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beckchen25 20.04.2012 10:00

Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
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Hallo zusammen,

wie ich schon in der Vorstellungsrunde geschrieben habe, habe ich leider zu spät bemerkt, dass unser Stall für zwei Zergwidder viel zu klein ist. Deshalb möchte ich an den Stall ein mardersicheres Freigehege anbauen, in dem die Kaninchen Tag und Nacht hoppeln können. Es soll dann unter die Tanne kommen (da wächst sowieso nichts:rolleyes:) und wird dann ca. 300 x 250cm groß und 100cm hoch. Wie gehe ich es nun am besten an? Ich habe noch Sandsteinplatten übrig (siehe Foto) kann ich diese als Boden nehmen? Muss ich Rahmen mit Voilerendraht bauen oder kann ich auch die Pfosten in die Erde hauen und den Zaun daran befestigen (in der Erde)? Wie mache ich es, dass der Baum im Gehege intigriert ist und mit dem Dach sicher abschließt? Muss ich an der Mauerseite auch einen Zaun drann machen?
Vielleicht hab Ihr Fotos von Gehegen in einer ähnlichen Situation?
Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!

LG
Beckchen

Lupine 20.04.2012 10:18

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Die Sandsteinplatten kannst du als Untergrund nehmen - verlege sie aber so dass nirgendwo eine Lücke entsteht durch die ein Hühnerei oder eine Zigarettenschachten passen würde.

Die Mauerseite brauchst du nicht unbedingt mit Draht zu bespannen wenn es dir gelingt das Gehege dort "dicht" anzuschließen - also wieder ohne die Lücken wie oben bereits erwähnt.

Ich würde Rahmen mit Volierendraht bespannen, man kann aber den Draht auch unter die Platten führen - er muss aber dann weit genug darunterfassen damit ihn kein Raubtier hervorziehen kann. Mindestens 30 cm heißt es - bei den Preisen für Volierendraht habe ich mich dann dazu entschlossen lieber die Rahmen-Lösung zu wählen.

Der Rest- der wird nicht einfach, nämlich die Integration der Tanne. Das gute Stück wächst ja weiter, und ihr müsst deshalb Sorge tragen dass ihr den "Ausschnitt" im Gehegedach diesem Wachstum anpassen könnt. Außerdem muss das Gehege für Reinigungsarbeiten ausreichend zugänglich sein - wie hoch soll es werden?

Edit: überlesen, sorry - bei einem Meter braucht ihr auf jeden Fall Klappdeckel, sonst könnt ihr nicht saubermachen und es wird auch sehr kompliziert die Nins zu fangen wenn das einmal sein muss.

beckchen25 20.04.2012 17:20

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Wäre es sinnvoller den Baum frei zulassen und das Gehege eckig (also mehr al 4 Ecken) zu bauen?

Lupine 20.04.2012 20:10

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Möglicherweise ja, wenn uns nicht noch gemeinsam eine Idee kommt wie man bündig mit dem Baum abschließen kann ohne ihn dabei in seinem Wachstum zu beeinträchtigen. Man könnte das Gehege quasi um den Baum herum bauen wie einen Napfkuchen, nur eckig eben - mir fällt gerade nichts anderes ein um das zu beschreiben :o

Keks3006 21.04.2012 01:14

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Wenn man den Baum integriert und mit Volierendraht umschließt, wird der Draht wahrscheinlich irgendwann darin einwachsen, er wäre dann nicht mehr zu entfernen. Aber den Draht direkt an den Baum bringen könntest du ja sowieso nicht, wegen dem Klappdeckel-Dach. Dadurch ist es wohl fast unmöglich, das Ganze dauerhaft lückenlos zu verschließen. Ich würd den Baum deshalb lieber nicht integrieren, könnte auch schlecht für den Baum sein, wenn die Kaninchen immer dran knabbern...

Übrigens: Holz nie direkt auf die Erde stellen, das fault dir weg, weil ständig Feuchtgkeit einzieht, dann hast du nicht lange was von deinem Gehege ;)

Lupine: 30cm Draht unter die Platten schieben?! Das höre ich zum ersten mal... Wir haben nur 10cm weit druntergeschoben und das Teil sitzt absolut fest, ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendein Tier losbekommt (zumindest keins, das hier heimisch ist)...?

Edit: Der Draht ist ja auch zusätzlich links und rechts an den Pfosten festgeschraubt und lässt sich eigentlich überhaupt nicht bewegen, deshalb geh ich jetzt mal davon aus, dass das so okay ist :P

beckchen25 21.04.2012 07:07

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Ich denke auch, es ist das Beste wenn ich den Baum nicht integriere. Wie habt ihr die Platten verlegt, einfach so auf die Erde oder in Kies?

LG
Beckchen

Keks3006 21.04.2012 23:52

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Ich hab sie auf die Erde gelegt, vorher etwas Sand drüber, damit man sie schön gerade klopfen kann. Wenn du keine total schweren Sachen draufstellen willst, müsste das eigentlich reichen (zumindest, wenn die Erde schön fest ist).

