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Tinachen 10.12.2010 13:43

AW: Überwinterung
 
Ich möchte jetzt keine neue Disskusion anfangen aber gerade fällt mir noch was ein.
Meine Katzen haben auch Winterfell. Es sind Freigängerkatzen und trotzdem ist im Winter besonders Nachts, der bevorzugte Platz die Fussbodenheizung, trotz dicken Winterfells. Nach den Argumenten der "Wärmequellengegner" müßten sie sich ja dann eigentlich auch lieber draussen aufhalten, weil drinnen zu warm und vom Wohnzimmer zu draussen kann man dann ja wirklich von extremen Temperaturunterschieden sprechen. Natürlich sind Katze und Kaninchen zwei unterschiedliche Tierarten und womöglich hinkt der Vergleich. Womöglich wird das Argument mit dem Winterfell aber auch einfach überbewertet. Gruß Tina

Bruinenn 10.12.2010 13:51

AW: Überwinterung
 
Ich kann mich auch erinnern gelesen zu haben, dass die Temparatur in unterirdischen Bauten der Kaninchen, auch bei noch so frostigem kalten Winter nicht zu Minusgraden herunterfaellt...

Tinachen 10.12.2010 14:02

AW: Überwinterung
 
Um genau zu sein hat es ab ca einem Meter Tiefe keine Minusgrade mehr.

elfzemeier 10.12.2010 18:13

AW: Überwinterung
 
Hallo die Nervensäge elfzemeier hats jetzt für's erste kapiert. Zur Zeit bleibt es bei mir nach wie vor ohne Heizung.

@Brausemaus Danke für das Angebot, Aktion Wärmeplatte muss jetzt mein Mann wieder aktiv werden. Kriegt der schon hin.

An alle anderen: Danke für die nette Tipps und ich habe nach dem Lesen hier immer ein besseres Gefühl als vorher. Ansonsten allen einen schönen 3. Advent.

Tinachen 10.12.2010 18:50

AW: Überwinterung
 
Hallo Susanne, gebs zu Du hast doch gelost... Nee Spass beiseite, alles Gute für die Hasis und Dir auch einen schönen dritten Advent. Gruß Tina

Brausemaus 10.12.2010 21:05

AW: Überwinterung
 
Harmonie!!!!

Schokohase 10.12.2010 22:25

AW: Überwinterung
 
Hallo zusammen,

freut mich, dass das Thema auf Interesse stößt! Wer mag, kann sich in meinem Profilbild ein Foto der Konstruktion anschauen.

Vor dem Bau habe ich Versuche mit Glühbirnen gemacht (natürlich keine Stromsparlampen) und gefunden, dass eine 40 W Birne (die hat >90 % Wärmeabstrahlung) die Holzkiste 'Stall' durchaus heizt, aber nicht überheizt. (Natürlich ohne die Hasen + Vorsicht Brandgefahr!). 25 Watt waren zu wenig und 60W gab es als Tränkenwärmer nicht zu kaufen. Also, wie gesagt, man muss sehr gut isolieren, wenn man mit dieser Leistung heizen will, aber dann wird der Stall durchaus wärmer. Wenn man die Platte an eine zugige Stelle plaziert, heizen sie nur das Wasser. Auch in einem nicht isolierten Stall erwarte ich keine große Heizwirkung.

Der Rahmen ist so gebaut, dass die Hasen nicht an das nach oben rausgehende Stromkabel können. Es ist ein dünnes Kabel mit Trafo, also keine Gefahr bei Schaden durch Mäuse etc. Die zwei Kabel passen zwischen Dach und Wand durch, da der Stall dort reichlich mit weichem tesa moll ausgekleidet ist.

Wenn es das nächste Mal richtig kalt wird, berichte ich, ob die Lösung praktikabel ist.

Viele Grüße,
Schokohase

Schokohase 10.12.2010 22:33

AW: Überwinterung
 
Ach ja, das Fell: Tina, da stimme ich Dir zu. Ich glaube, das Fell wird überbewertet. Die Gewöhnung der Atemwege etc. an die kalte, feuchte Luft (oder an Heizungsluft!) halte ich für wichtiger. Auch Rexkaninchen überleben draußen, und die haben ja 'kein richtiges Fell'.

Ich weiß auch nicht, woher das Argument mit dem Temperaturunterschied kommt. Sicher kann ein Wildkaninchen bei -20°C raus und in seinen Bau gehen, aber man sollte kein Kaninchen von 0°C ins beheizte Wohnzimmer umquartieren. Ich glaube, solche Zahlen machen nur Sinn, wenn man sie im Gesamt-Zusammenhang sieht.

