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Ein Kaninchenparadies soll entstehen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 18.10.2013
Beiträge: 25
Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2013, 22:11

Ein Kaninchenparadies soll entstehen


Hallo zusammen

So, hier möchte ich euch gerne um Ideen und Hilfe bitten. Ich versuche mal zu beschreiben, was ich schon an Infos und Ideen habe, wie ich mir meine Haltung etwa vorstelle und wo es noch klemmt. Da ich leider noch keine Bilder habe (mache am Weekend welche vom Grundstück), braucht ihr etwas Phantasie beim vorstellen meines Geschriebenen.

Also.

Das Grundstück
Fakten:
- ist zirka 20mx5m, also sehr lang
- enthält 4 Obstbäume, 1x Quitte und 3x ältere Apfelbäume
- Ist umzingelt von Wald (meine Eltern wohnen abseits in einem Naturschutzgebiet)

Schwierigkeiten:
- MUSS ein- und ausbruchsicher sein, da es wirklich viele Füchse und andere Wildtiere in der Gegend hat.
- Die Bäume erleichtern das mit dem ein- und ausbruchsicheren Bauen nicht gerade...

Die Kaninchen
- Sollen eine rubuste, gesunde Rasse sein (gerne auch Mixe), die natürlich gute Fleischlieferanten sind. Ich mags gerne Farbig, das ist aber eher Nebensache.
- Ich denke, ich werde mit 3 Häsinnen und 1 Rammler (der mit einem Kastraten zusammeleben wird) beginnen

Schwierigkeiten:
- Es gibt SO viele Rassen, dass ich total überfordert bin mit der Suche...

Das Haus
Grundidee:
Ich stelle mir zwei einfache, aus mindestens 3 Abteilen bestehende Kaninchenställe vor (zirka 2.5m), die Rücken an Rücken stehen. Links die Jungs, rechts die Mädels. Diese Ställe (klassische Kaninchenställe) werden je Seite miteinander verbunden, damit genug Platz vorhanden ist. Das hinterste Abteil wird gut isoliert für kalte Winternächte. Finde ich nichts Occasion, baue ich selber etwas (dann ohne 3 Abteile, nur mit einem abgetrennten Bereich für den isolierten Bereich.
Die Ställe stehen erhöht, damit meine Mam gut ram kommt. Die Ninchens können via Rampe rein und raus.
Ich möchte neben den normalen Türchen nach vorne gerne einen Deckel, den man hochklappen kann.

Der Auslauf
Grundidee:
Vom Stall aus nach Links werden die zwei Jungs einen kleineren Auslauf haben, nach links die Mädels den Grösseren. Ich werde wohl ab und an Mädels aus den Würfen behalten für die Nachzucht, zudem brauchen die Babys ja dann auch viel Platz zum toben und gross werden.

Bisherige Ideen zur Ausführung:
Beide Ausläufe werden ausgelegt mit Maschendrahtzaun, der über den Boden gezogen wird, um Buddeln zu verhindern.

Als Umzäunung stelle ich mir eine Kombination aus Doppelstabgitter und Punktgeschweisstem Drahtgitter vor. Das Doppelstabgitter hat den grossen Vorteil, dass man es in die Erde stecken kann. So kann ich den Maschendrahtzaun vom Boden auch gleich gut fixieren und das Ganze ist sicher ein- und ausbruchsicher. Das Drahtgitter macht das ganze auch für Kaninchenbabys sicher und auch ein schlanker Marder kommt nicht rein.

Im Eingangsbereich rund ums Haus, und da, wo die Tiere oft langehen, werden Platten verlegt, damit die Ninchens bei Regen oder Schnee nicht im Matsch herumhoppeln müssen.

In beiden Ausläufen wird es je eine Buddelkiste mit Erde, sowie einen Erdhügel zum Buddeln geben. Zusätzlich zum obligaten Zubehör wie diverse Verstecke, Ausguckmöglichkeiten, Liegeplätzen, etc.

Schwierigkeiten:
Definitiv der Deckel!
Wie baue ich rund um die Bäume einen Mardersicheren Deckel? Und wie auf die grosse Fläche?
Ich möchte gerne vor dem Haus in der Abdeckung einen Mechanismus, der es meiner Mutter ermöglicht, einen Teil davon wegzuklappen, damit sie gut ans Haus ran kommt. In der Umzäunung wirds da auch ein kleines Türchen geben.

