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Loveless_ 14.05.2015 22:56

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 761253)
Du missverstehst sie. Das ist kein Schreien, das ist der Paarungsruf der Fledermäuse. Sie will sich halt Batman angeln.

Ich kann nicht mehr :rofl:

LuLu03 14.05.2015 22:57

Reicht ihr der langhaarige "Kunst"Händler nicht mehr hin?
ist der eigentlich taub oder ist das gequäke in englisch erträglicher?

Jinro 14.05.2015 23:00

Zitat:

Zitat von LuLu03 (Beitrag 761256)
Reicht ihr der langhaarige "Kunst"Händler nicht mehr hin?
ist der eigentlich taub oder ist das gequäke in englisch erträglicher?

Watt? Sorry ich bin bei solchen Themen nicht up-to-date, weil selbst Wiese im Wachstum spannender zu beobachten ist.

LuLu03 14.05.2015 23:02

Der gute Vito Schnabel na mensch Jinro du könntest ruhig mal ein paar Klatschblätter lesen in deiner wenigen Freizeit!

Blacky2009 14.05.2015 23:10

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 761239)
Die werden sicherlich einen neuen Sendetermin finden. So viel gratis PR verdoppelt doch die Quote.

Lustig genau das hat mein Vater auch gesagt :rolleyes:

Zitat:

Zitat von Loveless_ (Beitrag 761240)
Ne, da läuft jetzt glaube ich Criminal Minds oder so.

Blind side läuft

Zitat:

Zitat von Loveless_ (Beitrag 761244)
(kleiner Fun-fact am Rand:
Heidi Klum soll schreiend aus dem Gebäude gelaufen sein :rofl:)

Ich weiß nicht so lustig finde ich das ganze gar nicht.
Stefanie die Gewinnerin vom letzten Jahr hat immer Videos auf Snapchat gemacht und da war wirklich ziemliche Panik ...

Jinro 14.05.2015 23:10

Zitat:

Zitat von LuLu03 (Beitrag 761260)
Der gute Vito Schnabel na mensch Jinro du könntest ruhig mal ein paar Klatschblätter lesen in deiner wenigen Freizeit!

Selbst mit 168 freien Stunden pro Woche würde mir so eine Zeitverschwendung im Traum nicht einfallen.

Zitat:

Zitat von Blacky2009 (Beitrag 761263)
Lustig genau das hat mein Vater auch gesagt :rolleyes:

Er wird Recht behalten, wetten?

LuLu03 14.05.2015 23:12

Zitat:

Zitat von Blacky2009 (Beitrag 761263)
Lustig genau das hat mein Vater auch gesagt :rolleyes:


Blind side läuft


Ich weiß nicht so lustig finde ich das ganze gar nicht.
Stefanie die Gewinnerin vom letzten Jahr hat immer Videos auf Snapchat gemacht und da war wirklich ziemliche Panik ...

Wenn sie noch zeit für videos hatte scheints ja nicht so schlimm gewesen zu sein:rolleyes:

hasis2011 14.05.2015 23:14

Wer ist Vito Schnabel? :confused: Muss man den kennen? Wieder ein Bodyguard von ihr? :o

Loveless_ 14.05.2015 23:27

Zitat:

Zitat von Blacky2009 (Beitrag 761263)


Ich weiß nicht so lustig finde ich das ganze gar nicht.
Stefanie die Gewinnerin vom letzten Jahr hat immer Videos auf Snapchat gemacht und da war wirklich ziemliche Panik ...

Klar ist das nicht lustig...allerdings gönne ich mir den Spaß einem Menschen der total darauf steht Pelz zu tragen, der Delfinarien in seiner Show anpreist und der Mädchen als "zu dick zum Modeln" bezeichnet ein wenig dumm da stehen zu lassen :rolleyes:

LuLu03 14.05.2015 23:29

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 761267)
Wer ist Vito Schnabel? :confused: Muss man den kennen? Wieder ein Bodyguard von ihr? :o

Ne ivh sag doch ein Kunsthändler aber ich glaub Hauptberuf ist sohn.

chris62 15.05.2015 03:12

Zitat:

Zitat von blusheep (Beitrag 760498)
Verwöhnte Biester!

Vielleicht verleiht gerti ja...?

Ich kann Dir ja mal meine Fressraupen pumpen. Die mümmeln jetzt hier um die Wette, wenn Finny läßt. Sie hockt sich nämlich mittenmang ins Fressen, ist alles ihrs. Das wär doch was für sie.:willy_nilly:

Clagiostro 15.05.2015 06:01

Guten Morgen,

Toflolesa und Mucki1, ich hatte auch schon mehrere Hunde jeweils schon als Welpen gekriegt. Da waren die Rüden auch immer schön dickköpfig/stur.

