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Kaninchenneuling meldet sich zu Wort :D Huhu,ich stell mich mal kurz vor: Ich bin Tine, 32 Jahre alt und lebe mit meinem Mann,zwei Kids und unseren zwei Katzen zusammen. Nun wollen wir noch einmal Nachwuchs haben und es sollen zwei Deutsche Riesen werden :-) Damit die zwei sich bei uns wohlfühlen können informiere ich mich im Vorfeld und habe gedacht ich kann keine besseren Tipps bekommen als in einem Forum mit erfahrenen Kaninchenmuttis und Vattis :D Unsere Riesen sollen ganzjährig in Außenhaltung leben und können in unserem Garten täglich grasen :-) Dazu schon meine erste Frage: Wenn ich die beiden morgens rauslasse,dann brauchen sie ja ein eingezäuntes Stück,welches auch von oben gesichert ist- sobald einer von uns nachmittags zuhause ist dürfen die beiden sich frei im gesamten Garten bewegen, dieser ist eingezäunt. Was aber wenn die beiden sich während wir arbeiten Löcher buddeln und dann frei im Garten sitzen? Dieser ist wiegesagt ja eingezäunt aber es fehlt dann ja am Schutz von oben? Bei dem Bau bzw Kauf des Stalles bin ich mir noch nicht ganz sicher, ich dachte an insgesamt ca 12qm Auslauf,reicht das für deren Nachtquartier? Und kann man dann beispielsweise einen Handelsüblichen hasenstall kaufen,die gibt es ja auch in "groß", dieser sollte dann in diesem überdachten Gehege die Schutzhütte zum Schlafen sein- ist das von der Größe angemessen? Reicht es wenn der gesamte Auslauf ähnlich wie eine Hühnervoliere ist,heißt Draht außenrum? In dem Gehege selber würde dann ja die Schlafhütte stehen. Frage mich ob es zu kalt im Winter wird,wenn der Auslauf selber so offen ist. Ihr seht also,ich kann bestimmt nochmal den ein oder anderen guten Tipp gebrauchen und freue mich über regen Austausch mit euch :-) Ich hoffe natürlich,dass wir bald nochmal zwei mehr zuhause sind- aber erstmal muss alle Voraussetzungen geschaffen sein und wir möchten für die beiden wirklich was vernünftiges zum Wohlfühlen schaffen. |
Hallo und willkommen:seeya: zu Außenhaltung kann ich leider wenig beitragen, aber kennst du die Seite Kaninchenwiese https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/ Da steht eigentlich alles wichtige und man kann auch Beispielfotos über die Gestaltung des Geheges sehen 12 qm als Nachtquartier sollten reichen. Ich würde einen Teil (wenn es selber gebaut wird) wind- und regengeschützt einplanen. Was den zusätzlichen Auslauf anbelangt, sollte er entweder nach unten mit Draht (vergraben) oder mit Platten gesichert sein oder ihr lasst sie im Garten frei laufen Einige machen das, wenn genug Bäume/Büsche und Versteckmöglichkeiten vorhanden sind. Das muss man für sich selber entscheiden, ich hätte zuviel Sorge:D |
Ja die Seite hatte ich schon entdeckt und dort auch schon den ein oder anderen Tipp abgreifen können :-) Ich denke ich würde es so handhaben,dass wir einen Bereich im Garten so sichern,dass sie ohne Aufsicht dort bleiben könnten - wie du sagtest würde ich das Ganze mit Steinen versehen,damit nichts passieren kann. Sobald wir dann zuhause sind sollen die beiden dann gerne den ganzen Garten nutzen,dann ist aber ja jemand da und sie sind nicht ohne Aufsicht - das sollte dann gehen oder? |
Ich denke ja, würde nur wie gesagt im Garten auch Häuser oder Versteckmöglichkeiten auf freien Rasen anbieten, so das sie im Notfall ein Versteck haben. Man ist ja nicht immer dabei;) |