Genau... ich glaub ich habe alles.

Wäre super, wenn ihr mir mit euren Ideen, egal zu welchem Teil, helfen könntet!

Ich bin total unerfahren in der Kaninchenhaltung, also falls ihr hier was total falsches lest, bitte melden! Bin um jeden Input dankbar!

GlG
Becci



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 00:17

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

So, hier möchte ich euch gerne um Ideen und Hilfe bitten. Ich versuche mal zu beschreiben, was ich schon an Infos und Ideen habe, wie ich mir meine Haltung etwa vorstelle und wo es noch klemmt. Da ich leider noch keine Bilder habe (mache am Weekend welche vom Grundstück), braucht ihr etwas Phantasie beim vorstellen meines Geschriebenen.

Also.

Das Grundstück
Fakten:
- ist zirka 20mx5m, also sehr lang
- enthält 4 Obstbäume, 1x Quitte und 3x ältere Apfelbäume
- Ist umzingelt von Wald (meine Eltern wohnen abseits in einem Naturschutzgebiet)

Schwierigkeiten:
- MUSS ein- und ausbruchsicher sein, da es wirklich viele Füchse und andere Wildtiere in der Gegend hat.
- Die Bäume erleichtern das mit dem ein- und ausbruchsicheren Bauen nicht gerade...

Die Kaninchen
- Sollen eine rubuste, gesunde Rasse sein (gerne auch Mixe), die natürlich gute Fleischlieferanten sind. Ich mags gerne Farbig, das ist aber eher Nebensache.
- Ich denke, ich werde mit 3 Häsinnen und 1 Rammler (der mit einem Kastraten zusammeleben wird) beginnen

Schwierigkeiten:
- Es gibt SO viele Rassen, dass ich total überfordert bin mit der Suche...
"Natürlich" gute Fleischlieferanten? Da stehst du hier eher alleine da Du findest hier fast ausschließlich reine Liebhaber-Halter. Robust und für die Außenhaltung geeignet sind alle Kurzhaarrassen, vorausgesetzt, die Tiere sind gesund - das ist aber nicht rasseabhängig.

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Das Haus
Grundidee:
Ich stelle mir zwei einfache, aus mindestens 3 Abteilen bestehende Kaninchenställe vor (zirka 2.5m), die Rücken an Rücken stehen. Links die Jungs, rechts die Mädels. Diese Ställe (klassische Kaninchenställe) werden je Seite miteinander verbunden, damit genug Platz vorhanden ist. Das hinterste Abteil wird gut isoliert für kalte Winternächte. Finde ich nichts Occasion, baue ich selber etwas (dann ohne 3 Abteile, nur mit einem abgetrennten Bereich für den isolierten Bereich.
Die Ställe stehen erhöht, damit meine Mam gut ram kommt. Die Ninchens können via Rampe rein und raus.
Ich möchte neben den normalen Türchen nach vorne gerne einen Deckel, den man hochklappen kann.

Der Auslauf
Grundidee:
Vom Stall aus nach Links werden die zwei Jungs einen kleineren Auslauf haben, nach links die Mädels den Grösseren. Ich werde wohl ab und an Mädels aus den Würfen behalten für die Nachzucht, zudem brauchen die Babys ja dann auch viel Platz zum toben und gross werden.
Von was für Größen konkret reden wir hier? Unter "groß" versteht jeder was anderes, gerade Kaninchenneulinge und begeisterte Kaninchen-Artgerecht-Halter haben da ihre Differenzen, was die Auslegung betrifft

Bau das Haus lieber von vornherein selber. Handelsübliche Kaninchenställe sind überteuert angesichts ihrer miesen Qualität.

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Bisherige Ideen zur Ausführung:
Beide Ausläufe werden ausgelegt mit Maschendrahtzaun, der über den Boden gezogen wird, um Buddeln zu verhindern.
Das ist nicht angenehm für die Füße; dann solltest du Erde wieder aufschütten, um zu verhindern, dass sie sich am Draht verletzten.
Maschendraht hält keinen Marder ab. Bedenke, dass auch Raubtiere Buddeln können. Geeignet ist nur Volierendraht oder ein stabiles, nicht verbiegbares Gitter mit ausreichend kleinen Gitterabständen.

