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Kaninchen haben einen Sinn für Ästhetik im Falle eines Stalles, der heißt in dem Fall Instinkt;) kurz gesagt, ein Kaninchen wird eine Erdhöhle immer einen Stall vorziehen. Nicht denken wie ein Mensch, sondern wie ein Kaninchen:D die brauchen keine warme Bude, wo man die Heizung aufdrehen kann und alles kuschelig gemütlich ist. Es reicht auch einfach ein Rückzugsort wo es trocken ist und sie sich sicher fühlen, ob es jetzt eine Hütte ist, oder der große, grüne Busch der im Garten steht oder einfach ihre Erdhöhle Sie sind schnell im buddeln, wenn es der Boden hergibt, dann ist Abends schon alles eingerichtet und bereit zum Einzug Wie dir schon geraten wurde, würde ich überlegen, einen Teil des Gartens abzutrennen wo sie tagsüber laufen können und für die Nacht ein Raubtiersicheres Gehege bauen, mit buddelschutz Kennst du schon die Seite Kaninchenwiese? |
Dann ist so eine Halbwild-Haltung wohl nix. Apropos "Höhlenfeeling": Mir ist aufgefallen dass die käuflich erwerblichen Ställe extrem viel seitliche Einsicht haben (40-80%) was ja so gar nicht einer Höhle entspricht. Quelle: https://www.kaninchen-haltung.com/kaninchenstall/ Trotzdem werden da viele Modelle hochgelobt aufgrund ihrer Grösse. Wäre nicht bei gleicher Grösse ein fast komplett geschlossener Stall für die Kaninchen wesentlich besser, also nur hier und da Lüftungsschlitze von so 5mm statt Gitter über fast die ganze Seite? |
So ein Stall ist eh nix, denn pro Tier rechnet man 3m2 Grundfläche auf einer Ebene. Alle Ställe dort sind zu klein als Unterbringung über mehrere Stunden/Nacht. www.kaninchenwiese.de ist die bessere Informationsseite. |
Zur "halbwilden" Haltung möchte ich noch ergänzen, dass jeder Tierbesitzer für sein "Eigentum" verantwortlich ist. Leider zählen Tiere ja rechtlich als Sache. Sollte also eins deiner Tiere auf die Straße laufen und einen Verkehrsunfall verursachen, sich eine halbwilde Kaninchenpopulation durch Kreuzung mit Wildkaninchen oder entlaufenen Hauskaninchen entwickeln oder sie sich im Nachbarsgarten ein Höhlensystem anlegen, bist du in der Verantwortung. Eine räumliche Einschränkung der Tiere schützt zum einen deine Tiere vor der Außenwelt und die Außenwelt vor deinen Tieren. Wenn du deinen Garten (oder nur die Hälfte) so einzäunst, dass sie nicht rauskommen, kannst du ihnen trotzdem viel Platz anbieten. Musst aber immer damit rechnen, dass manche Opfer von Raubtieren werden. Ein komplett geschütztes Gehege ist zwar räumlich nur bis zu einer gewissen Größe umsetzbar, aber eine gute Lebensversicherung für deine Tiere. |
Nach kaninchenwiesen.de sind Kaninchen dämmerungs- bis nachtaktiv. Weswegen man auch ein mardersicheres Aussengehege braucht wo die Kaninchen nachts rauskönnen und trotzdem sicher sind, und weswegen man sie nachts nicht im Stall einsperren soll. Deswegen kommen sie wohl auch nicht abends von allein in ihren Stall/Bau. Da werden sie erst eigentlich richtig aktiv. |
Hallo zusammen, Ich habe eine Frage zu dem Thema Kaninchen im Freilauf: Ich habe im Garten 1m hohe Zäune errichtet. Ich mache mir jetzt etwas Gedanken, ob Katzen eine Gefahr sein können. Ich denke, dass Katzen spätestens dann keine Gefahr mehr sind, wenn die Kaninchen an einen Ort flüchten können, an den die Katzen sie nicht verfolgen können. Und das ist jetzt meine Frage: Wenn ich als Eingang zum gesicherten Gehege, ein Loch mache mit einem Durchmesser von 16cm, kommt dann eine Katze da durch? Ggf. habe ich auch überlegt als Aus-/ Eingang ein 160er Wasserrohr zu nehmen. Da kommen die Kaninchen durch, das kennen sie auch, aber eine Katze kriecht da wahrscheinlich nicht hinein. Danke und Gruß Billy |
Über 1m Zäune springt dir auch so manches Kaninchen ;) |