Ich habe meine Hunde immer nur die erste Woche an der Leine geführt und danach die ganze Erziehung ohne Leine gemacht. Erst wenn sie ohne Leine alles Kommandos/Anweisungen brav befolgten kam noch ein Leinenführigkeitstraining z.B. beim Radfahren.
Aber die konnten früher ohne Leine am Rad bei Fuß gehen als mit!

Für mich ist das eine Frage der Einstellung des Halters dem Hund gegenüber bzw. sein Wille den Posten des Rudelchefs zu kriegen/behalten.

Ein gut erzogener Hund macht die Spaziergänge oder das Zusammensein mit ihm zum Vergnügen und nicht zum Stress.
Wir wohnten ja jahrelang in Berlin und da gibts sehr viele Hunde und Straßenecken und Fahrzeuge, da muß ich mich auf meinen Hund verlassen können.
Meine wurden z.B. so trainiert, dass sie wenn sie fremde/andere Hunde sahen stehenblieben und auf meine Erlaubnis zum Weiterlaufen warteten. Auch wenn da gerade ihr bester Freund kam.
Und auch ne läufige Hündin auf der anderen Straßenseite war kein Grund ohne Erlaubnis rüberzulaufen!

Toflolesa 15.05.2015 06:35

Stimmt schon, nur leider sind nicht alle Hunde und natürlich Hundebesitzer gleich.
Was du beschreibst ist der traumhafte Idealfall :thumbsup:
Meine Kim, die vor kurzem gegangen ist, hat in ihrem ganzen Leben noch keine Leine gebraucht, sie war anfangs Einzelhund und ich behaupte mal, dass auch meine Anderen 4 gut erzogen sind. Ich kann problemlos mit Allen gleichzeitig spazieren gehen ohne das es im Chaos endet :smilewinkgrin:

Einer meiner Hunde ist ein Angsthund. Bekommt Panik bei allem was sie nicht kennt. Fremde Menschen dürfen sie nicht mal anschauen. Die brauch die Leine oft als Sicherheit.
Die große, weiße ist ein Straßenhund aus Rumänien. Hat immer Hunger, dadurch auch einen starken Jagdtrieb, frisst alles was sie finden kann und ist auf fremde Hunde nicht wirklich gut zu sprechen.
Und ganz ehrlich. Ich beschäftige mich viel mit meinen Hunden, aber die Zeit diese Hunde zu *perfektionieren* habe ich gar nicht.

Klar, der kleine Piccco, der behütet und gut sozialisiert in einer Familie aufgewachsen und seit seiner 8. Lebenswoche bei mir ist, den ich vom ersten Tag immer überall hin mitgenommen habe und der auch sehr auf mich fixiert ist. Der ist auch ein Traum von Hund.

Die Mädels jetzt ja auch. Nur die Flegelphase war echt schwierig. Und die vergleiche ich einfach mit der Pubertät der Zippen oder der meiner Kinder. In dieser Zeit sind sie zum kotzen, aber danach ist wieder alles gut :smilewinkgrin:

Tierfan001 15.05.2015 08:03

Zitat:

Zitat von Clagiostro (Beitrag 761129)
und anstatt sich der Erziehung des Hundes zu widmen, gehen sie lieber an der Schleppleine mit ihm spazieren.:mad:

Das IST Erziehung, sofern man sie richtig einsetzt. Ist ja schön, dass es bei deinen Hunden ohne Schleppleine geklappt hat, aber das klappt nun mal nicht bei jedem Hund so. Und wenn die Besitzer dann trotzdem keine Schlepp verwenden und ihr Hund mir beim Spazieren zu nahe kommt, habe ich keinerlei Verständnis dafür und die Situation endet mit einem Tritt oder einer Ladung Wasser für den Hund.

chris62 15.05.2015 09:50

Über solche Hundehalter freu ich mich riesig. :thumbsup:

Wenn ich hier in der Stadt die Menschen mit ihren Hunden sehe, könnte ich die Decke hoch gehen. Was ich besonders liebe, sind die Flexleinen.
Eine Frau hatte ihn ziemlich lang laufen. Er schoß auf mich zu und schnappte mir ins Bein. Denn mit der Flexleine kann man so überhaupt nicht reagieren.
Und viele quatschen ihre Hunde total zu, da würde ich auch auf Durchzug schalten.
Hier werden die Menschen von den Hunden erzogen. Wahnsinn.

Schiett, hier ist gerade ein Vogel durch die Balkontür ins Wohnzimmer geflogen und sitzt unten an der Heizung. Weiß nicht was ich da machen soll. Der ist ganz starr vor Anst.

Au backe, muß mich mal kümmern.