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Als Umzäunung stelle ich mir eine Kombination aus Doppelstabgitter und Punktgeschweisstem Drahtgitter vor. Das Doppelstabgitter hat den grossen Vorteil, dass man es in die Erde stecken kann. So kann ich den Maschendrahtzaun vom Boden auch gleich gut fixieren und das Ganze ist sicher ein- und ausbruchsicher. Das Drahtgitter macht das ganze auch für Kaninchenbabys sicher und auch ein schlanker Marder kommt nicht rein.
Ich denke, das musst du schon fester verankern. Wenn dir da mal ein Fuchs oder ein schweres Kaninchen gegen rennt, bringt es dir wenig, wenn das Gitter so ein bisschen in die Erde gesteckt ist. Wenn du so raubtier- und ausbruchsicher bauen willst, musst du in viel stabileren Dimensionen denken. Z.B. einbetonierte Holzpfosten, zwischen denen der Volierendraht angebracht wird. Einbetonieren ist bei festem Boden nicht unbedingt notwendig; evtl. reichen Einschlagbodenhülsen o.ä. aus.

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Im Eingangsbereich rund ums Haus, und da, wo die Tiere oft langehen, werden Platten verlegt, damit die Ninchens bei Regen oder Schnee nicht im Matsch herumhoppeln müssen.

In beiden Ausläufen wird es je eine Buddelkiste mit Erde, sowie einen Erdhügel zum Buddeln geben. Zusätzlich zum obligaten Zubehör wie diverse Verstecke, Ausguckmöglichkeiten, Liegeplätzen, etc.

Schwierigkeiten:
Definitiv der Deckel!
Wie baue ich rund um die Bäume einen Mardersicheren Deckel? Und wie auf die grosse Fläche?
Ich möchte gerne vor dem Haus in der Abdeckung einen Mechanismus, der es meiner Mutter ermöglicht, einen Teil davon wegzuklappen, damit sie gut ans Haus ran kommt. In der Umzäunung wirds da auch ein kleines Türchen geben.
Ich denke, da ist die praktikabelste Lösung, ein begehbares Gehege zu bauen, das ca. 2m hoch ist. Einen dichten, aber abnehmbaren Deckel um Bäume herumzubauen, halte ich für ziemlich unmöglich.

Ansonsten möchte ich dir empfehlen, hier mal in die Außengehegesammlung zu schauen, falls du das noch nciht gemacht hast



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 18.10.2013
Beiträge: 25
Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 13:04

Danke für deine Antwort. =) Habe nur kurz Zeit, darum:

Ok, ja eine Schicht erde auf den Maschendraht am Boden zu kippen, ist das kleinste Übel. Werde ich machen.

Und leider kann ich keine 2m in die Höhe bauen, eben wege der Bäume. Sonst müsste ich über die Bäume drüber bauen, dies ist unmöglich. Leider bleibt mir keine andere Wahl wie um die Baumstämme rum etwas zu machen.

Und Aussengehege habe ich schon viele angeguckt. Hier einige, und viele bei Google. Aber ich muss gestehen, dass ich sehr entäuscht war... ich stelle mir da was ganz anderes drunter vor. "Gross" ist für mich 50m2 aufwärts. Aber gut... viele werden grade mal das, was ich alleine nur für die Ninchens zur Verfügung haben, knapp als Garten selber haben. ^^ Klar, kann man da nicht all zu viel verlangen. Wir sind da schon sehr verwöhnt, meine Eltern haben 1600m2 Garten!

LG




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 13:32

Gibt es eine passende große Fläche auf der Du ein richtig gut gesichertes Gehege bauen kannst in dem sich die Tiere nachts aufhalten. So wie eben auch Deine Ställe für die Weibchen und Männchen und einen gesicherten Außenteil und am besten mit einer Kaninchenluke die man für den Tag öffnet.
In der früh kannst Du (oder eben Deine Eltern) sie dann ins Tagesgehege rauslassen, natürlich zweigeteilt wegen der Geschlechtertrennung...
Um die Grundstücksfläche des Tagesgeheges gegen Füchse und Co. zu schützen würde ich in Deinem Fall zu einem elektrischen Zaun raten. Die Bäume sind praktisch für Schatten und Schutz gegen Raubvögel.
Meine Meute hat auch ein gesichertes Gehege für nachts und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang dürfen sie durch den Garten flitzen und Abends werden sie in Alcatraz geschickt.