Kann es sein, dass Kaninchen anfälliger sind als Katzen und daher Katzen als 'in-out-Haustier' im Winter gut leben können? - nur eine Idee, ich kenne mich mit KAtzen nicht aus.


Ciao,
Schokohase

Tinachen 10.12.2010 22:47

AW: Überwinterung
 
Zitat:

Zitat von Schokohase (Beitrag 111530)
Ach ja, das Fell: Tina, da stimme ich Dir zu. Ich glaube, das Fell wird überbewertet. Die Gewöhnung der Atemwege etc. an die kalte, feuchte Luft (oder an Heizungsluft!) halte ich für wichtiger. Auch Rexkaninchen überleben draußen, und die haben ja 'kein richtiges Fell'.

Ich weiß auch nicht, woher das Argument mit dem Temperaturunterschied kommt. Sicher kann ein Wildkaninchen bei -20°C raus und in seinen Bau gehen, aber man sollte kein Kaninchen von 0°C ins beheizte Wohnzimmer umquartieren. Ich glaube, solche Zahlen machen nur Sinn, wenn man sie im Gesamt-Zusammenhang sieht.

Kann es sein, dass Kaninchen anfälliger sind als Katzen und daher Katzen als 'in-out-Haustier' im Winter gut leben können? - nur eine Idee, ich kenne mich mit KAtzen nicht aus.


Ciao,
Schokohase

Ja das könnte sein aber vielleicht hat ja noch jemand Anderer eine Idee, warum das bei Katzen klappt und bei Hasen so schlimm sein soll. Wie gesagt Winterfell haben ja Beide. LG Tina

silla 10.12.2010 22:56

AW: Überwinterung
 
Hallo! Meine 6 rabbies sind auch den ersten Winter draußen (habe im Frühjahr ein tolles Außengehege bauen lassen) und scheinen sehr zufrieden zu sein!!! Obwohl ich anfangs auch etwas nervös war, zumal der Winter gleich mit Schnee und strengem Frost anfing. Aber kein Problem - in ihrer Hütte halten sie sich selten auf, sie sitzen oft auf dem kalten Boden; na ja, müssen sie selber wissen. Nervig war das eingefrorene Wasser und Frischfutter. Für's Wasser habe ich eine kleine Heizmatte für Terrarien bestellt (Fima Trixie), das klappt gut; für's Frischfutter nehme ich einen Wärmeteller für Babybrei (ist aber schwer zu bekommen, anscheinend ist der nicht mehr so gefragt, seit meine Kinder klein waren). Vielleicht schaffe ich es auch mal, ein Foto von Gehege und rabbies zu installieren, aber da muss ich erst noch etwas üben.... Die Tiere kosten echt viel Zeit, weil sie leider überall hinmachen...:mad: Tschüs silla

elfzemeier 14.12.2010 16:26

AW: Überwinterung
 
Hallo zusammen, kurzer Zwischenstand bei uns: Winter klappt allmählich ganz prima. Jetzt muss ich mich nur noch daran gewöhnen, dass sie sobald es Minusgrade hat, anders und viel weniger essen. Habe hier im Forum gelesen, dass ist normal, also muss ich da durch. Habe heue bei meinem Händler getrocknete Kräuter zum Abwiegen bekommen, Petersilien, Löwenzahn, Spitzwegerich, Käutermischung und Möhrenkraut. Hab das alles gemischt und gebs jetzt als Kräutermischung. War super günstig, wahrscheinlich fressen sie's dann nicht. Ansonsten allen Wintermamas einen schönen Tag.

Tinachen 14.12.2010 16:38

AW: Überwinterung
 
Hallo Susanne, ich kaufe Kräuter und getrocknete Blumen und Gräser bei Kaninchenladen. de oder bei Danis Futterlädchen. Da gibt es tolle Mischungen in verschiedene Größen frisch abgepackt. Es gibt natürlich noch mehr Anbieter. Ich glaub hier steht auch irgendwo eine Liste. Guck doch da mal rein und lass Dich inspirieren. LG Tina

elfzemeier 14.12.2010 16:42

AW: Überwinterung
 
Ja danke Tina, hatte ich schon aus dem Forum und bin bei DM fündig geworden. Hatte mich nur heute so gefreut, weil es so etwas beim Futterhaus und Fressnapf bei uns bislang nicht gab. Daher heute billiger Großeinkauf. LG Susanne

Polly 14.12.2010 17:49

AW: Überwinterung
 
Wow, habe schon länger nicht gelesen und stelle fest hier ist ja noch ganz schön was zusammen getragen worden...