Mucki1 15.05.2015 10:43

Kommt auf den Hund an und seine Geschichte . Es gibt keine Patentlösung für die Erziehung und ja ich bin Chefin und halte seit Jahrzehnten Hunde und auch der Rest der Family .
Nur nehme ich das Thema Verantwortung sehr genau und es ist ihn vielen Fällen grob fahrlässig nur ohne Leine zu erziehen .
35 kg Hirtenhundrüde in der Pubertät kann ich nicht mal eben von der Leine machen und bei Jagdhunden und nordischen Hunden würde ich auch abraten .
Wir wohnen zwar ländlich , aber hier gibt es fast nur Naturschutzgebiete und Privatgrund .
In der Stadt hatte das Problem eine andere Farbe und gefährdet Menschenleben .
Einen hundertprozentigen jungen Hund gibt es nicht , also muss der Gehorsam mit zusätzlicher Sicherheit , in dem .Fall Schleppleine trainiert werden .
Das muss keine 10 m Leine sein , das kommt auf den Hund und das Ziel an .
Bei meinem reichte es das die Leine dran war und ich notfalls drauflatschen konnte .
Wurde gern mal sehen , wie man einen jagenden , großen Junghund ohne Leine davon abhält ..... oder eben einen Schutzhund . So sehr kann man die in dem Alter nicht auf sich fixieren und von keinem Hund kann man was verlangen , was er noch nicht hundertpro gelernt und geübt hat , da kannste Chef sein , bis du grün wirst .
Das ist wohl ein gefährliches Spielchen und du solltest eine gute Versicherung und viel Demut zum entschuldigen und in Ordnung bringen haben . Und einen günstigen Blumenhändler für eventuelle Besuche in Krankenhäusern für Radfahrer und Reiter , die zufällig in deine Erziehung hineingeraten sind .

Natie 15.05.2015 11:32

Ich denke es ist da wie mit den Kaninchen, jeder sollte für seinen Hund die passende Haltung und auch Erziehungsform finden.
Da gibt es kein Non Plus Ultra.
Das muss einfach auf das Wesen, die Rasse und die Eigenschaften und Eigenheiten des jeweiligen Tieres abgestimmt sein.

Minerva 15.05.2015 18:50

Zitat:

Zitat von Loveless_ (Beitrag 761222)
Ich hab mal einen Aufregen, der schon etwas länger her ist.

Einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr war, jeder der mich um etwas bittet bekommt auch Hilfe.
Das beinhaltet auch z.B. Obdachlose die einem um Geld bitten.
Jetzt habe ich vor ein paar Wochen auf meinen Zug gewartet und mich spricht eine kleine Frau an, ob ich etwas für die Tafel spenden will.
Weil ich das sowieso machen wollte hab ich nicht lang gezögert und ihr 10 Euro gegeben, mit der Bitte, das sie es gut einsetzten und ihr noch einen schönen Tag gewünscht.
Die Frau aber meint "Ist zu wenig, ist zu wenig, die Leute geben mehr, willst du mir nicht noch was zum Essen kaufen?"
Ich meine dann, das 10 Euro für mich schon sehr viel sind und das meine Bahn gleich kommt.
Sie lässt nicht von mir ab und ich steige einfach in die nächst beste Bahn.
Ich will mich grade entspannen, bin schon ein wenig traurig weil ich jemandem was gutes tun wollte und sie es nicht zu würdigen gewusst hat...da tippt es an meine Schulter...und die Frau ist mit mir eingestiegen!
Sie sagt wieder das es zu wenig ist, das sie Hunger hat.
Ich werde langsam wütend und meine das sie mich bitte in Ruhe lassen soll, ich hab ihr schon viel gegeben und das es unverschämt ist mir jetzt so hinterher zu laufen.
Plötzlich kommt ein Mann im Anzug zu uns, ich freu mich schon, das mir jemand hilft weil ich mich echt in die Enge gedrängt gefühlt habe.
Er "scheucht" die Frau mit den Worten "Du hattest schon, jetzt bin ich dran" weg (hab mich schon gewundert) und plötzlich fängt er an "Das ist nicht meine Schwester, ich bitte um eine kleine Spende, ist nicht meine Schwester"
Ich meine, das ich ihr grade 10 Euro gegeben habe und nicht in der Lage bin noch mehr Geld zu verschwenden aber er meint die ganze Zeit nur "ist nicht meine Schwester, ich kenn sie nicht".
Irgendwann kann ich ihn dann ab wimmeln in dem ich aussteige.

