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Pixel-Paws 21.10.2013 22:11

Ein Kaninchenparadies soll entstehen
 
Hallo zusammen

So, hier möchte ich euch gerne um Ideen und Hilfe bitten. Ich versuche mal zu beschreiben, was ich schon an Infos und Ideen habe, wie ich mir meine Haltung etwa vorstelle und wo es noch klemmt. Da ich leider noch keine Bilder habe (mache am Weekend welche vom Grundstück), braucht ihr etwas Phantasie beim vorstellen meines Geschriebenen. ;)

Also.

Das Grundstück
Fakten:
- ist zirka 20mx5m, also sehr lang
- enthält 4 Obstbäume, 1x Quitte und 3x ältere Apfelbäume
- Ist umzingelt von Wald (meine Eltern wohnen abseits in einem Naturschutzgebiet)

Schwierigkeiten:
- MUSS ein- und ausbruchsicher sein, da es wirklich viele Füchse und andere Wildtiere in der Gegend hat.
- Die Bäume erleichtern das mit dem ein- und ausbruchsicheren Bauen nicht gerade...

Die Kaninchen
- Sollen eine rubuste, gesunde Rasse sein (gerne auch Mixe), die natürlich gute Fleischlieferanten sind. Ich mags gerne Farbig, das ist aber eher Nebensache.
- Ich denke, ich werde mit 3 Häsinnen und 1 Rammler (der mit einem Kastraten zusammeleben wird) beginnen

Schwierigkeiten:
- Es gibt SO viele Rassen, dass ich total überfordert bin mit der Suche...

Das Haus
Grundidee:
Ich stelle mir zwei einfache, aus mindestens 3 Abteilen bestehende Kaninchenställe vor (zirka 2.5m), die Rücken an Rücken stehen. Links die Jungs, rechts die Mädels. Diese Ställe (klassische Kaninchenställe) werden je Seite miteinander verbunden, damit genug Platz vorhanden ist. Das hinterste Abteil wird gut isoliert für kalte Winternächte. Finde ich nichts Occasion, baue ich selber etwas (dann ohne 3 Abteile, nur mit einem abgetrennten Bereich für den isolierten Bereich.
Die Ställe stehen erhöht, damit meine Mam gut ram kommt. Die Ninchens können via Rampe rein und raus.
Ich möchte neben den normalen Türchen nach vorne gerne einen Deckel, den man hochklappen kann.

Der Auslauf
Grundidee:
Vom Stall aus nach Links werden die zwei Jungs einen kleineren Auslauf haben, nach links die Mädels den Grösseren. Ich werde wohl ab und an Mädels aus den Würfen behalten für die Nachzucht, zudem brauchen die Babys ja dann auch viel Platz zum toben und gross werden.

Bisherige Ideen zur Ausführung:
Beide Ausläufe werden ausgelegt mit Maschendrahtzaun, der über den Boden gezogen wird, um Buddeln zu verhindern.

Als Umzäunung stelle ich mir eine Kombination aus Doppelstabgitter und Punktgeschweisstem Drahtgitter vor. Das Doppelstabgitter hat den grossen Vorteil, dass man es in die Erde stecken kann. So kann ich den Maschendrahtzaun vom Boden auch gleich gut fixieren und das Ganze ist sicher ein- und ausbruchsicher. Das Drahtgitter macht das ganze auch für Kaninchenbabys sicher und auch ein schlanker Marder kommt nicht rein.

Im Eingangsbereich rund ums Haus, und da, wo die Tiere oft langehen, werden Platten verlegt, damit die Ninchens bei Regen oder Schnee nicht im Matsch herumhoppeln müssen.

In beiden Ausläufen wird es je eine Buddelkiste mit Erde, sowie einen Erdhügel zum Buddeln geben. Zusätzlich zum obligaten Zubehör wie diverse Verstecke, Ausguckmöglichkeiten, Liegeplätzen, etc.

Schwierigkeiten:
Definitiv der Deckel!
Wie baue ich rund um die Bäume einen Mardersicheren Deckel? Und wie auf die grosse Fläche?
Ich möchte gerne vor dem Haus in der Abdeckung einen Mechanismus, der es meiner Mutter ermöglicht, einen Teil davon wegzuklappen, damit sie gut ans Haus ran kommt. In der Umzäunung wirds da auch ein kleines Türchen geben.

Genau... ich glaub ich habe alles.

Wäre super, wenn ihr mir mit euren Ideen, egal zu welchem Teil, helfen könntet!

Ich bin total unerfahren in der Kaninchenhaltung, also falls ihr hier was total falsches lest, bitte melden! Bin um jeden Input dankbar! :seeya:

GlG
Becci

Keks3006 22.10.2013 00:17

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570635)
Hallo zusammen

So, hier möchte ich euch gerne um Ideen und Hilfe bitten. Ich versuche mal zu beschreiben, was ich schon an Infos und Ideen habe, wie ich mir meine Haltung etwa vorstelle und wo es noch klemmt. Da ich leider noch keine Bilder habe (mache am Weekend welche vom Grundstück), braucht ihr etwas Phantasie beim vorstellen meines Geschriebenen. ;)

Also.

Das Grundstück
Fakten:
- ist zirka 20mx5m, also sehr lang
- enthält 4 Obstbäume, 1x Quitte und 3x ältere Apfelbäume
- Ist umzingelt von Wald (meine Eltern wohnen abseits in einem Naturschutzgebiet)

Schwierigkeiten:
- MUSS ein- und ausbruchsicher sein, da es wirklich viele Füchse und andere Wildtiere in der Gegend hat.
- Die Bäume erleichtern das mit dem ein- und ausbruchsicheren Bauen nicht gerade...

