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Ist mein Stall genug geschützt Hallo Leute. Ich bin neu hier und kenne mich null aus aber ich versuche mal mein Glück. Meine 2 sind ca 2 Jahre alt. Heute sind sie vom Keller (eigener Raum mit genug Licht klingt nur komisch) wieder ins freie gekommen dort habe ich allerdings Tagsüber einen Freilauf mit ca 6m² und nachts gebe ich sie rein in den Stall dieser hat aber nur 1m². Nun will ich morgen um eine Verbindung schauen damit ich den stall mit der Schutzhütte (auch ein kleiner stall) im Auslauf verbinden kann. Ich muss natürlich auch noch mal den Boden abchecken den dort habe ich Gitter gelegt und mit Erde bedeckt... Reicht dies wenn ich es einfach am boden habe und mit dem anderen Gitter verbinde? Ich vermute schon anders geht es leider nicht da ich nicht in den Boden komme (zu viele Wurzeln). Oben drüber habe ich so Netz gespannt würde das gegen einen Marder schützen? Ich kann nicht wirklich was anderes verwenden da das Gehege nur 60 oder 70 cm hoch ist. Ich muss immer reinkrabbeln um Futter und Wasser zu wechseln 😂 Mega amüsant zuzusehen wenn ich auf allen 4ren mit den beiden rumgehe... Vielleicht kann mir jemand helfen wäre total lieb. Morgen muss ich eh zum Baumarkt. Lg |
Hi nein das reicht leider nicht. Auch die Gitterelemente sind nicht Mardersicher. Sinnvoll wäre es ein richtiges Gehege zu bauen :) Hierfür benötigst du mindestens 1,2mm starken Volierendraht. Damit muss das Gehege zu allen Seiten gesichert werden (auch nach oben und unten). Den bestellt man am Besten im Internet. Dann noch Holz aus dem Baumarkt und los gehts :) Dann musst du auch nicht mehr auf allen vieren im Gehege rum krabbeln ;) |
Zitat:
Also theoretisch das mit dem draht ist schon sicher? Ich müsste schauen wie stark dieser ist aber denke das sind 1.2mm bin mir aber nicht sicher. Lg |
Ist der Draht so sechseckig oder hat er quadratische Löcher? Ein Netz ist absolut nicht raubtiersicher. Fuchs und Marder, oder auch Hund und Katze, haben da ein leichtes Spiel.. |
Nein ist schon ein sechseckiges gitter. Ich weiss leider nicht wie ich hier bilder einfügen kann... Alao muss ich als "dach" auch drahtgitter nehmen Lg |
Sechseckiger Draht ist nicht mardersicher. Den können sogar Kaninchen einfach aufknabbern, wenn sie wollen Raubtiersicher ist nur sogenannter Volierendraht, mit einer Maschenweite von maximal 19x19mm und einer Stärke von mindestens 1,2mm. Kriegt man im Internet, z.B. bei www.drahtexpress.de |
Ok habe es mir gerade angesehen würde mich ca 120€ kosten und ka wieviele Tage wo meine beiden wieder in ihren Stall müssten da ich das ganze Gitter nru machen muss.. Und am Boden bekomme ivh das Gitter auf keinen fall mehr hoch... Aber egal wo man fragt oder googlet wenn man nach Kaninchen gitter sucht man bekommt immer und überall das sechseckige vorgeschlagen. Moch ärgert das gerade so da ich ihnen auch in der nacht gerne den Auslauf bieten möchte... Gibt es nicht irgendwie was anderes was marder und füchse generell abschreckt damit diese gar nicht erst in die nähe kommen können? Das wäre sicher das einfachste. Da ich auch immer 8 stunden arbeite ist das ziemlich schwierig für mich das alles neu zu machen und da ich auch nicht weiss ob ich dieses Jahr nicht vielleicht umziehe ist es echt schwer... Lg |
Empfehlenswert ist die Seite www.kaninchenwiese.de Der sechseckige Draht reicht definitiv nicht. Den kriegen Kaninchen durchgebissen, dann braucht man nicht überlegen, was Fuchs und Marder damit anrichten können. Und anders abhalten kann man sie nicht. Wenn sie Hunger haben, haben sie Hunger. Auf den Boden könntest du stattdessen Gewehgplatten legen. Dann kann sich keiner raus und rein buddeln. Aber um den richtigen Draht am Gehege wirst du nicht drum herum kommen. |