Lupine 22.04.2012 10:19

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Was für Boden habt ihr? Meine Platten habe ich in einem dünnen Splittbett verlegt, bei Platten die nicht so schwer belastet werden reicht das bei recht festen Böden aus.

Lara004 25.04.2012 12:04

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Falls das mit dem Buam zu schwierig wird: Radikal-Lösung und Baum fällen. ;)

beckchen25 26.04.2012 12:27

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Hallo Lara,

eigentlich möchte ich den Baum nicht fällen. Wäre wirklich schade darum.
Ich werde das Gehege drum herum bauen.

Lupine 26.04.2012 20:25

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Ich würde ihn auch nicht fällen, wenn er gesund ist und sicher steht. Er ist ein wertvoller Schattenspender - als Besitzerin eines reinen Süd-Grundstücks weiß ich wie wertvoll Schatten sein kann...

Lilly98 28.04.2012 15:56

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
also ich hätte glaube ich noch eine beschreiung zu der napfkuchenidee, wiel das eigentlich richtig gut ist! vlt kannst du ja umden baum herum in 10 cm abstand an jeder seite eine art 4-eck rumbauen, vlt auch einfach aus holz ohne volieredraht. dann kann der baum stehehn bleiben und das gehege ist trotzdem außenrum und der baum hat ja dnan zu alle seiten 10 cm platzt zum wachsen, das dauert bis er den platz ausfüllt, dann brauchst du das nicht jährlich vergrößern! und dan kannst du ja obendrüber wie du willst wellblech oder ähnliches drüber machen, und das auf dem holz 4-eck befestigen, das holz4-eck würd eich auch auf steine stellen, wiel es sinst wirlich schnell weggammet! so wäre alles sicher verschlossen!

beckchen25 30.04.2012 22:03

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Hallo Lilly,

vielen Dank für den Tip! Ich denke, genau so werde ich es auch machen. Ich hoffe nur, dass mein Mann auch bald die Zeit findet, das Bauvorhaben in die Tat umzusetzen!

LG
Beckchen

Lilly98 30.04.2012 23:15

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
super, dann könen sich deine ninchen ja schon freuen!;)

ninishelp 01.05.2012 01:04

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Hallo,

ich würde den Baum auch integrieren, aber den Draht aufschneiden, um den Baum legen und an der Schnittstelle wieder "zusammennähen. Den Draht würde ich um den Stamm herum an mehreren Stellen einschneiden, nach oben wegbiegen und mit einer Metallmanschette an den Baumstamm anschliessen. Wenn der Baumstamm nun dicker wird (und das geschieht ja im Zeitlupentempo) kann man die Manschette auf die Dicke anpassen.

Ich hoffe die Beschreibung war einigermaßen verständlich, ihr müßt Euch nur auf die Suche nach einer passenden Manschette machen ....

Fällen würde ich auf keinen Fall, kann mich Lupine nur anschließen, mein neues Gehege steht auch nach Süden, wo ich vor einigen Jahren einen riesigen Kirschbaum entfernt habe - leider. Vergangenes Jahr hab ich dann erst mal wieder einen Schattenspender gepflanzt, aber das kann dauern....

LG,
Ulrike

ninishelp 01.05.2012 01:04

AW: Benötige Hilfe beim Bau eines Freigeheges
 
Hallo,

ich würde den Baum auch integrieren, aber den Draht aufschneiden, um den Baum legen und an der Schnittstelle wieder "zusammennähen. Den Draht würde ich um den Stamm herum an mehreren Stellen einschneiden, nach oben wegbiegen und mit einer Metallmanschette an den Baumstamm anschliessen. Wenn der Baumstamm nun dicker wird (und das geschieht ja im Zeitlupentempo) kann man die Manschette auf die Dicke anpassen.

Ich hoffe die Beschreibung war einigermaßen verständlich, ihr müßt Euch nur auf die Suche nach einer passenden Manschette machen ....

Fällen würde ich auf keinen Fall, kann mich Lupine nur anschließen, mein neues Gehege steht auch nach Süden, wo ich vor einigen Jahren einen riesigen Kirschbaum entfernt habe - leider. Vergangenes Jahr hab ich dann erst mal wieder einen Schattenspender gepflanzt, aber das kann dauern....

LG,
Ulrike

sn00py 16.03.2021 13:43

Ist schon "etwas" älter das Thema, aber woltle mal wissen ob der Baum integriert worden ist.

Ich muss auch einen großen Kirschbaum integrieren, allerdings wächst der Baum nicht mehr oder nur mehr minimals, ist schon sehr alt.

Beim Baum muss ich von der Höhe her bei ca 1.5m einbinden, darüber gehen dann die Äste weg - restliche Voliere wird dann 2m hoch

Wie habt ihr das Gitter da am Baum angebunden?


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:35 Uhr.



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