Die Kaninchen
- Sollen eine rubuste, gesunde Rasse sein (gerne auch Mixe), die natürlich gute Fleischlieferanten sind. Ich mags gerne Farbig, das ist aber eher Nebensache.
- Ich denke, ich werde mit 3 Häsinnen und 1 Rammler (der mit einem Kastraten zusammeleben wird) beginnen

Schwierigkeiten:
- Es gibt SO viele Rassen, dass ich total überfordert bin mit der Suche...

"Natürlich" gute Fleischlieferanten? Da stehst du hier eher alleine da ;) Du findest hier fast ausschließlich reine Liebhaber-Halter. Robust und für die Außenhaltung geeignet sind alle Kurzhaarrassen, vorausgesetzt, die Tiere sind gesund - das ist aber nicht rasseabhängig.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570635)
Das Haus
Grundidee:
Ich stelle mir zwei einfache, aus mindestens 3 Abteilen bestehende Kaninchenställe vor (zirka 2.5m), die Rücken an Rücken stehen. Links die Jungs, rechts die Mädels. Diese Ställe (klassische Kaninchenställe) werden je Seite miteinander verbunden, damit genug Platz vorhanden ist. Das hinterste Abteil wird gut isoliert für kalte Winternächte. Finde ich nichts Occasion, baue ich selber etwas (dann ohne 3 Abteile, nur mit einem abgetrennten Bereich für den isolierten Bereich.
Die Ställe stehen erhöht, damit meine Mam gut ram kommt. Die Ninchens können via Rampe rein und raus.
Ich möchte neben den normalen Türchen nach vorne gerne einen Deckel, den man hochklappen kann.

Der Auslauf
Grundidee:
Vom Stall aus nach Links werden die zwei Jungs einen kleineren Auslauf haben, nach links die Mädels den Grösseren. Ich werde wohl ab und an Mädels aus den Würfen behalten für die Nachzucht, zudem brauchen die Babys ja dann auch viel Platz zum toben und gross werden.

Von was für Größen konkret reden wir hier? Unter "groß" versteht jeder was anderes, gerade Kaninchenneulinge und begeisterte Kaninchen-Artgerecht-Halter haben da ihre Differenzen, was die Auslegung betrifft :D

Bau das Haus lieber von vornherein selber. Handelsübliche Kaninchenställe sind überteuert angesichts ihrer miesen Qualität.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570635)
Bisherige Ideen zur Ausführung:
Beide Ausläufe werden ausgelegt mit Maschendrahtzaun, der über den Boden gezogen wird, um Buddeln zu verhindern.

Das ist nicht angenehm für die Füße; dann solltest du Erde wieder aufschütten, um zu verhindern, dass sie sich am Draht verletzten.
Maschendraht hält keinen Marder ab. Bedenke, dass auch Raubtiere Buddeln können. Geeignet ist nur Volierendraht oder ein stabiles, nicht verbiegbares Gitter mit ausreichend kleinen Gitterabständen.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570635)
Als Umzäunung stelle ich mir eine Kombination aus Doppelstabgitter und Punktgeschweisstem Drahtgitter vor. Das Doppelstabgitter hat den grossen Vorteil, dass man es in die Erde stecken kann. So kann ich den Maschendrahtzaun vom Boden auch gleich gut fixieren und das Ganze ist sicher ein- und ausbruchsicher. Das Drahtgitter macht das ganze auch für Kaninchenbabys sicher und auch ein schlanker Marder kommt nicht rein.

Ich denke, das musst du schon fester verankern. Wenn dir da mal ein Fuchs oder ein schweres Kaninchen gegen rennt, bringt es dir wenig, wenn das Gitter so ein bisschen in die Erde gesteckt ist. Wenn du so raubtier- und ausbruchsicher bauen willst, musst du in viel stabileren Dimensionen denken. Z.B. einbetonierte Holzpfosten, zwischen denen der Volierendraht angebracht wird. Einbetonieren ist bei festem Boden nicht unbedingt notwendig; evtl. reichen Einschlagbodenhülsen o.ä. aus.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570635)
Im Eingangsbereich rund ums Haus, und da, wo die Tiere oft langehen, werden Platten verlegt, damit die Ninchens bei Regen oder Schnee nicht im Matsch herumhoppeln müssen.

In beiden Ausläufen wird es je eine Buddelkiste mit Erde, sowie einen Erdhügel zum Buddeln geben. Zusätzlich zum obligaten Zubehör wie diverse Verstecke, Ausguckmöglichkeiten, Liegeplätzen, etc.

Schwierigkeiten:
Definitiv der Deckel!
Wie baue ich rund um die Bäume einen Mardersicheren Deckel? Und wie auf die grosse Fläche?
Ich möchte gerne vor dem Haus in der Abdeckung einen Mechanismus, der es meiner Mutter ermöglicht, einen Teil davon wegzuklappen, damit sie gut ans Haus ran kommt. In der Umzäunung wirds da auch ein kleines Türchen geben.

Ich denke, da ist die praktikabelste Lösung, ein begehbares Gehege zu bauen, das ca. 2m hoch ist. Einen dichten, aber abnehmbaren Deckel um Bäume herumzubauen, halte ich für ziemlich unmöglich.