Das hat mir an dem Tag die ganze Laune verdorben!
Ich bin auch noch so ein Sensibelchen das ich direkt am Bahnhof angefangen hab zu heulen wie blöde, ich war mit der Situation das zwei Leute so übel auf mich einreden doch etwas überfordert :o

ABER!
Im ersten Moment war meine Einstellung "Jetzt bekommt niemand mehr etwas von mir, so eine Situation will ich nicht noch mal erleben müssen".
Deswegen habe ich auch erst alle die mich um etwas Kleingeld gebeten haben abgewimmelt...
Aber dann irgendwann mal hat mich ein sehr verwahrloster Mann am Bahnhof um ein paar Cents gebeten.
Ich habe ihm eine Cola ausgegeben und er hat noch ein wenig Geld von mir bekommen.
Der Mann war so dankbar und glücklich!
Heute beim Spazieren gehen kam wieder ein Mann auf mich und meinen Freund zu und hat gefragt ob wir ein paar Cents für ihn hätten, er wäre erst seit kurzem Obdachlos und käme mit der Situation noch nicht so wirklich zurecht.
Ich habe ihm dann etwas Geld gegeben und ihm gesagt wo das nächste Obdachlosenheim ist, das kein Mensch in Deutschland obdachlos sein muss und das er das schon schafft.
Er war wirklich glücklich und hat sich total gefreut, das wir ihm, wenn auch nur wenig, geholfen haben.
Er hat gesagt, wenn er mich wieder sehen wollte bekomm ich das zurück und solche Erfahrungen zeigen mir, das man nicht immer gleich den Kopf in den Sand stecken soll.
Eine schlechte Erfahrung ist nichts gegen eine gute und im Grunde sind alle Menschen ja gut :)

Wollte das nur schnell mit euch teilen, gerade Menschen die Hilfe brauchen, denen ich aber nicht wirklich helfen kann, gehen mir sehr ans Herz.
Für mich war das so ein kleiner Aufreger, praktisch mit Happy End :D

Das ist ja mal ein krasser Erfahrungsbericht. Da kann man schon mal schnell verlernen, an das Gute im Menschen zu glauben. Ich hätte in der Situation in der Bahn auch Panik gekriegt.
Schön, dass du auch so positive Erlebnisse durch deine Hilfsbereitschaft hattest.

Clagiostro 16.05.2015 06:45

Guten Morgen,

ich geb "Bettlern" nichts mehr!

In Berlin stand vor dem Lidl bei uns ein Junge von ca. 13 - 15 Jahren, hatte ein Blatt Papier in der Hand und hielt es mir vor die Nase.
Auf dem Blatt stand dass er stumm wäre und für seine Behinderten-Schule sammeln würde.
Ich gab ihm 10 Euro und fühlte mich gut dabei. Draußen (der Lidl war in einem Gebäudekomplex) stand ein junges Mädchen und machte das selbe mit Blatt Papier bei den Passanten.

Gut, ich dachte es sei ja auch sinnvoll wenn die Jugendlichen zu zweit Sammeln gehen.
Eine Stunde später - kurz vor Ladenschluß - mußte ich nochmals zu Lidl und sehe die beiden Sammler kichernd und quatschend vom Einkaufszentrum weggehen!:mad:
Sie quatschten Rumänisch!

Teekannenloser 16.05.2015 08:42

Das ist ja dreist!

Es kommt immer drauf an. Wenn ich einen guten Tag habe und der Mensch, der da gerade bettelt mir leid tut, dann gebe ich auch was. Bei manchen Bettlern, die zu aufdringlich sind oder ich sehe, dass sie Hunde oder so haben (die haben natürlich teures Markenfutter) gebe ich nichts. Wer sich einen Hund leisten und ihn versorgen kann, der kann auch zum Arbeitsamt oder arbeiten gehen.

Bei mir werden meist zu Weihnachten, die Leute beschenkt, die mir besonders auffallen. Vorletztes Jahr waren es die Arzthelferinnen beim Zahnarzt, letztes Jahr einige Edekamitarbeiterinnnen. Das Strahlen von diesen Leuten werde ich so schnell auch nicht vergessen.

Kreusa 16.05.2015 12:13

Am Bahnhof, wo ich täglich fahre, sind auch immer ziemlich viele Bettler, zwischen nett und freundlich und extrem dreist und unverschämt ist da leider alles dabei.
Von mir bekommt nur einer regelmäßig was, weil ich oft sehe, wie er Leuten hilft und zwar OHNE sie danach um Geld anzubetteln. Er hilft Menschen mit schweren Koffern oder Kinderwagen, die die Treppe rauf und runterzutragen, erklärt jemandem den Weg, hilft Leuten am Fahrkartenautomaten. Und das einfach so. Das finde ich einfach sehr schön und ich denke solche Hilfbereitschaft sollte mit Hilfsbereitschaft belohnt werden.