Hi, Zitat:
ja, das wundert mich auch. Heißt ja auch noch immer "Kaninchendraht"... Das muss noch aus der Zeit kommen, als Kaninchen in Buchten gehalten wurden, bei denen nur die Tür mit Draht ausgekleidet war - und die war auf Sichthöhe, was die Gefahr, dass ein Räuber den Draht durchbeißen konnte, stark vermindert hat. Da reichte der sechseckige geflochtene Draht wohl sehr gut aus. Das Problem an diesem Draht ist, dass sich schnell ein großes Loch bildet , wenn man ihn an einer Stelle beschädigt hat. Der viereckige Draht ist abgesehen davon, dass er stärker ist, puntverschweißt, dh. er kann sich nicht aufrippeln wie der "Kaninchendraht". (Wie oft ein Räuber tatsächlich so einen 6-Eck-Draht aufbeißt, sei aber mal dahingestellt. Mein Vater hatte früher jahrelang Volieren mit diesem Draht, ging immer gut, trotz Waldrandlage mit entsprechendem Fuchsaufkommen. Und als tatsächlich eines Nachts doch der Fuchs (?) rein ist - hat er nicht den 6-Eck-Draht durchbissen, sondern hat sich die Mühe gemacht, unten durchzugraben. Und das war Arbeit, denn da waren noch Fundamentsteine verlegt. Insofern würde ich die Gefahr schon relativieren - aber sie besteht definitiv, warum also ein unnötiges Risiko eingehen?) Grüße S. |
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Hi, @LouisAbby: Du musst es dir so vorstellen: An der Grenze war so eine Art Betonmauer im Boden, die bildeten das Fundament für die Zaunpfähle. Und zusätzlich war innen noch eine Lage Platten gelegt. Der Fuchs (wenn es denn einer war, es gab keine eindeutigen Spuren) musste mindestens 30 - 40 cm runter und dann noch mindestens 50 cm rein, um Beton & Platten zu untergraben. Was ihm dabei entgegen kam, war mit Sicheheit die lockere Beschaffenheit des Bodens. Naja, da hat mein Vater damals Lehrgeld bezahlt... S. |
Nachtrag: Zu den Maßangaben muss man natürlich immer noch den Körperumfang des Tieres dazurechnen, denn das muss ja auch noch durch. ;-) |
Eine Alternative wäre noch so ein Freilaufgehege mit Dach und Buddelschutz: https://www.kerbl.de/catalog/ShowArtikel.aspx?SKCatalogID=2907144&SKLanguageID= 1&SKTreeParentID=2972074&SKTreeID=3138324&SKProduc tID=3138325&siteID=1&siteTyp=1 ABER: 1. Es ist im Forum umstritten, ob dies Gitter mardersicher sind oder nicht. 2. Der Buddelschutz allein reicht nicht, Platte oder Bodengitter benötigt man trotzdem noch. 3. Das Gehege für sich allein ist als 24h-Auslauf zu klein, es gibt aber eine passende Erweiterung, damit kommt man auf ca. 5-6qm. |
Der sogenannte sechseckige Hasendraht ist auf Dauer nicht sicher, da dieser nur geflochten ist kann man mit Gewalt große Löcher reinzerren. Das schaffen sogar Kaninchen. Wichtig ist beim Draht dass er über 1mm dick ist und Vierpunkt geschweißt ist, also nicht gepflochten. Füchse können ohne Ende buddeln. Unser Kaninchengehege haben wir auch mit Vierkantdraht ausgelegt und haben Rindenmulch drüber gemacht. Der Fuchs hat sich vom Rand bis in die Mitte des Geheges gegraben und es dann aufgegeben. Auch wenn man etwas tief an den Rändern im Boden versenken würde, würde sich der Fuchs drum rum graben. Marder versuchen dagegen von oben oder durch Lücken rein zu kommen, die sie aufbeissen. Wichtig ist für die Kaninchen ein sicherer, dunkler Rückzugsort wenn der Fuchs oder Marder sein bestes am Gehege versucht, damit unsere Kleinen nicht an einem Herzinfarkt sterben. Nach einem Fuchsüberfall sieht man es den Mümmlern immer in den Gesichtern an. Jeden Tag muss das ganze Gehege kontrolliert werden auf Schwachstellen |
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