Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Damit alle 4 Nins zusammen in einem Stall verbringen können, wird ja ein neuer gebaut, der auch groß wird, aber keine 15 - 20 qm. Der Plan ist eben, ein Außengehege das Mardersicher ist bei dem Stallbau mit einzukalkulieren - Umsetzung wird erst später erfolgen. Will ich die Höhle miteinschließen, muss der Stall wo anders stehen, wie wenn ich die Höhle nicht miteinschließe. Ich gehe davon aus, dass die Höhle ca. 2 Meter in die Tiefe geht und ein Streckennetz zwischen 5 - 10 Metern hat. Dadurch das ich hier den Boden definitiv nicht sichern kann, sondern nur die Seiten, bin ich unsicher ob das reicht. Deshalb freue ich mich über ganz viele Meinungen
Ich möchte die Nins auch so wenig wie möglich in dem Stall eingesperrt haben. Bis vor 3 Wochen, wurden die Nins immer zwischen 22.00 - 23.00 Uhr in die Ställe gebracht und in der früh um 7 Uhr wieder rausgelassen. Leider gab es ein Mißverständnis zwischen meiner Tante und mir, was unserer Lina das Leben gekostet hat, da meine Tante die Hasen über nacht nicht eingefangen hat und der Marder zugeschlagen hat.
Nun bin ich extrem vorsichtig, weil wenn der mal Blut geschmeckt hat, bestimmt wieder kommt. Das heißt jetzt für die Nins bereits kurz nach der Dämmerung in die Ställe zu gehen - was diese übrigens freiwillig machen, alle 4 sitzen um kurz nach 21 Uhr im Stall

, obwohl wir das erst seit 3 Wochen so hand haben. Da die Tage jetzt immer kürzer werden, müsste ich die Nins dann irgendwann schon um 17.00 Uhr in die Ställe bringen und das will ich nicht. Deshalb ein Mardersicheres Außengehege.
Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kaninchen absolute Gewohnheitstiere sind. Wenn ich in der Früh ganz früh raus muss und die Nins um 4 Uhr oder 5 Uhr in der früh schon raus lasse - normalerweise um 7 Uhr - schlafen bzw. ruhen alle noch und bleiben dann auch erstmal liegen. Schließlich ist es nicht so, dass die in Käfigen untergebracht sind die grade mal 50 x 70 cm haben. Allerdings ist der jetztige Stall für die 2 dt. Riesen, wenn sie dann mal groß sind, definitiv zu klein.
@Minerva: Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber zu schreiben dass alles andere dem Tier nicht gerecht wäre ist etwas heftig. Dem Tier ansatzweise gerecht zu werden, würde bedeuten jedem Kaninchen eine Fläche zwischen 100 - 500 qm² zur Verfügung zustellen. Des Weiteren dürfte kein Kaninchen in einer Wohnung oder auf einem Balkon gehalten werden. Trotzdem glaube ich, dass sich Kaninchen, der Gegebenheit wunderbar anpassen und sich auch dort wohl fühlen können. Unsere Nins haben rd. 350 qm² zur Verfügung und haben sich der Gegebenheit, nachts im Stall zu verbringen wunderbar angepasst - durch das Außengehege für die Nacht, möchte ich noch weiter optimieren, aber gerecht werden, kann ich dem Kaninchen damit auch nicht.
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LG
Spatzmaus
"Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter
sind derart eng miteinander verknüpft,
dass man mit Gewissheit feststellen kann,
dass niemand, der grausam zu Tieren ist,
ein guter Mensch sein kann."
(Arthur Schopenhauer)