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Oma lehnt jegliche Hilfe ab. Sie braucht auch kein Essen auf Rädern, weil den Fraß kann sie selbst kochen... Sie merkt leider scheinbar überhaupt nicht dass sie nicht so gesund ist wie sie eben meint. Sie wurde ja auch aus dem BKH entlassen, weil sie gesund ist! Das Amtsgericht hat mir als Betreuerin auch mündlich bestätigt, dass ich recht habe es nicht verantworten zu können. Ich hab mit dem HA heute telefoniert. Ich werde Oma am Freitag zu einem Termin hinfahren, dort soll er sie mal anschaun und sich ein Bild machen und auch erwähnen, dass sie ja nicht mehr in die Tagespflege geht. Er schreibt mir eine Bescheinigung, aber er darf es Oma nicht sagen, dass sie in ein Heim muss ohne eine andere Möglichkeit, weil sie dann unberechenbar ist. Vll druck ich ihm noch ein paar Bilder aus, damit er auch weiß wie ein Standardkühlschrank und Lebensmittellagerung aussehn...Das muss ich ihm vorher nocheinmal schriftlich aushändigen....das ist momentan einfach nur Psychostress...es wäre einfach das Beste, wenn sie selbst in ein Heim wollen würde. So geht es halt nur mit einem Gerichtsbeschluss, den ich auf den Weg bringen muss :(. Ich bin froh, wenn das alles vorbei ist....hab jetzt schon wieder die ganze Zeit Magenprobleme |
Es tut mir sehr leid Gerti. Ihr habt wirklich eine schwierige Situation mit der alten Dame. |
Auch wenn es hart ist, es geht nicht anders. Ihr könnt das nicht mehr leisten. Und nein, sie merkt nicht wie krank sie ist - sie kann es nicht merken, weil ihr Gehirn das nicht mehr einordnen kann. Für sie ist alles in Ordnung, nur die Menschen um sie herum werden immer komischer, erzählen dummes Zeug und wollen ihr was einreden - so sieht das aus ihrer Sicht aus, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil ihr Gehirn ihr das so vorgaukelt. Versuch, das ganze so wenig wie möglich an dich heran zu lassen. Ich weiß dass das sehr leicht geschrieben, aber schwer getan ist. Trotzdem brauchst du dir keinen Kopf zu machen, du machst alles richtig. Schau am besten nach Heimen die auf Demenzerkrankungen spezialisiert sind. Die Mitarbeiter dort sind geschult, um mit solchen Fällen umzugehen und die Heime sind oft sehr viel besser gegen abhauen gesichert - das ist ja bei Demenzkranken ein recht bekanntes Problem. |
Lieb von Dir Olag :).....wenn man sich nicht so hinterhältig vorkommen würde. Außerdem muss ja dann entweder das Haus verkauft oder die Wohnungen schnell renoviert werden, dass sie vermietet werden können, damit der Rubel für die Unterbringung rollt. |
Was den Hausverkauf betrifft, könnt ihr evtl. mal mit dem Sozialamt sprechen - die geben durchaus in Fällen wo die Heimkosten erst nach Verkauf einer Immobilie gedeckt werden können, auch mal Darlehen. Sie lassen sich dagegen eine Sicherungshypothek eintragen, und kassieren dann den von ihnen verauslagten Teil des Verkaufserlöses ein. |
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Mensch, gerti! Weiß gar nicht, was ich schreiben soll.... :( Es tut mir so leid, dass du so eine schwere Zeit durchmachen musst. Ich wünsche dir für alles Kommende viel Kraft und das sich alles so regeln lässt, wie du es dir vorstellst. Ich drück dich mal! :) |