Ansonsten möchte ich dir empfehlen, hier mal in die Außengehegesammlung zu schauen, falls du das noch nciht gemacht hast ;)

Pixel-Paws 22.10.2013 13:04

Danke für deine Antwort. =) Habe nur kurz Zeit, darum:

Ok, ja eine Schicht erde auf den Maschendraht am Boden zu kippen, ist das kleinste Übel. Werde ich machen.

Und leider kann ich keine 2m in die Höhe bauen, eben wege der Bäume. Sonst müsste ich über die Bäume drüber bauen, dies ist unmöglich. Leider bleibt mir keine andere Wahl wie um die Baumstämme rum etwas zu machen.

Und Aussengehege habe ich schon viele angeguckt. Hier einige, und viele bei Google. Aber ich muss gestehen, dass ich sehr entäuscht war... ich stelle mir da was ganz anderes drunter vor. "Gross" ist für mich 50m2 aufwärts. Aber gut... viele werden grade mal das, was ich alleine nur für die Ninchens zur Verfügung haben, knapp als Garten selber haben. ^^ Klar, kann man da nicht all zu viel verlangen. Wir sind da schon sehr verwöhnt, meine Eltern haben 1600m2 Garten!

LG

gerti 22.10.2013 13:32

Gibt es eine passende große Fläche auf der Du ein richtig gut gesichertes Gehege bauen kannst in dem sich die Tiere nachts aufhalten. So wie eben auch Deine Ställe für die Weibchen und Männchen und einen gesicherten Außenteil und am besten mit einer Kaninchenluke die man für den Tag öffnet.
In der früh kannst Du (oder eben Deine Eltern) sie dann ins Tagesgehege rauslassen, natürlich zweigeteilt wegen der Geschlechtertrennung...
Um die Grundstücksfläche des Tagesgeheges gegen Füchse und Co. zu schützen würde ich in Deinem Fall zu einem elektrischen Zaun raten. Die Bäume sind praktisch für Schatten und Schutz gegen Raubvögel.
Meine Meute hat auch ein gesichertes Gehege für nachts und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dürfen sie durch den Garten flitzen und Abends werden sie in Alcatraz geschickt.

Benny 22.10.2013 14:21

Ich würde in diesem Fall ein gesichertes Gehege (so groß wie möglich) mit einzelnen großzügigen "Abteilen" (wie z.B. in einem Schweinestall die Ferkelbuchten) bauen für die Nacht und von jedem Abteil eine kleine Luke ins Freie machen, die man morgens öffnet und abends schließt, wenn man die Kaninchen hineingeschickt hat. Vor diese jeweiligen Luken würde ich mit Elektrozaun so viele Auslaufflächen machen, je nachdem, in wieviele Gruppen du die Kaninchen getrennt hast.

Meine Kaninchen sind nachts in einem 6qm gesicherten Gehege. Morgens öffne ich die Türe zum 200qm Garten (nur zur Seite hin durch einen Zaun gesichert) und abends sperre ich sie wieder ein.

janh 22.10.2013 15:23

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570783)

Und Aussengehege habe ich schon viele angeguckt. Hier einige, und viele bei Google. Aber ich muss gestehen, dass ich sehr entäuscht war... ich stelle mir da was ganz anderes drunter vor. "Gross" ist für mich 50m2 aufwärts.

Das liegt wohl daran,dass sich kaum jemand ein mardersicheres Gehege in der Größe leisten kann :cool: Zumal man für so ein Großprojekt eine Baugenehmigung der Gemeinde bräuchte und der Bau sicherlich mindestens einen ganzen Monat Vollzeit Arbeit verschlänge.Ich glaube Du unterschätzt das alles etwas :rolleyes:

Noch was,was mit aufgefallen ist:Wenn Du keine 2m hoch bauen kannst,wie willst Du Dich dann in dem Gehege bewegen? kriechend?

Pixel-Paws 22.10.2013 17:37

@Gerti
Super, dass mit "Alcatraz" ist eine geniale Idee! Werde ich auf jeden Fall so machen, das erspaart mir viel Arbeit auf die riesen Fläche und scheint mir auch für die Ninchens eine tolle Lösung (die ganze Nacht, wärend der aktiven Zeit, in einem Stall sein zu müssen, erscheint mir auch nicht so optimal) und macht es für meine Eltern einfacher.

So kann ich auch nur in dem Bereich einen sehr stabilen Deckel bauen, im restlichen "Tagesteil" einfach einen Schutz (übrigens auch vor den Äpfeln im Herbst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein grösserer Apfel oder gar eine Quitte ein Kaninchen erschlägt, wenn es ihm auf den Kopf fällt!).

Den Elektrozaun läuft bei euch immer oder nur Nachts? Wäre bei uns wegen der Hunde und der Katze schwierig, also tagsüber. Und ich will nicht unbedingt, dass die in ihrem eigenen Garten eine gepfeffert kriegen. Sie kennen die kleinen Tiere ja schon durch die Meeries, also habe ich keine Angst wegen dem Jagen. Es ist jeweils zwei Tage spannend, dann gehörts mit dazu.

