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chris62 13.04.2015 13:37

Was soll das jetzt heißen? :confused:

Jinro 13.04.2015 13:41

*Rentner mit Anfang 30 ist keine Zukunftsaussicht, die ich haben wollen würde. Freizeit hin oder her. Ich glaube nicht, dass man das längerfristig genießen kann - so wie du.

Natie 13.04.2015 13:47

"Rentnern" mit Anfang 30 ist eine absolute Horrorvorstellung und macht mir absolut Angst.
Eventuell kommt das auf mich zu und ich will das absolut gar nicht.
Ich könnte mir meine ganzen Träume nicht erfüllen und meine ganze Zukunftsplanung geht den Bach runter. Zudem leben am absoluten "Existenzminimum". Das heißt evtl. sogar Umzug in eine noch kleinere Wohnung und vielleicht sogar Abgabe einiger Tiere.
Ich hoffe auf ein positives Ergebnis beim KH Aufenthalt im Juni, so dass ich dann langsam wieder Richtung Schrittweiser Eingliederung in Arbeitswelt starten kann.

Jinro 13.04.2015 13:48

Ich drück dir die Daumen, dass das für dich positiv ausgeht.

Natie 13.04.2015 13:51

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 745745)
Ich drück dir die Daumen, dass das für dich positiv ausgeht.

Vielen Dank http://www.smileygarden.de/smilie/Liebe/2151-001.gif

chris62 13.04.2015 13:54

Das ist wohl wahr. Das hätte ich auch nicht gewollt. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich das Rentner - Dasein für mich akzeptiert habe. Jetzt 10 Jahre. Und man braucht schon einige Zeit, sich sein Leben sinnvoll zu gestalten. Das habe ich ich jetzt erreicht.

chris62 13.04.2015 14:01

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 745744)
"Rentnern" mit Anfang 30 ist eine absolute Horrorvorstellung und macht mir absolut Angst.
Eventuell kommt das auf mich zu und ich will das absolut gar nicht.
Ich könnte mir meine ganzen Träume nicht erfüllen und meine ganze Zukunftsplanung geht den Bach runter. Zudem leben am absoluten "Existenzminimum". Das heißt evtl. sogar Umzug in eine noch kleinere Wohnung und vielleicht sogar Abgabe einiger Tiere.
Ich hoffe auf ein positives Ergebnis beim KH Aufenthalt im Juni, so dass ich dann langsam wieder Richtung Schrittweiser Eingliederung in Arbeitswelt starten kann.

Ich drück Dir auch kräftig alle Daumen, daß es für Dich wieder bergauf geht.

Olga 13.04.2015 14:22

Ach Natie, das kann ich mir sehr gut vorstellen, das dich das umtreibt.
Auch ich drück dir ganz doll die Daumen, das du wieder einen Weg ins Arbeitsleben findest.

Angora-Angy 13.04.2015 14:32

Ich bin auch glücklicherweise nicht aus gesundheitlichen Gründen Rentner, sondern ich bekomme Erziehungsrente. Die ist nicht ganz schlecht, finanziell geht's mir ganz gut. In zehn Jahren ist mein Kurzer aber dann volljährig, da ist das dann vorbei und ich muss sehen was ich aus meinem leben gemacht habe. Und darum gedenke ich eine Umschulung zu machen und endlich tiermed. Fachangestellte zu werden. Denn mein erlernter Beruf ist nix wert und die Firma, in der ich 5 Jahre gearbeitet und mich vom Maschinenbediener zum Assistenten in der Entwicklung hoch gearbeitet habe, hat von heute auf morgen dicht gemacht und dann stand ich da. So viel zum Thema feste Zukunft... ;)

Lupine 13.04.2015 15:00

Heute ist eine feste Zukunft absolute Illusion. Planungssicherheit hat man nur in einem einzigen Punkt: nämlich dass es keine wirkliche Planungssicherheit gibt.