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Ich würde an deiner Stelle mich mit dem Freund nur noch unter Zeugen überhaupt treffen, damit du die Möglichkeit hast zu sagen: "Frag die anderen, da läuft nichts." Die Eifersucht ist für sie genauso quälend wie für den Freund (soweit er fälschlicherweise verdächtigt wird und an der Sache wirklich nichts dran ist) und für dich. Hält das Verhalten allerdings längere Zeit an, sabotiert sie deine Arbeit oder greift dich gar körperlich an, dann ist es Zeit dass du dich an deine Vorgesetzten wendest. Schreib dazu am besten jetzt schon jeweils abends auf was du den Tag über eingesteckt hast - mit Datum. Dann hast du was in der Hand wenn du zum Chef gehst. |
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Gerti jetzt bist Du immerhin mal ein paar Schritte weiter gekommen. Ich halte feste die Daumen das ganz schnell ein (guter) Platz frei wird. Und mach Dir bloss kein schlechtes Gewissen. Manches kann man beim besten Willen nicht leisten. |
Jetzt hab ich auch einen Platz in einem Curanum Heim gefunden. Er wird am 2.3 frei und wird für Oma blockiert. Sie wissen bescheid, dass wir auf einen Platz in diesem Demenzzentrum warten. Es ist dort Kurzzeitpflege auf der beschützen Demenzstation möglich sowie ein Übergang zu einem festen Heimplatz, sollte es Schwiemu dort womöglich gefallen. Freitag ist der Termin beim HA und am WE schreibt mir die Tagespflegeleitung einen Bericht über den "Rauswurfgrund". So kann ich am Montag meinen Antrag im Amtsgericht als eilig abgeben. Es ist zwar ein Bärenaufwand momentan, aber immerhin bin ich erfolgreich :). Der Pflegedienst (auch von Tagespflege) der ja täglich zu Oma die Tabletten bringt ist auch ziemlich mitgenommen wegen ihr. Weil sie ständig zum heulen anfängt, weil sie es nicht versteht, dass sie nicht mehr kommen darf....also für alle Beteiligten kaum auszuhalten. Ich hoffe es geht alles schnell über die Bühne, wobei es mir vor dem Tag entsetzlich graut, wo sie von zu Hause raus muss. Wenn ich mir vorstelle, ich werde ohne dass ich es nachvollziehen kann von meinem Eigentum weggenommen und in ein Heim gesteckt und darf nie wieder nach Hause, weil alle sagen sie kann nicht mehr allein bleiben....das ist einfach nur grauenvoll! Und womöglich müssen wir dann die Polizei auch wieder holen.... sie wird uns alle so hassen! |
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Gerti, ich kann in etwa nachempfinden, wie es dir momentan geht. Vor nun fast 15 Jahren habe ich meinen jüngeren Bruder in ein Heim geben müssen. Mein Bruder lebt von Geburt an mit einer geistigen Behinderung. Nachdem mein Vater gestorben war und meine Mutter sehr krank wurde, konnte er nicht mehr zuhause betreut werden. Damals tat es mir in der Seele weh, ihn zu diesem Heim zu begleiten und schließlich dortlassen zu müssen. Ich kam wie eine Verräterin vor, aber ich war voll berufstätig und konnte ihn nicht Tag und Nacht versorgen und beaufsichtigen. Nun lebt er schon fast 15 Jahre dort. Die Anfänge waren nicht einfach für ihn. Mittlerweile fühlt er sich dort sehr wohl - es ist sein neues Zuhause geworden. Dort hat er seine Freunde und seine Arbeit in der Werkstatt. Er will gar nicht mehr woanders sein. Gerti, ich wünsche dir, dass auch deine Schwiegermutter bald in ihrer neuen Bleibe heimisch wird und sich nicht allzu sehr dagegen sträubt. Du tust das Richtige! Ich wünsche dir/euch ganz viel Kraft. |
