr? |
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Tut mir leid, dass ich dich brauch' .. In diesem Augenlick - ja - grad' in dieser Zeit. Ist nur all' das wertvoll, was für immer bleibt. Das, was heilt, was deine Wunden kennt und verschließt. Doch wie soll das alles gehen, wenn's dich nicht mehr gibt? Du warst alles für mich, es tut mir doch so leid. Ich würd' ja gerne sagen: "Bitte bleib!" Doch jetzt, seit du fehlst, geht das Chaos wieder los. Ich frage mich den ganzen Tag: "Was mach ich bloß?" Los! Komm, komm zurück zu mir, ich brauche dich! Ja ich brauche dich so sehr, doch du mich nicht. Dir ist es egal, ich bin und bleibe das, was ich war: Wertlos - ständig ist meine Welt in Gefahr. Ich zerstör sie selbst, so wie ihr es mit mir getan habt. Mein Blickfeld bleibt ständig grau, leer und matt. Es fällt mir so schwer dir das zu sagen. - Möchte diesen Schritt doch nicht wagen. Tragen werd' ich mich und all die Lasten. - Letzendlich ward' ihr es, die mich hassten. Für alle Taten, was auch immer ich gemacht hab. Und dann war ich es, die still am Boden lag. Auf dem kalten Boden, in meinen blutigen Tränen. Wollte ich wirklich immer alles geben? War ich wirklich so gemein zu euch? Seid ihr es nun, die es so sehr freut - Dass ich vollkommen kaputt bin, nie wieder aufsteh? Ich keinen Wert mehr in meinem eigenen Leben seh? Bin gefangen in einem Meer ohne Strand. Ich bitte dich, reich mir ein letztes Mal deine Hand! (05.10.2012 - 4 Tage nach der Trennung mit meinem Ex, der eigentlich keinen Plan von meinem Leben hatte, weil er ein verdammter Egoist ist! Keine Ahnung wie ich mit sowas überhaupt ein halbes Jahr zusammen sein konnte.. Vielleicht, weil ich einfach mal wieder jemanden brauchte, dem ich vertrauen kann - und dann passiert so ein Sche*ß -.-') |
Gefrorenes Herz.. Kaltes Eis umschließt ihr Herz, es gefriert in der Zeit. Sie kann sich nicht helfen, wenn sie nicht mehr weiter weiß. Vielleicht gibt es Hoffnung, doch sieht sie sie nicht. Weil es einfach nichts gibt, was ihr noch Hoffnung bringt. Sie schließt ihre Gefühle in sich ein, versucht zu leben. Immer weiter gehen, weiter nach neuen Taten streben. Doch das einzige was sie kann ist zu leiden - ganz allein. Sie versucht zu weinen, doch ihr Verstand sagt nein. Keine Schwäche zeigen, setz' die Maske wieder auf. Sei einfach da, wenn dir jemand sagt, dass er deine Hilfe braucht. Für irgendetwas scheint man ja immer gut zu sein. Gut genung um zu helfen - doch hinterher ist man wieder allein. Es tut mir leid, aber ich seh' den Sinn einfach nicht. Es kann mir auch keiner sagen, was das Leben hier bringt. Also, was macht es schon, wenn ich einfach verschwind'? Was bleibt mir auch anderes übrig, wenn mir das Leben aus den Fingern rinnt? Ich kann das nicht mehr, ich will endlich weg, doch geht das nicht. Ich weiß nicht warum, ich kann es nicht und dafür hass' ich mich. Ich hasse mich für meine Fehler und für all die Zeit, die ich hier verschwende. Was soll ich noch sagen?, ich will einfach sterben, denn keiner reicht mir seine Hände. Wie soll ich aufstehen, wenn meine Beine gelähmt sind durch all den Schmerz? Wie soll ich weiter leben, mit einem gefrorenen Herz..? |
