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Was sollte man beim Gehege Bau im Garten beachten? Hallo ihr lieben.... evtl. ziehen wir bald um, und dort haben wir endlich einen schönen Garten und könnten so unseren 2 Hopplern ein noch artgerechteres Gehege bieten als bisher. Bisher leben die 2 auf dem Balkon und haben dort Tag und Nacht schön Auslauf und einen 2 stöckigen Stall mit einer Schutzhütte die vor Wind und Wetter schützt... klar das die 2 sich noch ganz andere Verstecke gesucht und gefunden haben :) Dort haben unsere Hasen schon Sommer wie Winter verbracht und werden nur mit Obst, Gemüse und sobald alles im freien wächst und Gedeiht natürlich von jede Menge Wiesenkräutern ernährt... Heu und Wasser klar auch verfügbar. Wie gesagt ist evtl. nun bald ein Garten in Aussicht und dort würde ich den Tierchen gerne ein neues Gehege bieten... Den Stall mit Schutzhütte würde ich erhalten, und dann eben in passender Größe Wiese "abstecken"... So und jetzt rödelt es natürlich in meinem Kopf was Mardersicherheit etc. angeht... Muss ich den Draht irgenwie in den Boden eingraben? Auch zur Fütterung habe ich mir Gedanken gemacht... Wiese hätten sie ja (ausser im Winter) immer zur Verfügung... aber ich glaub da wächst gar kein Spitzwegerich oder Löwezahn?! Nur Wiese... das Fressen die doch gar nicht ?! Gibt es sonst noch Dinge zu beachten?! Freue mich auf Tipps und Anregungen! LG |
Hallo, also für den Marder, bzw. Fuchsschutz bitte den Zaun ca. 30cm in den Boden eingraben. Aber sicherer ist, wenn du deinen Nins in großen Ausenstall einen kleinen Stall reinstellst, wo sie Nachts reinkommen.Das ist einfach sicherer, denn manche Marder können ECHT tief graben. Dann solltest du auf jedenfall deine Nins impfen lassen, denn vor allem Myxomatose können sie draußen kriegen. Doppelte Sicherheit erzielst du, wenn du zusätzlich ein Mückengitter am Zaun befestigst. Und bitte, miste den Stall mindestens 3-mal in der Woche aus, denn in Außenhaltung hast du ratzfaz maden! Und es wäre gut, wenn an der Stelle Löwenzahn etc. wächst, denn "nur" Wiese frisst meiner nur selten. Viel glück! LG |
Zitat:
Du solltest ein komplett mardersicheres Aussengehege von mind. 6qm bauen und darin den vorhandenen Stall als Schutzhütte benutzen. Wenn du nur die Seitenwände als Schutz gegen Fressfeinde in den Boden runterziehen willst, dann sollten das mind. 80cm sein, dann muss der Boden nicht gesichert sein. Allerdings musst du dann ständig die Löcher kontrollieren und wieder verschließen, denn irgendwann sind die Kaninchen auch bei diesen 80cm unten. Besser wäre, wenn du ca. 50cm Boden abträgst, dann entweder Platten oder Draht verlegst und dann wieder aufschüttest, so können sie nach Belieben graben und können doch nicht flüchten. In den Stall solltest du sie nicht sperren, das wäre nicht gut, denn Kaninchen sind überwiegend dämmerungsaktiv und dann würdest du sie über Nacht in einen kleinen Stall sperren und tagsüber, wo sie eh viel ruhen hätten sie dann 6qm zur Verfügung, die sie da gar nicht richtig ausnutzen würden. Dieses gesicherte Gehege sollte den Kaninchen also dauerhaft Tag und Nacht zur Verfügung stehen. Ob du das Gehege so hoch baust, dass du selbst drin stehen kannst, oder ob du es nur 1m hoch mit ein paar Deckeln zum Aufklappen machst, das ist dir überlassen. Du kannst dann den Kaninchen zusätzlich mit Gitterelementen für Tagsüber, die du vor der Gehegetüre aufstellst, Auslauf im Garten auf dem Gras ermöglichen. Wenn der Garten überwiegend aus Gras und nicht aus Unkraut besteht, dann solltest du trotzdem täglich artenreiches Grünzeug pflücken und ihnen das in ihrem Gehege servieren. |
Zitat:
Also man sollte immer so um die 80cm in die Erde Zaun eingraben und wenn einem das trotzdem noch zu groß ist, macht man halt Steinplatten ins Gehege. Wenn sie Nachts in den kleinen Stall kommen kann man sich das ganze Gehege sparen, sie sind gerade Nachts aktiv ;) |
Einsperren ist Tabu! Schon aufm Balkon ;) Kann ich davon ausgehen das die Nins irgendwann (wie lange brauchen sie wohl dafür?) die ganze Wiese durchwühlt und quasi dem Erdboden gleich gemacht haben? Denn dann würde ich um zu große "sauerei" zu vermeiden evtl. einen Teil des Geheges mit Steinplatten auslegen und einen Teil als Buddelecke anbieten?! LG |
Zitat:
Wenn sie nicht buddeln, so wie meine letzten beiden und auch die beiden jetzigen, dann kann es funktionieren, dass die Wiese einigermaßen grün bleibt. Vorraussetzung dafür ist, dass du soviel Grünzeug täglich ranschaffst, dass sie nicht darauf angewiesen sind, den Gehegeboden platt zu fressen. |
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