Flexibilität gehört heute zum Leben zwangsläufig dazu, egal was man beruflich macht oder welche Ziele man sonst verwirklichen will. Wenn ich mir heute meinen Lebensweg anschaue, war das aber auch schon vor 20 Jahren so. 2 abgeschlossene Ausbildungen - und in keinem der beiden Berufe arbeite ich heute. Allerdings helfen mir die Kenntnisse trotzdem.

Mit 16 schon Planungssicherheit haben zu wollen, hat glaube ich mit ganz viel Angst zu tun. Klar habe ich mir mit 16 auch schon ein paar Gedanken um meine Zukunft gemacht, aber das betraf nur die nähere Zukunft. Woher bekomme ich die Ausbildungsstelle? Oder will ich vielleicht doch studieren? Wie überlebe ich das Vorstellungsgespräch ohne vor lauter Aufregung in Ohnmacht zu fallen? Wie finde ich die Zeit für ein paar Hobbies, und welche muss ich zwangsläufig an den Nagel hängen? Das waren so die Fragen die mich umgetrieben haben damals, soweit ich mich noch daran erinnere. Und - natürlich - auch Beziehungen, aber der Gedanke an etwas, was wirklich lebenslang halten könnte, der kam erst viel später. Damals war das ein Beziehungsleben im Hier und Jetzt, und meiner Ansicht nach war das für dieses Alter genau richtig.

dangerschaf 13.04.2015 15:25

Wenn ich das alles so lese, habe ich ja mit meinem dangerhasen richtig Glück gehabt...:eek: Er ist mein erster Freund... ich war achtzehn und er ein Jahrzehnt älter... jetzt sind wir seit bald achteinhalb Jahren zusammen und seit sechs Monaten verheiratet...
OMG wo ist die Zeit hin??

Ich wünsche allen männergeplagten für die Zukunft nur das Beste und im Zweifelsfall immer dran denken: selbst ist die Frauen. Brauchen tun wir die Männer nicht, aber mit dem richtigen an seiner Seite kann man noch weit über sich hinaus wachsen.;)

Natie 13.04.2015 15:54

Zitat:

Zitat von chris62 (Beitrag 745750)
Ich drück Dir auch kräftig alle Daumen, daß es für Dich wieder bergauf geht.

Zitat:

Zitat von Olga (Beitrag 745759)
Ach Natie, das kann ich mir sehr gut vorstellen, das dich das umtreibt.
Auch ich drück dir ganz doll die Daumen, das du wieder einen Weg ins Arbeitsleben findest.

Vielen Dank http://www.smileygarden.de/smilie/Liebe/2151.gif

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 745783)
Wenn ich das alles so lese, habe ich ja mit meinem dangerhasen richtig Glück gehabt...:eek: Er ist mein erster Freund... ich war achtzehn und er ein Jahrzehnt älter... jetzt sind wir seit bald achteinhalb Jahren zusammen und seit sechs Monaten verheiratet...
OMG wo ist die Zeit hin??

Ich wünsche allen männergeplagten für die Zukunft nur das Beste und im Zweifelsfall immer dran denken: selbst ist die Frauen. Brauchen tun wir die Männer nicht, aber mit dem richtigen an seiner Seite kann man noch weit über sich hinaus wachsen.;)

Ich finde das eine absolut romantische Vorstellung.
Meine Eltern sind auch ihre jeweils ersten Partner (außer diese "Händchenhaltepartner") und mittlerweile seit fast 34 Jahren verheiratet. Zusammen sind sie glaube ich 6 Jahre länger. Sie haben auch noch an dem Tag geheiratet an dem sie zusammen kamen - traumhaft *schwärm*.
So was habe ich mir auch immer gewünscht. Aber es ist anders gekommen, was auch nicht schlimm ist. In meinen wenigen vorherigen Beziehungen hab ich einiges gelernt und ausprobiert, vielleicht mit ein Grund warum die jetzige (sind im 7ten Jahr) so harmonisch ist. Beziehung bedeutet nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Teilweise ist es harte Arbeit.
Aber ohne Streit wäre es auch schnell langweilig. Und das Beste am Streit ist doch eh ...
- richtig, die Versöhnung :smilewinkgrin:

Selkie 13.04.2015 15:59

Ich scheine hier auch eher zu den ausnahmen zu gehören. Ich hatte wusste schon in der 10. Klasse was ich evtl. Beruflich machen will. So in der 12. Klasse hatte ich zwar noch andere Berufe auf dem Schirm und ich hab mich auch für Ausbildungen beworben, letztendlich habe ich mich aber auf meinen eigentlicen Berufswunsch besinnt. War eine gute wahl für mich (auch wenn ich immer mal wieder am überlegen bin ob ich nicht rein aus interesse Psychologie sturdiere).
Mit meinem Freund bin ich jetzt fast 7 Jahre zusammen. Es ist nicht nur mein Freund sondern auch mein bester Freund und ich für mich ist das wichtiger als alles andere in einer Beziehung.

Kaninchen 1998 13.04.2015 16:05

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 745731)
Eine feste Zukunft mit 16? :rofl: Ich bitte dich, was erwartest du denn? Stellst du dir vor, dass du jetzt jemanden kennenlernst, dich verlobst, mit 18 heiratest und ihr lebt dann glücklich bis ans Ende eurer Tage? So schön es vielleicht wäre, wann du den Passenden triffst ist nichts, was du selbst großartig beeinflussen kannst.
Wenn du in deinem Alter eine "feste Zukunft" willst, konzentrier dich auf die Aspekte deiner Zukunft die du selbst beeinflussen und bestimmen kannst. Hast du z.B. einen Traumberuf oder ein anderes Ziel (z.B. ein bestimmer Erfolg in einem Hobby), den du dir für dein Leben wünschst? Darauf kannst du jetzt schon hinarbeiten.
Auf die perfekte Beziehung nicht..., die kommt irgendwann... oder auch nicht ;).

Ja ich weiß..
Ahje..Berufsfindung finde ich auch echt schwer..
Meine Praktiken hatten bisher nur als Ergebnis das der Beruf nicht für mich in Frage kommt..

Natie 13.04.2015 16:10

Ich wusste auch schon ganz früh was ich machen will und zwar - Abitur. Das stand für mich schon sehr früh fest.
Die Berufe schwankten zw. Polizistin, Tierärztin und Tierpflegerin.
Tierpflegerin schied schnell aus wegen Verdienst und da ich ja eh Abitur machen wollte.
Polizistin schied so mit ca 16 aus, da fing ich an zuzunehmen.
Blieb noch Tierärztin. Ich schaffte zwar so grade eben mein Latinum, hatte aber immer schon Probleme mit dem Auswendiglernen.
Da ich neben dem "Hobby" Tiere, ehrenamtlich viel mit Kindern und Jugendichen arbeitete, informierte ich mich über Berufe in dem Bereich und blieb bei Sozialer Arbeit hängen. Da ich 7 Semester Wartezeit auf einen Studienplatz hatte und ehrenamtlich eh schon beim DLRG Rettungswachdienst machte, Erste Hilfe Kurse mit leitete und nebenbei auch noch "Opfer" bei der Realistischen Unfalldarstellung mimte, entschied ich mich zur Wartezeitüberbrückung für eine Ausbildung zur Krankenschwester.
Ich wusste immer schon früh recht genau was ich wollte und hab das dann durchgezogen ...