Stille Schwäche Der Tag vergeht, das Dunkle verdrängt das Licht. Doch selbst am Tage sehe ich die Strahlen der Sonne nicht. Nichts - das ist, was ich Tag und Nacht noch fühle. Verzeiht mir bitte, wenn ich ständig nur noch lüge. Wenn ich sage es geht mir gut, es dann doch nicht so ist. Weil ich weiß: Ich bin auch nicht mehr als ein Nichts. Hört auf mir ständig zu schreiben, ich will nicht wissen was ihr macht. Wie ich mich gerade fühle? Mir gehts echt beschissen, wenn ihr fragt. Wenn ihr mir sagt, wie toll doch euer Leben so ist. Dann verzweifel ich, weil es bei mir nicht so ist. Weil nichts einfach so läuft, wie ich es einfach will. Deshalb bleibe ich am Boden liegen und bleibe still. Stehe nicht mehr auf, bin zu geschwächt von all den Kämpfen. Bin zutiefst verletzt, bin ständig nur gehetzt von Gefechten zu Gefechten. Doch das waren jetzt die allerletzten, ich habe genug davon. Denn wer sah es schon, als statt Tränen Blut aus meinem Auge ronn'. Sagt mir doch, wann all der Schmerz endlich aufhört mich zu quälen. Sagt mir doch, wann ist es endlich Zeit für mich zu gehen? Seht ihr nicht, was ich sehe? Das sind Narben der Vergangenheit. Das sind alte Wunden, das, was von großer Schwäche zeugt. Von der Schwäche tief in mir, doch zeige ich sie nie. Ich zeige sie nicht, nicht wenn ich nicht endlich flieg'. Es ist der letzte Schritt, stehe mit den Füßen am Abgrund. Es ist der letzte Ausweg, der mir noch bleibt und - Ich wage ihn erst, wenn auch der letzte Funken Hoffnung stirb. Erst, wenn auch der letzte Mensch nach meinem Leiden giert. |
Innerlich tot.. Du liegst jeden Abend da, es zerfrisst dich. Du stirbst jedes Mal aufs neue, du kennst dich nich'. Du sehnst dich danach, willst, dass der Schmerz vergeht. Doch er bleibt, es gibt ihn - solange du lebst. Ich weiß wovon ich rede, wenn ich sag ich leide. Und ich weiß was ich meine, wenn ich sag "Ich kann nicht mehr weinen". Verdammt ich bin kaputt, mir fehlt die Kraft - es geht nicht mehr. Was soll ich denn noch machen, sag es mir - es ist so schwer. Ich vermisse all die Tränen, sie haben noch gezeigt - Dass ich Gefühle hab und ein Gespür für all die Zeit. Doch jetzt muss ich sie vermissen - aufgeben. Keinen Schritt mehr geh'n - aufhör'n zu leben.. |
Ich will wieder sehen.. Du gehst sturr voran, den Blick zum Boden gesenkt - Deine Gedanken kreisen wild, denkst an Gott & die Welt. Du glaubst es gibt nichts was dich hält, keiner der dich versteht - Dass keiner sieht wie du leidest, diesen steinigen Weg alleine gehst. Du siehst die anderen, sie lachen und freuen sich - Und ich, ich sehe mich, verdammt, ich sehe nichts. Der trübe Nebel meiner Seele versperrt die Sicht - Und was mach ich? Man, ich suche das Licht! Wo ist der Strahl der Sonne, der, der mich wärmen soll? Und wo bin ich, als kleines Kind, noch so hoffnungsvoll? Was hat mich so kaputt gemacht, wieso heilt es nicht? Muss ich erst schreien, weil niemand hört, wenn es spricht?! Wenn mein Flüstern ertönt, die Stille um mich zu durchbrechen - Wenn ich wieder aufstehe, weiter versuche zu kämpfen.. Ich kann nicht mehr - mir fehlt all die Kraft noch weiter zu gehen - Ich bin blind vor Hass, dem Hass auf mich selbst - ich will nur wieder sehen .. Sehen wie das Leben ist, wenn man Gefühle spürt, der Zorn vergeht. Wenn die Welt sich weiter dreht, nicht der Tod vor dir steht.. |