Super,das ist ne gute Idee :-) Unser Garten ist von der Rasenfläche sehr groß,hat aber an allen Seiten noch Hecken, Büsche und Bäume. Wenn man dort zusätzlichen Unterschlupf bietet dürfte ja quasi nichts mehr passieren :-) Ist es in Ordnung wenn das Nachtquartier auf Stein gesetzt wird? Dachte,dass es vielleicht nicht so schön zum Laufen ist, aber schon gelesen,dass man es ja auch mit zb Holzspäne und Co auslegen kann (gerade im Winter). Wenn man es auf Rasen setzt ist es ja am Ende doch nur Matsche in der die beiden hoppeln und zum reinigen ist Steinboden ja doch gut geeignet? |
Ich weiß nicht, wie ihr wohnt, man sollte aber auch daran denken, dass es Besucher wie Katzen gibt, nicht nur Raubvögel und Marder, wobei ich mir bei deutschen Riesen nicht sicher bin, ob sie sich da rantrauen;) ein Restrisiko gibt es immer Meine Freundin hat Nachtquartiere mit Stein, ist einfach zu reinigen und bietet Buddelschutz. Darin stehen viele Häuser, Klo mit Stroh und auch Kaninchenställe dick mit Stroh befüllt sowie auch kleine Tische zum drunterliegen oder oben draufdöseln |
Bei deutschen Riesen kann das mit Steinboden ein Problem werden mit Pododermatitis (offenen, Wunden Pfoten). Mit Einstreu hat man allerdings in der Regel das Problem, dass sie nicht gut stubenrein werden und man dann 12 Quadratmeter Gehege reinigen und das Einstreu entsorgen muss. Und gerade im Sommer muss das nasse unbedingt raus, damit keine fliegen ihre Eier legen können. Wenn denn auch eingestreut werden muss, würde ich 2-3 Seiten vom Gehege dicht machen. Sonst regnet es rein und man hat matsche im Gehege. Ansonsten ist die Planung schon recht gut, ich kann auch total verstehen, dass man gerne deutsche Riesen mag, ich liebe die auch. Allerdings sollte die Anschaffung nur aus dem Tierschutz erfolgen, da die Zucht von derart riesigen Kaninchen mit den gesundheitlichen Problemen nicht unterstützenswert ist - meiner Meinung nach. Vielleicht wäre es auch ein Kompromiss sich auf Kaninchen der mittleren Gewichtsklasse zu einigen. Die haben meistens weder die Nachteile der Verzwergung (Zähne) noch die Nachteile der Riesen-Rassen (Pfoten, Gelenke, kürzere Lebenserwartung). Hier kann ich die blauen Wiener empfehlen. Die sind vom Charakter her einfach klasse, haben circa 4kg Gewicht und unsere beiden sind wahnsinnig zahm. Die Häsin lässt sich durchkuscheln wie die Hunde, kommt an, wenn man sie lockt. Bezüglich der gesundheitlichen Probleme bei den Riesen spreche ich leider aus Erfahrung. Und wenn Pfoten erst mal Offen sind, ist das ein mega Aufwand an kosten und Versorgung zuhause - das muss man wollen und leisten können. Und manchmal kann man sich Mühe geben, wie man will und es wird trotzdem nicht gut oder funktioniert zb in Aussenhaltung gar nicht mehr. Wir hatten die Option auf Innenhaltung, sodass wir drinnen und draußen jetzt Kaninchen haben - die Pfoten-Patientin hat es leider nicht überlebt, da ein Bein durch die fehlbelastung einen Ermüdungsbruch erlitten hatte und Bakterien schon die Gelenke zerstört hatten. Ich möchte euch nicht den Spaß und die Vorfreude verderben, aber gerade wenn Kinder dabei sind, wünscht man sich doch eher gesunde, langlebige Kaninchen ohne das Potenzial auf langfristigen Pflegebedarf. |
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