Kaninchen 1998 13.04.2015 16:14

Ja tiere wollt ich auch was machen aber ich kann net blut sehen und wenn die sterben oder wa sist...
Trotzdem wollt ich n praktika bei TA machen

Selkie 13.04.2015 16:20

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 745804)
Ich wusste auch schon ganz früh was ich machen will und zwar - Abitur. Das stand für mich schon sehr früh fest.
Die Berufe schwankten zw. Polizistin, Tierärztin und Tierpflegerin.
Tierpflegerin schied schnell aus wegen Verdienst und da ich ja eh Abitur machen wollte.
Polizistin schied so mit ca 16 aus, da fing ich an zuzunehmen.
Blieb noch Tierärztin. Ich schaffte zwar so grade eben mein Latinum, hatte aber immer schon Probleme mit dem Auswendiglernen.
Da ich neben dem "Hobby" Tiere, ehrenamtlich viel mit Kindern und Jugendichen arbeitete, informierte ich mich über Berufe in dem Bereich und blieb bei Sozialer Arbeit hängen. Da ich 7 Semester Wartezeit auf einen Studienplatz hatte und ehrenamtlich eh schon beim DLRG Rettungswachdienst machte, Erste Hilfe Kurse mit leitete und nebenbei auch noch "Opfer" bei der Realistischen Unfalldarstellung mimte, entschied ich mich zur Wartezeitüberbrückung für eine Ausbildung zur Krankenschwester.
Ich wusste immer schon früh recht genau was ich wollte und hab das dann durchgezogen ...

Tierpflegerin war für mich auch eine Option. Schied aus den gleichen gründen aus (mal abgesehen davon, dass ich das körperlich nicht geschafft hätte), Tierärztin rückte auch mal in meinen Fokus aber an Tieren rumschneiden? ... das hätte ich nicht geschafft. mal abgesehen davon, dass ich dafür nicht gut genug in der schule war.
dann hatte ich noch über was soziales nachgedacht. Also Sozialwissenschaften oder so studieren. Ich denke Spaß gemacht hätte mir das auch.

Ich kann echt verstehen, dass man Probleme hat das richtige für sich zu finden. Berufe gibt es ja massig. Und spannend ist vieles. Ich bin echt froh dass ich das richtige für mich gefunden habe (auch wenn ich das studium gehasst habe :p)

@kaninchen1998 machst du abi?

Lupine 13.04.2015 16:59

Zitat:

Zitat von Kaninchen 1998 (Beitrag 745808)
Ja tiere wollt ich auch was machen aber ich kann net blut sehen und wenn die sterben oder wa sist...
Trotzdem wollt ich n praktika bei TA machen

Davon würde ich abraten, wenn du so empfindlich reagierst. Das kommt leider in einer Tierarztpraxis recht häufig vor, dass man mit unappetitlichen Dingen wie Abszessen etc. und Blut konfrontiert wird, und auch mit Abschied. Bist du dir bereits sicher dass du kein Blut sehen kannst, wirst du dort nach wenigen Tagen aufgeben.

Tiere ist immer das nächstliegende was man auch beruflich anstrebt, wenn man Tiere liebt. Aber es gehört da eine große Portion persönlicher Härte dazu, das wirklich beruflich zu machen. Abgesehen von der psychischen Belastung kann die körperliche Arbeit sehr schwer sein, je nachdem was man macht.

Welche Berufe hast du denn schon ausprobiert und ausgeschlossen? Welche Schulform besuchst du und welche Fächer magst du, mit welchen kommst du gar nicht klar? Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für dich wo du dich mal umsehen solltest.

Selkie 13.04.2015 17:05

Ich ergänze Lupines Fragen noch:
Hast du noch andere Hobbies oder Leidenschaften außer die Haustiere?