Ich werde für dich da sein.. Menschen kommen, Menschen gehen - Gründe gibt es nicht - Doch das einzig wichtige zu wissen ist für mich: Dass du weißt, dass ich niemals einfach gehen werde - Dass ich jeden Tag an dich denke, solange bis ich sterbe. Weil ich weiß, wie schwer das alles für dich hier ist - Und es ist schade, dass dich nicht jeder akzeptiert wie du bist. Denn du bist ein so wundervoller Mensch, so viel Güte im Herz - Doch wird das leider überdeckt von all dem Schmerz. Der dich belastet, den du täglich mit dir trägst - Solltest du mal gehen: Weißt du schon jetzt, dass du mir fehlst. Es gibt Tage, an denen läuft alles anders als geplant - Und es gibt Tage, an denen man alles gerne verdammt. Aber die Sonne wird jeden Tag wieder aufgehen, ein kleiner Hoffnungsschimmer - Ich werd dir helfen, für dich da sein - für immer.! |
(Noch ohne Titel) Dein Blick der starr sich festigt - An dem Leid der Zeit sich hält. All das Glück verlässt dich - Steigt auf während du fällst. Das Herz zersplitternd in der Brust - Aufschneidend das leidene Fleisch. Zerfressend all der schmerzlich Frust - Gebrochen wie der schwächste Deich. Die Knie schwach so wie - Ein hungernd junges Wesen. Glaubt man doch mal nie - Das sei es nun gewesen. Vor der Tür stehend der Tod - Mit der Sense nach der Kehle giert. Suchend nach der großen Not - Die Welt um dich gefriert.. Mal etwas anders geschrieben als sonst.. |
Gefrorene Welt.. Der Zeiger der Uhr des Lebens steht - Keine Erinnerung, kein Moment der noch vergeht. Still und starr wie Eis um all das Leid - Kein Wind der weht, jede Stimme schweigt. Rote Flecken in dem reinen Weiß des Schnees - Wie ein leichter Schleier, der sich um dich legt. Trotz all der Farben scheint die Welt in Grau - So wie am frühen Morgen, der Nebel und Tau. Als wäre all das Leben der Welt wie ausgehaucht - Und über die Erde legt sich langsam eine Schicht aus Staub.. |
Veränderung.. Mein Leben es vergeht, eine Maske die grad fällt - Steine auf den Wegen, niemand da der mich nur hält. Wie ein Baum, grad gefällt, alles Leben ausgehaucht - Was such ich auch noch hier, wenn mich doch scheinbar niemand braucht. Mir raucht der Schädel, alles hier tut weh - Das Stechen in der Brust, es wird wohl nie wieder vergehn'. Das Wasser steht mir bis zum Hals, ich drohe zu ertrinken - Und wie bei jedem Mensch folgt auch der letzte Sinn, ich werde noch erblinden. Keinen Blick für das Wahre, Lügen hier und Lügen dort - Ich wünsch mich fort, an einen weit entfernten und geheimen Ort. An dem meine Träume nicht zerplatzen, jeden Tag die Sonne scheint - Und nicht all die Versprechen zerbrechen, alles nur Trug und Schein. Denn mir reichts, ich hab endgültig genug gesehen - Ich will das nicht mehr, erlöse mich, mir wird das hier nicht fehlen.! Alles wird vergehen, jedes Leben, einfach ohne Wert - Die Lektion der Prüfung, die uns niemand mehr so lehrt, Wie es das Leben tut, es stellt dich auf die Probe - Hälst du es durch, oder wechselst du die Masken in deiner Gardrobe.? Gibst du dich wie du bist, oder biegst du dich für andere.? - Man ist nicht mehr man selbst, wie Marionetten oder Gefangene. In diesem Käfig aus Leid und Dreck, nichts Schönes was dir hilft - Du willst, dass sich das ändert? Dann nimm die Pille, die dich killt.! Der letzte Atemzug ausgehaucht, die Schlinge um den Hals - Brennt dir nun nicht mehr der Schmerz, wie in der Wunde noch das Salz. Es ist erlösend, keiner da der dich verletzt - Doch auch wenn du es nicht glaubst, keiner da der dich ersetzt.! |
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