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Normale Katzen sind keine Gefahr, aber es gibt immer die Ausnahmen, die Kaninchen als ihre Beutetiere ansehen. Bei uns war es ein streunernder MainCoon Kater, der bervor er vom eigentlichen Besitzer eingesperrt mit Katzengehege wurde regelmäßig bei uns Kaninchen und Meeris holte. Wir waren da relativ machtlos, weil wir tagsüber die Tiere im Garten haben und er trotz Hund im Garten gelauert hat, wann keiner da war. Inzwischen können aber Meeris und Kaninchenn wieder frei laufen, da der Kater gestorben ist. Wir haben eine eigene Katzen und einige fremde Katzen die gerne hier im Garten sind und den Tieren zusehen ohne eine Bedrohung zu sein. Unsere Kaninchen und Meeris benehmen sich auch nicht mehr wie Fluchttiere den bekannten Katzen gegenüber. Bei einem Test hat jemand bei einer normalgroßen Katze einen Durchschlüpftest gemacht. Diese Katze konnte noch durch ein Loch mit dem Durchmesser 11,5cm schlüpfen. Durch einen schmalen Tunnel wird eine Katze eher nicht gehen. Aber wie gesagt, wildernde Katzen die eine Gefahr werden sind eher die Seltenheit. |
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Danke gerti. Ich glaube ich werde mal überlegen wie ich ein Rohr als Eingang am besten realisieren kann. |
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Aber locker! Unsere Katzenklappe, die wir für unseren Kater haben, ist sogar kleiner. |
Meine beiden sind auch Freiläufer im Garten (nur tagsüber). Als Zaun dient mein Gartenzaun, dort ist ein normaler Maschenzaun und ein Rindenzaun innen noch extra befestigt. Der war aber schon immer da, habe für die Kaninchen gar nix extra machen müssen. Meine beiden sehen den Zaun als Grenze und haben weder versucht sich raus zu buddeln noch knabbern sie am Zaun. Sie sehen den Zaun als Grenze und hatten nie Interesse irgendwo raus zu kommen, das Innere vom Garten ist viel interessanter. Als Unterschlupf tagsüber dient die Gartengarnitur, dort schlafen sie drunter. So richtig frei auf der Wiese sitzen sie immer nur kurz, meist halten sie sich bei den Sträuchern auf, aus Schutz nehme ich mal an. Ich finde sie sind wie kleine Katzen wenn man sie frei hält, hoppeln rein und raus wie sie wollen und fühlen sich pudelwohl ganz ohne Gehegebegrenzung. Muss natürlich die Gegend dazu passen! Ich wohne in der Stadt, da gibt es so gut wie keine natürlichen Feinde. |
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Fuchs, Marder und Waschbär gibt es auch in Städten und auch sie kommen tagsüber. Nur mal nebenbei. |
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Aber das ist wie bei den Katzen die hier frei herum laufen, meist werden sie nur ca. 10 Jahre weil sie ein Hund oder Auto erwischt, aber bis dahin haben sie ein Traum Leben in Freiheit. Aber wenn man mal erlebt hat, wie die kleinen Racker selbständig rein und raus hoppeln und dich auf der Gartenliege besuchen kommen und deinen Apfel wegfuttern wollen, dann ist es mir dieses Restrisiko wert. |
Das es toll ist, wollte ich nicht bestreiten. Lediglich die Aussage, dass es in der Stadt keine Feinde gibt, wollte ich klar stellen. Sowohl Fuchs als auch Waschbär hab ich schon in der Stadt gesehen. |
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Darf ich mal fragen, wie du deine Kaninchen hälst? Hältst du sie im Gartenfreilauf? Danke und Gruß Billy |
Ich hab keine Kaninchen mehr. Aber hatte schon so ziemlich alles. Außenhaltung, Außenhaltung mit zeitweise Freilauf, Außenhaltung mit Freilauf, Zimmerhaltung, Gehegehaltung mit Auslauf...:rofl: |
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Ist dir mal ein Kaninchen tagsüber gerissen oder verletzt worden? |
Mir persönlich nicht, aber zuletzt hat hier im Forum jemand berichtet, wie ein Fuchs tagsüber ein Kaninchen geholt hat. Jemand anderes berichtete von einem Fuchs der vor der Wintergartentür saß, am Tag. Und nur, weil es mir nicht passiert ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. |
Das ist natürlich erschreckend. Aber wenn bei mir ein Fuchs so wenig Scheu hat, dass er am Tag vor der Tür zum Wintergarten sitzt, würde ich mir jetzt nicht nur um die Kaninchen Sorgen machen. Wahrscheinlich muss man versuchen die Situation bei sich zu Hause einzuschätzen. Und klar, ein Restrisiko bleibt. Aber, no Risk, no Fun. Bei mir persönlich hatte ein Nachbar Kaninchen. Er hat sich einfach nicht gekümmert und sie nicht wieder eingefangen nachdem sie ausgerissen sind. Sie waren also Tag und Nacht draußen. Einer war irgendwann verschwunden. Aber da waren sie schon wochenlang draußen. Das zweite wurde irgendwann nach etwa 1/4 Jahr gerissen. Da mache ich mir dann um meine Tiere im umzäunten Auslauf die jeden Abend sicher im Stall sind, nicht so viele Sorgen. |
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