Angora-Angy 13.04.2015 17:05

Ich habe Praktika in diversen Tierarztpraxen und -klinken hinter mir und ein paar Wochen Ausbildung. Ist nicht so einfach wegzustecken, wenn da aus heiterem Himmel eine Dogge in der Tür steht und aus dem Maul blutet wie ein Wasserfall, weil sie den Gelben Sack geplündert und sich die Zunge an einer Dose aufgeschnitten hat. Oder wenn du als Praktikant am ersten Tag eine überfahrene Katze in die TKB-Tonne tragen sollst, der alle möglichen Körperflüssigkeiten aus dem Maul tropfen, weil da einfach mal zu viel kaputt gegangen ist. Oder wenn da eine kleine Hündin wegen eines Mammatumors auf dem OP-Tisch liegt und man beim vorbereiten merkt, dass da Eiter hinten raus kommt und die KLeine auch noch eine vereiterte Gebärmutter hat. Und beim Entfernen derselben kommt dann auch noch ein Leistenbruch zutage. Das Viech ist einfach mal massiv vernachlässigt und falsch gehalten worden... Da ist Meerschweinchenkastrieren noch lustig dagegen, wenns dann PLOPP macht :D Auch das muss man über sich bringen. Die Sache mit dem Aderlass beim Pferd, wo man den Kopf halten und mitzählen muss, wie lange das Blut schon läuft, wäre dann wohl endgültig das Aus für dich ;)

Kaninchen 1998 13.04.2015 17:21

Bin an IGS und 11 Klasse also mache wohl abi

garten alle richtungen hab ich durch und dann Konditorei und Cafe und Kindergarten
Ich glaube des wars- bei TA würde ich gerne mal reinschnuppern aber die hat vor nächstem Jahr keine zeit

Lupine 13.04.2015 17:26

Lieblings- und Haßfächer? Vielleicht findet sich da ein Hinweis was in Frage kommt bzw. was man generell ausschließen kann.

Lass es mit dem Tierarzt, wenn du kein Blut sehen kannst tust du nicht nur dir, sondern auch den Tieren absolut keinen Gefallen. Nimm eine Situation wie die von Angy beschriebene mit der Dogge und der Schnittverletzung an der Zunge. Sowas muss umgehend versorgt werden, da bleibt wenig Zeit. Da können die nicht noch dich erst vom Fußboden hochpflücken und dich in stabile Seitenlage bringen und beaufsichtigen weil du umgekippt bist - das Tier braucht die!

Natie 13.04.2015 17:31

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 745812)
Tierpflegerin war für mich auch eine Option. Schied aus den gleichen gründen aus (mal abgesehen davon, dass ich das körperlich nicht geschafft hätte), Tierärztin rückte auch mal in meinen Fokus aber an Tieren rumschneiden? ... das hätte ich nicht geschafft. mal abgesehen davon, dass ich dafür nicht gut genug in der schule war.
dann hatte ich noch über was soziales nachgedacht. Also Sozialwissenschaften oder so studieren. Ich denke Spaß gemacht hätte mir das auch.

Ich kann echt verstehen, dass man Probleme hat das richtige für sich zu finden. Berufe gibt es ja massig. Und spannend ist vieles. Ich bin echt froh dass ich das richtige für mich gefunden habe (auch wenn ich das studium gehasst habe :p)

@kaninchen1998 machst du abi?

Ich hab mein Studium auch gehasst. Als eine der ersten Jahrgänge im Bachelorstudiengang war es echt hart. Null Zusammenhalt und ganz viel Konkurenzverhalten. Um so stolzer war ich durchgehalten zu haben.
Um so härter war der BurnOut letztes Jahr. Ich hab echt gekämpft diesen Beruf ausüben zu können und dann ...