@Benny
Das mit den Abteilen verstehe ich nicht ganz... wie meinst du das genau?
Ich werde nie mehr wie 2 Würfe auf einmal haben, und das auch nicht dauernd. Übertreiben muss ichs ja nicht gleich. ^^ Beginnen werde ich mit einem Rammler plus Kastrat, und 3 Häsinnen. Dann ziehe ich mal den ersten Wurf auf und dann schaue ich weiter. Also erst mal brauche ich kein Platz für mehrere Gruppen, ausser eben die zwei, also Mädels und die Jungs getrennt. Wer weiss, ob ich nach dem ersten Wurf weitermachen, vielleicht fällt es mir doch zu schwer.

hasis2011 22.10.2013 17:44

Bei dem Rammler mit Kastrat musst du nur verdammt gut aufpassen, das die sich nicht zerfleischen...es hat einen Grund warum unkastrierte Rammler einzeln gehalten werden (müssen).:wink5:

Benny 22.10.2013 17:48

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570916)
@Benny
Das mit den Abteilen verstehe ich nicht ganz... wie meinst du das genau?
Ich werde nie mehr wie 2 Würfe auf einmal haben, und das auch nicht dauernd. Übertreiben muss ichs ja nicht gleich. ^^ Beginnen werde ich mit einem Rammler plus Kastrat, und 3 Häsinnen. Dann ziehe ich mal den ersten Wurf auf und dann schaue ich weiter. Also erst mal brauche ich kein Platz für mehrere Gruppen, ausser eben die zwei, also Mädels und die Jungs getrennt. Wer weiss, ob ich nach dem ersten Wurf weitermachen, vielleicht fällt es mir doch zu schwer.

Ich beschreib es mal so:
Stell dir ein großes Gartenhaus vor, in das du Wände (1,20-1,50m hoch) einbaust, wie in einer Wohnung die einzelnen Räume. In jedem Raum lebt eine Gruppe und von jedem Raum geht durch die Aussenwand eine Luke in den angrenzenden Freilaufbereich.
Du solltest auf jeden Fall einplanen, dass du öfter mal irgendwelche Tiere trennen musst und sicherlich nicht mit 2 Gruppen auskommen wirst. Bei den Männern kann es sein, dass die plötzlich raufen, dann musst du Platz zur Trennung haben, wenn eines der Weibchen Junge bekommt, kann es sein, dass du sie samt Junge von den anderen Weibern trennen musst und die Jungen musst du auch irgendwann nach Geschlechtern getrennt von der Mutter trennen (zumindest die Rammler).

Pixel-Paws 22.10.2013 17:49

Zitat:

Zitat von hasis2011 (Beitrag 570920)
Bei dem Rammler mit Kastrat musst du nur verdammt gut aufpassen, das die sich nicht zerfleischen...es hat einen Grund warum unkastrierte Rammler einzeln gehalten werden (müssen).:wink5:

Echt? Ich habe eben die Info, dass intakte Rammler kritisch sind, mit Kastraten aber kein Thema. Darum die Idee. Hm... :confused: Alternative gibt es keine? Eine kastrierte Häsin?

Ich stelle mir Einzelhaltung für so ein soziales Tier echt schlimm vor... besonders im Winter, wenn es eisig kalte Nächte hat und der Arme alleine sein muss.

Pixel-Paws 22.10.2013 17:50

Zitat:

Zitat von Benny (Beitrag 570921)
Ich beschreib es mal so:
Stell dir ein großes Gartenhaus vor, in das du Wände (1,20-1,50m hoch) einbaust, wie in einer Wohnung die einzelnen Räume. In jedem Raum lebt eine Gruppe und von jedem Raum geht durch die Aussenwand eine Luke in den angrenzenden Freilaufbereich.

Aah, jetzt verstehe ich!

Da die Fläche sehr lang ist, wird das schwierig. Ist aber eine Überlegung wert, ich werde drüber nachdenken. Danke. =)

Benny 22.10.2013 17:59

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570922)
Ich stelle mir Einzelhaltung für so ein soziales Tier echt schlimm vor... besonders im Winter, wenn es eisig kalte Nächte hat und der Arme alleine sein muss.

Die unkastrierten Rammler, die ich kenne sitzen lediglich durch ein Trenngitter von den anderen Kaninchen getrennt, also nicht komplett abgeschottet, sodass sie durch das Gitter hindurch noch einigermaßen Kontakt zu Artgenossen pflegen können. Das sollte aber so engmaschig sein, dass Beissereien ausgeschlossen sind und wenn es streßig ist, sollte man das mit einer Bretterwand undurchsichtig machen.

hasis2011 22.10.2013 18:12

Unkastrierte Rammler sind tickende Zeitbomben, im schlimmsten Fall bringen sie sich gegenseitig um, auch einen Kastraten, das darf man nicht unterschätzen. Da kann lange Ruhe sein und auf einmal krachts gewaltig.

gerti 22.10.2013 20:21

Ich würde den Elektrozaun gerade am Tag einschalten bis die Kaninchen in "Alcatraz" sind. Gerade Füchse die auf Futtersuche für den Nachwuchs sind würden Dir sonst die Tiere holen. Für Deine anderen Tiere ist es natürlich dämlich, aber das werden sie ganz schnell lernen ;) und die Kaninchen lernen auch ganz schnell nicht an den Zaun zu gehen. Es gibt jemand im Forum, der benützt so einen Zaun, aber ich weiß grad nicht wer....
Da ist vll ein interessanter Link für Dich http://www.weidezaun.info/Alle-Tierarten/kaninchenzaun-hasenzaun/
Nachts kannst Du den Strom dann natürlich abschalten.
Und ich glaub, Du wirst die Tiere eh nicht schlachten können :D aber dann hast Du ein schönes Gehege!

hasis2011 22.10.2013 20:28

Kaninchen23 hat einen E-Zaun.