Zum Thema Schleppleine hätte ich auch noch eine Anmerkung: Uns er Hund war zeitlebens sehr gut erzogen und hat auch aufs Wort gehört, sodass ich ihn guten Gewissens frei laufen lassen konnte (in sicherer Umgebung natürlich). Aber im Alter wurde leider sein Gehör schlechter, bis er letztenendes so gut wie taub war. Wir haben die Sprechkommandos dann auf Handzeichen umgestellt, was auch klappte, aber dazu muss einen der Hund natürlich angucken und ist, wenn er gerade in eine andere Richtung guckt, nicht mehr so gut erreichbar. Ihn aber nur noch an der kurzen Leine ausführen wollten wir aber auch nicht, weil er körperlich sonst auch noch fit war. Wir hatten dann also eine lange Schleppleine, deren Ende wir in der Hand hielten, während er laufen konnte und haben halt kurz dran gezupft, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn etwas war und er gerade in eine andere Richtng geguckt hat, damit er sich umdreht. Funktionierte (fast) problemlos.

Clagiostro 16.05.2015 12:36

Kreusa, so würde ich das auch handhaben wenn mein Hund taub würde.

Der Schäferhund jedoch ist jung und unerzogen und Herrchen findets einfacher/stressfreier ihn an der langen Leine laufen zu lassen. Die Erziehung macht doch Mühe und kostet Zeit!

Kreusa 16.05.2015 12:43

Zitat:

Zitat von Clagiostro (Beitrag 761723)
Kreusa, so würde ich das auch handhaben wenn mein Hund taub würde.

Der Schäferhund jedoch ist jung und unerzogen und Herrchen findets einfacher/stressfreier ihn an der langen Leine laufen zu lassen. Die Erziehung macht doch Mühe und kostet Zeit!

Da stimme ich dir völlig zu. Wobei es natürlich so ist, dass ein gut erzogener Hund das Leben für Hund und Besitzer sehr viel stressfreier macht, weil einfach alle entspannter sind und sich sicherer fühlen. Ganz abgesehen davon, dass besonders ein großer unerzogener Hund auch eine Gefahr für sich und seine Umwelt darstellt.
Ich sehe aber meistens besonders viele unerzogene kleine Hunde. Denen wird viel mehr durchgehen gelassen, man kann sie ja so praktisch hochnehmen, wenn sie an der Leine ziehen, kläffen, knurren, Beine berammeln oder sich aufregen und dann werden sie auf den Arm genommen und zur Belohnung noch getröstet und betüddelt :rolleyes: und man wundert sich, warum der Hund nichts lernt und Herrchen/Frauchen auf der Nase rumtanzt.

Tierfan001 16.05.2015 12:54

Wenn ich einen Hund als Welpen bekommen würde, würde ich natürlich auch nicht gleich eine Schlepp dranmachen. Aber wenn's eben schon soweit ist, dass der Hund unerzogen ist und gelernt hat, dass er nicht auf seine Besitzer hören muss, muss man ja irgendwie auf ihn einwirken können. Und außer Schlepp fallen mir da nur gewisse Halsbänder ein, die man nicht verwenden sollte.
Aber auch so, mir ist es egal, ob die Leute ihren Hund an der Leine haben oder nicht, hauptsache sie haben ihn unter Kontrolle.

Angora-Angy 16.05.2015 12:59

Gerade meinen Welpen hatte ich an der SChleppleine, da er ja noch nichts konnte. Und wenn ich mit meinem Hund was trainieren möchte, muss ich auch auf die Ferne auf ihn einwirken können - Schleppleine! Nur MACHEN muss ich dann eben was. Nur an der SChlepp latschen lassen, ist keine Erziehung...

Clagiostro 16.05.2015 16:48

Und mir wars bei allen meinen Hunden wichtig dass sie auch ohne Einwirkung der Leine gehorchen.

Ich hab den jeweiligen Welpen immer nur eine Woche immer die gleichen Wege geführt und dann an einem Sonntagmorgen ganz früh sind wir das erste Mal ohne Leine los.
Der Welpe kannte mich ja inzwischen und ich bot ihm Sicherheit und so folgte er mir und wurde dafür natürlich auch alle paar Meter gelobt und auch mit Futter belohnt.

Ich habe auch immer vom ersten Tag an Kommandos benutzt die bis zum Ende unserer Beziehung/des Lebens galten/gelten. Vom ersten Tag an hieß es am Straßenrand sitz und warte, kamen Hund hieß es warte usw. .
Die kleinen Hunde lernen schnell und wenn sie ins Flegelalter kamen und über die Stränge schlagen bzw. eigene Wege gehen wollten, so bin ich nach einem schrillen Pfiff oder Ruf (auf den hin drehte jeder Junghund bisher den Kopf in meine Richtigung) zügig in die andere Richtung gelaufen ohne weiteres Trara.

