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Tipps für einen 365-Tage-Stall (Sommer + Winter) Guten Tag zusammen, wir sind zwar noch mitten im Sommer , dennoch beginne ich schon einmal mit den Planungen für den kommenden Winter. Unsere Wackelnasen leben komplett in Außenhaltung und haben in ihrem Gehege aktuell einen Stall mit den Maßen 200*50*40 (L*T*H). In diesem haben sie aktuell keine besondere Unterteilung, lediglich eine Katzentoilette, die auch perfekt genutzt wird. Da der aktuelle Stall lediglich als Provisorium gedacht und eher mässig zusammengeschustert wurde, muss dieser zum Winter ausgetauscht werden. Für den kommenden Stall plane ich die Maße als solche beizubehalten, dachte aber daran, den Toilettenbereich am einen Ende und den eingestrohten Ruhe-/Liegebereich am anderen Ende des Stalles mit Querbrettern ein wenig zu 'isolieren', sodass der Wind hier weniger eingreifen kann. Nun habe ich aber ein paar wenige Fragen zum Aufbau: 1. Welches Holz in welcher Dicke ist empfehlenswert? 2. Muss zusätzlich isoliert werden? Wenn ja, womit? Ich freue mich über jede hilfreiche Antwort. Gruß |
Das Holz sollte etwa 2-3cm dick sein, isolieren musst du es nicht, das ist eher schlecht weil sich durch die Isolierung Schimmel bilden kann.;) |
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Man muss dem Schimmel doch auch Freiräume bieten. :rofl: |
Investiere nicht zu viel Aufwand in einen solchen Stall, sie nutzen es ja eh nicht..... |
Unsere schon. Zum einen als Toilette, desweiteren als Regenschutz, gelegentlich als Dummelplatz und wird nutzen den Stall auch als Futtergabeplatz. Denn was nutzt das beste Futter im Gehege, wenn es im Regen nass wird. |
Ah, ok...wenn das restliche Gehege natürlich quasi offen ist dann kann ich mir das vorstellen. Mein Gehege ist an sich windgeschützt, an 2 Seiten komplett geschlossen und zu 1/2 überdacht , da werden die extra aufgestellten Schutzhütten selten benutzt... Isolieren kannst Du dir aber wirklich sparen:-) |
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Daher musste ich die Bedachung wieder entfernen. Selbst die Seitenverkleidung ist bereits in einer Grauzone, da diese dem Gehege einen 'Gebäude'-Charakter verleiht. Klingt lächerlich, ..., ist es auch. Zitat:
Hat jetzt noch jemand einen Tipp bzgl. der Holzsorte? Ahorn, Finte, Regenwald? |
Ich würde pupsnormale Fichte nehmen und von außen schön streichen. Erstmal Grundanstrich und dann ne Farbe ;). Mach doch oben drauf ne Gewächshausfolie zum Teil...die haben doch nen Knall mit ihren Vorschriften! |
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Meinst Du Farbe schweckst Holzschutz oder rein der Optikwegen? Zitat:
Und scheinbar hat mich jemand wohl angeschwärzt. Und das würde er dann garantiert wieder machen. |
Unter Grundanstrich meine ich den Anstrich auf dem draufsteht, dass er als Grundanstrich für Holz ist bevor Du streichst. Als Holzschutz quasi. Außer Du hast ne Farbe oder Lasur, die keinen Grundanstrich benötigt. Aber das steht dann auf der Dose ;) Und auf diesen Grundanstrich kommt dann ja normal erst die Lasur oder Farbe. Wir hatten bei unseren Holzteilen jeweils diesen Grundanstrich benötigt. Zum einem bei der deckenden Holzfarbe und zum anderen bei der farbigen Lasur. |
Natürlich haben die 'nen Knall. Selbst die vom Bauamt finden diese Richtlinien lächerlich. Dennoch heißt es, dass jede Form der Überdachung -egal ob festmontiert oder nicht- dem Gehege einen 'Gebäude'-Charakter verleiht und es somit baugenehmigungspflichtig macht. Und scheinbar hat mich jemand wohl angeschwärzt. Und das würde er dann garantiert wieder machen.[/quote] Dann wäre ich wahrscheinlich so rücksichtsvoll und würde ein großes Sonnensegel mit Hilfe von Holzpfosten drüberspannen :D ist ja dann nicht verbunden :D |
Wenn ich mich im INet ein wenig umschaue, dann stoße ich immer wieder auf "Fichte - Leimholzplatten". Meinst Du so etwas? Hier lese ich immer wieder, dass diese lediglich für den Innenbereich geeignet sind? Ist dieses Problem mit Grundierung und Lasur/Farbanstrich gelöst? |
Nein ich meine die Holzlatten, die Du im Baumarkt bekommen kannst. Die Nut- und Federbretter, damit nichts durch Verspannungen auseinanderrutscht. Also Massivholzdingensbretter. Unsere Schutzhäuser sind so gebaut. Werden im Winter dann mit Stroh fett eingestreut und gut is. |
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Das wird bei 200*50*40 aber sicherlich a) eine ordentliche Sägerei und b) ein wenig kostenintensiver. Oder? Die Bretter verarbeitet man besser senk- als waagerecht, oder?! Zitat:
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Bei meinen benötigten 3,5 m² bliebe das mit 35-52,50 € echt noch im Rahmen. Zitat:
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Sonne kommt rein, Regen bleibt draußen. :thumbsup: |
Leimholz kannst Du knicken, am haltbarsten wäre Multiplex. |
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Ich habe im INet dazu eine alte Preisliste aus 2012 gefunden: Multiplex-Grundplatte /// 26mm stark /// 13-lagig /// Holzart: Fuma /// 36,49 EUR pro 1,72 * 2,52 m Das würde 8,42 € pro m² (inkl. MwSt.) bedeuten. Ist das ein auch heute noch realistischer Preis? |
Für eine Stärke von 26mm ist ein qm-Preis von 8.- definitiv absolut gar nicht realistisch:-) Guck mal hier, das ist real: [url=http://stores.ebay.de/baustoffhandel-shop/Multilpexplatten-/_i.html?_fsub=3576300014&_sid=1119661664&_trksid=p 4634.c0.m322]1520x250x18mm Birke Holzplatte Sperrholz Multiplexplatte Modelbau Platte Regal Artikel im baustoffhandel-shop Shop bei eBay![/url] |
Was gerti meint ist Rauspund.Das sind massive Nut und Feder Bretter,die es in verschiedenen Stärken gibt.Empfehlenswert wäre 27mm.Dafür habe ich letztes Jahr 9 Euro pro qm bezahlt.Wenn das von aussen alle paar Jahre mal gestrichen wird,hält das ewig. Multiplex ist auch wieder so eine Faserplatte.Generell würde ich Faserplatten im Aussenbereich nicht verwenden.Durch die Luftfeuchtigkeit quellen die irgendwann auf. |
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