[URL]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12850-kaninchen23s-fotothread-15.html[/URL]

Pixel-Paws 22.10.2013 21:04

Ach, jetzt weiss ich was ihr meint. Ich dachte, das ihr einen Elekotrdraht rund ums Gehege meint. Sowas nur in Bodennähe ausserhalb des bestehenden Drahtes (dass die Kaninchen nicht ran können).

Tagsüber anhaben wird schwierig. Meine Mutter hat einen älteren Hund aus 2. Hand, der unglaublich sensiebel ist! Seit ihn eine Biene gestochen hat (meine Mutter ist Imkerin), zieht er den Schwanz ein und versteckt sich in der dunkelsten Ecke der Wohnung, wenn sie nur schon die "Bienenstiefel" anzieht für in den Garten. -.- Ich will gar nicht erst wissen, was der Arme tut, wenn ihm die Kaninchen einen Strohmschlag versetzen...

Allerdings kann ich sagen, dass sie da jetzt schon 14 Jahre da wohnen, und das reinkommen in den Garten schon schwer ist für einen Fuchs. Tagsüber haben wir das noch nie gesehen! Und da zwei grosse Hunde da leben, denke ich auch kaum, dass sich das einer trauen würde.

Aber gut, ich denke drüber nach und spreche es mit meinen Eltern ab. Wenn wir einen anderen Weg finden, werde ich sicher drauf verzichten. Die Nacht macht mir deutlich mehr Sorgen, weil da niemand da ist, die Räuber aktiv sind und keine Hunde im Garten sind. Marder und Fuchs haben also 8h lang Zeit (im Winter deutlich mehr), um einen Weg da rein zu finden... Dann doch lieber Strom, nicht?

gerti 22.10.2013 21:37

Wichtig ist, dass Du das gesicherte Gehege sicher genug machst. Nimm mindestens Volierendraht mit 1,2mm Stärke und die Maschen nicht größer als 1,9cm. Diesen Draht nicht drantackern sondern dranschrauben, dann bekommt es kein Fuchs abgerissen. Marder kommen da auch nicht durch. Vom Boden her kannst Du auch gut so einen Volierendraht benutzen, also eingraben. Und oben drüber auch noch, wenn Du keine Überdachung wie Welldachplatten oder so draufmachst.
Volierendraht wie sowas mein ich ;) http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p4h4s8-Volierendraht-19-mm-.html
Bei allem was Du baust darauf achten, dass keine Marderlücke da ist und kein Fuchsgebiss irgendetwas aufhebeln kann. Dann könnt Ihr alle entspannt schlafen...

Pixel-Paws 23.10.2013 10:23

Solchen Draht habe ich vom Rattenkäfigbau noch viel zu Hause. =)

Nochmals auf den Doppelstabzaun in den Boden gesteckt zurück zu kommen... Das sind dann ja doch 20cm, die über stehen, die man in den Boden steckt. So einfach kriegt das kein Fuchs ausgehebelt, von oben her liegt ja doch ein rechtes Gewicht drauf (mit dem Rest des Zauns, dem Deckel...). Wenn ich da alle 2-4m eine lange Eisenstange in den Boden stecke, stabilisiert das den Zaun doch ziemlich stark, oder nicht?

gerti 23.10.2013 11:16

Das denke ich schon. Da wird ein Fuchs bestimmt daran scheitern.

Schneehäschen 23.10.2013 11:45

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570916)
(übrigens auch vor den Äpfeln im Herbst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein grösserer Apfel oder gar eine Quitte ein Kaninchen erschlägt, wenn es ihm auf den Kopf fällt!).

Dazu gebe ich dir mal einen Link: :smilewinkgrin:
http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-ern%E4hrung-futter/23398-quitten.html

Keks3006 23.10.2013 18:55

Kaninchen lassen sich nicht einfach von Äpfeln erschlagen ;) Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die haben gute Reaktionen und springen weg.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 570783)
Danke für deine Antwort. =) Habe nur kurz Zeit, darum:

Ok, ja eine Schicht erde auf den Maschendraht am Boden zu kippen, ist das kleinste Übel. Werde ich machen.

Und leider kann ich keine 2m in die Höhe bauen, eben wege der Bäume. Sonst müsste ich über die Bäume drüber bauen, dies ist unmöglich. Leider bleibt mir keine andere Wahl wie um die Baumstämme rum etwas zu machen.

Und Aussengehege habe ich schon viele angeguckt. Hier einige, und viele bei Google. Aber ich muss gestehen, dass ich sehr entäuscht war... ich stelle mir da was ganz anderes drunter vor. "Gross" ist für mich 50m2 aufwärts. Aber gut... viele werden grade mal das, was ich alleine nur für die Ninchens zur Verfügung haben, knapp als Garten selber haben. ^^ Klar, kann man da nicht all zu viel verlangen. Wir sind da schon sehr verwöhnt, meine Eltern haben 1600m2 Garten!

LG

Wegen des "Deckels" war ich davon ausgegangen, dass du unter "groß" etwas kleines verstehst ;) Ein 50m-Gehege, das nur bekriechbar ist, ist enorm unpraktisch! Außerdem müsst ihr doch hin und wieder Leitern aufstellen, um die Bäume abzuernten? Ein kleineres Gehege mit großem Auslauf tagsüber erscheint mir da auch als die bessere Alternative.