Bei Fehlverhalten des Junghundes gabs auch Schimpfe mit tiefer Stimme und immer das gleiche Kommando (z.b. Pfui oder Nein oder so) das hat immer gut geklappt.

Nur mein Sascha (jetziger Rüde) fand im Alter von 1 1/4 die läufige Hündin auf der anderen Straßenseite interessanter als mich.
Da mir Ungehorsam beim Hund gegen den Strich geht, bin ich wutschnaubend hinter ihm her (hab ihn nicht gerufen!) und hab ihn am Nackenfell zurück auf unsere Seite gezogen und auf die Bordsteinkante geknallt und sitz und warte geschnauzt.
Er lief noch einmal rüber:cuss: und dann war ich richtig sauer und holte ihn auf gleiche Weise wieder zurück. Habe ihn dann aber einmal kurz auf die Seite gekippt und böse angesprochen - er schien mich da erst wahrzunehmen und blieb auf dem Rücken liegen als ich losließ.

Seitdem konnten überall läufige Hündinnen oder Lieblingsfreunde oder Oma und Opa oder sonst was auf der anderen Seite sein - Sascha sitzt bzw. steht am Bordstein wie angewachsen und wartet aufs Kommando:smilewinkgrin:

In einem Wolfs- oder Hunderudel muß sich jeder Junghund den Kommendos des Leittieres fügen - sonst fliegt er aus dem Rudel.
Disziplin ist die Grundlage in jeder Gruppe und auch im Mensch-Hund-Verhältnis hat der Hund sich unterzuordnen/ zu gehorchen.
Das geht auch ohne brutale Gewalt in den Hund rein.

Gehorcht er im Rudel nicht so wird er vom Leittier ja auch bestraft/zur Ordnung gerufen und gut ist.

Loveless_ 16.05.2015 19:07

Mein Aufreger des Tages:
Das unbedachte Anschaffen von Haustieren, die man nicht versorgen kann!

Eine Bekannte, fast schon Freundin aber ohne großen Kontakt, ist ein Weisenkind und lebt jetzt in ihrer eigenen Wohnung, die ihr vom Amt bezahlt wird.
Sie geht noch in die Schule und versucht ihren Hauptschulabschluss zu machen (hat aber anscheinend keine Lust drauf, denn sie tut nichts dafür).
Jetzt habe ich erfahren, das sie sich eine Katze angeschafft hat!
Nicht nur, das die Einzelhaltung einer Katze in Wohnungshaltung nicht das Optimum ist, nein ihre Wohnung ist gerade mal zwei Zimmer groß und relativ dunkel weil sie im Keller liegt.
Dann kommt dazu, das sie sich regelmäßig mit einem "Freund" Trifft und bei ihm übernachtet (den fakt, das beide an jemand anderen vergeben sind übersehen wir jetzt einfach mal) und nur nach Hause kommt um die Katze zu füttern, dann ist sie wieder den ganzen Tag und die Nacht weg.

Ich habe sie jetzt mal auf Facebook ganz lieb angeschrieben und ihr ein paar Links zu Internetadressen zur artgerechten Haltung von Katzen geschickt...aber es kommt keine Antwort :o

Mich regt sowas einfach nur auf!
Immer haben wollen, sich dann aber nicht drum kümmern.
Wahrscheinlich hat sie bei irgendeinem Züchter, bei dem sie nur darauf geachtet hat, das die Kätzchen niedlich aussehen, ein viel zu junges Kätzchen gekauft, das jetzt alleine in der dunklen Wohnung vereinsamt.

Ich gebe ihr ein halbes Jahr bis die Katze extrem verhaltensgestört ist und sie sie ab giebt, weil sie ihr zu aggressiv ist...

Ich versteh das einfach nicht!
Wenn man es nicht mal schafft für sich alleine zu sorgen dann schafft man sich doch kein Tier an das einem am Arsch (sorry) vorbei geht!

Clagiostro 17.05.2015 05:44

Recht hast du!

Man schafft auch keine Meerschweinchen an - zwei in einem 80 cm Knast!! - für den dreijährigen Sohn und weil der sich "nicht drum kümmert" läßt man sie verhungern:eek::eek:

Hat vor 25 Jahren meine Schwester getan, ich habs leider erst hinterher erfahren. Sie hätte mir die Tiere geben können, wir hatten damals sowieso 16 Stück da wärs auf die zwei nicht mehr angekommen.

Minerva 17.05.2015 10:11

Zitat:

Zitat von Clagiostro (Beitrag 762119)
Recht hast du!

