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Rätselhafter Ausbruch Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3) Hallo, hat jemand Erfahrungen mit Ausbrüchen aus einem Außengehege? Unsere beiden Zwergkaninchen sind seit gestern weg. Das Gitter des Außengeheges ist aus der Fuge gedrückt worden! Wir stehen vor einem Rätsel. Das ist ein stabiles gekauftes Gehege und man braucht immens Kraft, um das Gitter rauszudrücken. Etwa so viel für das Anheben eines massiven Esstischs - ich habe das mal probiert. Ich hätte das für ausgeschlossen gehalten. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der Kraft von Kaninchen? Angabe zum Käfig: Kerbl 81708 Freilaufgehege mit Plastikdach Ausbruchsperre, 220 x 115 x 75 cm Das Gitter ist ummantelt und zeigt keinerlei Bissspuren oder Kratzer. Auch vor dem Käfig gibt es keine Spuren oder Veränderungen. |
Da wird jemand von außen gezogen haben. Entweder Mensch (wobei der vielleicht eher eingetreten hätte) oder Fuchs, würde ich tippen. Ein weibliches Tier mit Junge kriegt erstaunliche Kräfte, um ihre Jungen zu ernähren. Die Kaninchen werden es jedenfalls nicht raus gedrückt haben. |
Hallo, hm, ich hätte jetzt eher getippt, dass sich da ein Raubtier Zutritt zum Gehege verschafft hat als dass die Kaninchen selbstständig ausgebrochen sind. Gerade diese gekauften Gehege bieten da leider nicht genug Schutz. Tut mir jedenfalls leid, dass eure Kaninchen nun weg sind. :-( |
:eek: Gibt es denn sonst gar keine Hinweise? Falls es ein Raubtier war, sind Anzeichen für einen Kampf (Blut, Fellbüschel) zwar nicht zwingend, aber bei so einem brachialen Einbruch hätte ich schon irgendwelche Spuren erwartet: Scharrspuren im Boden / Kratzer im Holz / falls es lackiertes/kunstoffummanteltes Gitter ist (kann's auf den Fotos nicht genau sehen) könnte es Beschädigungen des Lacks/Kunststoffs geben, wenn ein Raubtier sich mit den Zähnen und viel Kraft daran zu schaffen macht. Gar nichts da? S. |
Das war bestimmt ein Fuchs. Ich hab neulich im Fernsehen gesehen, wie einer einen Hühnerstall angegangen ist. Da dürfte das Gitter leider für ihn gut machbar gewesen sein. |
Was ist das für ein Gehege (Hersteller)? Ich halte es eigentlich fast für ausgeschlossen, dass das ein Tier gewesen ist. Ich habe schon mehrere Ställe mit diesen Gittern auseinandergebaut, weil ich sie als Unterstände weiter benutzen wollte. Da waren die Gitter störend. Die sind innen im Holz normalerweise gut befestigt. Ich hatte Werkzeug und habe trotzdem eine Weile gebraucht bis ich das Gitter los hatte. Wenn der Hersteller vernünftig gearbeitet hat, zieht man die nicht so einfach raus (da gibt es aber je nach Hersteller Unterschiede in der Festigkeit). Ein Fuchs mag sicher ganz schöne Kräfte entwickeln, aber ich denke, dass da ein Mensch dran war. |
Für einen Menschen ist es doch aber weitaus einfacher, da einfach gegen zu treten bzw. es einzutreten. |
ja, aber es ist von innen eingedrückt. Man kann das natürlich vortäuschen, aber wozu? Wer die Kaninchen klaut, kann das ja einfach so machen. Wir wohnen auch recht sicher. Ich kann mir das nicht vorstellen. |
Wie gesagt, ich würde eher sagen, von außen dran gezerrt. |
Hallo, es tut mir leid um deine Tierchen. Ich hoffe, sie tauchen vielleicht doch wieder auf. :eek: Ich denke auch, dass jemand von außen kräftig dran gezogen hat. Die Gitterabstände sind groß genug, dass ein Fuchs oder großer Hund gut zubeißen und dran zerren kann. Komisch, dass kein Fell oder Blut vorhanden war. Wirklich sicher ist nur engmaschiger Volierendraht (kein Kaninchendraht!) mit einer max. Maschenweite von 19x19 und einer Drahtstärke von mind. 1,2. |
Hallo Danke, für die vielen Antworten. Ein Kaninchen ist gerade wieder aufgetaucht und unsere Tochter konnte es einfangen. Lucy macht einen normalen Eindruck. Emma bleibt leider verschwunden. Ein Bild des Geheges und den Modellnamens hab ich oben noch eingefügt. Meine Frau hörte in der Nacht Geräusche und hat dann nachgesehen. Sie sah dass ein Kaninchen ein paarmal gegen das Gitter sprang oder trat. Hat sich aber weiter nichts gedacht. Das haben die auch tagsüber schon gemacht. Aber vielleicht hatten die Panik, weil ein Tier da war. Aber selbst bei einem Fuchs kann ich mir das nicht vorstellen. Es sind auch keine Spuren sonst zu sehen. Es bleibt ein Rätsel, aber ich glaube auch nicht, dass es die Kaninchen waren. |
Ich würde euch dringend raten, das Gehege noch mit Volierendraht (max 19x19mm Maschenweite mit mind. 1,2mm Drahtstärke) zu umspannen. Auch der Boden sollte komplett gesichert werden, sowohl Kaninchen als auch die Räuber (Marder, Fuchs) buddeln auch vo unten durch. Schön, dass zumindest ein Tier wieder aufgetaucht ist! |