Ich habe auch erst nie gedacht als Krankenschwester arbeiten zu können. Ich hab die Ausbildung auch eher aus der Vernunft heraus gewählt. Zum einen passte es ganz gut zur "sozialen Arbeit" zum anderen ist es ein Beruf der immer gebraucht wird und der viele Perspektiven beinhaltet. Ich hab immer schon weit in die Zukunft gedacht und mir überlegt, falls aus meinem Studium nichts wird (zB Schwangerschaft, Pflegefall in der Familie, Todesfall in der Familie etc.) kann ich auf diesem Beruf aufbauen und mich weiterbilden. Zudem gibt es viele Berufszweige in denen man arbeiten kann.
Am ersten Tag der Ausbildung hab ich noch zu meiner Mutter gesagt dass ich niemals erbrochenes oder Fäkalien wegmachen kann.
Und irgendwann dann hatte ich den ersten Patienten der sich von oben bis unten eingeschixxen hatte, irgendwann ist mir der erste Urinbeutel geplatzt und hat mich von oben bis unten vollgesaut, irgendwann hat mich der erste Patient angekoxxt .... . Und es war gar nicht schlimm. Am wohlsten hab ich mich auf chirurgischen Stationen gefühlt. Fäden und Drainagen ziehen, Verbände machen, Blut, Eiter, Nekrosen ... das war meins. Das hätte ich niemals von mir gedacht.

Ich will damit sagen Kaninchen1998, selbst wenn dir jetzt einige Sachen Unwohlsein hervorrufen, können sie sich doch zu Sachen entwickeln die man gerne macht. Weil man weiß wofür man es tut. Damit es dem Patienten/dem Tier besser geht.
Und wenn die Zeit für jemanden gekommen ist zu gehen, macht man ihm den letzten Weg so schön wie möglich. Auch das ist schwer. Aber es ist ein gutes Gefühl wenn man weiß das der Mensch/das Tier nicht alleine war und das man alles getan hat im den Weg so einfach wie möglich zu machen ...
Vorallem ist es was ganz anderes als unbeteiligter oder Besitzer des Tieres das Blut zu sehen oder als derjenige der in dem Beruf arbeitet und helfen muss.
Man sieht den verletzten Mensch/das Tier und handelt einfach. Erst nachher wenn man darüber nachdenkt kommt evtl. ein wenig Ekel

Selkie 13.04.2015 17:39

Was hast du denn wenn ich fragen darf Natie?

Natie 13.04.2015 17:42

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 745859)
Was hast du denn wenn ich fragen darf Natie?

Meinst du gesundheitlich?

Selkie 13.04.2015 17:45

ja. hatte das so verstanden, dass nach dem burn out jetzt was neues ist...

Natie 13.04.2015 17:53

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 745865)
ja. hatte das so verstanden, dass nach dem burn out jetzt was neues ist...

Jupp, hab im Januar die Diagnose "Pseudotumor cerebri" bekommen.

http://www.ihev.de/?page_id=9

Leide unter diversen Nebenwirkungen der Medikamente (zB Müdigkeit, Kribbeln in Händen und Füßen), Kopfschmerzen, Schwindel, Tinitus, "blinden Flecken" auf dem meist rechten Auge, Konzentrationsschwierigkeiten, zeitweise Gangunsicherheiten und zeitweise Sprachaussetzer, ...

Lupine 13.04.2015 18:03

:eek: Da hast du aber eine ordentliche Packung abbekommen...

Angora-Angy 13.04.2015 18:03

1 von 100.000... Herzlichen Glückwunsch... :eek: Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, dass es besser wird!

blusheep 13.04.2015 18:05

Zitat:

Zitat von Kaninchen 1998 (Beitrag 745842)
Bin an IGS und 11 Klasse also mache wohl abi

garten alle richtungen hab ich durch und dann Konditorei und Cafe und Kindergarten
Ich glaube des wars- bei TA würde ich gerne mal reinschnuppern aber die hat vor nächstem Jahr keine zeit

Eines Vorweg: Ich will Dir nicht zu Nahe treten oder Dich beleidigen.

Aber, wenn Du wirklich Abitur machen willst, dann wäre es meiner Meinung nach angebracht, auch hier im Forum mal vernünftige Sätze zu schreiben. Das hilft sowohl Dir als auch allen, die Deine Beiträge lesen.

Auch kann es nicht schaden, wenn Du etwas sorgfältiger liest und alle Fragen, welche Dir gestellt werden, auch beantwortest. Am besten auch etwas ausführlicher und nicht nur in 2 Worten.
Häufig bekommst Du 2-3 Fragen gestellt und antwortest aber nur auf eine. Die Antwort ist dann meist auch noch unvollständig.

