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RH2014 24.09.2014 09:24

Draussen langsam kalt ...
 
Guten Morgen!
Jeden Morgen, direkt so um kurz vor sieben, setzt meine Tochter Unsere Zwei, Hermine und Rocky, aus dem Käfig, in dem sie übernachten nach draussen ins Aussengehege. Aber sagt mal - kommt`s nur mir so kalt vor? Die beiden haben keinen Zugang zu ihrem Stall, aber im Gehege gibt es diverse "Unterschlüpfe" aus Steinen, d.h. der Boden ist normale Erde. Z.T. bewachsen, z.T. nicht. Wir haben Ihnen auch ein kleines "Wäldchen" gemacht aus in die Erde gesteckten Zweigen (die halt ab und zu ausgetauscht werden), damit sie sich von oben ein bißchen sicher fühlen. Wird auch gut angenommen.
Aber wie gesagt - ist das nicht langsam zu kalt? Ich hab jetzt mal an die Plätze, die sie gern als Rückzugsorte nutzen, Stroh gestreut, damit sie nicht so ganz kahl liegen ... Oder soll ich sie morgens noch solang drin lassen, bis es etwas wärmer und trockener ist, bei meiner Konstellaton "kein Zugang in den geschlossenen Stall im Aussengehehege"?

Liebe Grüße,

Kirsten

Nachtrag: hm, Rocky liegt an seinem Lieblingplatz, aber neben der Strohschütte ;-)

Lupine 24.09.2014 09:27

Stellt ihnen ins Außengehege eine gut eingestreute Hütte die groß genug ist dass alle rein passen, dann braucht ihr euch keine Sorgen zu machen.

Herokäse 24.09.2014 09:28

Ist der Käfig drinnen oder draußen?

RH2014 24.09.2014 09:34

Zitat:

Zitat von Herokäse (Beitrag 676381)
Ist der Käfig drinnen oder draußen?

Der Stall an sich, also ein handelsüblicher, etwas umgebauter Kaninchenstall, steht auch draussen. Das Aussengehege ist ein Teil unseres Gartens (to be - wir sind noch in der Bauphase), von drei Seiten von einer Mauer umgeben, die vierte ist vom restlichen Gelände durch einen Zaun abgetrennt. Darüber habe ich provisorisch ein Netz gehängt, wegen der Raubvögel.

Herokäse 24.09.2014 09:43

Dann würde ich mir wegen der Kälte auch nicht so einen Stress machen. Wie Lupine schon gesagt hat, eine gut eingestreute Hütte sollte reichen. Vllt könnt ihr ja auch irgendwann den Stall ins Gehege stellen?

RH2014 24.09.2014 09:52

Okay - dann mach ich mir den Kopp umsonst ;-)
Stall ins Aussengehege - das weiß ich noch nicht genau. Eigentlich war der Platz des Aussengeheges gaaanz anders (und ohne jeglich Hasen) verplant. Ein Teil davon wird auch sicher mal genau dafür draufgehen (um Sachen reinzustellen, ca 10qm werden auch überdacht und mit wahrscheinlich mit Rasengittersteinen befestigt, die restlichen 4qm wird Kräuterrasen angepflanzt. Die Kaninchen können den Platz komplett dann trotzdem mitnutzen. Ich hab so eine Kiste gekauft, die umgedreht ca 30 auf 40 cm groß, da schneid ich Eingänge rein als Hütte zu benutzen. Langt da eine für 2 Zwergnasen, oder muß ich noch eine dazukaufen? Reinstellen will ich die aber erst, wenn überdacht ist, das kann noch 4-5 Wochen dauern. Macht aber im Moment wohl keinen Sinn, weil die jetzt immer zu durchnäßt wird. Abends muß ich eh im Moment noch genug reinräumen (Klo-Kiste, Futter / Wassernäpfe, usw.)

Lupine 24.09.2014 10:24

Meine Schutzhütte hatte damals 40 auf 60 cm glaube ich. Ich habe sie selbst gebaut, sie war aus Siebdruckplatten und damit wetterfest, ich musste sie also weder überdachen noch brauchte ich sie hereinzuholen.

Wenn sie aber nachts nur einen handelsüblichen Kaninchenstall zur Verfügung haben, ist das schon echt etwas knapp. Oder habt ihr ihn um ein mardersicheres Nachtgehege erweitert?

RH2014 24.09.2014 11:48

Zitat:

Zitat von Lupine (Beitrag 676397)
ist das schon echt etwas knapp. Oder habt ihr ihn um ein mardersicheres Nachtgehege erweitert?

nein, ich hab das Aussengehege noch nicht marder / fuchssicher, das ist es ja, weswegen ich sie Abends so spät wie möglich erst reinhole, und morgens so früh raussetzen mag. Die Schutzhütte ist also lediglich für das Aussengehege - danke für den Tipp mit den Siebdruckplatten! Das ist ja auch eine gute Idee, ich dachte schon daran, die Kiste aus Holz wetterfest zu streichen.
Im "handelsüblichen Stall", der halt im Moment nur knapp 2 qm mist, ist auch eine Kiste zum schlafen und kuscheln. Da plane ich, einen zweiten Stall (ich hab noch einen) um die Ecke zu stellen und beide Ställe mit Röhren zu verbinden. Die sind dann beide wetterfest gestrichen, bzw. stehen ja unter einer Überdachung, und sie können sich auf den dann fast 4qm auch "aus den Füssen gehen", wenn im Winter das Wetter gar nicht geht zum Auslaufen lassen.
Danke für Eure Tipps.
Ihr seht, die Kaninchenanschaffung war ein "Spontanentschluß", was die alles brauchen, um glücklich zu sein, muß ich erst nach und nach anschaffen und bereitstellen.