__________________

Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2013, 14:21

Ich würde in diesem Fall ein gesichertes Gehege (so groß wie möglich) mit einzelnen großzügigen "Abteilen" (wie z.B. in einem Schweinestall die Ferkelbuchten) bauen für die Nacht und von jedem Abteil eine kleine Luke ins Freie machen, die man morgens öffnet und abends schließt, wenn man die Kaninchen hineingeschickt hat. Vor diese jeweiligen Luken würde ich mit Elektrozaun so viele Auslaufflächen machen, je nachdem, in wieviele Gruppen du die Kaninchen getrennt hast.

Meine Kaninchen sind nachts in einem 6qm gesicherten Gehege. Morgens öffne ich die Türe zum 200qm Garten (nur zur Seite hin durch einen Zaun gesichert) und abends sperre ich sie wieder ein.




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 15:23

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen

Und Aussengehege habe ich schon viele angeguckt. Hier einige, und viele bei Google. Aber ich muss gestehen, dass ich sehr entäuscht war... ich stelle mir da was ganz anderes drunter vor. "Gross" ist für mich 50m2 aufwärts.
Das liegt wohl daran,dass sich kaum jemand ein mardersicheres Gehege in der Größe leisten kann Zumal man für so ein Großprojekt eine Baugenehmigung der Gemeinde bräuchte und der Bau sicherlich mindestens einen ganzen Monat Vollzeit Arbeit verschlänge.Ich glaube Du unterschätzt das alles etwas

Noch was,was mit aufgefallen ist:Wenn Du keine 2m hoch bauen kannst,wie willst Du Dich dann in dem Gehege bewegen? kriechend?



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Ninchen
 
Registriert seit: 18.10.2013
Beiträge: 25
Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 17:37

@Gerti
Super, dass mit "Alcatraz" ist eine geniale Idee! Werde ich auf jeden Fall so machen, das erspaart mir viel Arbeit auf die riesen Fläche und scheint mir auch für die Ninchens eine tolle Lösung (die ganze Nacht, wärend der aktiven Zeit, in einem Stall sein zu müssen, erscheint mir auch nicht so optimal) und macht es für meine Eltern einfacher.

So kann ich auch nur in dem Bereich einen sehr stabilen Deckel bauen, im restlichen "Tagesteil" einfach einen Schutz (übrigens auch vor den Äpfeln im Herbst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein grösserer Apfel oder gar eine Quitte ein Kaninchen erschlägt, wenn es ihm auf den Kopf fällt!).

Den Elektrozaun läuft bei euch immer oder nur Nachts? Wäre bei uns wegen der Hunde und der Katze schwierig, also tagsüber. Und ich will nicht unbedingt, dass die in ihrem eigenen Garten eine gepfeffert kriegen. Sie kennen die kleinen Tiere ja schon durch die Meeries, also habe ich keine Angst wegen dem Jagen. Es ist jeweils zwei Tage spannend, dann gehörts mit dazu.

@Benny
Das mit den Abteilen verstehe ich nicht ganz... wie meinst du das genau?
Ich werde nie mehr wie 2 Würfe auf einmal haben, und das auch nicht dauernd. Übertreiben muss ichs ja nicht gleich. ^^ Beginnen werde ich mit einem Rammler plus Kastrat, und 3 Häsinnen. Dann ziehe ich mal den ersten Wurf auf und dann schaue ich weiter. Also erst mal brauche ich kein Platz für mehrere Gruppen, ausser eben die zwei, also Mädels und die Jungs getrennt. Wer weiss, ob ich nach dem ersten Wurf weitermachen, vielleicht fällt es mir doch zu schwer.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 17:44

Bei dem Rammler mit Kastrat musst du nur verdammt gut aufpassen, das die sich nicht zerfleischen...es hat einen Grund warum unkastrierte Rammler einzeln gehalten werden (müssen).



