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Merken Kaninchen selbst wenn es Ihnen zu kalt ist? Hallo, ich habe eine Frage. Bisher habe ich meine zwei Zwergkaninchen in der Wohnung in einem großen Wohnzimmerauslauf gehalten. Nun ziehe ich zu meinem Freund und dort ist eine Wohnungshaltung aus diversen Gründen nicht möglich. Daher sind wir gerade dabei ein Außengehege zu bauen, damit sie es richtig gemütlich haben und im Juni in ihr fertiges Heim einziehen können. Da ich zu Hause nun schon den alten Auslauf wegen den Besichtigungsterminen abbauen musste (sehr großer Stress mit dem Vermieter :mad:) sind am Wochenende meine Kaninchen nun auf den Balkon gezogen um die vier Wochen zu überbrücken. Dort haben sie einen 5 qm Auslauf und im Auslauf Ihren Stall der mit Streu und Stroh einen warmen Rückzug bietet. Nun bin ich aber ein sehr großer Schisser wegen der Kälte. Hier sind zwar Nachts schon durchgehend fast 10 Grad aber das sind sie bisher ja nicht gewohnt. Nun ist mir gestern aufgefallen, dass sie den Stall gar nicht nutzen sondern nur "draußen" auf den kalten Bodenplatten sitzen. Der Auslauf ist zwar Winddicht von den Seiten geschützt, aber da wo die Platten sind konnte ich am Untergrund nix ändern und es gibt ja noch den Stall wo sie sich zurückziehen könnten. Nun meine Frage: Würden es die beiden merken wenn es zu kalt vom Boden her wäre und von alleine in den Stall gehen? Oder riskiere ich jetzt das sie sich verkühlen weil es Anfangs zu kalt ist? Entschuldigt die dummen Fragen, aber ich bin mir einfach total unsicher und will nix riskieren. Viele Grüße |
Sie werden das schon merken wenn es ihnen zu kalt wird. Ich kann mich an meinen ersten Winter als Außenhalterin erinnern - es waren minus 19 Grad, richtig hart für unser Gebiet hier. Vor lauter Sorge um die Nins bin ich spät abends zitternd und zähneklappernd zu ihnen hinausgegangen, und sie saßen völlig ungerührt im Außengehege herum und wunderten sich dass ich so fror. :rofl: Du kannst ihnen z. B. als weiteren Sitzplatz einen Baumwollteppich in einen Bereich legen wo es trocken bleibt, oder dort etwas Stroh einstreuen, oder evtl. ein Holzbrett hinlegen. |
Im Juni können die Kaninchen nach draußen. Im nächsten Winter haben sie dann gar keine Probleme. Allerdings ist es zu früh, Innenkaninchen vor den Eisheiligen (Mitte Mai) nach draußen zu setzen. Es gibt immer mal wieder Nachtfröste. |
So lange die Temperaturen nachts wie bisher um 10 Grad bleiben, dürfen die Nins ruhig draußen bleiben. |
Ja, solange das so ist. Aber kriegt man es immer rechtzeitig mit, wenn Bodenfrost ist? Stehst du morgens auf, und das Wasser auf der Garage ist gefroren, ist es zu spät für ehemalige Innenhaltungskaninchen. Und bei uns war vorvorletzte Nacht noch Bodenfrost. |
Also wenn Kaninchen frieren da kannst du mal testen wenn du mit den Fingern durchs Fell bis auf die Haut fährst und die ist eiskalt. Meine zwei im Winter in der Transportbox frieren sich auch trotz Wärmflasche immer den Po ab und knuddeln sich in die letzte Ecke zusammen vor Kälte. Meine nehmen auch sehr gerne Stoffuntergründe an, jetzt haben sie ja Holzboden und als ich das Handtuch ausgelegt habe wurde es ein beliebter Liegeplatz. Das schützt etwas von unten. |
Normalerweise sind Wettervorhersagen recht zuverlässig - unsere stimmt ziemlich genau. Da kann man ganz gut abschätzen in welchem Bereich sich die Temperaturen bewegen. Und die Halterin ist ohnehin sehr besorgt, bereits bei Temperaturen um 10 Grad, ich denke wir können davon ausgehen dass sie gut auf die Vorhersage achtet :smile5: |
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