Man schafft auch keine Meerschweinchen an - zwei in einem 80 cm Knast!! - für den dreijährigen Sohn und weil der sich "nicht drum kümmert" läßt man sie verhungern:eek::eek:

Hat vor 25 Jahren meine Schwester getan, ich habs leider erst hinterher erfahren. Sie hätte mir die Tiere geben können, wir hatten damals sowieso 16 Stück da wärs auf die zwei nicht mehr angekommen.

Im Ernst?? :eek:
Wie kann man nur so herzlos sein. Schrecklich, wie oft Tiere leiden müssen, weil sie einfach nicht mehr erwünscht sind.... :(

Tierfan001 17.05.2015 16:05

Zitat:

Zitat von Clagiostro (Beitrag 761807)
Die kleinen Hunde lernen schnell und wenn sie ins Flegelalter kamen und über die Stränge schlagen bzw. eigene Wege gehen wollten, so bin ich nach einem schrillen Pfiff oder Ruf (auf den hin drehte jeder Junghund bisher den Kopf in meine Richtigung) zügig in die andere Richtung gelaufen ohne weiteres Trara.

Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei dem Schäferhund, der die Katze gejagt hat, in diesem Moment funktioniert hätte. Und schimpfen kann man dann zwar noch, aber da ist es dann ja schon zu spät.
Dass man mit einem Welpen gleich trainieren sollte und es gar nicht erst so weit kommen lassen sollte, ist klar. Aber, dass die Besitzer jetzt wenigstens eine Schlepp einsetzen, finde ich gut.

Clagiostro 17.05.2015 16:21

In dem Moment wo der Hund ohne Kontrolle unterwegs ist und die Katze kriegt, ist er nur schlecht zu stoppen wenn er keine Erziehung hat!

Und der Hund war vorher auf einem Grundstück allein gelassen worden und ist über den Zaun gesprungen und ist rumgestromert und dabei auf dem Grundstück meines Sohnes gelandet wo der Kater unter dem Pavillon schlief.

Ich habe meine Hunde alle in Berlin erzogen (also dort gewohnt) und sie von Anfang an auf alles trainiert.
Es macht einige Wochen viel Arbeit und kostet Zeit und Geduld, aber am Ende hat man einen Hund der eben nicht über Zäune geht, andere Tiere jagt oder sonstwie sich verselbständigt.

In Berlin gibt es jede Menge Tauben, Eichhörnchen, mitten im Wohngebiet Feldhasen, Füchse und Igel. Und überall stark befahrene Straßen.

Es gibt auch täglich Hunderte von Radfahrern, Joggern, Kindern die rennen und fallen, Jugendliche auf Skateboards, Rentner mit Rollator usw.

Ein Hund der von klein auf darauf trainiert wird all dies zu ignorieren wird kaum mal solche Probleme machen.

Der Besitzer hat diesen Hund überhaupt noch nicht erzogen - er ist doch noch so jung: so seine Aussage! - der Hund ist im besten Flegelalter geschätzt so um die 9-12 Monate alt und hätte längst die Grundausbildung/Kommandos intus haben müssen.
Wenn er erstmal erlebt hat wie toll so eine Jagd ist, so wird er sich immer wieder wenn sich die Möglichkeit ergibt davon machen!
Das sind dann die Hunde von denen es heißt: ich weiß garnicht was da schiefgelaufen ist oder: der ist so unerziehbar/agressiv und die irgendwann im Tierheim landen.

Tierfan001 17.05.2015 16:39

Zitat:

Zitat von Clagiostro (Beitrag 762344)
In dem Moment wo der Hund ohne Kontrolle unterwegs ist und die Katze kriegt, ist er nur schlecht zu stoppen wenn er keine Erziehung hat!

Dann sind wir uns im Grunde genommen ja einig: Theoretisch sollte so etwas nicht passieren, wenn man den Hund als Welpen übernommen hat, aber jetzt haben die Besitzer es leider bereits verbockt, weil sie denken, ein "Baby" braucht noch keine Erziehung. Und es lustig finden, wenn ihr Hund eine Katze verletzt :mad2: Und da finde ich es eben besser, wenn sie ihn nun mit der Schlepp von weiteren Jagderfolgen abhalten (außer sie sind so doof, dass sie den Hund trotzdem noch auf einem nicht ausreichend gesicherten Grundstück alleine lassen).

Wenn man einen Welpen in der Sozialisierungsphase an so viele Dinge gewöhnen kann, ist das super. Ich habe hier in meinem ganzen Leben tatsächlich noch nie Feldhasen oder Füchse gesehen...