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2013, 17:48

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
@Benny
Das mit den Abteilen verstehe ich nicht ganz... wie meinst du das genau?
Ich werde nie mehr wie 2 Würfe auf einmal haben, und das auch nicht dauernd. Übertreiben muss ichs ja nicht gleich. ^^ Beginnen werde ich mit einem Rammler plus Kastrat, und 3 Häsinnen. Dann ziehe ich mal den ersten Wurf auf und dann schaue ich weiter. Also erst mal brauche ich kein Platz für mehrere Gruppen, ausser eben die zwei, also Mädels und die Jungs getrennt. Wer weiss, ob ich nach dem ersten Wurf weitermachen, vielleicht fällt es mir doch zu schwer.
Ich beschreib es mal so:
Stell dir ein großes Gartenhaus vor, in das du Wände (1,20-1,50m hoch) einbaust, wie in einer Wohnung die einzelnen Räume. In jedem Raum lebt eine Gruppe und von jedem Raum geht durch die Aussenwand eine Luke in den angrenzenden Freilaufbereich.
Du solltest auf jeden Fall einplanen, dass du öfter mal irgendwelche Tiere trennen musst und sicherlich nicht mit 2 Gruppen auskommen wirst. Bei den Männern kann es sein, dass die plötzlich raufen, dann musst du Platz zur Trennung haben, wenn eines der Weibchen Junge bekommt, kann es sein, dass du sie samt Junge von den anderen Weibern trennen musst und die Jungen musst du auch irgendwann nach Geschlechtern getrennt von der Mutter trennen (zumindest die Rammler).




Geändert von Benny (22.10.2013 um 17:51 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 18.10.2013
Beiträge: 25
Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 17:49

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Bei dem Rammler mit Kastrat musst du nur verdammt gut aufpassen, das die sich nicht zerfleischen...es hat einen Grund warum unkastrierte Rammler einzeln gehalten werden (müssen).
Echt? Ich habe eben die Info, dass intakte Rammler kritisch sind, mit Kastraten aber kein Thema. Darum die Idee. Hm... Alternative gibt es keine? Eine kastrierte Häsin?

Ich stelle mir Einzelhaltung für so ein soziales Tier echt schlimm vor... besonders im Winter, wenn es eisig kalte Nächte hat und der Arme alleine sein muss.




Ninchen
 
Registriert seit: 18.10.2013
Beiträge: 25
Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 17:50

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich beschreib es mal so:
Stell dir ein großes Gartenhaus vor, in das du Wände (1,20-1,50m hoch) einbaust, wie in einer Wohnung die einzelnen Räume. In jedem Raum lebt eine Gruppe und von jedem Raum geht durch die Aussenwand eine Luke in den angrenzenden Freilaufbereich.
Aah, jetzt verstehe ich!

Da die Fläche sehr lang ist, wird das schwierig. Ist aber eine Überlegung wert, ich werde drüber nachdenken. Danke. =)




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2013, 17:59

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
Ich stelle mir Einzelhaltung für so ein soziales Tier echt schlimm vor... besonders im Winter, wenn es eisig kalte Nächte hat und der Arme alleine sein muss.
Die unkastrierten Rammler, die ich kenne sitzen lediglich durch ein Trenngitter von den anderen Kaninchen getrennt, also nicht komplett abgeschottet, sodass sie durch das Gitter hindurch noch einigermaßen Kontakt zu Artgenossen pflegen können. Das sollte aber so engmaschig sein, dass Beissereien ausgeschlossen sind und wenn es streßig ist, sollte man das mit einer Bretterwand undurchsichtig machen.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 18:12

Unkastrierte Rammler sind tickende Zeitbomben, im schlimmsten Fall bringen sie sich gegenseitig um, auch einen Kastraten, das darf man nicht unterschätzen. Da kann lange Ruhe sein und auf einmal krachts gewaltig.



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Kaninchen
 
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 20:21

Ich würde den Elektrozaun gerade am Tag einschalten bis die Kaninchen in "Alcatraz" sind. Gerade Füchse die auf Futtersuche für den Nachwuchs sind würden Dir sonst die Tiere holen. Für Deine anderen Tiere ist es natürlich dämlich, aber das werden sie ganz schnell lernen und die Kaninchen lernen auch ganz schnell nicht an den Zaun zu gehen. Es gibt jemand im Forum, der benützt so einen Zaun, aber ich weiß grad nicht wer....
Da ist vll ein interessanter Link für Dich http://www.weidezaun.info/Alle-Tierarten/kaninchenzaun-hasenzaun/
Nachts kannst Du den Strom dann natürlich abschalten.
Und ich glaub, Du wirst die Tiere eh nicht schlachten können aber dann hast Du ein schönes Gehege!