Ich möchte es Dir nicht unterstellen. Aber, ich könnte mir vorstellen, dass Du auch so oder ähnlich z.B. Klassenarbeiten schreibst.
Wenn das allerdings nicht so ist, ist das natürlich super! Aber, dann lass uns doch bitte an Deinem hier versteckten Können teilhaben.

Selkie 13.04.2015 18:19

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 745874)
Jupp, hab im Januar die Diagnose "Pseudotumor cerebri" bekommen.

http://www.ihev.de/?page_id=9

Leide unter diversen Nebenwirkungen der Medikamente (zB Müdigkeit, Kribbeln in Händen und Füßen), Kopfschmerzen, Schwindel, Tinitus, "blinden Flecken" auf dem meist rechten Auge, Konzentrationsschwierigkeiten, zeitweise Gangunsicherheiten und zeitweise Sprachaussetzer, ...

Das ist ja krass :(
Kann man das behandeln?

Ich wünsche dir in jedem fall alles gute.

Natie 13.04.2015 18:28

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 745880)
:eek: Da hast du aber eine ordentliche Packung abbekommen...

Zitat:

Zitat von Angora-Angy (Beitrag 745881)
1 von 100.000... Herzlichen Glückwunsch... :eek: Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, dass es besser wird!

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 745892)
Das ist ja krass :(
Kann man das behandeln?

Ich wünsche dir in jedem fall alles gute.

Ich danke euch.
Mich hat es eigentlich noch ganz gut erwischt. Die Medikamente schlagen ganz gut an.
Einige haben so arg Probleme, dass sie alle paar Wochen ins KH zur Lumbalpunktion müssen um überschüssiges Nervenwasser abzulassen.
Das brauche ich bislang nicht.
Dafür sind die Medis aber halt auch nicht ohne.
Meine Augen sind auch gut, ich hab keine Stauungspapillen.
Im Juni sind 6 Monate seit Diagnose um, dann will ich noch mal ins KH zur Lumbalpunktion um den Druck messen zu lassen.
Wenn der gesunken ist, kann ich vielleicht die Medi's reduzieren und werde dadurch hoffentlich wieder belastbarer.
Daran ziehe ich mich im Moment hoch.
Es ist halt alles sehr anstrengend, heute 45min Wiese pflücken und kurz bei Fressnapf gewesen, dazu noch die Wohnung gesaugt und die Spülmaschine ausgeräumt und das Muckelsgehege gründlich gefegt. Das reichte, das ich 3 Stunden auf der Couch brauchte ...
Aber ich will nicht zu viel jammern, vor 3 Wochen hätte ich nur 30min Wiese pflücken geschafft und kein staubsaugen usw. ...

Lupine 13.04.2015 18:37

Du hast meine uneingeschränkte Hochachtung, dass du so mutig nach vorne schaust. Und ich wünsche dir dass die Messung des Drucks die gewünschten Ergebnisse bringt und du die Medikament dann reduzieren kannst.

knuffelchen 13.04.2015 18:45

Natie, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du wieder ganz gesund wirst!

Kaninchen 1998 13.04.2015 19:38

geschi, bio und deutsch LK
Mathe und Erdkunde ist für mich Horror XD
Mathe verstehe ich nur wenige Themen

Geschi, Deutsch und Sport sind okay.

Naja ich musste mein Kaninchen ja auch letztes Jahr spritzen ich hab echt einige Zeit gebraucht weil ich immer angst hatte ihr weh zu tun..Das stimmt

Lupine 13.04.2015 19:45

Deutsch LK? Jetzt bist du fällig, ab sofort wird ordentlich geschrieben :D

Wie sieht es mit Fremdsprachen aus? Fällt dir das eher leicht, oder magst du die nicht so besonders? Zeichnest du gern, oder baust etwas oder denkst dir etwas aus?