Bei uns läuft alles prima! Sie greifen auf den Schnee zurück wenns Wasser friert.
Futter gibts mehrfach kleine Portionen (Frischfutter) und sie knabbern auch wenns angefroren ist.

Ansonsten sind sie putzmunter und quietschfidel! Ich mach mir jetzt auch keine Sorgen mehr! Habe inzwischen mit so vielen Kaninchenmamas gesprochen deren Hoppler schon fünfmal erfroren sein müßten und alle leben noch! Und die meisten sind bei der rubusten Haltung sogar sehr alt geworden!

Kann es nicht vielleicht auch sein das die Kaninchen sich an dieses robuste Leben gewöhnen? Also ich drück das jetzt mal etwas überspitzt aus, allgemein ist ja in der Tierwelt und in der Menschenwelt zu beobachten, dass die die verpiepelt werden und schön steril aufwachsen in der Regel die sind die am meisten krank sind!
Ich beobachte das z.B. auch bei meinem Pferd. Mein Zosse steht bei Wind und Wetter draussen. Wird auch in kein Deckchen gepackt oder so sondern darf einfach Pferd sein. Der is, toi toi toi bis auf Altersbeschwerden nie krank...
Diese ganzen verpiepelten Pferde, die bloß nicht bei Regen oder kaltem Wetter raus dürfen und schon gar nicht in Herden weil zu gefährlich, haben ständig ein Wehwehchen.
Ich will niemanden angreifen! Deshalb wie gesagt auch ein bißchen überspitz ausgedrückt.
Aber irgendwie scheint da doch was dran zu sein, an gesunder Robusthaltung, oder?

Tinachen 14.12.2010 19:47

AW: Überwinterung
 
Zitat:

Zitat von silla (Beitrag 111536)
Hallo! Meine 6 rabbies sind auch den ersten Winter draußen (habe im Frühjahr ein tolles Außengehege bauen lassen) und scheinen sehr zufrieden zu sein!!! Obwohl ich anfangs auch etwas nervös war, zumal der Winter gleich mit Schnee und strengem Frost anfing. Aber kein Problem - in ihrer Hütte halten sie sich selten auf, sie sitzen oft auf dem kalten Boden; na ja, müssen sie selber wissen. Nervig war das eingefrorene Wasser und Frischfutter. Für's Wasser habe ich eine kleine Heizmatte für Terrarien bestellt (Fima Trixie), das klappt gut; für's Frischfutter nehme ich einen Wärmeteller für Babybrei (ist aber schwer zu bekommen, anscheinend ist der nicht mehr so gefragt, seit meine Kinder klein waren). Vielleicht schaffe ich es auch mal, ein Foto von Gehege und rabbies zu installieren, aber da muss ich erst noch etwas üben.... Die Tiere kosten echt viel Zeit, weil sie leider überall hinmachen...:mad: Tschüs silla

Hallo Silla, jetzt hab ich erst gesehen, dass das Dein erster Beitrag hier war und deshalb etwas verspätet, herzlich willkommen hier im Forum und ja wir wollen bitte Bilder sehen:D. Gruß Tina

marya 14.12.2010 21:03

AW: Überwinterung
 
Hallo Polly,

ich denke auch dass du recht hast - dass Tiere die in dieser "robusten" Haltung gehalten werden, oft gesünder sind. Ich vermute dass es daran liegt, dass sie ein stärkeres Immunsystem entwickeln und dadurch härter im Nehmen sind.

Meinen Kaninchen geht´s auch gut, sie flitzen und mümmeln sich durch den Schnee und es macht Spaß ihnen dabei zuzuschauen. Ansonsten nutzen sie auch ihre Unterschlupfmöglichkeiten. Ich freue mich aber dennoch über jeden Tag, an dem es mal Temperaturen über Null gibt. Dann bin ich irgendwie beruhigter ;-)