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hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 20:28

Kaninchen23 hat einen E-Zaun.

[URL]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/12850-kaninchen23s-fotothread-15.html[/URL]



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Ninchen
 
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Geschrieben am 22.10.2013, 21:04

Ach, jetzt weiss ich was ihr meint. Ich dachte, das ihr einen Elekotrdraht rund ums Gehege meint. Sowas nur in Bodennähe ausserhalb des bestehenden Drahtes (dass die Kaninchen nicht ran können).

Tagsüber anhaben wird schwierig. Meine Mutter hat einen älteren Hund aus 2. Hand, der unglaublich sensiebel ist! Seit ihn eine Biene gestochen hat (meine Mutter ist Imkerin), zieht er den Schwanz ein und versteckt sich in der dunkelsten Ecke der Wohnung, wenn sie nur schon die "Bienenstiefel" anzieht für in den Garten. -.- Ich will gar nicht erst wissen, was der Arme tut, wenn ihm die Kaninchen einen Strohmschlag versetzen...

Allerdings kann ich sagen, dass sie da jetzt schon 14 Jahre da wohnen, und das reinkommen in den Garten schon schwer ist für einen Fuchs. Tagsüber haben wir das noch nie gesehen! Und da zwei grosse Hunde da leben, denke ich auch kaum, dass sich das einer trauen würde.

Aber gut, ich denke drüber nach und spreche es mit meinen Eltern ab. Wenn wir einen anderen Weg finden, werde ich sicher drauf verzichten. Die Nacht macht mir deutlich mehr Sorgen, weil da niemand da ist, die Räuber aktiv sind und keine Hunde im Garten sind. Marder und Fuchs haben also 8h lang Zeit (im Winter deutlich mehr), um einen Weg da rein zu finden... Dann doch lieber Strom, nicht?




Benutzerbild von gerti
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2013, 21:37

Wichtig ist, dass Du das gesicherte Gehege sicher genug machst. Nimm mindestens Volierendraht mit 1,2mm Stärke und die Maschen nicht größer als 1,9cm. Diesen Draht nicht drantackern sondern dranschrauben, dann bekommt es kein Fuchs abgerissen. Marder kommen da auch nicht durch. Vom Boden her kannst Du auch gut so einen Volierendraht benutzen, also eingraben. Und oben drüber auch noch, wenn Du keine Überdachung wie Welldachplatten oder so draufmachst.
Volierendraht wie sowas mein ich http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p4h4s8-Volierendraht-19-mm-.html
Bei allem was Du baust darauf achten, dass keine Marderlücke da ist und kein Fuchsgebiss irgendetwas aufhebeln kann. Dann könnt Ihr alle entspannt schlafen...



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Ninchen
 
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Pixel-Paws befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2013, 10:23

Solchen Draht habe ich vom Rattenkäfigbau noch viel zu Hause. =)

Nochmals auf den Doppelstabzaun in den Boden gesteckt zurück zu kommen... Das sind dann ja doch 20cm, die über stehen, die man in den Boden steckt. So einfach kriegt das kein Fuchs ausgehebelt, von oben her liegt ja doch ein rechtes Gewicht drauf (mit dem Rest des Zauns, dem Deckel...). Wenn ich da alle 2-4m eine lange Eisenstange in den Boden stecke, stabilisiert das den Zaun doch ziemlich stark, oder nicht?




Benutzerbild von gerti
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2013, 11:16

Das denke ich schon. Da wird ein Fuchs bestimmt daran scheitern.



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Benutzerbild von Schneehäschen
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Schneehäschen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.10.2013, 11:45

Zitat:
Zitat von Pixel-Paws Beitrag anzeigen
(übrigens auch vor den Äpfeln im Herbst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so ein grösserer Apfel oder gar eine Quitte ein Kaninchen erschlägt, wenn es ihm auf den Kopf fällt!).
Dazu gebe ich dir mal einen Link:
http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-ern%E4hrung-futter/23398-quitten.html



 
 
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