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Ausbruch auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 05.09.2012
Beiträge: 2
Panteleimon befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2012, 18:41

Ausbruch


Unsere 4 Kaninchen haben einen großen Auslauf im Garten,welcher mit Randsteinen in der Erde abgesichert ist.Seit 2 Jahren lassen wir sie buddeln. Und nun sind sie in den benachbarten Graben durchgebrochen !!!
Habt ihr Erfahrungen, wie tief Kaninchen buddeln oder ob man etwas in die Gänge legen kann, damit sie in eine neue Richtung weiterbuddeln ?
Freuen uns über wirksame Ideen von Euch, bevor der Garten aufgegessen ist.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 05.09.2012, 18:47

Die Bauten von Wildkaninchen sind bis zu 3 Meter tief und bis zu 45 Meter weit. Ich befürchte deshalb ihr kommt nicht drum herum, die Bauten regelmäßig alle paar Tage wieder zuzuschütten. Bietet außerdem bitte geeignete Unterschlüpfe als Bau-Ersatz an.

Und denkt daran: Wo ein Kaninchen sich rausbuddeln kann, kann sich auch ein Feind reinbuddeln Also auch hier: erhöhte Vorsicht! Der "Hinterausgang" eines Kaninchenbaus außerhalb des Geheges kann als Einstieg für einen Marder dienen!

Wie weit reichen die Randsteine denn in die Erde?




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2012, 18:48

Am Besten die Gänge jeden Tag wieder zuschaufeln, das nimmt sonst ungeahnte Dimensionen an.

Meine Kaninchen buddeln auch im Garten und ich gehe jeden Abend mit der Schaufel und buddle ihre "Bauwerke" wieder zu, ansonsten wären sie wahrscheinlich auch schon weg.
Auch ist es ein Problem, wenn mal eins deiner Kaninchen krank ist und sich im Bau verkriecht, du hast absolut keine Kontrolle mehr über die Tiere und im Notfall geht das Böse aus, wenn du es nicht erwischt und zum TA fahren kannst. Also lieber die Baue unter Kontrolle halten.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 05.09.2012
Beiträge: 2
Panteleimon befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2012, 22:17

Hallo Lupine,
danke für Deine Antwort. 3 Meter sind natürlich echt tief und von daher mit einer Randbegrenzung nicht zu schaffen. So was dachte ich mir schon. Ich denke unser Bau ist auch schon echt riesig und eigentlich möchte ich ihn gar nicht zerstören. Werd mal drüber schlafen.
Panteleimon




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 11.09.2012, 08:38

Wenn du den Bau nicht zerstören möchtest, musst du dir aber über die Gefahren im Klaren sein:

- Der Bau ist nicht nur Ausbruchmöglichkeit für die Nins, sondern auch Einbruchmöglichkeit z. B. für Marder. Da kann es schnell passieren dass du morgens ans Gehege kommst und deine Nins in Einzelteilen vorfindest

- Der Bau ist einsturzgefährdet, das ist ein Kaninchenbau eigentlich grundsätzlich. Die Natur gleicht solche "Kollateralschäden" durch die hohe Vermehrungsrate aus, aber das hilft natürlich dem verunglückten Nin nichts. Todesfälle durch eingestürzte Bauten sind leider nicht gerade selten.

- Hast du ein krankes oder verletztes Tier, wird es sich in den Bau zurückziehen. Medizinischen Hilfe wird dann unmöglich weil du nicht an das Tier herankommst! Wenn du erst stundenlang den Bau aufgraben musst, kann es deutlich zu spät sein.

Natürlich muss jeder selbst entscheiden wie viel Risiko er einzugehen bereit ist, aber dafür muss man die Gefahren kennen. Wäge sorgfältig ab!




Benutzerbild von kara74
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 10.09.2012
Beiträge: 34
kara74 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.09.2012, 11:05

Hallo Panteleimon,
also wenn es ein festes Außengehege ist würde ich mir die Arbeit machen das ganze auszuschachten (so weit man kommt und Muskelkraft hat) Zaundraht reinlegen. Diesen an den Seiten bis zu den Randsteinen hochlegen. Und das ganze wieder zuschütten. Vielleicht wenn man noch extra Erde hat, noch aufschütten, so das sie Raum zum buddeln haben. Wir haben das komplette Außengehege und die beiden, flexiblen, Gehege mit Draht ausgelegt. Damit sie aber auch buddeln können, gibt es eine "Buddelkiste" von ca. 2x2x0,5m. In dieser Kiste habe ich aber auch mit PVC-Rohren und Winkeln schon ein Gängesystem angelegt und wieder zugeschüttet. Es wird rege genutzt. Ab und zu sind die Rohre dann freigebuddelt, dann schütte ich einfach wieder zu. Und es geht von vorne los.



 
 
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