Achtung: Maschendraht ist NICHT sicher. Das habe ich schon oben versucht, zu sagen. Gräbt sich ein Marder unter dem Zaun her, kann er einfach durch die großen Maschen. Wenn du ein Alcatraz willst, muss du Volierendraht verwenden, und zwar überall; auch am Boden und als Dach. Alternativ: Boden mit Platten auslegen. Naturboden gibt es ja dann tagsüber.

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 571155)
Solchen Draht habe ich vom Rattenkäfigbau noch viel zu Hause. =)

Nochmals auf den Doppelstabzaun in den Boden gesteckt zurück zu kommen... Das sind dann ja doch 20cm, die über stehen, die man in den Boden steckt. So einfach kriegt das kein Fuchs ausgehebelt, von oben her liegt ja doch ein rechtes Gewicht drauf (mit dem Rest des Zauns, dem Deckel...). Wenn ich da alle 2-4m eine lange Eisenstange in den Boden stecke, stabilisiert das den Zaun doch ziemlich stark, oder nicht?

Ah, ich hatte einen anderen Zaun im Kopf. Könnte funktionieren, ja. Günstiger wäre vermutlich eine Hozkonstruktion ;)

cinnamonroll 23.10.2013 19:57

Wenn es ein Paradies werden soll warum sollten es dann fleischlieferanten sein? Ein Paradies schlachtet nicht?!
Aber ich denk mal, wenn du die ninis schon als Babys kanntest, sie in ihrem Gehege munter rumhoppeln und sich über ihr lieblingsfutter hermachen siehst, wirst dus wahrscheinlich nicht übers Herz bringen sie zu schlachten. Ausserdem lernen sie, wer der möhrchengeber ist, und kommen dann immer freudig auf einen zugehoppelt, wenn man ins Gehege kommt.
Bunte Rassen sind übrigens schecken, d.Riesen, blaue Wiener.
Bei so großen tieren kann man auch festen metallzaun mit engen gitterabständen nehmen, der ist auch sehr sicher.

Lg

Pixel-Paws 23.10.2013 20:59

@Schneehäschen
Witzige Diskusion. ^^ Aber ich bin mir 100% sicher, dass wenn ihr die Bilder des Teils seht, ihr mir dabei recht geben werdet, dass es äusserst warscheinlich ist, dass ein Kaninchen vom Apfel erschlagen wird. ;) Meine Eltern ernten nur einen Teil (weil wir dermassen viele Äpfel haben, dass wir in Apfelmus, Marmalade und sonstigem Eingemachten ertrinken!), den Rest überlassen sie den Wildtieren oder wer es sonst so frisst (zum Beispiel mein Retrievertier! :D). Ich werde den Freilaufteils also mindestens mit einem starken Netz sichern, nur schon wegen der Äpfel.

@Keks3006
Ne, Leitern brauchen sie keine, die Bäume sind nicht sehr hoch und werden via langer Stange geerntet. =) Oder die die gleich verarbeitet werden via "Decke drunter und schütteln". :D

Und stimmt, also das Argument mit dem Maschendraht am Boden. Ok, in Alcatraz gibts nur Plattenboden. Nur schon desswegen, weil das wohl mehr oder weniger schnell Matsch werden würde, wenn die Ninchens sich da am Meisten aufhalten. =)

Und Holzkonstruktion: Wie meinen? :D Also anstatt Eisenstangen Holz?

Keks3006 23.10.2013 22:18

Statt dem gekauften Zaun, den du ja ohnehin zusätzlich mit Volierendraht verkleiden müsstest, eben eine Konstruktion aus Holzleisten (für nicht so hohe Gehege reichen meist Dachlatten), auf die man dann den Draht spannt. Wenn man mit Querstreben baut und schön fest verschraubt usw., ist das stabil und kommt dich bestimmt günstiger als so ein Zaun ;) Außerdem steht so ein Gehege von selbst, z.B. auf dem Plattenboden, dann brauchst du keine Verankerungen im Boden - zumindest nicht, wenn das EIgengewicht groß genug ist, dass es fest steht.

Pixel-Paws 23.10.2013 23:12

Ok, ja ist klar. Danke für die Ideen. Werde das mit meinen Eltern absprechen, sie sind beide recht handwerkerfahren (obwohl ich es dann selber bauen muss :smilewinkgrin:). Und vorallem möchte ich es am Material festmachen, dass schon vorhanden ist.

Jedenfalls dankeschön an alle die hier mitschreiben. Genau darum habe ich mich hier angemeldet, super hilfreich! :thumbsup:

Pixel-Paws 28.10.2013 11:22

So, hier kurze News, es folgen noch Bilder.

Das Grundstück ist leicht Trapezförmig, ansonsten habe ich nicht schlecht geschätzt. An der unteren Kante ist es 3m lang, nach oben hin 20m und an der oberen Kante 6m. Rechnerisch gesehen sind es also zirka 90qm, die die Kaninchen bewohnen dürfen.

Bei der Rasse bin ich auch weiter, spreche das aber noch gut mit meiner Rassekaninchenfachfrau ab, wegen der Vor- und Nachteile. Ich möchte gerne Rexe züchten. So kann ich auch das Fell für mich/uns gebrauchen. Farben würde ich mir Chin, Castor und Dreifarbschecken.

Aber eben, das steht noch nicht definitiv fest, wäre jetzt einfach mal meine Wahl.