elfzemeier 17.12.2010 17:16

AW: Überwinterung
 
So, jetzt weiss ich noch nicht wie ich mich hier oute, ich bin halt ein Weichei. Wir fahren nächste Woche für 14 Tage weg und unsere Nachbarn werden sich um meine 2 Nins im Garten kümmern. Die arbeiten aber so, dass sie zwar 2 x täglich gucken werden, aber nicht gewährleistet ist, wann und ob beide wie gewohnt tagsüber komplett raus können. Also musste mein Mann nochmals mit mir ran. 1 Stall ist jetzt konstant bei 0 Grad erwärmt, damit Futter und Wasser nicht einfrieren und Rückzugsmöglichkeit normal draußen mit Stroh und Heu ist natürlich auch da. Eigentlich bin ich nach wie vor der Meinung, es geht auch ohne bzw. wäre vielleicht auch besser, aber meine andere Seite ist immer noch nicht überzeugt. Wie gesagt, losen hat nicht viel gebracht. Daher hoffe ich, mit dieser Lösung gut für die Tiere zu fahren. Bislang liegen die natürlich nach wie vor auch wie eure alle am liebsten draußen im Außengehege rum, fressen aber wieder mehr (klar ist ja nicht gefroren) und lernen gerade bei 25 cm Neuschnee Schneeschwimmer. Seepferdchen haben die seit heute.

Tinachen 17.12.2010 17:50

AW: Überwinterung
 
Hallo Susanne, es geht doch nichts über Ehrlichkeit. Jetzt bist Du mir gleich noch sympatischer. Ich wünsche Euch, wo auch immer die Reise hinführt, eine supergute Zeit. Liebe Grüße Tina

elfzemeier 10.01.2011 16:23

AW: Überwinterung
 
Hallo, nachdem ich ja seit dem 22. in Urlaub war - und ich kann euch sagen in Österreich war weniger Neuschnee wie hier, gehts den Ninis nach wie vor gut. Das Außengehege war ja in einer einzigen Samstagaktion gebaut worden und hat, obwohl vom Schnee immer wieder befreit wurde, nicht gehalten und ist an einigen Stellen eingebrochen. Die Freunde mussten dann notdürftig reparieren und am Wochenende ist dann mein Mann wieder rangegangen, hat nun das Dach nochmals mit Holzplatten komplett verstärkt und darüber Bitumen gelegt. Trocken und sicher und hält - sagt er. Hier lag der Schnee wohl so hoch, dass das gesamte Außengehege eingeschneit war, ist ja nur ca. 60 cm hoch und meine Freunde mussten es freischaufeln, damit die Kleinen auch genug Luft haben. Na die haben sich alle gefreut. Und dann habe ich die Quittung für die Wärmequelle bekommen. Die Freunde haben nicht richtig zugehört und als ich am Wochende zurückkam, war sie immer noch an und auch noch warm und die kleinen hatten in der Hütte Bahamas 14 Grad Wärme. Zum Essen fanden dies es wohl toll, Gott sei Dank haben sie im Außengehege ja noch einen normalen Stall mit Stroh und Heu, sonst wären sie wohl gegrillt und gekocht worden in den letzten Wochen. Na ja jetzt ist Mami ja wieder da, Heizung komplett aus, bleibt sie auch jetzt und dann schauen wir mal weiter.

Da es ja jetzt wärmer ist, essen sie auch wieder viel mehr und tagsüber kommen sie ja jetzt auch wieder in den Garten, gefällt denen natürlich auch.

Dann habe ich abschließend noch einmal eine Frage. Wie macht ihr das mit der Pflege der Ninis, die so komplett draussen leben? Müssen die gebürstet werden, wenn Fellwechsel kommt und muss ich sie zwingend ab und an komplett hochnehmen zum Nachschauen, ob alles ok ist? Sie kommen zwar immer sofort zu uns, aber wir nehmen sie nicht ohne Grund hoch, ist dann auch echt schwierig, die sind ja schnell. Mein Plan war eigentlich, sie bei der nächsten Impfe im Frühling wieder genauer untersuchen zu lassen und dann wieder im Herbst, es sei denn, ich würde etwas sehen oder am Verhalten merken. Reicht das aus? LG Susanne

Tinachen 10.01.2011 19:21

AW: Überwinterung
 
Hallo Susanne, schön das Du wieder gut nachhause gekommen bist. Da habt Ihr aber Glück, so gute Freunde zu haben. Na die haben sich mit der ganzen Schufterei aber auch das Fitnessstudio gespart.
Mit der Wärmelampe haben sie es wohl etwas zu gut gemeint. Haben sie denn noch ihr Winterfell? Sonst müßtest Du die Wärmelampe evtl. doch langsam ausschleichen. Also meine machen das mit dem Fellwechsel und der Pflege ganz alleine. Allerdings habe ich auch keine langhaarigen Kaninchen und nach Köttelketten schau ich natürlich. Meine hassen, wie wahrscheinlich die meisten Nins, auch raufgehoben zu werden, ich mach das zugegebenermaßen mit dem einmal im Monat wiegen nicht. Gruß Tina


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:15 Uhr.



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