Jinro 13.04.2015 19:47

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 745951)
Deutsch LK? Jetzt bist du fällig, ab sofort wird ordentlich geschrieben :D

Im Zweifel bleibt sonst noch Burgerwender beim großen M.

Cupcake 2205 13.04.2015 20:19

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 745951)
Deutsch LK? Jetzt bist du fällig, ab sofort wird ordentlich geschrieben :D

Wie sieht es mit Fremdsprachen aus? Fällt dir das eher leicht, oder magst du die nicht so besonders? Zeichnest du gern, oder baust etwas oder denkst dir etwas aus?

Machen wir jetzt Job Beratung? :D
wir können dieses Jahr freiwilliges Praktikum machen, nächstes Jahr müssen wir dann. So ganz genau weiß ich auch noch nicht was ich machen soll, nur die grobe Richtung.

Selkie 13.04.2015 20:25

Zitat:

Zitat von Natie (Beitrag 745896)
Ich danke euch.
Mich hat es eigentlich noch ganz gut erwischt. Die Medikamente schlagen ganz gut an.
Einige haben so arg Probleme, dass sie alle paar Wochen ins KH zur Lumbalpunktion müssen um überschüssiges Nervenwasser abzulassen.
Das brauche ich bislang nicht.
Dafür sind die Medis aber halt auch nicht ohne.
Meine Augen sind auch gut, ich hab keine Stauungspapillen.
Im Juni sind 6 Monate seit Diagnose um, dann will ich noch mal ins KH zur Lumbalpunktion um den Druck messen zu lassen.
Wenn der gesunken ist, kann ich vielleicht die Medi's reduzieren und werde dadurch hoffentlich wieder belastbarer.
Daran ziehe ich mich im Moment hoch.
Es ist halt alles sehr anstrengend, heute 45min Wiese pflücken und kurz bei Fressnapf gewesen, dazu noch die Wohnung gesaugt und die Spülmaschine ausgeräumt und das Muckelsgehege gründlich gefegt. Das reichte, das ich 3 Stunden auf der Couch brauchte ...
Aber ich will nicht zu viel jammern, vor 3 Wochen hätte ich nur 30min Wiese pflücken geschafft und kein staubsaugen usw. ...

Lumbalpunktion? Alle paar wochen? Das wäre für mich der reinste Horror.
Kann man das was du hast denn heilen?

Zitat:

Zitat von Cupcake 2205 (Beitrag 745983)
Machen wir jetzt Job Beratung? :D
wir können dieses Jahr freiwilliges Praktikum machen, nächstes Jahr müssen wir dann. So ganz genau weiß ich auch noch nicht was ich machen soll, nur die grobe Richtung.

Machen wir hier nicht eine beratung für alles?



Ich hab allerdings auch einen Aufreger: Mein blödes Bein tut schon wieder weh bzw. die hüfte. Letzte Woche hat das in der form angefangen. An einem Abend hatte ich einen krampf im Fuß (sehr nett) und am nächten abend bei einer falschen bewegung einen strechenden Schmerz in der hüfte. Jetzt tut das immer mal wieder weh. Ich tippe darauf dass der rücken schuld ist :mad:

Cupcake 2205 13.04.2015 20:27

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 745992)


Machen wir hier nicht eine beratung für alles?

Stimmt auch wieder :D

Zitat:

Ich hab allerdings auch einen Aufreger: Mein blödes Bein tut schon wieder weh bzw. die hüfte. Letzte Woche hat das in der form angefangen. An einem Abend hatte ich einen krampf im Fuß (sehr nett) und am nächten abend bei einer falschen bewegung einen strechenden Schmerz in der hüfte. Jetzt tut das immer mal wieder weh. Ich tippe darauf dass der rücken schuld ist :mad:
Ach Selkie, du machst aber auch Sachen. Gute Besserung.


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