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Außenhaltung: Holz aufgeweicht!! Hallo zusammen! Ich möchte 2 Kaninchen in meinem Garten halten. (Außenhaltung) Wieviel Platz braucht man da ca.? Und mein Ninchen hat mal in so nem Stall (mit so einer Wann zum herausziehen) immer in eine bestimmte Ecke gemacht und das Holz ist dabei voll aufgeweicht und ''zerfressen'' wie von einer Säure. Was kann man dagegen tun? Lg im Voraus Alex ;) |
AW: Außenhaltung: Holz aufgeweicht!! Man rechnet pro Fellnase 2m². Wenn du noch mehr zur Verfügung hast um so besser.:D Hast du vor den nächsten Stall selber zu bauen? Eine sonderlich hohe Lebenserwartung haben die gekauften nie. Wenn du selber bauen möchtest, empfiehlt sich für das Haus bzw. das was deine Nins schonmal häufiger als Toilette verwenden entweder Vollkernkunststoff oder Siebdruck zu verwenden. Beides ist extrem robust, egal ob es Regen oder Urin ausgesetzt wird. Mein Vater hat mir mein Haus aus Vollkernkunststoff gebaut, und meinte das übherlebt mich noch.;) |
AW: Außenhaltung: Holz aufgeweicht!! Für zwei Kaninchen in Außenhaltung (Zwergrasse oder Kleine Rasse) rechnet man 6 qm - notfalls könnte man auf diesem Platz noch ein drittes unterbringen. Kleiner hat aber keinen Zweck, sie müssen genug Platz haben um sich bewegen zu können, außerdem kann man kleinere Gehege nicht gut einrichten. Einfach zu bauen ist ein Gehege in Pyramiden- oder Kastenform, z. B. mit einer Grundfläche von 2 x 3 Metern. Die Kaninchen sollten wettergeschützte Bereiche haben: - luftige Schattenplätze für warme Sonnentage - Isolierte Hütte (oder aus richtig dickem Holz) für kalte Winter - Regengeschützte Plätze - Windgeschützte Plätze Ich habe das Durchpinkel-Problem mit Ecktoiletten gelöst, habe aber das Glück dass meine Nins sie nicht anknabbern. Da muss man echt aufpassen, Kunststoff im Kaninchenmagen ist nicht wirklich gut. Siebdruckplatten kann ich auch als äußerst Pipi-resistent empfehlen, die halten das prima aus. Außerdem sind sie wetterfest, ich verwende sie deshalb für meine selbstgebauten Unterschlüpfe. Die Kaufställe mit diesen Wannen weichen innerhalb kürzester Zeit durch, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Oft sind auch die Platten in den Seitenwänden gar kein "echtes" Holz sondern irgendeine Pressplatte, die - sobald die Imprägnierung erst einmal von der Harnsäure angegriffen ist - wie ein Schwamm wirken, und dann kann man den Stall auch schon wegschmeißen. Falls du solch einen Stall trotzdem ins Gehege integrieren möchtest, würde ich dir folgendes empfehlen: Direkt über der Wanne sollten Urinablaufleisten montiert werden, damit die "Eckenpinkler" keine Chance haben zwischen Wanne und Wand zu pischern - meine haben da große Zielsicherheit bewiesen :o und die Innenwände würde ich mit kinderspielzeuggeeignetem Lack noch zwei- oder dreimal überstreichen, das hält wenigstens eine Weile. Das Holz vom Gehege kann man gut vor Witterungseinflüssen schützen, indem man es mit einer ungiftigen (also kinderspielzeuggeeigneten) Lasur behandelt -ich habe mich im Fachhandel beraten lassen, dort gibt es auch eine, die ausdrücklich unschädlich für Tiere ist. Sie ist recht teuer, aber es handelt sich dabei um eine Dickschichtlasur, so dass man nur einmal streichen muss. |
AW: Außenhaltung: Holz aufgeweicht!! Super! Danke! Weil das Problem hat mir n bisschen zu schaffen gemacht ;) Vielen Dank! |
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