Zitat:
Zitat von iLulu
(Beitrag 702721)
Madzia, ich wollte mit meinem Post deine Religion nicht schlecht reden. Ich denke sogar, dass es in vielen Fällen so läuft wie bei dir. Allerdings glaube ich auch nicht, dass diese Artikel, die es massenhaft gibt, alle gelogen sind. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Vielleicht gibt es einfach solche und solche...je nachdem in welcher "Gemeinde" man ist. Das ist ja bei anderen Religionen auch so - einige nehmen es zu genau, einige nehmen es gar nicht ernst und wieder andere finden genau den richtigen/angemessenen Weg.
Dennoch finde ich einige Ansichten und Vorgehensweisen, die zumindest akzeptiert werden, nicht richtig.
Ich habe aber auch nicht erwartet, dass du die Artikel liest oder dass du sagt, stimmt, das und das finde ich auch blöd.
2 Fragen interessieren mich noch:
Wenn du dich nicht hättest taufen lassen und den Zeugen den Rücken zugekehrt hättest, was wäre dann passiert?
Wie hast du für dich entschieden, dass du getauft werden möchtest? Hast du dich bewusst mit deiner und anderen Religionen auseinander gesetzt und sie dir dann rausgesucht? Oder wie läuft das ab? |
Ja da hast du vollkommen recht, wir sind ja alle unvollkommen. Auch ich kenne welche von uns, die es in meinen Augen mit Vielem übertreiben, nur ist nicht die Religionsgemeinschaft daran Schuld. Dennoch muss ich leider oft feststellen, dass das Fehlverhalten einzelner Mitglieder von uns, auf alle Zeugen übertragen wird.
Als ich z.B. meinen Mitschülern damals sagte, welcher Religion ich angehöre, erntete ich fast immer entsetzte und zugleich verwirrte Blicke, denn ich war ja gar kein fanatischer Einzelgänger, mit dem niemand etwas zu tun haben wollte :rolleyes:
Zu deinen Fragen:
Was meinst du damit; was dann passiert wäre? Ich hätte sicher meine Eltern enttäuscht, aber sonst wäre nichts passiert.
Ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht mehr genau daran erinnern, ab wann ich den Wunsch hatte mich zu taufen. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da waren Dinge wie Gott und Religion gar nicht so wichtig für mich. Alles, was ich diesbezüglich tat, tat ich aus Gewohnheit. Durch meine Eltern habe ich meine Religion natürlcih schon seit frühester Kindheit gekannt.
Irgendwann, zwischen 15 und 16, hab ich dann angefangen mir Gedanken darüber zu machen, ob ich nun Zeuge werden wollte, oder nicht und habe mich dafür entschlossen.
Zugegebenermaßen habe ich mich mit keiner Religion so intensiv befasst, wie mit meiner, aber ich hatte bis jetzt auch nie Fragen bezüglich Gott oder der Bibel, die ich mir nicht selbst hätte beantworten können, oder die ich mir nicht hätte erklähren lassen können.
Einige Zeit lang habe ich mich mit der katholischen Religion befasst, denn meine Tante ist streng katholisch. Allerdings bin ich da auf Lehren gestoßen, die nichts mit der Bibek zu tun haben oder ihr sogar wiedersprechen.