Cupcake 2205 17.05.2015 16:41

Zitat:

Zitat von Tierfan001 (Beitrag 762358)
Dann sind wir uns im Grunde genommen ja einig: Theoretisch sollte so etwas nicht passieren, wenn man den Hund als Welpen übernommen hat, aber jetzt haben die Besitzer es leider bereits verbockt, weil sie denken, ein "Baby" braucht noch keine Erziehung. Und es lustig finden, wenn ihr Hund eine Katze verletzt :mad2: Und da finde ich es eben besser, wenn sie ihn nun mit der Schlepp von weiteren Jagderfolgen abhalten (außer sie sind so doof, dass sie den Hund trotzdem noch auf einem nicht ausreichend gesicherten Grundstück alleine lassen).

Wenn man einen Welpen in der Sozialisierungsphase an so viele Dinge gewöhnen kann, ist das super. Ich habe hier in meinem ganzen Leben tatsächlich noch nie Feldhasen oder Füchse gesehen ...

Musst du herkommen :seeya: hier ist grade eine Füchsin mit Babys.

Mucki1 17.05.2015 18:11

Ein dreijähriges Kind kann das gar nicht . Verantwortlich sind bei Kindern IMMER die Eltern .
Meine jüngste ist acht und hat ein eigenes Kaninchen und so machen wir alles was die Hasis betrifft zusammen und sie lernt täglich dazu .
Mein sechzehnjähriger Bub hat einen Kater , wenn ich den nicht trete , würde Mikeschs Klo oft nicht gereinigt .
Und beim Streu und Futter schleppen darf er sich beteiligen , zum TA hat er mitzugehen und er klickert und beschäftigt sich auch mit Mikesch .
Glaub schaden tut es ihm nicht , seine Verantwortung wahrnehmen zu müssen . Er wusste ja , das eine Katze nicht nur kuscheln ist , wenn er grad Bock hat .
Da gibts kein Pardon und es zeigt , das auch ältere Kinder oft noch Erwachsene brauchen , die dahinter stehen und wenn er mal sein eigenes Heim hat , wird er sich hoffentlich gut überlegen , wer oder was bei ihm wohnen soll ........

Loveless_ 17.05.2015 18:29

Ich finde es immer wieder schlimm, wenn Eltern der Meinung sind, das ihre Kinder erst dann Verantwortung lernen wenn man ihnen ein Tier vor die Nase setzt und "mach mal" sagt.

Es ist NICHT die Aufgabe der Tiere den Kindern Verantwortung beizubringen sondern die der Eltern!
Wenn man sich schon ein Tier anschafft sollte man auch dafür sorgen, das es ihm gut geht :mad:
Manche Menschen sind echt...:mad:

Mucki1 17.05.2015 18:56

Eben , die Kinder sollen ja lernen und die Erwachsenen sollen sie lehren .
Kannst doch ein Kind auch nicht vor ein Buch setzen und sagen lies mal .
Dazu muss es erst lesen lernen .
Die Eltern , Großeltern usw. müssen die Kids anleiten und sie lehren Verantwortung zu tragen und zu allerst mal über die Bedürfnisse des Tieres informieren , BEVOR ein Tier einzieht .
Aber oft genug wissens ja nicht mal die Erwachsenen und etliche interessiert es auch gar nicht .
Fazit , Kinder über fordert und leidende Tiere ...ganz toll ...
Und selbst wenn die Kids es besser wissen und machen wollen stießen sie oft genug auf taube Ohren .
Bei uns ist bei jedem Tier der Kinder klar wer von den Großen die Oberaufsicht und Verantwortung hat .

Loveless_ 17.05.2015 19:42

Absolut richtig!

Am schlimmsten ist es ja auch noch, wenn dem Kind wirklich etwas an dem Tier liegt und das ist in 99% der Fälle so.
Wenn dann die Eltern sagen, ja der Stall stinkt, du kümmerst dich nicht richtig drum, deswegen setzen wir es jetzt im Wald aus...
Damit ist nicht nur das Kaninchen (oder jedem anderen Tier) dem sicheren Tod überlassen worden, das Kind hat auch garantiert das Vertrauen in die Eltern verloren!
Wenn meine Eltern das damals gemacht hätten...ich hätte bis heute einen Knacks weg!

Jinro 18.05.2015 17:50

Bahnstreik am Mittwoch bis open end. :lol:

Natie 18.05.2015 17:57

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 762986)
Bahnstreik am Mittwoch bis open end. :lol:

Ja fein, mein Beileid an alle Bahnfahrer.
Ich weiß schon warum ich nach Ende meines Studiums aufs Auto umgestiegen bin ...

maximus 18.05.2015 17:59

Langsam ist das echt ne Zumutung. Genau wie die Streiks im Kindergarten!

Wohl dem der Alternativen hat!


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