LG

Benny 29.10.2013 13:39

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 573020)
Bei der Rasse bin ich auch weiter, spreche das aber noch gut mit meiner Rassekaninchenfachfrau ab, wegen der Vor- und Nachteile. Ich möchte gerne Rexe züchten. So kann ich auch das Fell für mich/uns gebrauchen. Farben würde ich mir Chin, Castor und Dreifarbschecken.

Aber eben, das steht noch nicht definitiv fest, wäre jetzt einfach mal meine Wahl.

LG

Soweit ich informiert bin, kommt es bei Rexen öfter mal zu Problemen mit wunden Läufen.
Als Zuchtanfänger würde ich dir raten, mit der Scheckenzucht noch zu warten, bis du dich gut genug mit Genetik auskennst, denn bei Schecken muss man einiges beachten, damit es nicht zu Gendefekten kommt. Hab mich darüber monatelang informiert, da ich einen Weißling, der aus einer falschen Scheckenverpaarung entstanden ist, hatte und mit nichtmal 1 Jahr aufgrund seiner Gendefekte eingeschläfert werden musste.

Pixel-Paws 29.10.2013 20:04

Danke für den Hinweis.

Ich kenne mich mit der Genetik von Farbratten etwas aus, und da Tiere mit viel Weissanteil nahezu immer kritisch sind (auch bei Hunden, Katzen und Mäusen), ist mir das bewusst.

Da es mir ja auch nicht darum geht, möglichst perfekte Kaninchenfarben zu erreichen, hätte ich jetzt die Farben gemischt. Sprich ein Schecke mit einem einfarbigen Tier. Reine Schecken züchten, hätte ich mich so oder so nicht getraut.

Benny 29.10.2013 20:24

Zitat:

Zitat von Pixel-Paws (Beitrag 573721)
Da es mir ja auch nicht darum geht, möglichst perfekte Kaninchenfarben zu erreichen, hätte ich jetzt die Farben gemischt. Sprich ein Schecke mit einem einfarbigen Tier. Reine Schecken züchten, hätte ich mich so oder so nicht getraut.

Und genau darum geht es bei der Scheckenzucht. REINE Schecken züchtet man, indem man Schecken nur mit einfarbigen Nichtschecken verpaart. Es gibt auch einfarbige Schecken und mit einem solchen wäre eine Verpaarung nicht gut, weil er, obwohl er einfarbig ist, das Schecken-Gen in sich trägt. Daher würde ich Schecken komplett weglassen. ;)

Pixel-Paws 29.10.2013 20:48

Ich hab ja noch etwas Zeit übrig, mich da zu informieren. =) Soll jetzt nicht blauäugig klingen, aber ein einfarbiges Tier mit einem Schecken zu kreuzen... dazu braucht ich jetzt keinen Bachelor in Genetik. Wichtig ist, dass die Linie der Tiere bekannt ist. Sollte ich eine Nachtzucht von mir selber behalten, kenne ich ja die vorhergehende Verpaarung und kann demnach den Partner sorgfältig auswählen.

Pixel-Paws 26.05.2014 16:58

Hallo Zusammen

Ich melde mich hier kurz zurück.

Wir sind seit bald zwei Monaten jedes Wochenende fleissig am Bauen. Das Gehege mit Haus für die weiblichen Kaninchen (die Muttertiere) steht, jetzt fehlt noch das Haus und der Auslauf für die Rammler. Diese werden zwar nicht all zu alt, aber ich kann sie sicher nicht bis zu ihrem Ende bei der Mutter und den Schwestern lassen, dass würde wohl mit vielen Kaninchenbabys enden. Ihr Gehege ist aber genauso gross wie das der anderen.

Wir haben es jetzt so gelöst, dass wir 2x ein fixes Alcatraz von 5.5m2 haben, welches von unten mit Gitter von durchgrabern geschützt und mit 40er Platten belegt ist, und den Rest der 90m2 mit einem elektrischen Zaun umzäunt haben. Der Boden des Freilaufs ist wie geplant mit Maschendrahtzaun überspannt.

Bin bisher sehr zufrieden mit dem Verlauf, auch wenn es sich wahnsinnig in die Länge zieht! Ich habe den Zeitaufwand für den Bau wahnsinnig unterschätzt. Aber jetzt sind wir bald fertig, ich freu mich schon drauf.

Bei der Rasse habe ich mich für Chin und spähter Castor Rex entschieden. Sollte diese Rasse aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren oder zu meinem Projekt passen, werden es Hasenkaninchen werden.

Da ich mir aus dem jetzigen Stand heraus keine Vergesellschaftung von zwei bisher in Einzelhaft gehaltenen Kaninchen zutraue, beginne ich mit einer belegten Zibbe und werde ihre 1-2 Lieblingstöchter behalten. Ich hoffe, dass ich diese heraus erkennen kann. So wird sie nur wärend der Trächtigkeit alleine sein. Die Rammler bleiben so lange zusammen, wie sie sich vertragen. Natürlich hoffe ich, dass dies hält bis sie geschlachtet werden. Sollte es nicht funktionieren, muss ich mir was einfallen lassen. Sicher werde ich dann die Rammler aus dem kommenden Wurf mästen, damit sie früher das Schlachtgewicht erreichen, aber eigentlich möchte ich die Fütterung ganz ohne Zusatzfutter, also nur mit Gras, frischem Gemüse und Heu halten. Aber da geht mir das Wohl der Tiere natürlich vor...