Lupine... Wenn ich deine Worte hier so lese zum Thema Demenz, dann kommen mir die Tränen. Du drückst das so schön aus, und es stimmt so sehr... Meine Stiefoma starb an Alzheimer. Das war wirklich die Hölle. Meine Oma mütterlicherseits starb an Demenz, auch das war für uns zwischenzeitlich sehr anstrengend. Wobei sie nicht gemein oder böse, sondern einfach nur "nervig" wurde. Aber sie hat mich 2 Wochen vor ihrem Tod noch einmal erkannt, für Sekundenbruchteile. Das war so schön, das hat mich alle Nervereien vergessen lassen. Meine Oma väterlicherseits lebt in einem Altenheim, sie ist dement mit noch einer Zusatzerkrankung. Sie ist lieb, aber sie wird zunehmend egoistisch und das mit Brachialgewalt. Das ewige Wiederholen von Allem ist dabei fast schon nebensächlich... aber die gemeinen Spitzen in jede Richtung tun manchmal sehr weh. Ich danke dir für deine schönen Worte! |
Ich habe ja auch sehr viel mit Demenzkranken zu tun. So schwer und so anstrengend der Umgang mit der Krankheit oft ist gibt es doch, auch in fortgeschrittenen Fällen immer wieder wunderbare Momente. Das sind die Momente die, im erweiterten Sinne, auf der Gefühlsebene stattfinden. Auch wenn man oft meint es wäre so vieles was den Menschen einstmals ausgemacht hat verloren gegangen. Was ich schon zusammen mit Demenzkranken aber auch über durch die Krankheit entstandene Situationen gelacht habe. Miteinander. Herrlich. Und das ist auch ganz wichtig und hilft einem oft tröstlich über die Situation und die Schwere die daraus entsteht. |
Die letzten drei Monate waren soo schön ruhig ohne die Kollegin. Wegen mir hätte sie gern weiter krank bleiben sollen. Kaum ist die wieder da und du hast nur noch mehr Arbeit. Weil die nix macht. So ätzend.. Und dieses ewige Gejammer geht mir so auf den Keks! Noch so und so viel Tage bis zur Rente..so nervig. Hoffentlich ist bald September!!!!!!!! |
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Ich bin so stolz, endlich mal meine Klappe aufgemacht zu haben, denn das was meine Mitarbeiterin mit mir und meinen Kolegen gemacht hat, macht man nicht auf der Arbeit. Gestern hatte sie durch mich endlich mal ein schönes Gespräch und Flux war man wieder so oberfreundlich. Und trotdem werde ich sie jetzt Ignorieren und das so lange, bis sie sich Persönlich bei mir entschuldigt. So lange sie sich nicht entsculdigt, werde ich nur die Fragen beantworten, die auf die Arbeit bezogen sind,alle anderen Fragen und Kommentare werden rigeros Ignoriert. Sie wird schon sehen was sie davon hat. Anschnauzen und Treten lasse ich mich nicht mehr, alle die es tun werden Ignoriert (auch mein Papa :mad:, Nervensäge hoch 3). Ach war das ein Herlicher Brief an dieses Biest von Mitarbeiterin, der allerdings nur an unseren Meister und unsere Sozialarbeiterin ging, hehehe. Mal sehen wie lange es so "Friedlich" bleibt. |
:cuss: Diese Schei* Werkbank im Keller! Das Ding geht mir bis zur Brust, das heißt ich muss auf einen Hocker steigen oder auf den Boden sitzen und da sägen. Lea holt sich extra diese doofe Gehrungslade damit die noch doofere Latte auch grade wird :mad: Einspannen kann man dieses blöde Ding nicht, das biegt sich zu sehr zusammen. Also, Ich steh auf dem Hocker, in der einen Hand die Gehrungslade in der Anderen die Säge. Säge ist zu dünn und wackelt in dem Spalt ==> Latte wird trotzdem schief. Weil die blöde Gehrungslade auch nicht stillhalten wollte hat die auch gewackelt :cuss::cuss::cuss: Ich will einfach die gleiche Ausrüstung wie in der Schule, da ist alles viel einfacher :cryin::mad2: |
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