Für ein Nachtgehege ist dies sowieso alles andere als sicher. Die Handelsüblichen Ausläufe eignen sich nie dafür, außer man lässt sowas auf Maß bestellen.Weder hat es eine Bodensicherung, noch die Maschengrösse, aber das wurde schon geschrieben. Der Bau eines Aussengeheges ist schon etwas anspruchsvoller. https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/mardersicheres-gehege-fuer-kaninchen/ Ansonsten hätte ich sofort die nächste Umgebung abgesucht und unter jedem Busch geschaut. Kaninchen werden die her bekanntes Revier nicht verlassen (weil zu gefährlich) und auch versuchen, wieder zurück zu kehren. Also Gehege zwingend offen lassen... Allerdings vermute ich eher, dass sicher ein Kaninchen evtl draußen gerissen wurde und das andere viel Glück hatte und entkommen konnte. Das würde zumindest erklären, wieso dass im Gehege kein Fell etc. gefunden wurde. |
Zitat:
Gibt ein Eindrucksvolles Video von einer Überwachungskamera in dem gezeigt wird wie ein Fuchs so ein Gitter von so einem Stall wegreißt und alle Tiere umbringt die nicht flüchten konnten. So Ställe sind also keineswegs Fuchssicher. |
Zitat:
Das Video kenne ich auch. Deshalb schrieb ich ja auch, dass das je nach Hersteller uinterschiedlich sein kann. Da gibt es sicherlich auch welche, die am Material sparen. Das Gehege der Threaterstellerin scheint eines von Kerbl zu sein. Normalerweise bauen die auch sehr robust. Edit: Vielleicht wird aber bei den großen Gehegen die Befestigung in zu großen Abständen gemacht. Dann kann das zumindest sein, dass sie etwas aus dem Holzrahmen gezogen werden und dann ein besserer Ansatzpunkt da ist. Bei den normalen Ställen, zumindest bei denen, die ich entgittert habe, kann ich mir das fast nicht vorstellen. |
Hi, Zitat:
https://www.youtube.com/watch?v=KQ8fHmvqJZE (nicht unbedingt für schwache Nerven!) Wenn man genau hinsieht, kommt der Fuchs aber (noch) nicht in das handelsübliche Häuschen-Gehege rein. Die Kaninchen begehen in Panik den verhängnisvollen Fehler, durch die Lücke, die der Fuchs zuvor gerissen hat, hinauszurennen (etwa Min. 10 und 12.30). Er erbeutet sie dann außerhalb. Erst am Ende des Videos (Min 15) gelangt er in den zweiten Gehegeteil (Selbstgebaut?), weil das Dach schon zuvor - als die Kaninchen (!!!) gegen die Seitenwand gerannt sind - nachgegeben hat. Aber sagt mal, warum verhalten sich die Kaninchen so seltsam? Müsste man nicht erwarten, dass sie sich in ihre "Höhle" zurückziehen? Oder tun sie das nicht wegen des Sackgassen-Effekts? Grüße S. |
Zitat:
Hallo, Ohne das Video jetzt gesehen zu haben denke ich mal, dass ist auch eine Typfrage. Meine beiden Weibchen sind bei Gefahr auch immer einfach ins nächstbeste Häuschen oder Unterstand gesprintet und verharren dann da geduckt regungslos. Mein neuer Kastrat verhält sich aber völlig anders. Der rennt auch wie irre klopfend und panisch durch die Gegend, wenn er sich richtig erschreckt und dann auch schonmal gegen die Gitter, wenn er richtig Tempo drauf hat. Konnte ich die Tage beobachten, als ich mit einer Sonnenschutzplane unvermittelt um die Ecke kam, die ich über sein Gehege spannen wollte. Molly wär rein gerannt hätte sich im Häuschen versteckt und gut. Er ist etliche Runden gerannt bis er sich wieder beruhigt hat. |
Ich meine ich hätte mal ein anderes Video gesehen in dem der Fuchs das Gitter weggerissen hat und sich dann reingequetscht hat. In dem von dir verlinkten Video war natürlich erst mal das Problem das sie aus dem Gehege abgehauen sind. Das stimmt. Aber egal wie, hätte er weiter dran rumgerissen wäre er auch rein gekommen. Und lange hat er dafür nicht gerade gebraucht. Und das ist halt einer der handelsüblichen Ställe mit Gitter wo jeder, der sich damit noch nicht näher beschäftigt hat, immer denkt es wäre sicher. |
Zitat:
Ja,das denke ich auch. Richtig krass finde ich aber, was mit dem anderen Gehegeteil passiert, als die Kaninchen dagegenspringen. Hätte der Fuchs das von der anderen Seite aus gemacht, wäre es wahrscheinlich sofort wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen gewesen. Was man in dem Video aber auch sieht, ist, dass es der Fuchs in Sachen Schnelligkeit auf den ersten paar Metern (Antrittsstärke) nicht mit den Kaninchen aufnehmen kann. Wäre da nicht der Zaun gewesen, der die Flucht verhindert hat, hätten die Kaninchen eine gute Chance gehabt zu entkommen. So saßen die armen Dinger in der Falle. :( Nachdem ich das Video angesehen habe, bin ich erstmal raus & habe an unserem Gehege gezerrt... S. |
Im Verhalten der Kaninchen macht es einen Unterschied, ob sie sehr große Panik haben oder voll lauter Todesangst nur noch blindlings in der Gegend herum schießen. Und die Witterung eines Raubtieres kann den Unterschied durchaus ausmachen. Die sind voller Adrenalin (sprich: kurz vor einem möglichen Herzinfarkt), dass die wortwörtlich am explodieren sind... Und bei Extrembelastung können Kaninchen einen Herzinfarkt bekommen. |
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