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Barnie und Heidi 04.11.2013 13:51

Sicheres Außengehege
 
Hallo,
unsere zwei Zwergkaninchen sollen in ein neues großes Außengehege (ca.18qm) umziehen.
Reicht es, wenn ich Estrichmatten (1 x 2 m, 2 mm Drahtstärke und 5 x5 cm Maschenweite) an den Rändern ca. 1m tief eingrabe und mit dem Gehege verbinde, um eine gute Ein- bzw. Ausbruchsicherheit zu erhalten?

Ich bin neu hier im Forum.

marinahexe 04.11.2013 14:54

Hallo und erstmal herzlich willkommen bei uns!;)

Mir wäre die Sicherung mit Estrichmatten nicht sicher genug. Da würde spielend ein Marder durchkommen und Zwergkaninchen zumindest mit dem Kopf. Besser wäre Volierendraht oder 2 Reihen Rasenkantsteine bzw. Gehwegplatten. Als Faustregel kannst Du sagen: Wo eine Zigarettenpackung durchpasst, passt auch ein Marder durch.

Barnie und Heidi 04.11.2013 16:13

Hallo marinahexe,

graben sich Marder durch das Erdreich ins Gehege? Bin da echt kein (Marder)-Experte. Volierendraht könnter er dann aber sicher auch durchbeißen!

Barnie und Heidi

cinnamonroll 04.11.2013 16:15

Ich find das auch unsicher, aber wenn du es schon gekauft hast würde ich das einfach mit volierendraht oder Maschendraht mit min. 1mm drahtstärke und max.2x2mm Masche weite draufspannen, dann ist es sicher.

LG

Polly98 20.11.2013 16:00

Hallo,
ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass meine Kaninchen schon immer (ca. 8 Jahre) in Außenhaltung leben und es ist noch nie etwas mit mardern passiert. Obwohl wir direkt an unseren Leinewiesen wohnen. Meine Kaninchen leben in einer Voliere und dort graben sie seit Jahren.. also mittlerweile sind es schon 4 Höhlen glaube ich, die aber immer wieder zu gemacht wurden oder die wir wegen Umgestaltungen kaputt machen mussten.
Ich kann verstehen, wenn du angst hast, dass deine Nins abhauen, aber ich bin eher für Höhlen :) Denn im Sommer sind meine Kaninchen in der Mittagszeit immer in der Höhle, weil es dort schön kühl ist :)
Und diese Höhlen waren so gigantisch, dass unsere eine Gartenhütte schon abgesackt ist.. also ich denke wenn sich die Kaninchen nicht gezielt ausbrechen wollen, sondern nur spaß am buddeln haben, sind Höhlen echt toll für die Kleinen :)

Lupine 20.11.2013 16:10

Zitat:

Zitat von Polly98 (Beitrag 581554)
Hallo,
ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass meine Kaninchen schon immer (ca. 8 Jahre) in Außenhaltung leben und es ist noch nie etwas mit mardern passiert.

Das ist super, aber leider wenig aussagekräftig. Mein Auto steht seit 7 Jahren draußen, nie ist was mit einem Marder passiert. Mein Mann dagegen, der nur 5 Meter weiter sein Auto stehen lässt wundert sich morgens plötzlich, dass sein Auto nur noch "auf 3 Pötten läuft", da hatte der Marder das Zündkabel fast durchgefressen...

Zitat:

OMeine Kaninchen leben in einer Voliere und dort graben sie seit Jahren.. also mittlerweile sind es schon 4 Höhlen glaube ich, die aber immer wieder zu gemacht wurden oder die wir wegen Umgestaltungen kaputt machen mussten.
Ich kann verstehen, wenn du angst hast, dass deine Nins abhauen, aber ich bin eher für Höhlen :) Denn im Sommer sind meine Kaninchen in der Mittagszeit immer in der Höhle, weil es dort schön kühl ist :)
Und diese Höhlen waren so gigantisch, dass unsere eine Gartenhütte schon abgesackt ist.. also ich denke wenn sich die Kaninchen nicht gezielt ausbrechen wollen, sondern nur spaß am buddeln haben, sind Höhlen echt toll für die Kleinen :)
Ich gehe davon aus dass die Voliere oberirdisch ausreichend mit Volierenddraht gesichert ist und Marder bei euch normalerweise auch anderswo Beute finden. Trotzdem wäre ich vorsichtig wenn die Voliere nach unten gar nicht abgesichert ist. Als Kompromiss wird empfohlen, Volierendraht oder Betonplatten lückenlos bis zu einem halben Meter in die Tiefe hinein zu versenken und nahtlos das Gehege damit zu verbinden. Dann können die Nins auch buddeln, aber sich nicht so einfach hinaus- und Fressfeinde (neben dem Marder auch der Fuchs!) sich nicht so einfach hineinbuddeln.

Höhlen haben Vorteile, leider aber auch eine Menge Nachteile, wenn man ihre Ausdehnung nicht konsequent begrenzt und darauf achtet, dass man nicht dort im Gehege sich bewegt wo es untertunnelt ist.

Gefahren sind die Einsturzgefahr, es sind schon Halter in Höhlen eingebrochen und haben ihre Nins dabei verletzt. Außerdem die Gefahr dass sich ein krankes oder verletztes Nin in eine tiefe, unzugängliche Höhle verkriecht und der Halter es nicht der dringend notwendigen, vielleicht lebensrettenden Behandlung unterziehen kann. Der eine oder andere musste bereits ein totes Kaninchen in stundenlanger Arbeit ausbuddeln.

Dem gegenüber stehen natürlich die Vorteile besonders was die Temperatur betrifft.

janh 21.11.2013 15:18

Hier noch ein bisschen was zum Nachlesen zum Thema:
http://www.bunny-in.de/media/download_gallery/Die%20M%C3%A4rchen%20%C3%BCber%20Marder%20und%20Fu chs.pdf

Bei den Estrichmatten ist die Maschengröße mit 5x5cm zu groß.Ein Marder kann da einfach zwischen den Maschen durchschlüpfen.

Ich bezweifel auch ein bisschen,dass eine Absicherung mit Draht generell sicher genug ist.Denn auch verzinkter Draht fängt nach 2-3 Jahren in der Erde an zu rosten.Ein Gehege baut man aber für eine sehr viel längere Nutzungszeit.
Von daher finde ich eine Absicherung mit Steinen doch empfehlenswerter ;)


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