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Wohnhöhle lassen? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 04.11.2014
Beiträge: 2
Livia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 11:26

Wohnhöhle lassen?


Hallo zusammen,

bisher habe ich immer still mitgelesen, nun muss ich aber selbst mal fragen...
Unsere 4 Kaninchen wohnen ganzjährig im Garten. Sie haben sich im Frühjahr eine tiefe Wohnhöhle gegraben, in der sie auch schlafen. Eine Schutzhütte haben sie zusätzlich, die wird aber kaum genutzt.
Nun wollen wir ein festes Gehege bauen (bisher sind sie freilaufend). Ich habe in der letzten Zeit sehr viel gelesen und wir haben nun Voilerendraht bestellt und wollen das Gehege mit Gehwegplatten auslegen. Es wird sicher eine Umstellung für unsere Wilden...
Meine Frage ist - über die natürliche Wohnhöhle lese ich bisher immer wieder verschiedene Meinungen. Manche sagen es ist perfekt für die Kaninchen, andere sagen zu unhygienisch und vor allem im Winter ist kein Gesundheitscheck möglich.
Wir sind nun hin und her gerissen, ob wir die Höhle dann zuschütten oder sie den Ninis lassen sollten. Das Gehege würden wir um den Höhleneingang herum bauen und zusätzlich eine neue Schutzhütte (noch größer und isoliert für den Winter)...

Wie ist Eure Meinung dazu ??

Danke und viele Grüße,

Livia



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 18.10.2014
Beiträge: 797
Birdy312 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 13:04

Hi,

wielange leben die Kaninchen schon frei im Garten?

Sollten sie schon länger so leben, wäre es für sie schon eine gewaltige Umstellung wenn sie jetzt in ein Gehege ziehen müssen.

Hast du keine Angst vor Mardern, Katzen Füchsen etc?

Ich lasse unsere 4 nichtmal tagsüber alleine unbeaufsichtigt im Garten rennen, da Nachbars Katze sehr starkes Interesse an der Bande zeigt.

Wie ist das bei Euch?




Ninchen
 
Registriert seit: 04.11.2014
Beiträge: 2
Livia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 15:59

Die 2 Großen sind jetzt 2 Jahre alt und leben von Geburt an frei im Garten, bei der Vorbesitzerin auch schon. Wir haben sie im März bekommen, zusammen mit 2 Jungen. Die Jungen waren 10 Wochen alt als wir alle 4 von unserer Bekannten übernommen haben und dann auch schon draussen. Bei uns angekommen, haben sie sich recht schnell die Höhle gegraben. Sie haben auch eine Schutzhütte mit Auslauf dran und mehrere Unterschlupfmöglichkeiten im Garten. Abends wenn es Futter gibt gehen sie idR freiwillig in den Freilauf / die Hütte und wir lassen sie dann nachts darin. Die Höhle ist unter der Hütte, so dass sie sich immer in die Höhle verkriechen nachts. Und wenn sie nachts rumlaufen, haben sie ja den Freilauf, der ist rundherum und oben drauf mit Gittern (so ein normaler aus dem Zoohandel). Morgens machen wir dann gleich die Tür auf und sie können sich bis Abends wieder frei bewegen.

Wir planen nun ein großes Gehege anstelle des Freilaufs, das richtig mit Voilerendraht rundherum zu ist und auch teilüberdacht.

Der Grund dafür ist aber eigentlich weniger die Gefahr durch Tiere. Ich hätte nur gern wieder ein paar schöne blühende Pflanzen und auch Wiese im Garten. Die kleinen Fressmaschinen haben alles abgefressen. Und sie benutzen sehr gerne den Sandkasten meiner Kinder als Klo Das finde ich auch nicht so toll.

Wir wohnen am Stadtrand, aber Füchse habe ich hier bisher noch nie gesehen. Mit Katzen (falls mal eine kam, unser Grundstück ist sehr gut eingezäunt und es gibt sehr wenige Katzen in der Nachbarschaft) haben die Ninis kurzen Prozess gemacht. Ich habe es einmal beobachtet, die Kleinen waren so schnell weg. Bis auf die Große. Ich stand schon bereit, aber als die Katze vorsichtig an sie ran kam, hat sie ihr einen Hieb verpasst. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da waren Katze und Kaninchen verschwunden.