Freue mich jedenfalls enorm auf meine Ninchens und bin selber total gespannt, wie das Projekt weiter geht!

LG

Pixel-Paws 28.05.2014 10:24

Hier noch ein paar Fotos vom Bau.
Pixel-Paws, on 30 Apr 2014 - 12:57 PM, said:So, hier die Fotos.

Grundsätzlich sehr ihr hier mal das Stück, dass ich für die Kaninchen habe. Es sind ziemlich genau 90m2, auch wenns auf dem Foto winzig erscheint.
http://img838.imageshack.us/img838/7676/evxj.jpg


Am 1. Tag hiess es vorallem: Elemente bauen. Das hat wahnsinnig viel Zeit gebraucht und war recht aufwändig, trotz der einfachen Idee.


Diese Kollegen haben aufs getackertwerden gewartet...
http://img836.imageshack.us/img836/2890/tkzs.jpg


Am 2. Bautag haben meine Eltern und ich das Alcaraz aufgestellt. Draht von unten, damit es trotz Platten auch vor grabenden Einbrechern geschützt ist...
http://img841.imageshack.us/img841/1756/o31w.jpg

... und Platten. Leider haben wir festgestellt, dass 50er Platten richtig blöd sind, weil sie einerseits zu schmal für drei Reihen sind, andererseits zu breit für 4. Also haben wir sie einfach mal zur Befestigung des Drahts ausgelegt, besorgen aber 40er Platten, um den Boden möglichst schön zu decken.
http://img845.imageshack.us/img845/4765/ly4q.jpg


Und natürlich haben wir jetzt mit in den Boden geschlagenen Pfosten die Elemente des Alcatraz aufgestellt.
Die drei schweren Metallelemente, die mein Paps vor Jahren auf der Müllhalde gefunden hatte, passen super als Deckel, wesswegen wir die grossen, als Deckel vorgesehene Elemente zum Bauen verwenden konnten. Alle drei legen wir erst drauf, wenn das ganze ins Finale startet. Sie sind wirklich "gstabig" und solange der Bau nicht fertig ist, sind sie nur im Weg.
http://img838.imageshack.us/img838/7201/tmz1.jpg

Am 3. Bautag habe ich alle Metalelemente an das Alcatraz gehämmert und angedrahtet, die ich zuvor noch ersteigert hatte. Das war mir sehr wichtig, da ich im Web viel darüber gelesen habe, dass Kaninchendraht nicht sehr stabil ist gegen Zähne (aber einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul). Die Kombination ist wirklich wahnsinnig stabil, ich hoffe, so haben Fuchs und Marder keine Chance, an meine Ninchens zu kommen.
http://img841.imageshack.us/img841/3610/rw0e.jpg

Über das ganze kommt noch ein Wellblech. Das hier ist zwar toll, aber 1. zu kurz (ich will das ganze überdacht haben, weil die Ninchens sonst wohl bei Regenwetter nur unter dem Schärmen sitzen und nicht den ganzen Platz ausnutzen) und 2. zeigt es in die falsche Richtung. ^^ Der Regen fliesst so nicht ab, es müsste nach unten Zeigen.
Das vorerste Ende sah dann so aus:
http://img836.imageshack.us/img836/7903/k4ju.jpg

Von den Maschendrahtrollen im Vordergrund, brauche ich noch zwei. Dann wird der gesammte Boden damit zugedeckt für den Freilauf. Die zwei würden meiner Meinung nach zwar reichen, aber meine Mama hat eine riesen Angst, dass die Kaninchen sich von der Mitte aus rausgraben. Naja.

Hier noch das Haus von vorne:
http://img838.imageshack.us/img838/4170/hgz0.jpg

Noch zum Haus: Super ist, dass es unten isoliert wurde. Zudem wurde nach oben hin ein Loch gemacht, damit auch die obere Fläche genutzt wird. Oben möchte ich es auch noch isolieren, zudem kommt in ein Türchen noch ein Fenster. Vorallem im Sommer wird sich die Hitze oben wahnsinnig stauen ohne ein Fensterchen.


Das Loch war für Meeris und Zwergkaninchen gedacht, darum haben wir es vergrössert.
http://img842.imageshack.us/img842/2465/4x75.jpg

Jetzt muss nur noch eine neue Treppe ran.
Die Fenster unten sind genial gemacht! Sie haben Schienen, um Plexiglasscheiben rein zu stellen. Super für kalte Wintertage!
http://img836.imageshack.us/img836/9453/johy.jpg


LG
PP


Pixel-Paws 02.06.2014 16:12

Juhu, es wird also jetzt richtig konkret! Habe einen Züchter gefunden, der mir eine belegte Zibbe gibt. In meiner Wunschfarbe, eine Chin Rex Häsin! :hurray: In einem Monat zirka ist es so weit, dann meldet er sich wieder bei mir. Freu mich riiieeesig auf mein erstes Häschen! :thumbsup:

HersfelderHasen 07.06.2014 16:36

Hey Pixel,

wusste doch dass mir der Nick bekannt vorkam. :D
Bin gespannt wie es weiter geht bei dir, Chin-Rexe sind traumhaft schön!

Liebe Grüße,
Karin aka Buddyx

Pixel-Paws 09.06.2014 21:17

Ist ja cool! Jetzt musste ich zwar meeega lange überlegen, woher ich den Namen noch kenne, aber klar... dein Beitrag damals war bei mir sozusagen der "Beweis", dass sowas klappen kann. ;) Danke noch im Nachhinein!


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