Lupine 24.09.2014 12:12

Was das Winterwetter betrifft: nur bei Sturm und heftigem Schlagregen würde ich sagen Auslauf hat keinen Sinn. Schnee ist dagegen für die meisten Nins ein wirklich herrlicher Spaß. Nur ein trockener Sitzplatz sollte zur Verfügung stehen. Meine Nins haben sich aber auch gern mal "einschneien" lassen. Das Winterfell isoliert so gut, dass die Schneeflocken tatsächlich lange darauf liegen bleiben. Nur Wuschel mit ihrem langen feinen Fell hatte da Nachteile, der Schnee klumpte je nach Beschaffenheit im seitlichen Fell fest. Das fand sie nicht gut und ist nur bei Pulverschnee längere Zeit draußen gewesen.

Lupine 24.09.2014 12:15

Das war übrigens meine selbstgebaute Hütte:

http://abload.de/img/winterhuettehfcv.jpg

Im Sommer habe ich einfach die Türen abgeschraubt, dann war sie eine überdachte Sitzgelegenheit. Im Winter war sie mit einer sehr dicken Streuschicht versehen und mindestens halbvoll mit Stroh locker aufgefüllt.

RH2014 24.09.2014 13:06

Danke Lupine! Mit Verlaub, ich hab mir das Foto gespeichert. Seh ich das richtig: die steht auf Steinen, hat aber einen Holzboden und die Eingänge sind so, daß sie reinspringen müssen, oder? Macht ja Sinn, dann dann kann man ja das Stroh höher einfüllen! Das mach ich auch so.
Auch für den Innenstall ist dann eine neue Schlafkiste fällig. Oder müssen es zwei sein, bei zwei Hasen?

Vielen lieben Dank auch!

Lupine 24.09.2014 14:09

Bitte, du darfst dich am Foto gern bedienen. Hier ist noch eins ohne Türen:

http://abload.de/img/winterhuette_sommerverygv9.jpg

Und das ist aus der Bauphase, da kannst du sehen dass ich zur besseren Reinigung die vordere Kante auch herunterklappbar montiert habe:

http://www.nagerforum.com/forum/uploadbild/724924_Schutzhaus_offen.jpg

Ja, im Winter stand sie immer auf ein paar übrig gebliebenen Terassensteinen. Die haben glaube ich 20 x 20 cm Größe und sind irgendwo zwischen 6 und 8 cm hoch, wenn ich mich recht erinnere.

Die Materialliste habe ich sogar auch noch wiedergefunden, die Siebdruckplatte war 18 mm stark, die Hütte war 65 cm breit wie ich jetzt gesehen habe.

Dach: 70 x 50 cm
Bodenplatte: 65 x 40 cm
Seitenwände: 2 Stück jeweils 35 x 40 cm (müssen nach hinten 5 cm abgeschrägt werden, so dass sie hinten nur noch 30 cm hoch sind statt 35 cm vorne)
Rückwand: 61,4 x 30 cm
vordere Klappe: 50 x 10 cm
Türen: 2 Stück jeweils 32,5 cm x 25 cm
2 Holzleisten als Anschlagleisten für die Türen (eine wird auf die vordere Klappe von hinten aufgeschraubt, so dass eine Anschlagkante für die untere Türkante entsteht, die zweite wird hinten an der zur Mitte gelegenen Kante der einen Tür montiert, damit ein Riegel ausreicht um beide Türen zu schließen)

außerdem: 6 Scharniere, 2 Riegel, diverse Schrauben, 1 Schieberiegel mit passender Öse, kleine Dose Klarlack (speichelfest)
zum Versiegeln der Kanten.

Die Seitenwände werden auf die Bodenplatte gesetzt, die Rückwand zwischen die Seitenwände auf die Bodenplatte. Das Dach wird so aufgesetzt dass die Überstände hinten und an den Seiten jeweils ca. 2,5 cm betragen, vorne sollte der Überstand etwas größer sein. Die vordere Klappe wird mit den Scharnieren passgenau vor die Bodenplatte und die Seiten gesetzt und an den Seiten mit den Riegeln verschlossen, die Türen mit den Scharnieren passgenau oberhalb der vorderen Klappe vor die Seitenwände gesetzt. Vorher natürlich die Einstiegslöcher ausschneiden ;) Nun noch die Anschlagleisten anbringen und den Schieberiegel fürs schließen der Türen, Kanten versiegeln - fertig.

RH2014 24.09.2014 22:02

Vielen lieben Dank, Lupine!


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