| wollmonster | 23.11.2015 22:49 | Zitat:
Zitat von Jinro
(Beitrag 849200)
Hybrid ist erst mal kein besondere Zucht, sondern nur der technische Ausdruck für das Kreuzen zweier Rassen. Züchtet man zu lange reinrassig, kommt es zur sogenannten Inzuchtdepression. Das heißt die Leistungsfähigkeit der Zucht nimmt ab. Um das zu verhindern kreuzt man eine reinrassige Linie mit einer anderen und erhält einen Mischling/Hybrid (oder altdeutsch Bastard). Die Genauffrischung bewirkt einen Heterosis-Effekt und damit eine verbesserte Leistungsfähigkeit über einige Generationen. Der Effekt klingt genau dann ab, wenn man die Hybridlinie zu lange reinrassig vermehrt wird und es damit wieder zur Inzuchtdepression kommt.
Heißt für dich: Hybridhuhn ist nicht gleich Hybridhuhn, vielleicht hat deine Bekannte einfach nur die leistungsfähigste Brut ausgewählt. Willst du das nicht, musst du nach reinrassigen Hühner suchen. Beispielsweise Poulet de Bresse aus Frankreich oder Lachshuhn. Ersteres bekommt man im Feinkosthandel, letzteres gelegentlich beim Biobauern. | Ja ich weiß was ein Hybrid ist . In der Hühnerhaltung ist es eben so das Fleischhuhnhybriden gibt die alle wie oben genannt aussehen , da sie einfach auf unnormal große Muskelmasse gezüchtet sind. Die werden in großen Farmen gezogen und als Jungtier abgegeben. Dann gibt es noch die Legehuhnhybriden, die auf sehr hohe Eiermasse gezogen sind. Beides recht ungesund für die Tiere.
Beu den Legehennen kommt noch das töten der männlichen Küken dazu, da sie einfach normale Fleischleistung hätten und sich die Aufzucht nicht lohnen würde. ich kenne einen Legehybridhahn der einfach wie ein normaler Mischlingshahn ausschaut.
Mal zurück zu meiner Frage:
Achtet ihr darauf und welche Möglichkeiten gibt es nicht Hybriden zu kaufen? Neben dem Natur und Respekt und eventuell den Geflügelzüchter aus dem Verein den man kennt? |