Aber auch das wollen wir ja nun mit dem Gehege ausschliessen. Es wird ca. 20qm groß, so dass ihnen die Umstellung hoffentlich nicht so schwer fällt. Aber wegen der Wohnhöhle würde es mir ehrlich gesagt schon leid tun, deswegen frage ich ja hier in der Hoffnung, einen Rat zu bekommen




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 17:59

Dass mit der Höhle wäre mir zu riskant.Ich hatte es erst vor kurzem,dass sich eins meiner Ninchen in eine Höhle zurück gezogen hat,weil es krank war.Zum Glück habe ich eine "künstliche" Höhle aus Steinen,die ich notfalls recht schnell innerhalb von 5 Minuten aufbekomme und konnte das Ninchen wieder aus der Höhle ausgraben.Aber wenn Deine da weiss nicht wie tief gegraben haben,kommst Du im Notfall kaum an das Ninchen dran.Was machst Du,wenn doch mal eins der Ninchen zum TA muss und sich dann da unten drin verkrümelt?Zudem besteht immer die Gefahr,dass man als Mensch oben drüber läuft und damit die Höhle zum Einsturz bringt.

Vielleicht kannst Du ihnen ja beim Gehege Neubau was künstliches mit einbauen,was die Ninchen sicher nutzen können und wo Du aber auch bedenkenlos draufrumtrampeln kannst und im Notfall an die Ninchen dran kommst.
Dass mit dem Gartenauslauf würde ich mir nochmal überlegen
Pflanzen und Sandkasten kann man einzäunen,um die Ninchen auszusperren.Ich habe für meine Erdbeeren auch ein Gehege bauen müssen und die Rosen haben alle einen Drahtring drum rum.Die Ninchen haben so viel Spass,wenn sie durch den ganzen Garten düsen können
Über Nacht sperre ich meine aber auch in einem mardersicheren Gehege ein.Die Gefahr wäre mir doch zu groß...




Benutzerbild von wollmonster
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 21:45

Mir geht es da wie janh... Tags im Garten ist i. O wenn er kaninchensicher ist aber Nachts hätte ich da keine Ruhe wenn sie draußen sind. Höhlen sind zwar toll werden hier aber auch immer wieder zu gemacht und nicht als dauerhafte Wohnhöhlen frei gegeben. Ich hab Abend keine Lust ewig zu warten bis die Hoppels aus den Erdlöcher kommen und rein gehen oder ich sie ausgraben muß....



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Geändert von wollmonster (04.11.2014 um 22:12 Uhr).

Benutzerbild von Minerva
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Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 22:10

Ich schütte die Höhlen auch in regelmäßigen Abständen zu. Würde eines meiner Tiere nachts nicht reinwollen, dann würde ich wahrscheinlich im Garten Nachtwache halten, da ich sonst keine Ruhe hätte.

Diese Höhlen schützen eben nicht vor Marder und Co.

Und wenn sich eines krank verkriecht, stirbt es womöglich da unten bevor du rankommst.

Ich würde das Gehege buddelsicher machen, sie weiterhin tagsüber im Garten flitzen und buddeln lassen und die Löcher regelmäßig zuschütten.



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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2014, 22:51

Ich würde die Höhle auch zumachen. Es ist doch ein gewisses Risiko, wenn man nicht drankommt. Meine buddeln auch leidenschaftlich gern Tunnel in den Garten. Wenn der Platz passt mach ich einen zweiten Eingang, damit ich durchgucken kann. Man muss aber auch kontrollieren, ob sie noch Einsturzsicher sind...und dann müssen sie halt wieder neu buddeln. Eine künstliche Höhle bauen fänd ich auch eine gute Option .
Meine Kaninchen laufen auch tagsüber im Großteil des Gartens frei rum. Alles Wichtige und Sperrbereiche werden mit Gittern abgesperrt. Es ist einfach zu schön den Kaninchen beim Toben zuzusehen. Die schießen ja oft wie Raketen durch den Garten. Unser Sandkasten hat einen Deckel. Wenn er offen bleibt, wird auch fleißig geköttelt und gebuddelt. Bei mir leben Himbeeren und Kräuter in Käfighaltung .
Nachts sind die Kaninchen im gesicherten Gehege und warten in der früh schon ungeduldig auf die tägliche Abenteuertour.



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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.11.2014, 00:58

Wenn die Kaninchen nachts kein sicheres Gehege haben, ist die Höhle ein Schutz (wenn auch nicht komplett sicher). Prinzipiell schließe ich mich den anderen an; unbegrenztes Graben kann zum Verhängnis werden, wenn mal was einstürzt oder ein Tier krank wird und sich zurückzieht. Aber nur, weil man sie nicht sieht, bedeutet das nicht, dass es bei euch keine Raubtiere gibt, und wenn sie nachts ohne Schutz sind, kann es ihr Ende bedeuten, wenn sie die Höhle nicht mehr haben. Ich hätte da meine Bedenken, sie zuzuschütten, bevor ein Gehege steht.



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aussengehege, wohnhöhle



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